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Echtzeit-Transparenz, Sicherheit und Compliance


Tanium arbeitet mit IBM zusammen, um die Verwaltung, Sicherheit und Compliance von Endpunkten in regulierten Branchen zu gewährleisten
Mit ihrer Plattform für Endpunktmanagement und Endpunktsicherheit befähigt Tanium Kunden, die Compliance-Standards in IBM Hybrid-Cloud-Implementierungen laufend zu bewerten, zu aktualisieren und durchzusetzen


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Tanium gab eine Kooperation mit IBM bekannt, um eine Lösung für Security- und Compliance-Monitoring in hybriden Clouds zu entwickeln. Damit können Unternehmen und Organisationen in stark regulierten Branchen, wie etwa dem Gesundheits-, Finanz- und staatlichen Sektor, die Einhaltung regulatorischer Vorschriften leicht überprüfen und validieren. IBM Cloud-Kunden können die Compliance-Monitoring-Lösung von Tanium nutzen, um eine kontinuierliche Echtzeit-Übersicht über alle ihre Endpunkte zu gewinnen. So versetzt die Kooperation die Kunden in die Lage, geschäftskritische Arbeitslasten in einer verteilten Hybrid-Cloud-Umgebung zuverlässig zu verwalten und zu schützen.

Agilität ist eine entscheidende Anforderung in jeder Branche, und die Einführung einer starken Hybrid-Cloud-Strategie ist dabei ein wesentlicher Faktor. Finanzdienstleister, Einrichtungen des Gesundheitswesens und staatliche Stellen haben jedoch oft Bedenken, wie sie die gesetzlichen Vorschriften einhalten und Sicherheitsrisiken bewältigen sollen, wenn sie in die Cloud gehen.

Da die meisten Public-Cloud-Umgebungen erst im Begriff sind, ihre Compliance- und Sicherheitsinstrumente zu verbessern, erscheint es den Akteuren in regulierten Branchen zu zeitraubend, aufwändig und kostspielig, vollständige und konsolidierte Audit-Nachweise für Cloud-Workloads zu erhalten. So erklärt sich, warum noch 2017 eine Reuters-Studie ergab, dass 80 Prozent der Finanztransaktionen und 95 Prozent der Geldautomaten-Transaktionen weiter über Großrechner liefen.

"Gerade bei Finanzdienstleistern, Telekommunikationsunternehmen, Gesundheitseinrichtungen und Behörden stehen die regulatorischen Anforderungen und Sicherheitsbedenken nach wie vor der Umsetzung von Cloud-Initiativen im Weg", erklärt Howard Boville, Senior Vice President, IBM Hybrid Cloud. "Stark regulierte Organisationen stehen oft vor der Wahl, entweder viel Zeit und Geld zu investieren, um Audit-Nachweise für die Workloads zu erhalten, die sie in die Cloud verlegen, oder erst gar nicht zu modernisieren. In Zusammenarbeit mit unseren Ökosystempartnern möchten wir unseren Kunden Lösungen an die Hand geben, die eine effiziente und sichere Modernisierung unterstützen. Tanium ist einer unserer wichtigsten Partner und verfügt über ein profundes Know-how für Endpunktsicherheit und Compliance. Durch leichten Zugriff auf die relevanten Informationen in einer hybriden Cloud-Umgebung möchten wir unseren Kunden erleichtern, die Herausforderungen zu bewältigen."

Gemeinsam werden Tanium und IBM stark regulierten Branchen, wie etwa dem Finanzdienstleistungssektor, eine einheitliche Lösung für Echtzeit-Transparenz, Sicherheit und Compliance bieten, damit sie die Vorteile von Hybrid-Cloud-Transformationen nutzen können. Laut Prognosen von Gartner werden "Unternehmen, die das digitale Vertrauen ihrer Kunden gewinnen und aufrechterhalten, im Jahr 2023 um 30 Prozent höhere Gewinne aus dem digitalen Handel erzielen als ihre Mitbewerber."

IBM plant, die Technologie von Tanium in sein Security and Compliance Center zu integrieren, über das die Kunden in der IBM Cloud ihre Compliance laufend bewerten und durchsetzen und bestehende Probleme beheben können. (Tanium: ra)

eingetragen: 20.11.20
Newsletterlauf: 05.02.21

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Meldungen: Markt / Unternehmen

  • Mahn- und Inkassoverfahren fair und transparent

    Zum 1. Oktober trat der Code of Conduct für faires und verbraucherfreundliches Inkasso in Kraft. Auf diesen Verhaltenskodex haben sich die Inkassounternehmen des Branchenverbands BDIU einstimmig verständigt. Wer fällige Rechnungen trotz erhaltener Mahnungen nicht bezahlt, muss damit rechnen, Post von einem Inkassodienstleister zu erhalten. "Viele Verbraucherinnen und Verbraucher haben vor dieser Situation Respekt", sagt Brigitte Zypries, Ombudsfrau der Inkassowirtschaft, "mitunter auch, weil es ihnen zum ersten Mal passiert, dass sie das Mahnschreiben eines Inkassounternehmens erhalten und sich unsicher sind, wie sie damit umgehen sollten." Für alle Verbraucherinnen und Verbraucher sei es wichtig zu wissen, dass Mahn- und Inkassoverfahren fair und transparent durchgeführt werden und dass die Rechtsdienstleister die Rechte der säumigen Zahler achten. Das gewährleistet der Code of Conduct, den die Mitgliedsunternehmen des BDIU ab dem 1. Oktober 2021 nachprüfbar einhalten müssen. Die Selbstverpflichtung zu einem fairen und verantwortungsvollen Inkasso ist von allen Menschen, die Kontakt mit einem BDIU-Inkassounternehmen haben, in der Praxis einforderbar.

