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Internet-Zeitschrift für Compliance, Risisikomanagement, Governance und Datenschutz


SOA-Ansatz: SWIFT, SEPA anpassen und definieren


Swift-kompatible Lösung soll Finanzinstitutionen bei der Einhaltung der Compliance unterstützen und Kosten im Zahlungsverkehr reduzieren
Auf Basis des SOA-Ansatzes eine flexible Infrastruktur für den Zahlungsverkehr aufbauen und verwalten


(05.10.07) - BEA Systems bietet erstmals eine umfassende Lösung speziell für Finanzorganisationen an. Mit "AquaLogic Service Bus, Financial Services Edition" können Organisationen auf Basis des SOA-Ansatzes eine flexible Infrastruktur für den Zahlungsverkehr aufbauen und verwalten. Die Lösung ist mit dem SWIFTNet-Netzwerk kompatibel und bietet SWIFT-Message-Libraries, spezifische Messaging-Funktionen, Konnektivität für das SWIFTNet-Netzwerk, Vermittlung, Routing, Netzwerkvalidierung und Funktionen zur Instandsetzung von Mitteilungen.

Finanzinstitute müssen neue gesetzliche Anforderungen wie Single European Payments Area (SEPA) und Target2 erfüllen. Gleichzeitig gilt es die Kosten im Zahlungsverkehr durch Kompatibilität mit dem SWIFTNet-Netzwerk zu reduzieren. Mit einer SOA-basierten Infrastruktur können Finanzorganisationen diese beiden Ziele gleichzeitig erreichen. Außerdem erhöhen sie durch eine SOA ihre Geschäftsagilität und damit die Möglichkeit neue Marktchancen zu nutzen.

Colin Kerr, Research Area Director for Payments bei der TowerGroup erklärt: "Integration und Kompatibilität von Services für den Zahlungsverkehr werden durch eine Busarchitektur, die viele Zahlungsformate unterstützt, entscheidend verbessert. Banken haben einen steigenden Bedarf nach neuen Infrastrukturen und bemühen sich, ihre Geschäftsprozesse umzugestalten. Das Angebot von BEA greift genau an dieser Stelle."

Neue Funktionen und wesentliche Vorteile der Edition:
>> Eine integrierte Entwicklungsumgebung, mit der die Anwender Payment Messaging-Standards wie SWIFT, SEPA und andere anpassen und definieren können;
>> Benutzerdefinierte Geschäftslogik verbunden mit einer anwenderspezifischen SWIFT-Netzwerk-Validierung, Exception-Management, Auditing und Reporting;
>> SWIFT-Kompatibilität über Transporter, die out-of-the-box über "BEA AquaLogic Service Bus" eingebettet werden. Das führt zu einer extrem niedrigen Latenzzeit, höchster Performance und größter Flexibilität;
>> Die SWIFT Message-Kategorien umfassen Kundenzahlungsverkehr, Transfers von Finanzinstitutionen, Treasury Markets (ausländische Börsen, Geldmärkte, Derivate und Edelmetalle), Inkasso, Effekten Dokumentenkredit und Gewährleistung, Travellerschecks und Bargeldmanagement.

"Für die Abwicklung des Zahlungsverkehrs müssen die Institute heute mit hohen Kosten rechnen", sagt Wai Wong, Executive Vice President Products bei BEA Systems. "Unsere neue Edition unterstützt sie beim Aufbau einer agilen Infrastruktur, um die Transaktionskosten verringern zu können. Unser neues Produkt können alle Finanzorganisationen einsetzen, unabhängig davon, wie weit ihre bisherigen Initiativen ausgebaut sind."
(BEA: ra)


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Meldungen: Finanzdienste + Versicherungen

  • Die Anforderungen der BaFin

    Die Welt der Banken und Finanzmärkte ist ein hochsensibler Bereich und steht im Fokus der Aufmerksamkeit - nach der Krise stärker als zuvor. Unternehmen dürfen sich keine Nachlässigkeiten im Umgang mit Daten und Datensicherheit erlauben. Als Aufsichtsbehörde legt u. a. die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) Mindestanforderungen an das Risikomanagement (MaRisk) fest. In großen Instituten achten in der Regel Risiko-Controller oder Mitarbeiter aus den Bereichen der Informationssicherheit auf die Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen, in kleineren Banken fehlen dafür oft die Ressourcen. Doch für alle gilt: Die Vernachlässigung von MaRisk-Anforderungen kann aufsichtsrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen. Finanzinstitute sind dann gefordert, Risikorückstellungen zu bilden, die den Gewinn schmälern und zu Imageverlusten führen.

  • FATCA-Umsetzung für Banken

    iBS bringt mit "iBS-Fair" ein Softwareprodukt auf den Markt, mit dem Finanzinstitute die Anforderungen von FATCA (Foreign Account Tax Compliance Act) flexibel umsetzen können. Finanzinstitute weltweit sind gemäß der FATCA-Regularien verpflichtet, die Konten ihrer Kunden auf eine potentielle US-Steuerpflicht zu überprüfen und regelmäßig Daten in Richtung USA zu übermitteln. Die Bestimmungen für die FATCA-Umsetzung in Deutschland stehen noch nicht endgültig im Detail fest, sollen aber ab Anfang 2014 stufenweise angewendet werden.

