Datenanalysen als revisorischer Methode


Datenanalysen als Erweiterung der Revisionsmethodik
Praxisbericht zur Einführung von Datenanalysen in der Revision

Von Dipl.-Math. Walter Rupietta

(20.01.16) - Die Abwicklung von Geschäften aller Art wird durch zunehmende Abhängigkeit von Daten bestimmt. Um Abweichungen, Ausreißer, Klumpenrisiken bzw. Regelverstöße erkennen zu können, müssen komplette Datenbestände und nicht nur kleine Stichproben untersucht werden. Die wachsende Zahl maschineller Transaktionen muss auch von der Revision bewältigt werden. Die Revision der Landesbank Baden-Württemberg trägt diesen Anforderungen durch die Neueinrichtung einer Gruppe Rechnung, die sich im Schwerpunkt mit Datenanalysen als Erweiterung der Prüfmethodik befassen soll. Dazu mussten Aufbau- und Ablauforganisation, technische Infrastruktur und Ausbildung der Mitarbeiter konzipiert und umgesetzt werden. Die Vorgehensweise und bisherige Erfahrungen beim Aufbau der Gruppe und der Einführung von Datenanalysen als revisorischer Methode werden in diesem Aufsatz dargestellt.

Die meisten Unternehmen erfahren eine wachsende Abhängigkeit von Daten (über Produkte, Märkte, Kunden, Mitarbeiter, Lieferanten und Dienstleister – ein großer Anteil davon mit Personenbezug) und deren Verarbeitung. Speziell Kreditinstitute wären jedoch ohne Zugriff auf ihren Datenbestand nicht funktionsfähig. Mängel in der Datenqualität (Aktualität, Korrektheit, Vollständigkeit) können schnell zu Wettbewerbsnachteilen werden. Der zunehmende Umfang von Datenbeständen, z. B. durch die wachsende Zahl maschineller Transaktionen, die Daten produzieren, muss technisch und inhaltlich bewältigt werden.

Dieser Beitrag aus der Zeitschrift für Interne Revision (ZIR) (Ausgabe 6, 2015, Seite 273 bis 282) wurde von der Redaktion von Compliance-Magazin.de gekürzt.

In voller Länge können Sie ihn und weitere hier nicht veröffentliche Artikel im ZIR lesen.

Zeitschrift Interne Revision - Fachzeitschrift für Wissenschaft und Praxis

Hier geht's zur Kurzbeschreibung der Zeitschrift

Hier geht's zum Probe-Abo
Hier geht's zum Normal-Abo

Hier geht's zum pdf-Bestellformular (Normal-Abo) [20 KB]
Hier geht's zum pdf-Bestellformular (Probe-Abo) [19 KB]

Hier geht's zum Word-Bestellformular (Normal-Abo) [41 KB]
Hier geht's zum Word-Bestellformular (Probe-Abo) [39 KB]


Kostenloser Compliance-Newsletter
Ihr Compliance-Magazin.de-Newsletter hier >>>>>>


Im Überblick

Zeitschrift Interne Revision (ZIR)

  • Product Compliance als Prüfgebiet

    Die Nicht-Erfüllung produktbezogener Anforderungen stellt für Entwickler und Hersteller von Produkten - also für nahezu alle Industrieunternehmen - ein wesentliches unternehmerisches Risiko dar. Trotzdem scheint Product Compliance für viele Interne Revisionen ein weitgehend unbestelltes Feld zu sein.

  • Risikoorientierte Überprüfung von KI-Lösungen

    Künstliche Intelligenz (KI) ist aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Sprach- und Fahrassistenten sind nur zwei prominente Beispiele. Aber auch bei jeder Internetsuche, beim Streamen von Musik oder Videos, bei der Nutzung sozialer Medien und bei vielen weiteren Alltagssituationen ist KI im Spiel.

  • Prüfungsmandat Risikomanagement

    Eine Kernaufgabe der Internen Revision ist die Erkennung und Bewertung relevanter Risiken eines Unternehmens. Durch risikoadäquate Prüfmethoden und unabhängige Prüfungshandlungen wird eine empirische Datenbasis generiert, mit dem Ziel, darauf aufbauend eine belastbare Aussage zur Funktionsfähigkeit der Risikomanagementprozesse sowie deren weitere Verbesserung zu ermöglichen.

  • Objektivität: Bedeutung für die Interne Revision

    Objektivität ist ein zentrales Prinzip und Konzept der Revisionsarbeit. Es ist ein Versprechen an die Auftraggeber und die Revisionspartner. Für die Erfüllung des Revisionsauftrags ist die Objektivität der Revisorinnen und Revisoren von großer Bedeutung. Trotzdem erscheint das Thema im Revisionsalltag nicht besonders drängend, und eine Beschäftigung mit der Objektivität scheint nicht zwingend erforderlich.

  • Nachhaltigkeit im neuen DCGK 2022

    Die nachhaltige Unternehmensführung (Sustainable Corporate Governance) wird in jüngerer Zeit durch weitreichende Reformen aus nationaler und europäischer Sicht vorangetrieben. Neben einer neuen EU-Richtlinie zur Nachhaltigkeitsberichterstattung (Corporate Sustainability Reporting Directive - CSRD) hat die EU-Kommission den Entwurf einer Richtlinie zu nachhaltigkeitsbezogenen Sorgfaltspflichten (Corporate Sustainability Due Diligence - CSDD) veröffentlicht, die als künftiges Pendant zum deutschen Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz (LkSG) fungiert.

Wir verwenden Cookies um unsere Website zu optimieren und Ihnen das bestmögliche Online-Erlebnis zu bieten. Mit dem Klick auf "Alle akzeptieren" erklären Sie sich damit einverstanden. Erweiterte Einstellungen