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DSGVO: Verordnung da & alle Fragen offen?


Ein wichtiger Compliance-Standard, den die DSGVO fordert, ist das Klassifizieren von Daten
Die Verordnung bezieht sich ausschließlich auf personenbezogene Daten, aber auch andere vertrauliche Daten sollten diesen Schutz erfahren

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Von Dominik Lehr, Gründer und Vorstand der Befine Solutions AG

Am 25. Mai 2018, tritt die Europäische Datenschutz-Grundverordnung endgültig in Kraft. Dann endet eine zweijährige Übergangszeit – und damit die Schonfrist für Unternehmen und Behörden. Doch obwohl die Zeit drängt, haben viele noch immer keinen Plan für die Umsetzung. Ihnen bleibt nun gar nichts anderes mehr übrig als Prioritäten zu setzen. Aber wo anfangen?

Laut einer Befragung des Branchenverbandes Bitkom hatten im September 2017 erst 13 Prozent der Unternehmen Maßnahmen zur Umsetzung begonnen oder abgeschlossen, während 33 Prozent noch unvorbereitet waren. Einer Umfrage der Deutschsprachigen SAP-Anwendergruppe (DSAG) vom Oktober 2017 zufolge hatte sogar jedes zweite befragte Unternehmen immer noch keinen Plan für die Umsetzung der Verordnung.

Wo man doch denken sollte, dass die Verantwortlichen in den vergangenen 20 Monaten, seit die Verordnung im Mai 2016 in Kraft trat, genügend Zeit für die Umsetzung gehabt haben müssten. Zwar werden sie sicher nicht sofort belangt werden – aber wer den Aufsichtsbehörden dann nicht belegen kann, zumindest an einer den Anforderungen entsprechenden Anpassung seiner Prozesse und Tools zu arbeiten, der handelt grob fahrlässig und muss zu Recht mit Strafen rechnen.

Nur noch verschlüsselt kommunizieren?
Aber wo anfangen? Wie wäre es bei den E-Mails? Denn während die DSGVO in vielen Fällen bewusst vage vom Stand der Technik spricht, so auch in Artikel 32 (Sicherheit der Verarbeitung), fordert sie dort explizit die Verschlüsselung personenbezogener Daten. Damit ist natürlich nicht gemeint, dass Unternehmen nur noch über verschlüsselte E-Mails kommunizieren dürfen. Wohl aber, dass Faktoren wie der Schutzbedarf der Daten zu berücksichtigen sind.

Die Verordnung bezieht sich ausschließlich auf personenbezogene Daten, aber auch andere vertrauliche Daten sollten diesen Schutz erfahren. Unternehmen müssen Datenschutz durch Technikgestaltung und durch Voreinstellungen (Privacy-by-Design und Privacy-by-Default) umsetzen, die Rahmenbedingungen sind in Artikel 25 formuliert. Diese Grundsätze erfordern es, Daten wo immer es möglich ist, anonymisiert beziehungsweise pseudonymisiert zu erheben und verschlüsselt zu verarbeiten.

Die E-Mail spielt in der ganzen Thematik eine zentrale Rolle. Einerseits hat sie sich gerade im Unternehmensumfeld seit vielen Jahren als Hauptkommunikationsmittel etabliert, ist einfach zu bedienen und universell verfügbar. Andererseits kommen gerade hier Sicherheitsfragen ins Spiel: E-Mail-Systeme sind ein bevorzugtes Angriffsziel von Kriminellen, Hackern und Wirtschaftsspionen – neun von zehn Cyber-Angriffen starten mit einer E-Mail.

Wie den Cyber-Kriminellen zuvorkommen?
Hier lauern die Gefahren in der Art, wie Unternehmensmitarbeiter kommunizieren. Daher kommt es für IT-Verantwortliche darauf an, die Angriffsfläche zu verringern. Zumal den Betroffenen nicht nur wirtschaftlicher Schaden entsteht, wenn vertrauliche Informationen – versehentlich oder absichtlich – in die falschen Hände gelangen, auch der potenzielle Reputationsschaden sollte nicht unterschätzt werden.

Eine spezielle Authentifizierung sowie das verschlüsselte Übertragen der Inhalte machen das Mitlesen von E-Mail-Korrespondenz unmöglich. Aber erst wenn auch die Betreffzeilen verschlüsselt sind, können Angreifer nicht erkennen, wer mit wem worüber spricht und daraus Rückschlüsse ziehen – schon diese Informationen (Bitte Abstimmung wegen Übernahmeangebot Firma X) können ausreichen, um einen Social-Engineering-Angriff zu starten.

