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Gut geplante Übernahme findet eine Finanzierung


Unternehmensfinanzierung: Unternehmensnachfolge richtig vorbereiten
In Deutschland suchen jährlich rund 22.000 Unternehmen einen Nachfolger

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"Bei inhabergeführten Unternehmen ist die Eigentümernachfolge oft eine große existenzielle Herausforderung", erklärt Michael Kemmer, Hauptgeschäftsführer des Bankenverbandes. "Es treffen betriebswirtschaftliche, steuerliche, gesellschafts- und erbrechtliche, aber auch emotionale Faktoren aufeinander. Die Unternehmensnachfolge sollte daher rechtzeitig geplant und umfassend vorbereitet werden".

In Deutschland suchen jährlich rund 22.000 Unternehmen einen Nachfolger und fast jede Nachfolge bedarf auf Seiten des Nachfolgers einer Finanzierung. Diese wird oft als die größte Herausforderung gesehen, denn laut DIHK-Nachfolgereport hat fast jeder zweite Übernehmer Schwierigkeiten, die Unternehmensnachfolge zu finanzieren. Dass bei der Vorbereitung einer Nachfolgefinanzierung durch die Bank das Geschäftsmodell des zu übergebenden Unternehmens geprüft und bestehende Probleme erst offenbar werden, wird häufig übersehen. "Frühzeitige Planung und sorgfältige Vorbereitung helfen, diese Probleme zu vermeiden. Eine gut geplante Übernahme findet eine Finanzierung, sofern das Unternehmenskonzept an sich zukunftsfähig ist", so Kemmer.

Umfassende Informationen, hilfreiche Checklisten sowie praktische Finanzierungs-Tipps bietet die Broschüre fokus|unternehmen "Unternehmensnachfolge finanzieren". Diese Publikation ist in enger Zusammenarbeit mit dem Beirat fokus|unternehmen entstanden, in dem unter anderem die Wirtschaftsverbände BDI, BGA, DIHK sowie ZDH vertreten sind. (Bundesverband deutscher Banken: ra)

eingetragen: 31.08.16
Home & Newsletterlauf: 30.09.16

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Meldungen: Markt / Hintergrund

  • Stabilität für Datenübertragungen

    Der Brexit wird die rechtlichen Bedingungen für den Transfer personenbezogener Daten zwischen Großbritannien und den EU-Ländern verändern. Bislang gilt das Datenschutzniveau eines Mitgliedsstaats per se und ohne weitere Prüfungen als angemessen. Innerhalb der Europäischen Union sind Datenübermittlungen also rechtlich genauso zu behandeln wie Datenübermittlungen innerhalb Deutschlands. Weiterer Prüfungen oder gesonderter Vertragskonstrukte, wie sie beispielsweise mit den USA bestehen, bedarf es nicht. Nach dem Brexit wird Großbritannien zum Drittland, hierfür gilt datenschutzrechtlich zurzeit noch § 4 b BDSG und zukünftig Art. 44 ff. der europäischen Datenschutzgrundverordnung (DSGVO): Wer personenbezogene Daten in ein Drittland übermitteln möchte, der muss sicherstellen, dass der Zielstaat ein angemessenes Datenschutzniveau gewährleistet.

  • Klinik braucht "Klinik-Konzession"

    Bei der Wettbewerbszentrale sind im Jahr 2016 etwa 450 Anfragen und Beschwerden wegen unlauteren Wettbewerbs im Bereich Gesundheit (Apotheker, Ärzte, Heilberufe, Krankenkassen, Pharmaindustrie) eingegangen. In 2017 hat die Wettbewerbszentrale bislang 203 Fälle in diesem Bereich bearbeitet, im ersten Halbjahr 2016 waren es 233 Fälle. Hinzu kommen weitere Fälle aus dem Bereich der Gesundheitshandwerke/Medizinprodukte wie z.B. Augenoptiker, die sich auf 375 Vorgänge in 2016 und bislang rund 160 Fälle in 2017 belaufen.

  • Doppelte Herausforderung: IT und Recht

    Beim Juristischen Forum von Konica Minolta IT Solutions drehte sich alles rund um die neue EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO). Es zeigte sich: Branchenübergreifend stehen viele Unternehmen immer noch ganz am Anfang. Die Unsicherheit in Unternehmen ist groß, denn die konkrete Umsetzung der neuen Verordnung ist komplex und feste Fahrpläne gibt es nicht. Die neue EU-Datenschutz-Grundverordnung (EU-DSGVO) bringt eine Vielzahl an Veränderungen im Umgang mit personenbezogenen Daten mit sich. Unternehmen müssen die neuen Anforderungen im Bereich Datenschutz bis zum 25. Mai 2018 erfüllen. Aus dem Forum ging hervor, dass in den Unternehmen nicht nur ein punktueller, sondern ein grundlegender Informationsbedarf besteht.

  • Rechtliche Anpassungen erforderlich

    "Das Kundengeschäft unserer Institute wird durch den Brexit nicht beeinflusst", erklärt Michael Kemmer, Hauptgeschäftsführer des Bankenverbandes, heute in Frankfurt. Zwar bedauere der Bankenverband die Ankündigung eines harten Brexit durch die britische Premierministerin Theresa May, die unmittelbaren Auswirkungen auf deutsche Institute seien aber begrenzt. "Deutsche Banken werden in den nächsten beiden Jahren Geschäft nach Deutschland verlagern, dies ist schon heute aufsichtlich und organisatorisch relativ einfach", betont Kemmer. Der Bankenverband geht davon aus, dass London auch weiterhin ein bedeutender Finanzplatz bleibe. Insofern sei kein vollständiger Rückzug der Institute zu erwarten. "Das Vereinigte Königreich wird nach dem Austritt den Status eines Drittlandes erhalten. Dies ist für unsere Institute nichts Ungewöhnliches", so Kemmer. Für die Sicherung bestehender Geschäfte seien aber rechtliche Anpassungen erforderlich.

  • 2017 für Blockchain ein entscheidendes Jahr

    Die Blockchain ist eine Querschnittstechnologie mit hohem disruptiven Potenzial für viele Wirtschaftsbereiche. Damit neue Geschäftsideen mittelfristig umgesetzt werden können, gilt es im Jahr 2017 die technischen und rechtlichen Grundlagen zu schaffen. "Wissenschaft und Privatwirtschaft stellen 2017 mehr Ressourcen denn je für die Erforschung der Blockchain zur Verfügung", sagt Stephan Zimprich, Leiter der Kompetenzgruppe (KG) Blockchain im eco - Verband der Internetwirtschaft e. V.