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Personenbezogene Daten ein wertvolles Gut


Hoher Datenschutz: Atos erhält als erstes IT-Unternehmen Zertifizierung gemäß Binding Corporate Rules (BCR)
Standard für den Schutz personenbezogener Daten

(04.12.14) - Atos wurde für die im Namen von Kunden oder Atos-intern durchgeführte Verarbeitung personenbezogener Daten gemäß der Binding Corporate Rules (BCR, bindende Unternehmensregeln) zertifiziert. Die Zertifizierung gilt für die Atos Gruppe weltweit, einschließlich Atos Worldgrid, Canopy und Worldline, und wurde von allen europäischen Datenschutzbehörden gewährt. Sie honoriert Atos Streben nach höchstmöglichem Schutz der personenbezogenen Daten, die der IT-Dienstleister im Namen seiner Kunden über alle Geschäftsfelder hinweg - einschließlich Cloud Computing - verarbeitet.

Thierry Breton, Chairman und CEO von Atos, erklärt: "Personenbezogene Daten sind ein wertvolles Gut. Aus diesem Grund ist der Datenschutz heute für Unternehmen eine Aufgabe höchster Priorität. Die BCR-Zertifizierung belegt, dass unsere globalen Datenschutzrichtlinien, -verfahren und -schulungen greifen - ebenso wie alle unsere Maßnahmen für eine gelebte Datenschutzkultur innerhalb von Atos. So schützen wir die Daten unserer Kunden über alle unsere Lösungen und Services hinweg. Die Zertifizierung zeigt unseren Kunden, dass sie Atos bei der Verarbeitung ihrer personenbezogenen Daten vertrauen können."

Die BCR sind laut Angaben von Atos der weltweit führende Standard für den Schutz personenbezogener Daten. Mit ihnen können multinationale Unternehmen personenbezogene Daten vom europäischen Wirtschaftsraum an ihre angegliederten Gesellschaften in anderen Teilen der Welt übertragen - in Übereinstimmung mit den lokalen Datenschutzvorschriften. Für eine Zertifizierung müssen Unternehmen alle lokalen Datenschutzbehörden davon überzeugen, dass die BCR für sie nicht nur Prinzipien und Verpflichtungen darstellen, sondern dass sie tatsächlich Maßnahmen ergreifen, um den Schutz personenbezogener Daten in der gesamten Organisation auf angemessene Art zu gewährleisten. (Atos: ra)

Atos: Kontakt und Steckbrief

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Meldungen: Markt / Unternehmen

  • Verträge müssen transparent gemacht werden

    Erkenntnisse des Recherchenetzwerks von NDR, WDR und "Süddeutscher Zeitung" belegen erneut Fälle von Abrechnungsbetrug von Ärzten, die die strukturellen Interessenkonflikte im Gesundheitswesen klar zu Tage treten lassen. Einkaufsrechnungen von Radiologen und Angebote von Pharmafirmen, die den Journalisten vorliegen, zeigen Betrugsfälle insbesondere bei Röntgen-Kontrastmitteln, die zu niedrigen Preisen erworben und teuer abgerechnet wurden. Alleine dadurch versickern mehr als 100 Millionen Euro im Gesundheitswesen Jahr für Jahr. Die Komplexität und Unübersichtlichkeit des Vertragswirrwarrs zwischen 109 gesetzlichen Kassen und Tausenden von Kliniken und Praxen kosten viel Geld und sind der Nährboden für Korruption und krumme Geschäfte - zulasten von Versicherten und Patienten. Gemeinsam könnten die Kassen schädliche Praktiken in Praxen und Kliniken leichter erkennen, abstellen und ggf. der Strafverfolgung zuführen.

  • Sicherheit der Daten und des Stromnetzes

    In den kommenden Monaten wird der Einbau von intelligenten Stromzählern in Deutschland endlich in großem Umfang starten. Doch nach Ansicht des Digitalverbands Bitkom droht eine Überregulierung den Erfolg der sogenannten Smart Meter zu gefährden, die eine zentrale Rolle für das Gelingen der Energiewende spielen. "Wir brauchen verbindliche Standards und eine maximale Sicherheit, aber gleichzeitig müssen wir jetzt rasch die volle Funktionsvielfalt der Smart Meter ermöglichen", sagt Bitkom-Energieexperte Robert Spanheimer. "Wir dürfen nicht versuchen, die technischen Spezifikationen bis ins kleinste Detail des Datenaustausches vorzuschreiben. Dadurch verlieren wir viel zu viel Zeit und die notwendige Flexibilität für innovative Anwendungen."

  • Unternehmen brauchen keine Verfassungslyrik

    Wichtiger als langwierige Grundgesetzänderungen sind schnelle und verlässliche Schritte im Klimaschutz, an denen sich die Wirtschaft neu und nachhaltig ausrichten kann, so Dr. Katharina Reuter, Geschäftsführerin von UnternehmensGrün. Angesichts der neuen Debatte um "Klimaschutz als Staatsziel" warnt der Verband der grünen Wirtschaft davor, das Grundgesetz als Feigenblatt zu missbrauchen. "Die Unternehmen brauchen keine Verfassungslyrik, sondern konkrete Taten", so Reuter. Damit umweltfreundliche Produkte und Dienstleistungen sich durchsetzen, müssten umweltschädliche Produkte vor allem teurer werden. "Das gilt für Energie genauso wie für Lebensmittel und andere Güter."

  • Bundestag muss Interessenkonflikte sichtbar machen

    Die Antikorruptionsorganisation Transparency Deutschland fordert den Deutschen Bundestag auf, die Empfehlungen des Europarats für bessere Regeln für Lobbyismus endlich umzusetzen. Die Staatengruppe des Europarats gegen Korruption (GRECO) kritisiert den Stand der Umsetzung in ihrem 2. Umsetzungsbericht zu ihren Empfehlungen zur Korruptionsprävention in Bezug auf Abgeordnete, Richter und Staatsanwälte aus dem Jahr 2014 als "allgemein unbefriedigend". Nur drei der acht Empfehlungen wurden bislang umgesetzt. Von den fünf nicht oder nur teilweise umgesetzten Empfehlungen betreffen vier den Deutschen Bundestag. Kritisiert werden insbesondere unklare Regeln für Lobbyismus, ungenügende Offenlegungspflichten bei Interessenkonflikten und die mangelhafte Durchsetzung der bestehenden Anzeigepflichten und Regeln. Die GRECO empfiehlt zudem eine unabhängige Kommission für eine effektive Kontrolle.

  • DIIR-Kongress 2019 in Dresden

    In diesem Jahr findet mit dem DIIR-Kongress wieder das größte Treffen der Internen Revisoren im deutschsprachigen Raum statt. Vom 21. bis 22. November 2019 findet diese wichtige Veranstaltung des Berufsstandes im Internationalen Congress Center in Dresden statt. Es wartet ein ganz besonders umfangreiches und hochkarätiges Programm mit drei Plenarsitzungen, 57 Fachsitzungen, 15 Erfa-Börsen sowie einer begleitenden Messe bzw. Infobörse auf die etwa 800 Teilnehmer.