Alle SEPA-Zahlungen zuverlässig


Sparkassen Informatik zieht positive Bilanz nach SEPA-Start - Zahlungsverkehr mit Funktionalitäten für SEPA-Überweisung, Clearing und Settlement
Reibungsloser Start, stabiler Betrieb, hohe Performance -Technische Girozentrale als offene Abwicklungsplattform


(22.02.08) - Drei Wochen nach dem Start des europäischen Zahlungsverkehrsraums SEPA (Single Euro Payment Area) am 28. Januar 2008 zieht die Sparkassen Informatik eine positive Bilanz. Pünktlich zum Stichtag hat der IT-Dienstleister die Funktionalitäten für SEPA-Überweisungen, Clearing und Settlement auf seiner Technischen Girozentrale (TGZ) frei geschaltet. Alle SEPA-Zahlungen konnten seitdem zuverlässig und reibungslos abgewickelt werden.

Die Abwicklungsplattform für den gesamten Zahlungsverkehr ist bereits seit Jahren stabil im Einsatz. Die benötigten SEPA-Funktionalitäten werden als Erweiterungen der TGZ sukzessive durch die Sparkassen Informatik bereitgestellt. Durch die offene Konzeption der Abwicklungsplattform ist die Nutzung nicht allein den Anwendern von "OSPlus", der Gesamtbanklösung der Sparkassen Informatik, vorbehalten. Auch andere Geldinstitute wie Landesbanken können ihren nationalen und internationalen Zahlungsverkehr SEPA-konform über die TGZ abwickeln.

Klaus Wünsche, Bereichleiter Zahlungsverkehr bei der Sparkassen Informatik, zieht drei Wochen nach dem SEPA-Start eine positive Bilanz: "Wir haben uns auf den Startschuss für den europäischen Zahlungsverkehrsraum gemeinsam mit den intensiv in das Projekt eingebundenen Sparkassen und Landesbanken vorbereitet. Dabei konnten wir mit der TGZ eine stabile, zukunftsfähige Plattform um die nötigen Funktionen erweitern, ohne gleich das Rad neu erfinden zu müssen. "

Allerdings bedeutete das komplexe Einführungsprojekt auch für den größten IT-Dienstleister der Sparkassen-Finanzgruppe eine echte Herausforderung: "Natürlich haben wir den SEPA-Start mit Spannung erwartet", so Wünsche. Nicht ohne Stolz fügt er hinzu: "Seit dem 28. Januar können SEPA-konforme Überweisungen in den von uns betreuten Instituten erfasst werden. Vom ersten Tag an sind die Systeme stabil gelaufen.

Sämtliche SEPA-Zahlungen konnten reibungslos abgewickelt werden. Das ist ein bedeutender Meilenstein bei der Überleitung des gesamten Zahlungsverkehrs auf SEPA." Für die Umstellung auf das auf XML (eXtended Markup Language) basierende SEPA-Format hatte die Sparkassen Informatik umfassende Anpassungen an den Transaktionsdaten und den Datenstrukturen ihrer Kernbanksysteme vorgenommen. Dazu gehört auch der Wechsel auf den modernen, hoch performanten Standard "EBICS" (Electronic Banking Internet Communications Standard). Gleichzeitig wird das ältere DTA-Format für eine Übergangsfrist weiter durch die TGZ unterstützt. Insgesamt werden pro Jahr rund 6,2 Milliarden Zahlungen über die TGZ abgewickelt.

Als vorbereitende Maßnahme für den SEPA-Start hatte die Sparkassen Informatik EBICS bereits im Frühjahr 2007 flächendeckend eingeführt und als erster Anbieter überhaupt auf der Bankenseite realisiert. Schon frühzeitig hatte sie in Performancetests ein Transaktionsvolumen von 120.000 EBICS-Überweisungen innerhalb von 80 Sekunden über einen einfachen DSL-1000-Anschluss abgewickelt.

Weitere SEPA-Funktionalitäten stellt die Sparkassen Informatik nun sukzessive bereit. Im Jahresverlauf werden die Funktionalitäten für SEPA-Zahlungen unter anderem auf das Internetbanking, Eil- und Terminüberweisungen sowie Lastschriften ausgeweitet. Die nächste Ausbaustufe sieht ergänzende Dienste wie Mandatsverwaltung, die Avisierung von Zahlungen und Cash-Management-Funktionalitäten vor. (Sparkassen Informatik: ra)

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Weitere Informationen:
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