Ein wichtiger Compliance-Standard, den die DSGVO fordert, ist das Klassifizieren von Daten. Mit entsprechenden Lösungen können Unternehmen die gesetzlichen Vorgaben erfüllen sowie eigene Richtlinien umsetzen: So ermöglicht es die E-Mail-Schutz-Klassifizierung den Anwendern, Daten nach dem Grad ihrer Schutzbedürftigkeit einzustufen, um jede ausgehende Nachricht mit einem adäquaten Sicherheitsgrad versenden zu können. Konkret bedeutet dies, dass beispielsweise streng vertrauliche Patientendaten zwingend als verschlüsselter Anhang mit einem Einmal-Passwort und mit nachvollziehbarer Empfangsbestätigung versendet werden müssen.

Schatten-IT: Die im Dunkeln sieht man nicht?
Gerade große digitale Datenmengen, die sich nicht per E-Mail versenden lassen, können Mitarbeiter dazu verleiten, andere Hilfsmittel für den Datenaustausch zu verwenden – wie USB-Sticks, File-Sharing-Lösungen oder Cloud-Dienste, die sie vor allem aus dem privaten Bereich kennen. Das Ergebnis: Die oft zitierte Schatten-IT, der häufig beim Datenaustausch auftretende Einsatz nicht autorisierter Software im Unternehmen.

Umso wichtiger, dass Sicherheit, Benutzerfreundlichkeit und Kosteneffizienz Hand in Hand gehen. Überhaupt ist die Unterstützung durch technische Lösungen nur die eine Seite der Medaille, die auch nicht isoliert betrachtet werden sollte. Die andere ist die Sensibilisierung der Mitarbeiter, idealerweise in Form von regelmäßigen Schulungen. Sie ist unabdingbar, schließlich spielen die Anwender die zentrale Rolle bei allen Fragen rund um IT-Sicherheit. (Befine Solutions: ra)

eingetragen: 27.01.18
Home & Newsletterlauf: 13.03.18

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Compliance mit der DSGVO

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    "Ohne E-Mail-, Daten- und Websiteverschlüsselung wird es Unternehmen nicht möglich sein, die Datenschutz-Grundverordnung zu erfüllen", stellt Christian Heutger, IT-Sicherheitsexperte, klar. Der Geschäftsführer der PSW Group ergänzt: "Verschlüsselung ist aber inzwischen derart anwenderfreundlich geworden, dass sie tatsächlich zu den einfachsten Maßnahmen bei der Umsetzung der DSGVO gehört." Denn wo einst eine aufwendige Zertifikatsverwaltung die E-Mail Verschlüsselung kompliziert machten und die zu treffenden Einstellungen gerade für eine größere Menge an Mitarbeitern in Unternehmen abschreckend wirkten, machen moderne Secure-Mail-Gateways den Einsatz von E-Mail-Verschlüsselung heute sehr einfach. Mit ihnen gelingt nämlich das Verschlüsseln und Signieren von E-Mails automatisch an zentraler Stelle.

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    Proofpoint hat ihre Studie "The Great Disconnect" der Öffentlichkeit vorgestellt. Im Rahmen dieser Studie hat das Unternehmen untersucht, welche Fortschritte Firmen in Deutschland, Frankreich und Großbritannien mit der Implementierung der Vorgaben der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO, auch GDPR - General Data Protection Regulation) machen. Denn ab 25. Mai 2018 müssen die Regelungen der EU für den Schutz der Daten im Unternehmen umgesetzt sein. Deutschland schneidet im Drei-Länder-Vergleich am schlechtesten ab.

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    Wenn am 25. Mai 2018 die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) in Kraft tritt, dann betrifft das auch die Personalabteilungen: Spätestens bis zum Stichtag müssen Unternehmen die Daten ihrer Beschäftigten und Bewerber wirksam schützen. Das bestimmt Artikel 88 der DSGVO, konkretisiert durch Paragraph 26 BDSG NEU. Ansonsten drohen hohe Bußgelder, bis zu 20 Millionen Euro oder bis zu vier Prozent des weltweiten Umsatzes sind als Strafe möglich.

  • DSGVO-konform mit Cognitive Computing

    Die Datenschutz-Grundverordnung der Europäischen Union (EU DSGVO) verdeutlicht es: Eine der Digitalisierung angemessene Compliance im Unternehmen zu stemmen, heißt vor allem, eine dafür geeignete Technologie einzusetzen. Allerdings besteht hier offenbar noch ein gewaltiger Nachholbedarf, wie eine aktuelle Studie des Speicherspezialisten Veritas offenlegt. Fast ein Drittel (32 Prozent) der Befragten gibt an, dass ihr Unternehmen keine Technologie besitzt, mit der Daten effektiv verwaltet werden könnten. Das beeinträchtigt wiederum die Fähigkeit, Daten effizient zu suchen, zu finden und zu prüfen. Dies sind aber die essenziellen Kriterien für die Einhaltung der DSGVO.

