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Kreditrisiken und Ausfallwahrscheinlichkeiten


Basel III-Compliance: Jetzt ist die Bank-Praxis enorm gefordert – gute IT entspannt den Change-Prozess
Bankensystem "agree": Die durch Basel III entstehende Aufwandserhöhung ist für die Banken nur mit intelligenter IT-Unterstützung zu bewältigen


(07.10.13) - Mit dem "Go" der Europäischen Union und der bevorstehenden Ratifizierung in der Bundesrepublik steht dem Start von Basel III am 1. Januar 2014 nichts mehr im Wege. Doch die neuen Compliance-Regeln verändern die Bankenwelt massiv, und die Umsetzung auf IT-Ebene ist nicht nur für die Kreditinstitute eine Herausforderung. Die Fiducia setzt die Anforderungen des Reformpakets für rund 750 angeschlossene Banken um und hat sich darauf schon frühzeitig eingestellt. In punkto Basel III denkt das Unternehmen bereits seit 2011 strategisch für seine Kunden voraus, suchte nach neuen Lösungen und entwickelte sein Bankensystem "agree" im Hinblick auf die künftigen Compliance-Regularien weiter.

Die kommenden Reformen umfassen die Bereiche Eigenmittelanforderungen, Groß- und Millionenkredite, Liquidität, Leverage Ratio sowie Finanzinformationen. Entsprechend machte die Fiducia mobil: Leistungsspektrum und Systeme wurden nicht nur angepasst, sondern auch aufgerüstet. Denn um die neuen Regelungen zeitgerecht umzusetzen, sind die Banken und Bankberater in der Praxis immens gefordert. Klaus-Peter Bruns, Vorsitzender des Vorstands der Fiducia IT AG: "Die durch Basel III entstehende Aufwandserhöhung ist für die Banken nur mit intelligenter IT-Unterstützung zu bewältigen. Unser Bankverfahren ‚agree‘ leistet das und lässt sich dabei einfach handhaben und navigieren."

Es ist das Ziel der Fiducia, die Last der Banken zu kompensieren. "Zu Gute kommt uns, dass wir sehr frühzeitig die moderne Plattform für das gesamte Meldewesen in ‚agree‘ aus der Taufe gehoben haben. Sie schafft den Banken deutliche Mehrwerte im Bearbeitungsprozess, im maschinellen Unterstützungsgrad und bei den Auswertungen", erklärt Patrick Yousefian, zuständiger Hauptabteilungsleiter Produktmanagement Produktions- und Steuerungsbank bei der Fiducia. Zudem ist alles sehr benutzerfreundlich aufbereitet. "Die neuen Lösungen wurden aus der Sicht unserer Anwender erstellt und immer wieder mit deren Bearbeitungsprozessen abgeglichen", so Yousefian. Das schlägt sich auch in der Darstellung des Programms nieder. So zeigt ein Ampelsystem dem Anwender beim neuen Kreditmeldewesen etwa an, wenn die Datenqualität nicht ausreichend ist. Auch andere Herausforderungen wurden beachtet: Größere Schwankungen der Kennziffern zu den Eigenmittelanforderungen, Liquidität und Leverage Ratio werden angezeigt, damit solche kritischen Fälle schnell wahrgenommen und gezielt bearbeitet werden können.

Kreditvergaben: Software erkennt heikle Sachverhalte frühzeitig
Ein fachlicher Schwerpunkt lag für die Fiducia in der Neukonzeption von "agree" in Bezug auf das Thema Eigen- oder Kernkapital der Banken. Grund: Kreditvergaben sind nur zulässig, wenn die Risiken daraus mit Eigenmitteln unterlegt werden können. Risiken müssen vorab also genau eingeschätzt werden, denn risikobehaftetes oder ausgefallenes Kreditgeschäft wird mit hohen Gewichten bei der Eigenmittelunterlegung belastet. Um das zu vermeiden, schuf die Fiducia neue Systematiken zur Berechnung der Eigenmittelzusammensetzung, die die Banken langfristig unterstützen. Zusätzlich unterstützt "agree" die Bestimmung von Kreditrisiken und Ausfallwahrscheinlichkeiten. Hierbei hilft intelligente Software, heikle Sachverhalte frühzeitig zu erkennen und entlastet damit die Bankmitarbeiter.

Bereits jetzt setzen 15 Geldinstitute die neue Lösung im Parallelbetrieb ein. Dabei werden neue Anforderungen stetig eingearbeitet und Funktionen verfeinert. Zurzeit werden die IT-Strukturen soweit angepasst, dass sie ab 1. Januar 2014 regelkonform in den Banken laufen. In den nächsten Jahren ist mit weiteren aufsichtsrechtlichen Neueinführungen zu rechnen. Daher legt die Fiducia besonderes Augenmerk darauf, wie diese immer kurzfristiger, flexibel und effizient zu integrieren sind. Die moderne und agile Architektur von "agree" ist da eine wichtige Grundlage und garantiert zudem Zukunftssicherheit. Trotz großer Umwälzungen kann also Ruhe bewahrt werden – die Entlastung der Banken ist bei den IT-Strategen im wahrsten Sinne des Wortes "vorprogrammiert". (Fiducia IT: ra)

Fiducia IT: Kontakt und Steckbrief

Der Informationsanbieter hat seinen Kontakt leider noch nicht freigeschaltet.

