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Recht und Archivierung


Seminar "Rechtliche Aspekte der elektronischen Archivierung" in Bern, Basel und Zürich
Welche grundlegenden gesetzlichen Anforderungen müssen Unternehmen bei der Umstellung vom Papierachiv auf ein elektronisches Archiv erfüllen?


(29.03.07) - Das Seminar "Rechtliche Aspekte der elektronischen Archivierung" findet am 24. April 2007 in Bern, am 08. Mai 2007 in Basel und am 12. Juni 2007 in Zürich statt. Seit der Revision der Vorschriften des OR über die kaufmännische Buchführung dürfen geschäftsrelevante Dokumente auch elektronisch archiviert werden. Damit können die gesetzlichen Aufbewahrungspflichten heute somit kostengünstiger und effizienter erfüllt werden. Das Seminar "Rechtliche Aspekte der elektronischen Archivierung" informiert darüber, welche grundlegenden gesetzlichen Anforderungen Unternehmen bei der Umstellung vom Papierachiv auf ein elektronisches Archiv erfüllen müssen.

Weitere Informationen und Möglichkeiten zur Anmeldung erhalten Sie hier:

Zeit: 09:00 bis 17:00 Uhr
Agenda der Veranstaltung:
>> Archivierung von Geschäftsunterlagen
>> Aufbewahrungspflichten für Dokumente
>> Archivierung von E-Mails
>> Die Geschäftsbücherverordnung (GeBÜV)
>> Ordnungsgemäße Führung und Aufbewahrung von Geschäftsunterlagen
>> Bedeutung der elektronischen Signatur
>> Archivierung aus Gründen der Beweissicherung
>> Gesetzliche Aufbewahrungszeiten
>> Notwendige Dokumente zur Beweissicherung
>> Elektronische Archivierung und Datenschutz
>> Datenschutzrechtliche Vorschriften und Bestimmungen bei der elektronischen Archivierung
>> Elektronische Archivierung im Bereich MwSt
>> EIDI-V
>> Mehrwertsteuerkonforme Übermittlung und Aufbewahrung von elektronischen Belegen
>> Mehrwertsteuerkonformes E-Billing

Das Seminar steht unter fachlicher Leitung von:
Maria Winkler (mag. iur.), Geschäftsführende Partnerin, IT & Law Consulting GmbH

Zielgruppe:
Dieses Seminar wendet sich vor allem an Führungskräfte und Projektverantwortliche aus den Bereichen Informatik, Finanzwesen, Rechnungsbearbeitung, EDI, EBPP, Archivierung und Workflow.

Termine:
24. April 2007, Bern
08. Mai 2007, Basel
12. Juni 2007, Zürich

Akkreditierung und weitere Informationen:
Vereon AG
Stephan Mayer, Marketing Manager
Tel. +41 71 671 20 45. Fax +41 71 670 19 13
E-Mail: stephan.mayer@vereon.ch

Weitere Informationen und Möglichkeiten zur Anmeldung erhalten Sie hier:

Teilnahmegebühr:
Die Teilnahmegebühr inkl. Unterlagen, Mittagessen und Getränke beträgt CHF 995 zzgl. der gesetzl. MwSt.
(Vereon: ra)

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Meldungen: Markt-Nachrichten

  • Korruption: Dunkelfeld weiterhin sehr groß

    Das Bundeskriminalamt (BKA) hat 2017 einen Rückgang der Korruptionsstraftaten registriert. Wie aus dem veröffentlichten Bundeslagebild Korruption hervorgeht, nahm die Zahl dieser Straftaten im Vergleich zum Vorjahr um 25 Prozent auf 4.894 ab. Damit wurde 2017 die niedrigste Anzahl von Korruptionsstraftaten seit fünf Jahren gemeldet. Das BKA führt diese Entwicklung unter anderem auf etablierte Compliance-Strukturen in Unternehmen und Behörden sowie auf die damit verbundene Sensibilisierung der Mitarbeiter zurück. Einen Grund zur Entwarnung liefern die Zahlen indes nicht: Nur ein Teil aller begangenen Korruptionsstraftaten wird polizeilich bekannt. Das Dunkelfeld wird weiterhin als sehr groß eingeschätzt.