  • DSGVO & Graphtechnologie

    Der Weg personenbezogener Daten verläuft nur selten geradlinig. Umso wichtiger sind Technologien, die innerhalb komplexer Datenbeziehungen freie Sicht und eine lückenlose Nachverfolgbarkeit garantieren. Die Graph-Plattform Neo4j bietet hier auch bei stark vernetzten Daten die nötige Transparenz. Auch beim DSGVO gilt: Ein Bild sagt mehr als tausend Worte. Wer die Aufsichtsbehörden in Sachen Compliance überzeugen will, muss es schaffen, personenbezogene Daten über alle Systeme hinweg nachzuverfolgen, zu orten und zu managen. Von dieser Transparenz sind Unternehmen oft noch weit entfernt. Das liegt häufig auch an den eingesetzten Systemen. Relationale Technologien und SQL-Datenbanken leisten gute Dienste, wenn es darum geht, strukturierte Daten abzufragen. Bei komplexen und hochgradig heterogenen Datensätzen, wie sie im Rahmen des DSGVO auftreten, liefern sie jedoch nur ein gewaltiges Labyrinth an Join-Tabellen und SQL-Codezeilen. Der Aufwand, in kürzester Zeit die komplette Interaktion zwischen einer Person und dem jeweiligen Unternehmen nachzuverfolgen und auf Anfrage darzulegen, ist enorm. Die Antwortzeiten sind extrem lang. Zudem ist es unmöglich die Abfragen bug-frei zu halten, sobald weitere Datenbeziehungen hinzugefügt werden.

  • DSGVO: Kostenfreie Broschüre

    Die künftige Europäische DS-GVO gilt ab 25. Mai 2018 unmittelbar in der gesamten EU. Aufgrund zahlreicher Öffnungsklauseln sind darüber hinaus auch nationale Regeln nötig. Der Deutsche Bundestag verabschiedete daher am 27. April 2017 das Datenschutz-Anpassungs- und -Umsetzungsgesetz EU.

  • DSGVO: Umsetzung sollte Priorität haben

    Nur jedes zweite Unternehmen in Deutschland hat sich bei der Umsetzung der EU-Datenschutzgrundverordnung (EU-DSGVO) bislang Hilfe von externen Experten geholt. Gerade einmal 48 Prozent aller Unternehmen mit 20 oder mehr Beschäftigen geben demnach an, Spezialisten außerhalb des eigenen Hauses hinzugezogen zu haben. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Befragung unter mehr als 500 Unternehmen im Auftrag des Digitalverbands Bitkom. Am häufigsten wurden externe Anwälte eingeschaltet, die von rund jedem dritten Unternehmen (35 Prozent) mit Blick auf die DSGVO konsultiert wurden. Externe Prüfer oder Auditoren haben 29 Prozent aller Unternehmen hinzugezogen, eine externe Datenschutzberatung fand in jedem fünften Unternehmen (21 Prozent) statt.

  • DSGVO: Rechtsfragen im Datenaustausch

    Der Berufsverband der Datenschutzbeauftragten Deutschlands (BvD) e.V. sieht bei Unternehmen noch viele Fragen, um sich rechtssicher auf den Start der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) am 25. Mai 2018 einzustellen. "Kleinen und mittleren Unternehmen fehlen oft die Kapazitäten, die aus der DSGVO identifizierten Anforderungen umzusetzen", sagte BvD-Vorstandsvorsitzender Thomas Spaeing auf der BvD-Herbstkonferenz. Internationale Konzerne dagegen sähen sich mit vielen offenen Rechtsfragen im Datenaustausch mit Drittländern wie den USA und Großbritannien, aber auch mit Staaten wie Norwegen oder Liechtenstein konfrontiert. "Die Zeit drängt. Die Unternehmen benötigen dringend rechtliche Klarstellungen. Hier ist auch der Gesetzgeber gefragt", sagte Spaeing.

  • DSGVO: Existenzgefährdende Konsequenzen

    Die neue Datenschutz-Grundverordnung der EU steht vor der Tür. In weniger als einem Jahr müssen Unternehmen ihre IT-Sicherheit auf Vordermann gebracht haben, um empfindliche Strafen zu vermeiden. Längst nicht alle Unternehmen sind auf die Vorgaben adäquat vorbereitet, meint CyberArk. Nach einer Erhebung von CyberArk kennt nahezu die Hälfte der europäischen Kunden des Sicherheitssoftware-Anbieters die konkreten Auswirkungen der EU-Datenschutz-Grundverordnung nicht. Viele Unternehmen tun sich schon schwer mit der exakten Definition des elementaren Begriffs "personenbezogene Daten".

