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Vermeidbare Datenskandale im E-Mail-Zeitalter


Jüngste Novelle des Bundesdatenschutzgesetzes hat weitreichende Folgen für Unternehmen
Group Technologies will das Thema Datenschutz künftig verstärkt aufgreifen, was sich auch in der Produktstrategie der E-Mail-Experten widerspiegeln soll


(25.01.10) - Eine Flut an Datenskandalen und die Liste der betroffenen Unternehmen wird immer länger und umfasst immer mehr namhafte Anbieter sowie Dienstleister. Bei Verbrauchern führten die jüngsten Vorfälle nicht nur zu großer Verunsicherung, sondern auch zu Misstrauen gegenüber den jeweiligen Unternehmen. Der Gesetzgeber sah sich zum Handeln gezwungen und so trat am 1. September 2009 die jüngste Novelle des Bundesdatenschutzgesetzes in Kraft: Vorgaben zur Datenverschlüsselung, der Datenverarbeitung und der Einwilligung zur Speicherung von Daten zu Werbezwecken wurden mit ihr neu geregelt.

Zugleich wurden höhere Bußgelder sowie neue Sanktionen für Datenschutz-Verstöße eingeführt: Wenn personenbezogene Daten beispielsweise auf dem E-Mail-Weg verloren gehen, sich Unbefugte Zugriff darauf verschaffen oder sie unrechtmäßig an Dritte weitergegeben werden, müssen Unternehmen dies künftig bekannt geben. "Viele Unternehmen werden angesichts der Gesetzesnovelle umdenken und sofort handeln müssen", erklärt Andreas Richter, Director International Marketing bei Group Technologies, unter Verweis auf eine aktuelle Studie der Wirtschaftsberatung Ernst & Young.

Danach könnte die Zahl der Datenskandale in den kommenden Monaten stark ansteigen. Grund: Der Schutz sensibler Daten wird von deutschen Unternehmen laut der Erhebung noch immer vernachlässigt. "Unternehmen sollten ihre täglichen Arbeitsprozesse, zu denen vor allem die elektronische Kommunikation zählt, einer genauen Prüfung unterziehen. Hier gilt es, sich durch den Einsatz spezieller IT-Sicherheitslösungen abzusichern, die sowohl die eingehende als auch ausgehende E-Mail-Kommunikation betrachten", rät Richter. Datenschutz und Data Loss Prevention sind zwei aktuelle Schlagworte in diesem Kontext.

"Die jüngste Novelle des Bundesdatenschutzgesetzes ist als Kompromiss zwischen Wirtschaftsinteressen auf der einen und Verbraucherschutzinteressen auf der anderen Seite zu werten. Nicht ausgeschlossen ist, dass die Politik noch mehr Maßnahmen ergreift, um die Datenschutzbestimmungen weiter zu reglementieren", beurteilt Richter die Lage.

Daher werde Group Technologies das Thema Datenschutz künftig verstärkt aufgreifen, was sich auch in der Produktstrategie der E-Mail-Experten widerspiegeln werde. So ist für 2010 der weitere Ausbau der Verschlüsselungsfamilie um eine Lösung für ein zentrales Management von Schlüsseln und Zertifikaten unter Einbindung von Trust-Centern vorgesehen. Zusätzlich werde die bereits am Markt etablierte und zertifizierte Lösung "iQ.Suite WebCrypt" um neue Funktionalitäten erweitert, die den Austausch sensibler E-Mails für Empfänger ohne Verschlüsselungslösung noch weiter vereinfachen solle.

Die Brisanz der aktuellen Entwicklungen im Bereich Datenschutz hat die E-Mail-Experten bewogen gemeinsam mit der Gedys IntraWare GmbH eine Veranstaltungsreihe zum Thema "Datenschutz im Fokus: E-Mails und Kundendaten sicher im Griff" ins Leben zu rufen. Im Rahmen dieser erfahren interessierte Teilnehmer alles über das sichere Handling von vertraulichen E-Mails und Kundendaten. Unterstützt durch Rechtsanwalt Dr. Ivo Geis wird auf die aktuelle Gesetzeslage eingegangen und Wege aus dem Datenschutz-Dilemma aufgezeigt. (Group Technologies: ra)

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Meldungen: Markt / Unternehmen

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    Zum 1. Oktober trat der Code of Conduct für faires und verbraucherfreundliches Inkasso in Kraft. Auf diesen Verhaltenskodex haben sich die Inkassounternehmen des Branchenverbands BDIU einstimmig verständigt. Wer fällige Rechnungen trotz erhaltener Mahnungen nicht bezahlt, muss damit rechnen, Post von einem Inkassodienstleister zu erhalten. "Viele Verbraucherinnen und Verbraucher haben vor dieser Situation Respekt", sagt Brigitte Zypries, Ombudsfrau der Inkassowirtschaft, "mitunter auch, weil es ihnen zum ersten Mal passiert, dass sie das Mahnschreiben eines Inkassounternehmens erhalten und sich unsicher sind, wie sie damit umgehen sollten." Für alle Verbraucherinnen und Verbraucher sei es wichtig zu wissen, dass Mahn- und Inkassoverfahren fair und transparent durchgeführt werden und dass die Rechtsdienstleister die Rechte der säumigen Zahler achten. Das gewährleistet der Code of Conduct, den die Mitgliedsunternehmen des BDIU ab dem 1. Oktober 2021 nachprüfbar einhalten müssen. Die Selbstverpflichtung zu einem fairen und verantwortungsvollen Inkasso ist von allen Menschen, die Kontakt mit einem BDIU-Inkassounternehmen haben, in der Praxis einforderbar.

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    Business Keeper, Unternehmen für Compliance-Software und elektronische Whistleblowing-Systeme, verbucht sowohl im Geschäftsjahr 2020 als auch im ersten Quartal dieses Jahres Rekordumsätze. Trotz des vorerst gescheiterten Gesetzentwurfs zum Whistleblower-Schutz in Deutschland antizipiert das Unternehmen auch für die kommenden Monate steigenden Kundenzuwachs und schafft neue Arbeitsplätze an den Standorten in Berlin, Paris und Madrid. Anlässlich der EU-Whistleblowing-Richtlinie, die bis Ende 2021 in nationales Recht überführt werden muss, und pünktlich zum 20. Firmenjubiläum schreibt Business Keeper Unternehmens-Rekorde. Sowohl im zurückliegenden Jahr 2020 als auch Q1 2021 verbuchte Business Keeper die jeweils höchsten Umsätze mit Neukunden der Firmengeschichte - dies ist ein Indikator für die zunehmende Sensibilisierung deutscher und internationaler Firmen für die Relevanz ethischer Unternehmensführung.