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Meldungen: Finanzdienste + Versicherungen

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    Die Welt der Banken und Finanzmärkte ist ein hochsensibler Bereich und steht im Fokus der Aufmerksamkeit - nach der Krise stärker als zuvor. Unternehmen dürfen sich keine Nachlässigkeiten im Umgang mit Daten und Datensicherheit erlauben. Als Aufsichtsbehörde legt u. a. die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) Mindestanforderungen an das Risikomanagement (MaRisk) fest. In großen Instituten achten in der Regel Risiko-Controller oder Mitarbeiter aus den Bereichen der Informationssicherheit auf die Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen, in kleineren Banken fehlen dafür oft die Ressourcen. Doch für alle gilt: Die Vernachlässigung von MaRisk-Anforderungen kann aufsichtsrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen. Finanzinstitute sind dann gefordert, Risikorückstellungen zu bilden, die den Gewinn schmälern und zu Imageverlusten führen.

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    iBS bringt mit "iBS-Fair" ein Softwareprodukt auf den Markt, mit dem Finanzinstitute die Anforderungen von FATCA (Foreign Account Tax Compliance Act) flexibel umsetzen können. Finanzinstitute weltweit sind gemäß der FATCA-Regularien verpflichtet, die Konten ihrer Kunden auf eine potentielle US-Steuerpflicht zu überprüfen und regelmäßig Daten in Richtung USA zu übermitteln. Die Bestimmungen für die FATCA-Umsetzung in Deutschland stehen noch nicht endgültig im Detail fest, sollen aber ab Anfang 2014 stufenweise angewendet werden.

  • FATCA-Anforderungen erfüllen

    Die Tonbeller AG, Anbieterin von integrierten Lösungen für Governance, Risk und Compliance, stellt die neue Softwarelösung "Siron FATCA" zur erfolgreichen und raschen Implementierung von FATCA-Compliance bei Banken und Versicherungen vor. Die innovative Lösung, die sich in den Kundenannahmeprozess und in bestehende IT-Landschaften nahtlos integriert, unterstützt Finanzdienstleister dabei die FATCA-Anforderungen, mit denen die US-amerikanische Steuerbehörde IRS Steuerhinterzieher ins Visier nimmt, zeitnah umzusetzen. Siron FATCA erfüllt durch das integrierte flexible Regelwerk sowohl die Full-FATCA Anforderungen als auch die IGA-Anforderungen. Eine Reporting-Komponente ermöglicht die sichere elektronische Übermittlung der Daten an die US-Steuerbehörde oder an die nationalen Behörden.

  • Einlagen- und Girokonten vor Betrug schützen

    Fico hat den Einsatzbereich des Betrugserkennungssystems "Fico Falcon Fraud Manager" erweitert. Die neue Version 6.3 schützt neben Kartenkonten auch Einlagen- und Girokonten vor verschiedenen Betrugsformen und ermöglicht somit die umfassende Überwachung von Zahlungstransaktionen. Dynamisches Profiling, neuronale Netze und selbst-kalibrierende Modelle sorgen für individuellen Schutz und für ein positives Produkterlebnis beim Kunden. E-Payment, E-Banking und Mobile Banking stellen die Kreditinstitute vor eine Vielzahl an Herausforderungen: Es gilt, Betrugsverluste und Reputationsrisiken zu vermeiden, Prozesse zu straffen und dennoch einen funktionierenden Service zu gewährleisten. Fico Falcon Fraud Manager 6.3 bietet selbstlernende Analytik, um Betrugsversuche in Echtzeit zu erkennen und zu stoppen.

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    Interactive Data Corporation hat bekanntgegeben, ihren Evaluierungsdienst für Over-the-counter (OTC)-Derivate auf unabhängige Bewertungen von Credit Default Swaps (CDS) und ausgewählten CDS-Indizes zu erweitern.

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    Mit einer neuen Mandatsverwaltungssoftware sowie mit umfassenden, produktunabhängigen Service-Leistungen, zusammengefasst unter dem Stichwort "SEPA for Insurance", unterstützt msg systems Unternehmen dabei, ihre IT-Systeme und Prozesse termingerecht und effizient an die Anforderungen der Single Euro Payments Area (SEPA) anzupassen.

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    Princeton Financial Systems gab die Einführung einer neuen Version ihres Investment-Compliance-Systems "MIG21" bekannt. Die MIG21-Version 7.2 erweitert die Funktionalität der vorherigen Version 7.1 durch neue Eigenschaften, die Skalierbarkeit und Performance weiter optimieren sollen.

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    Facta steht für "Foreign Account Tax Compliance Act" und ist die Kurzbezeichnung für einen Teil eines im Jahr 2010 in Kraft getretenen US-Gesetzes, mit dem das US-Steuer-Reporting von ausländischen Finanzinstitutionen deutlich verschärft wurde. Mit diesen neuen Vorgaben verpflichtet die US-Regierung alle ausländischen Finanzinstitute, Informationen über Konten von US-Bürgern an die US-amerikanischen Steuerbehörde IRS weiterzuleiten. Damit soll sichergestellt werden, dass US-Bürger Einkommen, die sie außerhalb der USA erzielen und die über bestimmten Einkommensgrenzen liegen, in den USA versteuern. Weltweit sind von Facta zehntausende Unternehmen der Finanzbranche, wie zum Beispiel Banken, Versicherungsunternehmen oder Investmentgesellschaften, betroffen.