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Bankenpleiten hätten verhindert werden können


Risikomanagement statt starkem Staat: IT-gestützte integrierte Risiko-Managementlösungen statt milliardenschwerer staatlicher Rettungsaktionen
Haftungsrisiken nehmen auch in anderen Branchen zu - Vom Risiko-Management zum Frühwarnsystem


(01.10.08) - Die Bankenkrise scheint unaufhaltsam: Freddie Mac, Fannie Mae, Lehman Brothers, KfW, Fortis, Washington Mutual, Wachovia und jetzt Hypo Real Estate – jeden Tag werden neue prominente Bankenopfer der westlichen Bankenkrise veröffentlicht. "Alle reden jetzt von Risikomanagement, aber keiner unternimmt was", sagt Günter Lessing, Geschäftsführer der Lessing IRM GmbH, Köln, zu der Situation, dass kaum ein Unternehmen auf eine funktionierende IT-gestützte Risk Management-Lösung zurückgreifen kann.

Dabei sei, so der deutsche Risikomanagement-Papst, ein Umdenken zwingend erforderlich, da in den nächsten Jahren ein integrales Risikomanagement zum Dreh- und Angelpunkt jeder unternehmensinternen Sicherheits-Policy wird. Allein schon zur Entlastung des Steuerzahlers, der jetzt den Großteil der staatlichen Rettungsaktionen tragen wird, sei es geboten, hier rechtzeitig zu handeln.

"Wie viele Milliarden Dollar oder Euro müssen noch den Bach runtergehen, bis die verantwortlichen Vorstände, Aufsichtsräte oder Unternehmenslenker aufwachen?", fragt der Unternehmensgründer der Lessing IRM GmbH angesichts der passiven Haltung und mangelnden Vorkehrungen von Unternehmen, insbesondere der Finanzbranche, auftretenden Risiken gegenüber Vorsorge zu treffen.

Vor dem Hintergrund der jetzt aufkommenden Diskussion über Risikowarnungen, -einschätzungen usw. setzt Günter Lessing sich vehement gegen eine stärkere staatliche Regulierung ein: "Statt um staatliche Hilfe zu jammern und auf das Geld der Steuerzahler zu vertrauen, sollten die Unternehmenslenker sich ihrer Verantwortung bewusst werden, entsprechend handeln und in ihren Unternehmen ein IT-gestütztes Risikomanagement einführen." Wichtig sei hierbei, dass ein ganzheitlicher Ansatz über dass gesamte Unternehmen berücksichtigt werde.

Übersicht und Orientierung über den Markt der Risikomanagement-Systeme verspricht eine von der Universität Würzburg geleitete Studie, die von Dr. Roland Franz Erben und Marcus Pauli Anfang Oktober veröffentlicht werden soll.

Die fortschreitende Globalisierung konfrontiert Unternehmen mit stetig verschärften Richtlinien bei Compliance (Basel II, KonTraG, Sarbanes-Oxley Act, SOX oder EuroSOX, Dokumentation und Haftung. Die Abhängigkeit der deutschen Wirtschaft von den volatilen Finanz-, Rohstoff- und Absatzmärkten weltweit hat in den vergangenen Jahren signifikant zugenommen. Der Druck von Seiten der Investoren, die Reputation und die Positionierung einer Marke vor Negativ-Entwicklungen wie Terrorismus, aber auch unternehmensinternem Fehlverhalten zu schützen, zwingt Manager mittlerweile dazu, sich im Hinblick auf Audits oder drohende juristische Auseinandersetzungen mit transparentem und gerichtsfestem Risikomanagement abzusichern.

Komplexität managen, statt Kompliziertheit verwalten

Die damit verbundenen Anforderungen können ausschließlich von Content-basierten Applikationen abgedeckt werden – Excel-Lösungen haben ausgedient. Daher sieht Gründer und Geschäftsführer Günter Lessing das integrierte Risikomanagement-System Enrisma in dem jetzt stark wachsenden Markt ideal positioniert: "Gegenüber Unternehmens-Stakeholdern wie Aktionären, Gewerkschaften, Mitarbeitern, Kunden oder selbst einer kritischer Öffentlichkeit muss ein Manager einen verantwortlichen Umgang mit sämtlichen Gefahrenquellen für den betriebswirtschaftlichen Gesamterfolg nachweisen.

Er sollte daher volle Erfolgskontrolle über seine Direktiven gewinnen. Dazu muss er die Arbeitsabläufe über alle Hierarchie-Ebenen hinweg kennen und bewerten können – kurz: er muss sein Unternehmen im Griff haben. Es wird von ihm erwartet, dass er Fehlentwicklungen früh erkennt und ihnen rechtzeitig entgegensteuert. Darüber hinaus hat er gegenüber politischen und makroökonomischen Unwägbarkeiten präventiv Krisenpläne zu erarbeiten."

Ein visionärer Manager sollte nicht blind für reale Gefahren sein. Aus diesem Grund benötigt er einen zentralen, IT-gestützten Risikoleitstand mit Cockpitfunktionalität. Günter Lessing: "Ohne umfassende Content-Basis, wie wir sie mit unseren rund 4.500 Frühwarnindikatoren geschaffen haben, kann eine ansonsten leere Softwarehülle die steigenden Sicherheitsbedürfnisse handelnder Entscheidungsträger nicht befriedigen. Dies kann nur ein ganzheitlicher Ansatz leisten, der von der Gefahren-Sensorik über Basis-Risikoszenarien bis hin zu Reportingfunktionalitäten reicht und sicherheitsrelevante Daten vor Ort abfragt, sammelt, strukturiert und bewertet." (Lessing IRM: ra)

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