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BSA-Kontrollen und Gebrauchtsoftware


Gebrauchtsoftware schafft Abhilfe bei Unterlizenzierung - U-S-C verzeichnet große Nachfrage aus Österreich aufgrund verschärfter BSA-Kontrollen
Zur Gewährleistung der Legalität ist beim Kauf von gebrauchter Software jedoch große Vorsicht geboten


(02.04.07) - Aufgrund einer aktuellen Kampagne der Business Software Alliance (BSA) in Österreich, die vor dem Einsatz von Raubkopien und unlizenzierter Software warnt, vermerkt der Softwarehändler U-S-C aus München eine verstärkte Nachfrage nach gebrauchten Softwarelizenzen von österreichischen Unternehmen. Durch die verschärften BSA-Kontrollen mussten bereits mehrere Unternehmen hohe Summen an Schadensersatz und Gerichtskosten zahlen. Schätzungen der BSA zufolge sind in Österreich etwa 27 Prozent aller Unternehmen unterlizenziert. Um dieses Problem angesichts einer drohenden BSA-Prüfung schnell und kostengünstig zu lösen, bietet sich der Kauf von gebrauchten Softwarelizenzen an.

"Die laufende BSA-Kampagne hat bei uns innerhalb kürzester Zeit eine wahre Flut von Anfragen nach gebrauchter Software ausgelöst", stellt Peter Reiner, Geschäftsführer von U-S-C fest. Die Anfragen kommen überwiegend von kleinen und mittelständischen Unternehmen, die oft erst durch das Anschreiben der BSA die Unterlizenzierung im eigenen Betrieb feststellen und dann schnell Abhilfe schaffen müssen, um einer Strafverfolgung durch die BSA zu entgehen. Aber auch verschiedene große Unternehmen sind vom Problem der Unterlizenzierung betroffen und haben nun bei U-S-C gebrauchte Lizenzen nachgeordert. Schätzungen zufolge sind in Österreich etwa 27 Prozent aller Unternehmen unterlizenziert.

"Die meisten Anfragen betreffen Office-Pakete, aber auch andere Lizenzen wie Betriebssysteme werden aktuell von österreichischen Unternehmen gesucht", sagt Walter Lang, Geschäftsführer der U-S-C. Für die betroffenen Unternehmen ist der Erwerb von gebrauchter Software nicht nur die günstigste, sondern oft auch die einzige Möglichkeit, fehlende Lizenzen nachzukaufen, vor allem wenn ältere Programmversionen erworben werden müssen, die als Neuware gar nicht mehr erhältlich sind. Denn die Hersteller verkaufen immer nur die neuesten Versionen. "Wenn eine Firma aber mit einheitlichen Plattformen arbeitet und seine Lizenzen erweitern muss, geht das nur mit gebrauchter Ware", so Lang. Viele Unternehmen oder öffentliche Verwaltungen senken schon jetzt mit dem Einsatz von gebrauchten Lizenzen ihre Kosten um bis zu 50 Prozent. Eine weitere Einsparung ist möglich, wenn durch Stellenabbau oder Umstrukturierungen Lizenzen frei werden, die wieder veräußert werden können. U-S-C nimmt in solchen Fällen fast jede alte Software-Lizenz in Zahlung.

Zur Gewährleistung der Legalität ist beim Kauf von gebrauchter Software jedoch große Vorsicht geboten. Deshalb sollten sich Interessenten nur an vertrauenswürdige Händlern wenden. Als offizieller "Microsoft Certified Partner" ist U-S-C ein lizenzierter Händler, der gebrauchte Software und Unternehmenslizenzen exakt nach den Richtlinien der Hersteller vermarktet. Der Kunde erhält damit Rechtssicherheit sowie die Gewährleistung, dass es sich bei der erworbenen Ware um Originalsoftware handelt. Denn U-S-C prüft jede gebrauchte Software eingehend auf Originalität und Vollständigkeit. Der Kunde erhält somit eine vollständige Lizenz mit allen Nutzungsrechten. (U-S-C: ra)

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Meldungen: Markt / Hintergrund

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    Das Bundeskabinett beriet im Dezember des letzten Jahres den Entwurf eines Gesetzes zur effektiveren und praxistauglicheren Ausgestaltung des Strafverfahrens. Bayerns Justizminister Prof. Dr. Winfried Bausback sagte zu diesem Anlass: "Endlich liegt ein Gesetzentwurf auf dem Tisch, der kein Etikettenschwindel mehr ist, sondern jetzt weitgehend das hält, was sein Titel verspricht - nämlich Regelungen für ein effizienteres, schnelleres und praktikableres Strafverfahren. Das ist ein großer Erfolg bayerischer Rechtspolitik und zeigt einmal mehr: Gute bayerische Argumente und bayerische Beharrlichkeit zahlen sich aus." Insgesamt begrüßte der bayerische Justizminister die geplante Reform in ihrer jetzigen Form. Der Gesetzentwurf enthalte etliche Regelungen, die dazu beitragen können, das Strafverfahren effektiver und praxistauglicher auszugestalten. Hierzu zähle etwa die Einführung einer Erscheinenspflicht von Zeugen vor der Polizei, die Verwertbarkeit von sog. Beinahetreffern bei Gentests, die Ermöglichung von Verfahrenseinstellungen gegen Auflage auch im Revisionsverfahren sowie die Aufnahme der einfachen Nötigung in den Katalog der Privatklagedelikte. "Das alles sind Ansatzpunkte, die die tägliche Arbeit unserer Gerichte und Staatsanwaltschaften tatsächlich erleichtern können. Gerade bei der Verwertung von Beinahetreffern wird damit gleichzeitig auch eine langjährige bayerische Forderungen umgesetzt", so Bausback.

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