  • Nach jahrelangen Rechtsstreitigkeiten

    Die Antikorruptionsorganisation Transparency Deutschland hat das Bundesverkehrsministerium (BMVI) im Jahr 2018 aufgefordert, gemäß Informationsfreiheitsgesetz (IFG) und Umweltinformationsgesetz (UIG) Auskünfte zur Aufklärung des Dieselskandals zu erhalten. Statt, wie gesetzlich vorgesehen, innerhalb von einem Monat Auskunft zu erteilen, beauftragte Bundesminister Andreas Scheuer (CSU) die bekannt teure Anwalts- und Beratungsfirma KPMG damit, die berechtigten Auskunftsansprüche zu torpedieren. Nach jahrelangen Rechtsstreitigkeiten erhielt Transparency Deutschland im Februar 2021 4.228 größtenteils geschwärzte Seiten. Obwohl ein weiteres gerichtliches Vorgehen mit Blick auf die Schwärzungen inhaltlich angebracht erschiene, bricht Transparency Deutschland das Verfahren an dieser Stelle ab. Denn in absehbarer Zeit ist kein brauchbares Ergebnis zu erwarten und der dauernde Aufwand durch die von Transparency beauftragte Anwaltskanzlei Partsch und Partner kann nicht länger mit einer "pro bono"-Gebühr erledigt werden. Mit der Klagerücknahme kommt die Organisation außerdem ihrer Verantwortung für das Gemeinwohl nach, da sich die Kosten für die Steuerzahlenden durch die Mandatsübertragung auf KPMG bereits auf mindestens 300.000 Euro summieren.

  • Der erste Schritt ist immer die Echtheitsprüfung

    Über solche Post freut sich niemand: Falsche Inkasso-Schreiben, auf denen Geld für Dinge verlangt wird, die man nie bestellt hat. Was tun, wenn so etwas im Briefkasten landet? Wie unterscheidet man eine Fälschung von einem echten Mahnschreiben, auf das man unbedingt reagieren muss? Und was dürfen echte Inkassodienstleister eigentlich? Um Ratsuchenden zu helfen, hat der Bundesverband Deutscher Inkasso-Unternehmen e.V. (BDIU) jetzt seine Website erweitert. Ein neues Verbraucherportal auf inkasso.de hilft, erhaltene Inkasso-Schreiben qualifiziert zu beurteilen."Der erste Schritt ist immer die Echtheitsprüfung", erläutert BDIU-Sprecher Marco Weber. "Immer wieder versenden Kriminelle fingierte Schreiben." Unter "Mahnung checken" zeigt der Inkassoverband, wie echte Inkassoschreiben zu erkennen und Fälschungen zu entlarven sind. Ein tagesaktueller Störungsmelder warnt vor bekannten Betrugsmaschen. Wer trotz der Tipps Zweifel hat, kann sich an das Team der BDIU-Beschwerdestelle um Ombudsfrau Brigitte Zypries wenden. Deren Arbeit wird durch die ehemalige Bundeswirtschafts- und Justizministerin beaufsichtigt. Bei komplexen Beschwerden und Sachverhalten vermittelt die Ombudsfrau selbst.

  • Einhaltung gesetzlicher Transparenzvorschriften

    Die Wettbewerbszentrale hat Beschwerden zur Werbung mehrerer Unternehmen - darunter auch namhafte Markenhersteller - mit der Aussage "klimaneutral" erhalten. In den Werbemaßnahmen wurde das Attribut "klimaneutral" entweder auf das eigene Unternehmen, auf eigene Produkte oder gar auf einen einzelnen Aspekt (z.B. "100 % klimaneutrale Produktion") bezogen. In bislang zwölf Fällen hat die Wettbewerbszentrale die Werbeaussagen als irreführend abgemahnt und die Einhaltung gesetzlicher Transparenzvorschriften verlangt. Sechs Unternehmen haben sich verpflichtet, die monierten Werbeaussagen nicht zu wiederholen. In vier Fällen hat die Wettbewerbszentrale Unterlassungsklage eingereicht: zu den Aussagen "Erster klimaneutraler Lebensmitteleinzelhändler" und "wir handeln klimaneutral", zu Plastik-Müllbeuteln, die selbst als "klimaneutral" beworben werden, zu "klimaneutralem Premium-Heizöl" und zu der Aussage "klimaneutrales Produkt". Andere Verfahren laufen noch.

  • Compliance- und Whistleblowing-Systeme

    Business Keeper, Unternehmen für Compliance-Software und elektronische Whistleblowing-Systeme, verbucht sowohl im Geschäftsjahr 2020 als auch im ersten Quartal dieses Jahres Rekordumsätze. Trotz des vorerst gescheiterten Gesetzentwurfs zum Whistleblower-Schutz in Deutschland antizipiert das Unternehmen auch für die kommenden Monate steigenden Kundenzuwachs und schafft neue Arbeitsplätze an den Standorten in Berlin, Paris und Madrid. Anlässlich der EU-Whistleblowing-Richtlinie, die bis Ende 2021 in nationales Recht überführt werden muss, und pünktlich zum 20. Firmenjubiläum schreibt Business Keeper Unternehmens-Rekorde. Sowohl im zurückliegenden Jahr 2020 als auch Q1 2021 verbuchte Business Keeper die jeweils höchsten Umsätze mit Neukunden der Firmengeschichte - dies ist ein Indikator für die zunehmende Sensibilisierung deutscher und internationaler Firmen für die Relevanz ethischer Unternehmensführung.