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Compliance in der Finanzwirtschaft


Kreditrisikomanagement, Banksteuerung, Compliance und Trading: Cellent Finance Solutions stellt auf der E.B.I.F. 2008 Transparenz und Steuerung von Risiken in komplexen Konzernstrukturen in den Mittelpunkt
Wie das Risikomanagement zeitnah mit verlässlichen Daten versorgt und der Überblick über die tatsächlichen Risiken im Unternehmen gewahrt werden kann


(09.10.08) - Lösungen für die Beherrschung von Risiken in komplexen Konzernstrukturen stehen im Mittelpunkt des Messeauftritts der Cellent Finance Solutions AG auf der European Banking & Insurance Fair (E.B.I.F.) vom 18. – 20. November 2008. Das auf die Finanzwirtschaft spezialisierte Consulting-Unternehmen präsentiert in Halle 5.1, Stand C25 der Messe Frankfurt, Software für die Anwendungsfelder Kreditrisikomanagement, Banksteuerung, Compliance und Trading.

Der diesjährige Messeauftritt setzt einen Schwerpunkt auf hoch skalierbare, effiziente Lösungen für Finanzkonzerne, die angesichts von Akquisitionen, Fusionen und zunehmenden Auslandsaktivitäten mit immer komplexeren Prozessen und Systemen konfrontiert sind. Als besonderes Messehighlight stellt das Unternehmen das neue Release 4.0 der bekannten Smaragd Produkt-Familie zur Bekämpfung von Finanzkriminalität vor. Anlässlich der erfolgten Umsetzung der dritten EU-Geldwäscherichtlinie zeigt Cellent Lösungen für eine konzernweite Gefährdungsanalyse sowie zur Überwachung von Finanzkriminalität.

Thomas Wild, Vorstand der Cellent Finance Solutions AG, ordnet den Schwerpunkt des diesjährigen Messeauftritts wie folgt ein: "Die zunehmende Internationalisierung der Finanzbranche bringt neue, globale Herausforderungen. Die aktuellen Verwerfungen an den Märkten beschleunigen zudem die Konsolidierung im Markt. Dadurch entstehen immer komplexere und weitläufigere Konzernstrukturen. Wir demonstrieren auf der E.B.I.F wie das Risikomanagement zeitnah mit verlässlichen Daten versorgt werden und der Überblick über die tatsächlichen Risiken im Unternehmen gewahrt werden kann."

Kreditportfolio: Alle Risiken im Blick
Mit "CreditRisk Matrix" (CRx) zeigt Cellent auf der E.B.I.F. erstmals live eine leistungsstarke Paketlösung für mehr Transparenz im Risikomanagement. Die Software analysiert die Besicherungsstrukturen von Kreditportfolien und verteilt die bestehenden Sicherheitenwerte mithilfe eines ausgereiften Algorithmus optimal auf die Kreditrisiken.

Die Risikosituation im Kreditportfolio wird im Ergebnis grafisch abgebildet. Blankoanteile sowie die aktuelle Sicherheitenausnutzung aller Kredite lassen sich durch den schnellen Online-Zugriff auf einen Blick erkennen. Die Software ist auf institutsspezifische Anforderungen adaptierbar und lässt sich beliebig in bestehende Systemlandschaften integrieren.

Strategische Herausforderung Konzernsteuerung
Die Vorteile einer konsolidierten Datenhaltung in Konzernunternehmen demonstriert Cellent auf der Messe anhand des "Finance Data Warehouse" (FDW). Mithilfe marktgängiger Reportingtools werden dabei Finanzberichte und Kennzahlen auf Basis unterschiedlicher Rahmenbedingungen und Bezugssysteme ausgewiesen. So werden die Sichtweisen der HGB- oder IFRS-Bilanzierung, des Kreditrisikomanagements oder des gesetzlichen Meldewesens zugrunde gelegt. Daraus werden unterschiedliche Reports auf Basis des zentralen Datenbestands generiert.

Die Architektur des FDW und der spezifische Lösungsansatz bilden auch eine verlässliche Ausgangsbasis für die Umsetzung der Compliance-Anforderungen von Solvency II in der Versicherungswirtschaft. Denn als konzernweite Lösung gewährleistet sie eine verbesserte Abstimmung und Vergleichbarkeit von betriebswirtschaftlichen Kennzahlen über alle Konzerneinheiten hinweg.

