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Compliance-Due-Diligence-Prüfung


Warum im Rahmen von Transaktionen eine Compliance Due Diligence zwingend erforderlich ist
Der erforderlich Umfang der jeweiligen Compliance Due Diligence, die sowohl retrospektiv als auch prospektiv
auszurichten ist, hängt vom jeweiligen Zielunternehmen ab


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Dr. Yvonne Conzelmann

Das Thema Compliance ist in den letzten Jahren immer stärker in den Fokus gerückt. Dies ist insbesondere öffentlichkeitswirksamen Skandalen geschuldet, die neben erheblichen finanziellen Einbußen auch zu erheblichen Reputationsverlusten bei den jeweils betroffenen Unternehmen geführt haben. Auch in der Transaktion ist das Thema Compliance von zentraler Bedeutung. Leider wird die Durchführung einer angemessenen Compliance Due Diligence in der Praxis immer noch von vielen unterschätzt. Die Übernahme eines Unternehmens ist stets mit erheblichen Risiken und haftungsträchtigen Fragestellungen verknüpft.

Um zu verhindern, dass neben dem Zielunternehmen auch gravierende Haftungsfälle oder Compliance-Verstöße eingekauft werden, gilt es, tunlichst eine Compliance-Due-Diligence-Prüfung sorgsam vorzunehmen. Der Artikel befasst sich zunächst mit den zentralen Begrifflichkeiten, bevor dargelegt wird, wie eine Compliance Due Diligence des Zielunternehmens zu erfolgen hat. Anschließend wird dargelegt, warum die Vornahme einer solchen von entscheidender Bedeutung ist. Mit einem kurzen Fazit wird der Beitrag abgerundet.

Dieser Beitrag aus der Zeitschrift Risk, Fraud & Compliance (ZRFC) (Ausgabe 3, 2018, Seite 129 bis 131) wurde von der Redaktion von Compliance-Magazin.de gekürzt.

In voller Länge können Sie ihn und weitere hier nicht veröffentliche Artikel im ZRFC lesen.


Zeitschrift Risk, Fraud & Compliance (ZRFC) - Prävention und Aufdeckung in der Compliance-Organisation

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Im Überblick: ZRFC

Zeitschrift Risk, Fraud & Compliance (ZRFC)

  • CEO-Fraud: Risiken für Unternehmen

    Wenn sich Betrüger als vermeintliche Geschäftsführer eines Unternehmens ausgeben, um hohe Geldsummen von nichtsahnenden Mitarbeitern zu stehlen, spricht man vom sogenannten CEO-Fraud. Obwohl zahlreiche Medienberichte aufzeigen, wie es diesen Betrügern anhand gefälschter E-Mails gelingt, mit geringem Aufwand jährlich Millionenbeträge zu entwenden, bleibt das Problem, welches sowohl internationale Konzerne als auch kleinere und mittlere Unternehmen (KMU) betrifft, weiterhin bestehen. Der vorliegende Artikel zeigt auf, wie CEO-Betrüger vorgehen und unterbreitet Vorschläge zur effektiveren Bekämpfung beziehungsweise Prävention des Betruges.

  • Devisentermingeschäfte in Konzernen

    Die folgende Untersuchung wertet die Geschäftsberichte 2009-2018 von DAX-Gesellschaften außerhalb des Finanzsektors mit Blick auf getroffene Maßnahmen zur Absicherung von Währungsrisiken aus. Die Ergebnisse bieten einen explorativen Einstieg in das Währungsmanagement internationaler Großkonzerne. Die Behandlung von Währungseffekten gehört schon seit Langem zu den Kernaufgaben des unternehmerischen Risikomanagements.

  • Wenig Anreize für Compliance-Maßnahmen

    Das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz (BMJV) hatte am 23. August 2019 einen nicht abgestimmten Entwurf eines Gesetzes zur Bekämpfung der Unternehmenskriminalität veröffentlicht. Am 21. April 2020 - drei Monate nach dem angekündigten Termin - geht nun ein abgestimmter Referentenentwurf zur weiteren Abstimmung an die Verbände. Das vielleicht Aufregendste an dieser Entwurfsfassung sind Namens- und Terminologieänderungen: Ursprünglich war das Artikelgesetz, dass den Rahmen um den eigentlichen Kern - das Gesetz zur Sanktionierung von verbandsbezogenen Straftaten, kurz Verbandssanktionengesetz oder VerSanG (als Entwurf im Folgenden E-VerSanG) - bildet, der "Bekämpfung der Unternehmenskriminalität" gewidmet.