  • Organisierte Kriminalität ist transnational

    "Die Organisierte Kriminalität hat viele Gesichter und Betätigungsfelder. Damit ist und bleibt das Bedrohungs- und Schadenspotential, das von Organisierter Kriminalität ausgeht, unverändert hoch", so BKA-Präsident Holger Münch bei der heutigen Pressekonferenz im BKA-Wiesbaden zur Vorstellung des Lagebildes Organisierte Kriminalität 2017. Die Gesamtzahl der Ermittlungsverfahren gegen Gruppierungen der Organisierten Kriminalität liegt auf unverändert hohem Niveau: 2017 wurden 572 OK-Verfahren registriert (2016: 563). Rund 1/3 der OK-Gruppierungen ist im Bereich der Rauschgiftkriminalität (36,2 Prozent) aktiv. Damit ist und bleibt Drogenhandel das Hauptbetätigungsfeld von OK-Gruppierungen, gefolgt von Eigentumskriminalität (16,4 Prozent). An dritter Stelle findet sich Wirtschaftskriminalität (11,0 Prozent). Der polizeilich erfasste Schaden lag 2017 bei rund 210 Millionen Euro (2016: rund 1 Mrd. Euro).

  • Finanzermittlungen der Ermittlungsbehörden

    Der FIU-Jahresbericht für das Jahr 2016 verzeichnet mit rund 40 Prozent die höchste Steigerungsrate an Geldwäscheverdachtsmeldungen innerhalb der letzten 15 Jahre. Insgesamt 40.690 (2015: 29.108) Verdachtsmeldungen nach dem Geldwäschegesetz wurden an die FIU übermittelt, der Großteil davon von den Kreditinstituten. Mit 38 Prozent (2015: 32 Prozent) sind die meisten Bezüge zum Deliktsbereich Betrug festgestellt worden. Darunter fallen zum Beispiel auch der Warenbetrug über das Internet und der CEO-Fraud. Durch die Erkenntnisse, die direkt aus den Verdachtsmeldungen gewonnen werden konnten und den anschließenden verfahrensunabhängigen Finanzermittlungen stellten die Ermittlungsbehörden insgesamt Vermögenswerte von rund 69, 8 Millionen Euro sicher. Das sind 10 Prozent mehr als im Vorjahr.

  • Bezahlen im Online Handel

    Die Wettbewerbszentrale hat in 10 Fällen bei großen Onlinehändlern Verstöße gegen die SEPA-Verordnung beanstandet. Die betreffenden Anbieter hatten Verbrauchern u. a. eine Bezahlung per Lastschrift angeboten, allerdings gleichzeitig den Lastschrifteinzug von Konten im EU-Ausland ausgeschlossen oder eingeschränkt. Erste Beschwerden bereits Ende 2016: Bereits im Dezember 2016 hatte die Wettbewerbszentrale Beschwerden darüber erhalten, dass eine private Krankenversicherung und ein Telekommunikationsunternehmen es gegenüber Kunden ablehnten, fällige Zahlungen im Wege der Lastschrift von einem Konto im europäischen Ausland einzuziehen. Im Fall der Krankenversicherung lag der Wettbewerbszentrale ein konkretes Schreiben vor, wonach es die Versicherung ablehnte, die Versicherungsbeiträge des Versicherungsnehmers von seinem Konto in Österreich abzubuchen (vgl. News vom 22.12.2016). Im Fall des Telekommunikationsanbieters verlangte dieser in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen für die Durchführung des Lastschriftverfahrens die Angabe einer "gültigen deutschen Bankverbindung".

  • Bekämpfung & Aufklärung von Kriminalität

    Vertreter der ISPA, des Bundesministeriums für Inneres, der TU Wien und eines heimischen Providers stellten im Dezember letzten Jahres der europäischen Polizeibehörde Europol in Den Haag das österreichische Modell für eine sichere und transparent nachvollziehbare Übermittlung von Daten zwischen Providern und der Exekutive vor. Die erarbeitete Lösung könnte sich als Vorzeigemodell für den Einsatz in anderen europäischen Staaten durchsetzen. Das Hauptziel der ISPA, der Interessenvertretung der österreichischen Internetwirtschaft, ist die Förderung des Internets. In diesem Zusammenhang stellt sich natürlich auch die Frage nach der Bekämpfung und Aufklärung von Kriminalität, die im Internet oder durch Verwendung digitaler Kommunikation entsteht. "Speziell bei Delikten, die es in dieser Art in der analogen Welt nicht gab, macht es Sinn, wenn sich die Strafverfolgungsbehörden und die Internetindustrie an einen Tisch setzen, um die neuen Fragestellungen und Herausforderungen gemeinsam zu erörtern", erläutert Maximilian Schubert, Generalsekretär der ISPA.