Vorausschauendes Risikomanagement
Mit "Smaragd 4.0" stellt Cellent auf der E.B.I.F. das neue Release der bekannten Smaragd-Produkt-Familie vor. Es ermöglicht den weiteren Ausbau und die Harmonisierung bestehender Mechanismen zur Bekämpfung von Finanzbetrug. Sämtliche Anforderungen der dritten EU-Geldwäscherichtlinie sowie des Geldwäsche-Bekämpfungsergänzungs-Gesetzes werden damit abgedeckt. Das neue Release ist ab November 2008 verfügbar.

Software aus der Smaragd Produkt-Familie ist bei rund 750 Finanzinstituten in mehr als 45 Ländern im Einsatz. Auf der E.B.I.F. zeigt Cellent neben dem neuen Major Release weitere Systemkomponenten zur Aufdeckung und Prävention von Finanzbetrug.

Mit Inkrafttreten des neuen Regelwerks haben sich die Anforderungen an die Sorgfaltspflicht der Finanzdienstleister weiter verschärft. Gleichzeitig lässt sich durch die Erstellung von Risikoprofilen der Kontrollaufwand bei weniger risikoträchtigen Kunden reduzieren. Dieser risikobasierte Ansatz wird in der Smaragd Produkt-Familie durchgängig abgebildet. Nutzer der neuen Komponenten profitieren daher von effizienteren Kontrollmechanismen bei oft deutlich reduziertem Aufwand.

Neue Handelstechnologie erschließt Ertragspotenziale
Die Handelssoftware "Calypso" steht bei einem international agierenden Finanzinstitut kurz vor der Einführung für den konzernweiten Einsatz. Im Rahmen des Großprojektes konzipiert und realisiert Cellent derzeit ein neues Front-to-back-Handelssystem zur Optimierung von Handelsabläufen und zur Erschließung neuer Ertragspotenziale im derivativen Geschäft.

Innerhalb des Projektes übernimmt das Consulting-Unternehmen die Konfiguration und Implementierung der Software auf Basis spezifischer Anforderungen des Auftraggebers, den Aufbau und Support der technischen Systemumgebungen sowie das Testmanagement. Auf der Messe besteht Gelegenheit zu einem Informationsaustausch über das "Calypso"-Projekt. (Cellent: ra)

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Meldungen: Finanzdienste + Versicherungen

  • Die Anforderungen der BaFin

    Die Welt der Banken und Finanzmärkte ist ein hochsensibler Bereich und steht im Fokus der Aufmerksamkeit - nach der Krise stärker als zuvor. Unternehmen dürfen sich keine Nachlässigkeiten im Umgang mit Daten und Datensicherheit erlauben. Als Aufsichtsbehörde legt u. a. die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) Mindestanforderungen an das Risikomanagement (MaRisk) fest. In großen Instituten achten in der Regel Risiko-Controller oder Mitarbeiter aus den Bereichen der Informationssicherheit auf die Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen, in kleineren Banken fehlen dafür oft die Ressourcen. Doch für alle gilt: Die Vernachlässigung von MaRisk-Anforderungen kann aufsichtsrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen. Finanzinstitute sind dann gefordert, Risikorückstellungen zu bilden, die den Gewinn schmälern und zu Imageverlusten führen.

  • FATCA-Umsetzung für Banken

    iBS bringt mit "iBS-Fair" ein Softwareprodukt auf den Markt, mit dem Finanzinstitute die Anforderungen von FATCA (Foreign Account Tax Compliance Act) flexibel umsetzen können. Finanzinstitute weltweit sind gemäß der FATCA-Regularien verpflichtet, die Konten ihrer Kunden auf eine potentielle US-Steuerpflicht zu überprüfen und regelmäßig Daten in Richtung USA zu übermitteln. Die Bestimmungen für die FATCA-Umsetzung in Deutschland stehen noch nicht endgültig im Detail fest, sollen aber ab Anfang 2014 stufenweise angewendet werden.

  • FATCA-Anforderungen erfüllen

    Die Tonbeller AG, Anbieterin von integrierten Lösungen für Governance, Risk und Compliance, stellt die neue Softwarelösung "Siron FATCA" zur erfolgreichen und raschen Implementierung von FATCA-Compliance bei Banken und Versicherungen vor. Die innovative Lösung, die sich in den Kundenannahmeprozess und in bestehende IT-Landschaften nahtlos integriert, unterstützt Finanzdienstleister dabei die FATCA-Anforderungen, mit denen die US-amerikanische Steuerbehörde IRS Steuerhinterzieher ins Visier nimmt, zeitnah umzusetzen. Siron FATCA erfüllt durch das integrierte flexible Regelwerk sowohl die Full-FATCA Anforderungen als auch die IGA-Anforderungen. Eine Reporting-Komponente ermöglicht die sichere elektronische Übermittlung der Daten an die US-Steuerbehörde oder an die nationalen Behörden.