  • FATCA-Anforderungen erfüllen

    Die Tonbeller AG, Anbieterin von integrierten Lösungen für Governance, Risk und Compliance, stellt die neue Softwarelösung "Siron FATCA" zur erfolgreichen und raschen Implementierung von FATCA-Compliance bei Banken und Versicherungen vor. Die innovative Lösung, die sich in den Kundenannahmeprozess und in bestehende IT-Landschaften nahtlos integriert, unterstützt Finanzdienstleister dabei die FATCA-Anforderungen, mit denen die US-amerikanische Steuerbehörde IRS Steuerhinterzieher ins Visier nimmt, zeitnah umzusetzen. Siron FATCA erfüllt durch das integrierte flexible Regelwerk sowohl die Full-FATCA Anforderungen als auch die IGA-Anforderungen. Eine Reporting-Komponente ermöglicht die sichere elektronische Übermittlung der Daten an die US-Steuerbehörde oder an die nationalen Behörden.

  • Einlagen- und Girokonten vor Betrug schützen

    Fico hat den Einsatzbereich des Betrugserkennungssystems "Fico Falcon Fraud Manager" erweitert. Die neue Version 6.3 schützt neben Kartenkonten auch Einlagen- und Girokonten vor verschiedenen Betrugsformen und ermöglicht somit die umfassende Überwachung von Zahlungstransaktionen. Dynamisches Profiling, neuronale Netze und selbst-kalibrierende Modelle sorgen für individuellen Schutz und für ein positives Produkterlebnis beim Kunden. E-Payment, E-Banking und Mobile Banking stellen die Kreditinstitute vor eine Vielzahl an Herausforderungen: Es gilt, Betrugsverluste und Reputationsrisiken zu vermeiden, Prozesse zu straffen und dennoch einen funktionierenden Service zu gewährleisten. Fico Falcon Fraud Manager 6.3 bietet selbstlernende Analytik, um Betrugsversuche in Echtzeit zu erkennen und zu stoppen.

  • Verbesserte Rentabilität im Kreditgeschäft

    Fico hat ein Upgrade ihres Kundenmanagement-Systems "Fico Triad Customer Manager" auf den Markt gebracht. Mit Fico Triad Customer Manager werden weltweit bereits zwei Drittel aller Kreditkartenkonten und Multi-Produktportfolios verwaltet. Die neue Version 8.6 ermöglicht es Kreditinstituten, noch präzisere und kundenorientiertere Entscheidungen zu treffen, wenn es um die Vergabe von Darlehen, das Festlegen von Kreditkartenlimits und Zinssätzen, Cross-Selling oder den Umgang mit Verzugskunden geht. Fico Triad 8.6 unterstützt nicht nur Entscheidungsprozesse rund um das Kreditgeschäft mit privaten Kunden, sondern eignet sich auch für den Einsatz im Geschäft mit kleinen- und mittleren Unternehmen (KMU).

  • Compliance-Änderungen gerecht werden

    Interactive Data Corporation hat bekanntgegeben, ihren Evaluierungsdienst für Over-the-counter (OTC)-Derivate auf unabhängige Bewertungen von Credit Default Swaps (CDS) und ausgewählten CDS-Indizes zu erweitern.

  • SEPA-Migration und SEPA-Compliance

    Mit einer neuen Mandatsverwaltungssoftware sowie mit umfassenden, produktunabhängigen Service-Leistungen, zusammengefasst unter dem Stichwort "SEPA for Insurance", unterstützt msg systems Unternehmen dabei, ihre IT-Systeme und Prozesse termingerecht und effizient an die Anforderungen der Single Euro Payments Area (SEPA) anzupassen.

  • Investment-Compliance gewährleisten

    Princeton Financial Systems gab die Einführung einer neuen Version ihres Investment-Compliance-Systems "MIG21" bekannt. Die MIG21-Version 7.2 erweitert die Funktionalität der vorherigen Version 7.1 durch neue Eigenschaften, die Skalierbarkeit und Performance weiter optimieren sollen.

  • Management von Ausfall-Prognosemodellen

    Fico, eine Anbieterin von prädiktiver Analytik und Lösungen für das Decision Management, gibt die sofortige Verfügbarkeit von "Fico Model Central Solution" bekannt. Die Lösung unterstützt Banken, Versicherungen und Handelskonzerne dabei, die Leistungsfähigkeit ihrer Ausfall-Prognosemodelle zu verbessern und diese im Einklang mit strenger werdenden Compliance-Regularien zu verwalten.

  • Facta: Compliance mit US-Steuer-Reporting erhalten

    Facta steht für "Foreign Account Tax Compliance Act" und ist die Kurzbezeichnung für einen Teil eines im Jahr 2010 in Kraft getretenen US-Gesetzes, mit dem das US-Steuer-Reporting von ausländischen Finanzinstitutionen deutlich verschärft wurde. Mit diesen neuen Vorgaben verpflichtet die US-Regierung alle ausländischen Finanzinstitute, Informationen über Konten von US-Bürgern an die US-amerikanischen Steuerbehörde IRS weiterzuleiten. Damit soll sichergestellt werden, dass US-Bürger Einkommen, die sie außerhalb der USA erzielen und die über bestimmten Einkommensgrenzen liegen, in den USA versteuern. Weltweit sind von Facta zehntausende Unternehmen der Finanzbranche, wie zum Beispiel Banken, Versicherungsunternehmen oder Investmentgesellschaften, betroffen.