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Fertigungsbranche im Jahr 2008


Trends im Jahr 2008: Mehr Agilität für die Fertigungsbranche: "Fertigungsunternehmen sind gezwungen, ihre Strategie durch die Bank zu ändern"
Aufgrund der unterschiedlichen Standards erhält die Datenaufzeichnung eine neue Bedeutung - Es müssen mehr Informationen erfasst und gemeldet und mehr Produkte überwacht werden

(23.01.08) – Die Fertigungsbranche ist neugierig, was das Jahr 2008 bringen wird. Mit einer Rekordzahl von Berichten über Produktrückrufe, Rohstoffknappheit und Branchenkonsolidierung im letzten Jahr ist die Liste mit Herausforderungen in den letzten zwölf Monaten erneut etwas angewachsen. Die Welt wird kleiner und flacher, Fertigungszentren verlagern ihre Aktivitäten an neue Standorte, und die Hersteller spüren weiterhin die Auswirkungen auf ihr gesamtes Geschäftsmodell. Wie können sich die Hersteller auf die Ungewissheiten der Zukunft vorbereiten und gleichzeitig noch agiler werden?

"Fertigungsunternehmen sind gezwungen, ihre Strategie durch die Bank zu ändern, um in unserer flachen Welt Erfolg zu haben", sagt Ben Langlinais, EDS Director of Global Manufacturing Industry Solutions. "Agilität und die Notwendigkeit eines anpassungsfähigen Unternehmens bleiben weiterhin höchste Priorität für Hersteller weltweit."

EDS, Anbieter von IT-Services für die Fertigungsbranche, prognostiziert, dass diese wichtigen Trends im Jahr 2008 Firmen beeinflussen werden.

1. Globale Integration und Zusammenarbeit – Die beschleunigte Globalisierung ermöglicht es Unternehmen, in neuen Märkten neue Einnahmequellen zu erschließen und in Niedriglohnländern bessere Produktionsergebnisse zu erzielen. Auf der Gegenseite steigt das Risiko der Hersteller bei der Lieferkette, Produktentwicklung, Bildung und Verwaltung neuer Allianzen und bei der Verwaltung ihrer globalen Belegschaft.

2. Optimierung ist nicht genug – Während sich die Fertigungsbranche weiterhin auf die Optimierung konzentriert, stehen Hersteller Herausforderungen wie kürzeren Produktzyklen, höheren Kundenforderungen, der Suche nach kostengünstigeren Standorten und der Eroberung neuer Märkte gegenüber, die agile und anpassungsfähige Unternehmen und eine neue Kultur der Flexibilität erfordern.

3. Umweltbewusst handeln – Die wachsende Nachfrage nach Rohstoffen wie Öl, Stahl und Harz hat eine neue Generation umweltbewusster Kunden hervorgebracht, die umweltschonende Produkte verlangen. Diese Kunden fordern von den Herstellern, das Design, die Fertigungsprozesse und den Produktmix zu ändern.

4. Druck durch Bestimmungen – Regierungs- und Branchenrichtlinien für die Umwelt, Sicherheit, Unternehmensüberwachung und Produktleistung sind weltweit unterschiedlich. Aufgrund der unterschiedlichen Standards erhält die Datenaufzeichnung eine neue Bedeutung. Es müssen mehr Informationen erfasst und gemeldet und mehr Produkte überwacht werden.

5. Verbreitung von elektronischen/digitalen Inhalten – Die wachsende Menge elektronischer oder digitaler Bestandteile von Produkten sorgt für höhere Sicherheitsrisiken und ausgeklügelte Produkte, während gleichzeitig fähige Mitarbeiter knapp und neue Kompetenzen erforderlich werden.

6. Kundenspezifische Produktanpassung – Kunden wünschen Produkte, die auf ihre persönlichen Anforderungen abgestimmt zu sein scheinen, weshalb der Druck auf Kosten und Qualität weiterhin ansteigt. Wegen des wachsenden Konsumdenkens werden die Produkte in zunehmendem Maß direkt an kundenspezifische Bedürfnisse angepasst..