  • Einlagen- und Girokonten vor Betrug schützen

    Fico hat den Einsatzbereich des Betrugserkennungssystems "Fico Falcon Fraud Manager" erweitert. Die neue Version 6.3 schützt neben Kartenkonten auch Einlagen- und Girokonten vor verschiedenen Betrugsformen und ermöglicht somit die umfassende Überwachung von Zahlungstransaktionen. Dynamisches Profiling, neuronale Netze und selbst-kalibrierende Modelle sorgen für individuellen Schutz und für ein positives Produkterlebnis beim Kunden. E-Payment, E-Banking und Mobile Banking stellen die Kreditinstitute vor eine Vielzahl an Herausforderungen: Es gilt, Betrugsverluste und Reputationsrisiken zu vermeiden, Prozesse zu straffen und dennoch einen funktionierenden Service zu gewährleisten. Fico Falcon Fraud Manager 6.3 bietet selbstlernende Analytik, um Betrugsversuche in Echtzeit zu erkennen und zu stoppen.

  • Verbesserte Rentabilität im Kreditgeschäft

    Fico hat ein Upgrade ihres Kundenmanagement-Systems "Fico Triad Customer Manager" auf den Markt gebracht. Mit Fico Triad Customer Manager werden weltweit bereits zwei Drittel aller Kreditkartenkonten und Multi-Produktportfolios verwaltet. Die neue Version 8.6 ermöglicht es Kreditinstituten, noch präzisere und kundenorientiertere Entscheidungen zu treffen, wenn es um die Vergabe von Darlehen, das Festlegen von Kreditkartenlimits und Zinssätzen, Cross-Selling oder den Umgang mit Verzugskunden geht. Fico Triad 8.6 unterstützt nicht nur Entscheidungsprozesse rund um das Kreditgeschäft mit privaten Kunden, sondern eignet sich auch für den Einsatz im Geschäft mit kleinen- und mittleren Unternehmen (KMU).

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    Interactive Data Corporation hat bekanntgegeben, ihren Evaluierungsdienst für Over-the-counter (OTC)-Derivate auf unabhängige Bewertungen von Credit Default Swaps (CDS) und ausgewählten CDS-Indizes zu erweitern.

  • SEPA-Migration und SEPA-Compliance

    Mit einer neuen Mandatsverwaltungssoftware sowie mit umfassenden, produktunabhängigen Service-Leistungen, zusammengefasst unter dem Stichwort "SEPA for Insurance", unterstützt msg systems Unternehmen dabei, ihre IT-Systeme und Prozesse termingerecht und effizient an die Anforderungen der Single Euro Payments Area (SEPA) anzupassen.

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    Princeton Financial Systems gab die Einführung einer neuen Version ihres Investment-Compliance-Systems "MIG21" bekannt. Die MIG21-Version 7.2 erweitert die Funktionalität der vorherigen Version 7.1 durch neue Eigenschaften, die Skalierbarkeit und Performance weiter optimieren sollen.

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  • Facta: Compliance mit US-Steuer-Reporting erhalten

    Facta steht für "Foreign Account Tax Compliance Act" und ist die Kurzbezeichnung für einen Teil eines im Jahr 2010 in Kraft getretenen US-Gesetzes, mit dem das US-Steuer-Reporting von ausländischen Finanzinstitutionen deutlich verschärft wurde. Mit diesen neuen Vorgaben verpflichtet die US-Regierung alle ausländischen Finanzinstitute, Informationen über Konten von US-Bürgern an die US-amerikanischen Steuerbehörde IRS weiterzuleiten. Damit soll sichergestellt werden, dass US-Bürger Einkommen, die sie außerhalb der USA erzielen und die über bestimmten Einkommensgrenzen liegen, in den USA versteuern. Weltweit sind von Facta zehntausende Unternehmen der Finanzbranche, wie zum Beispiel Banken, Versicherungsunternehmen oder Investmentgesellschaften, betroffen.