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CMS Guide to Mandatory Offers and Squeeze-outs


Überblick über die rechtlichen Rahmenbedingungen von Pflichtangeboten und den zwangsweisen Ausschluss von Minderheitsaktionären bei Firmenübernahmen
CMS veröffentlicht Übernahmeleitfaden für 21 Länder in Europa


(21.04.11) - Die Corporate-Praxisgruppe des internationalen CMS-Verbunds hat jetzt den "CMS Guide to Mandatory Offers and Squeeze-outs" veröffentlicht. Der Guide gibt einen Überblick über die rechtlichen Rahmenbedingungen von Pflichtangeboten und den zwangsweisen Ausschluss von Minderheitsaktionären bei Firmenübernahmen in 21 europäischen Ländern. Der CMS-Guide beschreibt, wie 15 Mitgliedstaaten die EU-Übernahme-Richtlinie (2004/25/EG) in nationales Recht umgesetzt haben.

Dr. Thomas Meyding, Leiter der europaweiten Corporate-Praxisgruppe von CMS und Partner von CMS Hasche Sigle: "Die EU-Richtlinie soll ein sogenanntes ,Level Playing Field‘ schaffen, also gleiche Wettbewerbsbedingungen für alle. Dabei lässt sie den Mitgliedsländern aber Spielraum, den sie teilweise intensiv genutzt haben. Dazu gehören Regelungen zur Neutralität der Aufsichtsorgane, die Auslegung des Begriffs ,Kontrolle‘ sowie zahlreiche Ausnahmeregelungen beim Übernahmeangebot. Unser Leitfaden zeigt: Es bleiben für die Marktakteure genügend Gestaltungsmöglichkeiten." Außerdem stellt der CMS-Guide das aktuelle Übernahmerecht von sieben Nicht-EU-Mitgliedern vor.

Neben Deutschland, Österreich und der Schweiz deckt der auf englisch verfasste und rund 100 Seiten umfassende Guide folgende Länder ab: Belgien, Bosnien-Herzegowina, Bulgarien, Kroatien, Italien, Frankreich, Großbritannien, die Niederlande, Polen, Rumänien, Russland, Serbien, die Slowakei, Slowenien, Spanien, die Tschechische Republik, die Ukraine und Ungarn.

Der Guide bereitet Optionen und Vorsichtsmaßnahmen für Marktakteure pro Land praxisgerecht auf und nennt die in jedem behandelten Land vor Ort ansässigen CMS-Experten. (CMS Hasche Sigle: ra)

CMS Hasche Sigle: Kontakt und Steckbrief

Der Informationsanbieter hat seinen Kontakt leider noch nicht freigeschaltet.

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Meldungen: Schriften

  • Schritt zu verbesserter Kommunikationssicherheit

    Die Verschlüsselung von E-Mails stellt einen wesentlichen Schritt zu verbesserter Kommunikationssicherheit dar. Der Bundesverband IT-Sicherheit e.V. (TeleTrusT) hat den überarbeiteten Leitfaden "E-Mail-Verschlüsselung" veröffentlicht, der den Themenkreis "E-Mail-Sicherheit" behandelt, Hintergründe erklärt und technische Vorschläge enthält. Die E-Mail ist nach wie vor das Hauptkommunikationsmittel im Geschäftsleben. Täglich werden nach wie vor geschäftliche Informationen, auch unternehmenskritische Vorgänge und sensible Daten, im ungesicherten Modus versendet. Die übermittelten Informationen sind nicht nur für Fremde lesbar, sondern können auch auf dem Transportweg manipuliert oder gelöscht werden.

  • Infodienst "Datenschutz für Praktiker"

    Die Gründe, weshalb Aufsichtsbehörden 2019 Bußgelder auf Basis der DSGVO aussprachen, waren vielfältig. So wurden z. B. im Fall einer Immobiliengesellschaft personenbezogene Daten von Mietern in einem Archivsystem gespeichert, in dem eine Löschung nicht mehr benötigter Daten nicht vorgesehen war. Eine Prüfung, ob eine Speicherung zulässig oder überhaupt erforderlich ist, fand nicht statt. Die Berliner Aufsichtsbehörde sprach ein Bußgeld in zweistelliger Millionenhöhe aus, das bisher höchste in Deutschland. In einem weiteren Bußgeldfall wurden mehrere Einzelverstöße eines Lieferdienstes geahndet. Mehrheitlich ging es um Nichtachtung der Betroffenenrechte. Unter anderem hatten sich Kunden über unerwünschte Werbemails beschwert und in anderen Fällen waren Betroffenenanfragen nicht beantwortet worden.

  • Rechtsfragen im Technologieumfeld

    Die Welt ist digital geworden und nahezu überall fallen heutzutage Daten an. Dies bringt jedoch auch eine große Verantwortung für Unternehmen mit sich. Spätestens seit dem Inkrafttreten der Europäischen Datenschutzgrundverordnung im Mai 2018 gelten dafür auf europäischer Ebene strenge Regeln, deren Nichteinhaltung zu empfindlichen Geldstrafen führen kann. So können Datenschutzfragen heute über den Fall und Untergang eines Business-Modells entscheiden. Gerade im Marketing, wo besonders viel Kontakt externen Parteien herrscht, ist daher das Wissen zu diversen Zulässigkeiten fundamental und unabdingbar. Ein steigender Beratungsbedarf in der Praxis verdeutlicht die steigende Bedeutung der Rechtsfragen im Technologieumfeld.

  • Spannungsfeld: datenschutzrechtliche Anforderung

    Für deutsche Unternehmen rückt die Beschäftigung mit internen Untersuchungen und Compliance-Themen immer stärker in den Fokus. Grund hierfür sind nach Ansicht der internationalen Wirtschaftskanzlei Hogan Lovells eine Reihe wichtiger Entwicklungen auf dem Gebiet der Compliance und der internen Untersuchungen. Dokumentenbeschlagnahmen und Diskussionen über den Schutz vertraulicher Informationen, steigende Anforderungen aus dem Datenschutzrecht sowie die Pläne der Bundesregierung zum Verbandssanktionsrecht werfen viele Fragen auf.

  • KRITIS-Betreiber im Prüfungsprozess

    Damit gewährleistet werden kann, dass die KRITIS-Unternehmen kontinuierlich über das geforderte Sicherheitsniveau verfügen, müssen sie zukünftig regelmäßig den ausreichenden Schutz ihrer kritischen Infrastrukturen nachweisen. TÜV Trust IT hat einen kostenlosen Leitfaden herausgegeben, der konkrete Antworten auf die zehn meistgestellten Fragen zum Nachweis der Anforderungen des BSI-Gesetzes gibt. Nach dem vom Bundestag verabschiedeten IT-Sicherheitsgesetz (IT-SiG) sind einige Unternehmen der sogenannten KRITIS-Sektoren verpflichtet, Vorkehrungen zum Schutz ihrer betriebenen kritischen Infrastrukturen nach dem Stand der Technik zu treffen. Dies gilt es nach §8a(3) des BSI-Gesetzes spätestens zwei Jahre nach Inkrafttreten der entsprechenden Rechtsverordnung gegenüber dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) und dann anschließend mindestens alle zwei Jahre neu nachzuweisen.