7. Schwerpunkt Service – Der Wechsel vom Produktfokus zum Servicefokus zwingt die Hersteller, einen Echtzeit-Markteinblick zu erlangen, indem sie eng mit den Kunden zusammenarbeiten. Während der Kundenservice weiterhin Priorität hat, müssen die Hersteller nicht nur mit ihrer vorhandenen Lieferkette, sondern auch mit ihren Kunden zusammenarbeiten.

8. Konvergenz von Geschäft und Technologie – Nicht zum Kerngeschäft zählende Prozesse werden zunehmend "outgesourct", und der Schwerpunkt verlagert sich auf eine höhere Übereinstimmung von Geschäft und Technologie. Die innovative Verwertung von Informationen und die integrierte Fertigung sind für den Wettbewerbsvorteil entscheidend.
(EDS: ra)

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    Zum 15. September 2020 wurde die "Bayerische Zentralstelle zur Bekämpfung von Betrug und Korruption im Gesundheitswesen" (ZKG) in Nürnberg gegründet. Ein Team aus Spezialstaatsanwälten um den Leitenden Oberstaatsanwalt Richard Findl nimmt seither bayernweit schwarze Schafe im Gesundheitssektor ins Visier. Bayerns Justizminister Georg Eisenreich sagte: "Es geht um die Abrechnung von nicht erbrachten Corona-Tests, um Pflegedienstbetrug, um Schmiergelder. Betrug und Korruption im Gesundheitswesen können viel Schaden anrichten - von enormen finanziellen Schäden bei Krankenkassen und Versicherungen bis hin zu Gesundheitsschäden bei Patienten. Dagegen muss der Staat entschlossen vorgehen. Wir haben deshalb vor einem Jahr unsere Ermittlungsstrukturen mit der ZKG nochmals verstärkt." Justizminister Eisenreich zog heute (17. November) eine erste Bilanz: "Unsere zentrale Ermittlungseinheit, die ZKG, hat 254 Verfahren von den drei Schwerpunkt-Staatsanwaltschaften in Bayern übernommen und binnen eines Jahres 197 Verfahren selbst eingeleitet. Beim Großteil der Verfahren geht es um Betrugstaten im Gesundheits- und Pflegebereich."

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    4 Milliarden US-Dollar Jahresgesamtverlust in 2020: Der Bericht der vom FBI geführten Beschwerdestelle für Internetkriminalität offenbart erschreckende Zahlen. "Der E-Mail Betrug mit Phishing, Malware und Ransomware hat besonders stark zugenommen, wobei Cyberkriminelle die Corona-Krise für ihre E-Mail Betrugsmaschen ausnutzten. Pandemie-Themen wie Impfstoffe, Hilfen für Unternehmen oder neue COVID19-Varianten beflügelten ihre Kreativität und wurden für allgemeine Phishing- oder gezielte Social Engineering-Angriffe verwendet", macht IT-Sicherheitsexpertin Patrycja Schrenk, Geschäftsführerin der PSW Group, auf den jüngst erschienenen Bericht des Internet Crime Complaint Centers aufmerksam. Neben dem sogenannten Business E-Mail Compromise, in Deutschland als "Chefmasche" bezeichnet, verursachte E-Mail Account Compromise, eine Taktik, bei der E-Mail-Konten kompromittiert werden, um Zugang zu legitimen Postfächern zu erhalten, dabei die höchsten Verluste, die mit über 1,8 Milliarden US-Dollar beziffert. Tatsächlich sind diese beiden Angriffsarten sowie Phishing dem Bericht zufolge eine größere Bedrohung als Ransomware: Finanzielle Verluste waren - verglichen mit Ransomware-Angriffen - 64 Mal höher.

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