  • DSGVO: Datenschutzbeauftragter wird noch wichtiger

    Der Countdown läuft: Bis zum 25. Mai 2018 müssen Unternehmen die Neuerungen der seit 2016 geltenden Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO) umgesetzt haben. Die Verschärfungen betreffen vor allem die Rechenschafts- und Nachweispflicht beim Umgang mit personenbezogenen Daten sowie die Meldepflicht im Fall von Datenpannen. Gleichzeitig steigt auch die Höhe möglicher Bußgelder deutlich. Um auch in Zukunft rechtskonform aufgestellt zu sein, müssen Prozesse angepasst oder neu aufgesetzt werden.

  • Auf DSGVO-Compliance vorbereitet?

    Thales stellte die Ergebnisse einer Studie zur EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO/GDPR) vor. Die Studie basiert auf einer von Censuswide durchgeführten und von Thales beauftragten Befragung von Verbrauchern und Unternehmen in Europa und den Vereinigten Staaten. Ziel der Erhebung war es, herauszufinden, wie gut Firmen auf die im Mai 2018 ablaufende Frist zur DSGVO-Compliance vorbereitet sind und wie sie den Einfluss der DSGVO auf ihre unternehmerische Tätigkeit bewerten.

  • DSGVO: DSAG-Mitglieder nur bedingt zuversichtlich

    Am 25. Mai 2018 ist es soweit und die zweijährige Übergangsfrist zur Umsetzung der EU-Datenschutz-Grundverordnung endet. Unternehmen, die personenbezogene Daten nutzen, müssen dann der Richtlinie entsprechen und deren Anforderungen bei der SAP-Nutzung ausreichend und nachweisbar berücksichtigen. Doch laut einer aktuellen Umfrage der Deutschsprachigen SAP-Anwendergruppe e.V. (DSAG) unter ihren Mitglieder*, haben bisher gerade einmal etwas mehr als die Hälfte der befragten Unternehmen eine Vorgehensweise (Roadmap) zur Umsetzung der EU-DSGVO in ihrem Unternehmen.

  • DSGVO: Versicherungswirtschaft - was ändert sich?

    Cyberversicherungen werden gerade im kommenden Jahr vermutlich zu den Top-Prioritäten gehören. Der Markt für Cyberversicherungen ist ein relativ junger Markt in den ständig neue Anbieter und Angebote drängen. Es herrscht dementsprechend viel Bewegung und die Preisdynamik heizt das Segment zusätzlich an. Aber es gibt es immer noch wesentliche Bereiche, die Makler, Versicherungsträger und Regulierer, aber auch potenzielle Kunden gleichermaßen verwirrt zurücklassen. Nicht zuletzt im Hinblick auf die EU-Datenschutz-Grundverordnung gibt es noch viele Fragezeichen.

  • DSGVO: IT-Sicherheit sollte im Fokus stehen

    Am 25. Mai 2018, also in nicht einmal mehr einem Jahr, tritt die neue EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) in Kraft. Diese löst das seit 1995 gültige Bundesdatenschutzgesetz ab und definiert den Umgang mit sensiblen Daten in Unternehmen, um diese besser zu schützen. In einer Bitkom-Umfrage gaben allerdings nur 34 Prozent der befragten Unternehmen an, bereits erste Maßnahmen begonnen oder umgesetzt zu haben. Dabei drohen hohe Bußgelder schon bei Nichteinhaltung der Compliance-Regeln und nicht erst bei Datenverlust- ganz abgesehen von der Rufschädigung, wenn bekannt wird, dass das Unternehmen nicht den Compliance-Ansprüchen gerecht wurde. Es wird also Zeit, die Weichen auf eine sicherere IT-Infrastruktur zu stellen und sich mit den wichtigsten Fragen zur eigenen Datensicherheit zu beschäftigen.

  • DSGVO: Was Unternehmen jetzt tun müssen

    Am 25. Mai 2018 startet europaweit mit der EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) eine neue Datenschutz-Ära. Ihr Ziel: Die Rechte der von der Datenverarbeitung betroffenen Personen zu stärken und Unternehmen bei Datenschutzverstößen empfindlich zu treffen. Die neuen oder gestärkten Betroffenenrechte sowie die Neuregelungen zur Datenschutzerklärung sind allerdings riesige Bausteine der DSGVO und für viele Unternehmen eine echte Herausforderung.