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Standards für die IT-Revision


Bei der Prüfung von Informationstechnologie kann die Anwendung verschiedener Prüfungsstandards erforderlich sein
Analog zu den Standards des ISACA gibt auch das IIA Standards für Interne Revisoren heraus, die wiederum analog zu den Standards des ISACA verbindlich für nach den Regeln des IIA zertifizierte Interne Revisoren (CIA) sind

Von Peter Duscha

(12.03.15) - Auch wenn Standards für die Interne Revision im Allgemeinen nicht rechtlich bindend sind, ist es meist doch ratsam, sie zu berücksichtigen. Dafür gibt es im Wesentlichen zwei Gründe. Zum einen sind die Standards in Zusammenarbeit vieler erfahrener Auditoren entstanden und durch einen mehrfachen Anhörungszyklus gelaufen, der eine Mindestqualität sicherstellt. Zum anderen ist es im Allgemeinen nur dann möglich, eine Bestätigung der Qualität der Innenrevision zu erhalten, z. B. im Rahmen eines Quality Assessments nach den Regelungen des DIIR – Deutsches Institut für Interne Revision e.V., wenn sich diese an bekannte Standards hält.

In gemeinsamen Prüfungen von Business-Revisoren und IT-Revisoren kann die Frage aufkommen, welche Standards relevant sind und wie mit Übereinstimmungen oder Unterschieden umgegangen werden sollte. Der vorliegende kurze Beitrag liefert einen Überblick über vorhandene Standards der Internen Revision und eine Gegenüberstellung der beiden Standardrahmen des ISACA und des IIA, welcher bei der Beantwortung dieser Frage hilfreich sein soll.

Dieser Beitrag aus der Zeitschrift für Interne Revision (ZIR) (Ausgabe 1, 2015, Seite 3 bis 5) wurde von der Redaktion von Compliance-Magazin.de gekürzt.

In voller Länge können Sie ihn und weitere hier nicht veröffentliche Artikel im ZIR lesen.

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Im Überblick

Zeitschrift Interne Revision (ZIR)

  • Komplexitätsreduktion mit mündlicher Kommunikation

    Ein Prüfer in der Teppichmanufaktur kann sich einen Teppich aus der Produktion nehmen und anhand der Verarbeitung auf die Qualität schließen. Sind in einer repräsentativen Stichprobe beispielsweise die Maschen unregelmäßig gewebt, kann das Prüfungsergebnis eingeschränkt werden. Ein weiterer Austausch zwischen Prüfer und Prüfungspartner findet womöglich gar nicht statt. Vielmehr steht das fertige Produkt im Fokus der Prüfungshandlungen. Kann hieraus gefolgert werden, dass eine Prüfung grundsätzlich ohne die Aufnahme einer Beziehung zwischen Prüfer und Prüfungspartner und somit ohne Kommunikation sinnvoll ist? Der vorliegende Beitrag verneint dies.

  • Die agile Revision, eine neue Chance?

    Im Softwareentwicklungsprozess gewinnt die agile Softwareentwicklung zunehmend an Bedeutung. Ziel ist es, bei der Entwicklung neuer Softwarelösungen die Transparenz und Flexibilität zu erhöhen, um so zu einem schnelleren Einsatz der entwickelten Systeme zu kommen und die Risiken im Entwicklungsprozess zu minimieren. So weit so gut, aber kann dieser Ansatz wirklich auch einen Mehrwert für die Revision liefern? Ziel dieses Beitrages ist es, dieser Frage auf den Grund zu gehen und Chancen aufzuzeigen, die Prozesse der Revision effektiver und effizienter zu gestalten. Nicht näher eingegangen wird auf die eigentliche Arbeitsmethodik der agilen Entwicklung, wie zum Beispiel die Rollenverteilung sowie Dokumentation beziehungsweise Kontrolle der Arbeitsergebnisse etc. Aus Sicht des Verfassers orientiert sich die agile Arbeitsmethodik sehr am Softwareentwicklungsprozess und bedeutet für die Revision eine tiefgreifende Änderung der Arbeitsweise. Das heißt nicht, dass diese Methodik nicht gänzlich auf die Revision übertragbar ist, wie Beispiele zeigen.

  • Die Implementierungsleitlinien - Teil 4

    Die Internationalen Grundlagen für die berufliche Praxis der Internen Revision (IPPF) sind das konzeptionelle Rahmenwerk des Institute of Internal Auditors (IIA). Die Einhaltung ihrer verbindlichen Elemente (Grundprinzipien, Ethikkodex, Standards und Definition der Internen Revision) ist für die berufliche Praxis der Internen Revision unverzichtbar. Die Standards und der Ethikkodex sind Anforderungen an die Berufsausübung der Internen Revision und zur Beurteilung ihrer Wirksamkeit. Das IIA hat am 22. Februar 2019 vier Implementierungsleitlinien zum Ethikkodex veröffentlicht. Wenngleich die Implementierungsleitlinien nicht zum verbindlichen Teil des IPPF gehören, so sind sie dennoch ein wichtiges Hilfsmittel, da sie den verbindlich zu beachtenden Ethikkodex auslegen und erläutern. Im Folgenden werden die Implementierungsleitlinien zum Ethikkodex der Internen Revision zusammenfassend dargestellt. Die Implementierungsleitlinien zu den Attributstandards wurden in früheren Teilen der Veröffentlichung behandelt. In künftigen Teilen werden in gleicher Weise die Hinweise zu den Ausführungsstandards erläutert.

  • Innovationen und Interne Revision

    Gerade die Innovationen der letzten Jahre zeigen, wie einschneidend der Wandel innerhalb und außerhalb der Unternehmen sein kann. Die Anwendung von neuen Technologien und Geschäftsmodellen stellt jedoch die Interne Revision vor zahlreiche Herausforderungen und offene Fragen. Ist die Revision gut genug vorbereitet und ausgestattet, um die Innovationen zu prüfen und gegebenenfalls beratend zu unterstützen? Wie wirkt sich die Innovation auf die Revisionsarbeit aus? Wie muss sich die Revision verändern? Der vorliegende Beitrag präsentiert die deutschen Ergebnisse einer Vorstudie zu einem umfangreichen Projekt der IIA Research Foundation zur Auswirkung von Innovation auf die Revision und ihre Arbeit und versucht, die dargestellten Fragen zu beantworten und zu diskutieren.

  • Prüfung der Corporate Governance

    Durch eine Prüfung des Governance-Systems kann die Interne Revision wertvolle Hinweise an die Geschäftsleitung geben, inwieweit sie gegenwärtig ihrer Gesamtverantwortung für eine angemessene und wirksame Geschäftsorganisation nachkommt. Hierzu stellt der Artikel praxisnah und anschaulich wesentliche Untersuchungsschritte vor und thematisiert dabei auch mögliche Schwachstellen, auf deren Beseitigung die Interne Revision hinwirken sollte. Insofern kann das hier vorgestellte Vorgehen als Leitfaden für Revisionskolleginnen und -kollegen dienen, die sich diesem anspruchsvollen Prüfungsthema stellen wollen.