  • Bestechung & Korruption bleiben ein Dauerbrenner

    Angesichts der Tatsache, dass die Compliance-Landschaft zunehmend komplexer wird und immer neue Richtlinien und Vorschriften hinzukommen, müssen weltweit tätige Unternehmen eine wachsende Anzahl von Gesetzen und Verbraucherwünschen berücksichtigen, um Risiken erfolgreich zu minimieren. In Deutschland beinhaltet dies die Erfüllung gesetzlicher Auflagen an zahlreichen Fronten. Was bedeutet das für Compliance-Manager? Was kostet uns Korruption? Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) hat festgestellt, dass der Kostenaufwand allein für Bestechung pro Jahr mehr als eine Billion US-Dollar beträgt. Hinzu kommen 1,6 Billionen US-Dollar für Korruption. Die OECD betont: "Es ist nicht nur eine Frage der Ethik - wir können uns eine solche Verschwendung einfach nicht leisten."

  • Compliance-Management in Familienunternehmen

    In Theorie und Praxis werden verschiedene Organisationsformen für das Compliance-Management in Familienunternehmen und Nicht-Familienunternehmen diskutiert. Die verschiedenen organisatorischen Möglichkeiten haben jeweils Vor- und Nachteile in Bezug auf Kompetenzen, institutionelle Spannungsfelder und funktionale Spezialisierungen. Der vorliegende Beitrag vergleicht die möglichen Alternativen zur Benennung von Compliance-Officer in Familienunternehmen mit den Ergebnissen einer empirischen Studie des Aalener Instituts für Unternehmensführung (AAUF) aus dem Jahr 2018.

  • Compliance im digitalen Wandel

    Seit 2013 führt der Berufsverband der Compliance Manager (BCM) jährlich eine Umfrage unter den Compliance-Managern in Deutschland durch. Es handelt sich um die größte und ausführlichste Befragung dieser Art im deutschsprachigen Raum. In diesem Jahr wurde die Studie mit dem Institut für Compliance von Prof. Dr. Stefan Behringer und Dr. Malte Passarge durchgeführt. Der Schwerpunkt der Studie lag auf den Auswirkungen der Digitalisierung auf die Compliance in Unternehmen, aber auch die direkten Auswirkungen von digitalen Prozessen auf die Compliance-Abteilungen und ihre Arbeit.

  • Compliance in Russland (Teil 1)

    Russland ist für deutsche Unternehmen ein attraktiver aber auch ein schwieriger Markt. In einem Länderreport Russland stellen wir die wesentlichen Bestimmungen zur rechtlichen Lage bezüglich des Compliance-Managements in Russland dar. In diesem Heft steht neben der allgemeinen Einführung zum russischen Rechtssystem die Gesetzgebung zur Antikorruption im Mittelpunkt. Der zweite Teil (Heft 3/2020) widmet sich dann den Themen Geldwäsche und Kartell.

  • Geldwäschereitrends in der Immobilienbranche

    Der Zweck dieses Artikels ist es, zu veranschaulichen, wie Kriminelle im Immobiliengeschäft in Österreich, Deutschland, Liechtenstein und der Schweiz ihr Geld waschen. Um dies herauszufinden, wurde eine qualitative Inhaltsanalyse von 58 teilstandardisierten Experteninterviews mit Kriminellen und Präventionsexperten sowie eine quantitative Befragung von 184 Compliance-Beauftragten durchgeführt. Die Befragungen führten zur Identifizierung konkreter Techniken der Geldwäsche im Immobiliensektor. Immobilienunternehmen im deutschsprachigen Raum in Europa sind weiterhin außerordentlich gut für die Geldwäsche geeignet. Insbesondere können sie zur Platzierung, Schichtung und Integration in Kombination mit Verstößen gegen das Steuergesetz verwendet werden. Am wichtigsten ist jedoch, dass sie eine der wenigen rentablen Methoden zum Waschen von Geld sind.

  • Homeoffice, Arbeitszeit, Arbeitsmittel

    Immer größerer Beliebtheit erfreut sich das Homeoffice-Modell. Umfragen zufolge würden gerne 92 Prozent der Arbeitnehmer zumindest gelegentlich im Homeoffice tätig werden (Bundesverband Digitale Wirtschaft). Im Rahmen der Ausgestaltung einer Homeoffice-Regelung sollten aber diverse Besonderheiten beachtet werden, damit daraus keine Haftungsrisiken für den Arbeitgeber erwachsen.

  • Bedrohungen für die Innere Sicherheit

    Dieser Beitrag untersucht die Phänomenbereiche Islamismus und islamistischer Terrorismus sowie Rechtsextremismus und rechtsextremistischer Terrorismus in Deutschland und Europa auf den Ebenen Definition, konstituierende Merkmale, die aktuelle Analyse der deutschen Verfassungsschutzbehörden, islamistische Foreign Fighters und Jihad-Rückkehrer sowie aktuelle Fälle von Rechtsextremismus und rechtsextremistischem Terrorismus.