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Weiterbildungsangebot zum Thema Compliance


FIBAA-Qualitätssiegel für den Augsburger "Compliance Officer (Univ.)"
Hohe Sensibilität in den Unternehmen für die Compliance-Thematik, und die Notwendigkeit, zuverlässig funktionierende Compliance-Strukturen im eigenen Hause zu haben bzw. zu etablieren

(02.10.14) - Der seit drei Jahren bewährte und stark nachgefragte Zertifikatskurs des Zentrums für Weiterbildung und Wissenstransfer (ZWW) der Universität Augsburg hat sich dem strengen Zertifizierungsverfahren der FIBAA unterworfen und als erstes Weiterbildungsangebot zum Thema Compliance das Qualitätssiegel der renommierten Agentur erhalten. Augsburg/KPP - Gleich beim ersten Zertifizierungsanlauf hat der Augsburger ZWW-Kurs "Compliance Officer (Univ.)" es geschafft, ohne weitere Auflagen das Gütesiegel "Certified Continuing Education Course" der Bonner Foundation for International Business Administration Accreditation (FIBAA) für eine Laufzeit von fünf Jahren zu erhalten.

In allen Punkten wurden die Erwartungen der Gutachter in vollem Umfang erfüllt, in vielen sogar mit den Bewertungen "sehr gut" und "exzellent" übertroffen. Nicht nur die Inhalte, die anspruchsvolle Zusammensetzung der Faculty und die Betreuung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer wurden besonders gewürdigt, vielmehr wurde auch das attraktive Begleitprogramm mit einem konsequent ausgerichteten Praxisbezug lobend hervorgehoben.

2011 erstmals angeboten, hat sich der Zertifikatskurs "Compliance Officer (Univ.)" rasch zu einem Bestseller am ZWW entwickelt: 150 Teilnehmerinnen und -teilnehmer haben inzwischen nach erfolgreich bestandener Prüfung dieses Universitätszertifikat erhalten. Zu den Gründen der Attraktivität dieses Weiterbildungsangebots meint Dr. Walburga Schettgen-Sarcher, ZWWBereichsleiterin Corporate Finance und Risk Management: "Es herrscht eine hohe Sensibilität in den Unternehmen für die Compliance-Thematik, und die Notwendigkeit, zuverlässig funktionierende Compliance-Strukturen im eigenen Hause zu haben bzw. zu etablieren, wird deutlich gesehen. Dementsprechend hoch ist der Bedarf an qualifizierten Compliance Officers, die ihre komplexe Verantwortung im Unternehmen wahrnehmen und umsetzen können." Solche Experten werden am ZWW nach dem Augsburger Modell interdisziplinärer qualifiziert, nämlich juristisch, betriebswirtschaftlich, IT-technisch, führungspsychologisch und ethisch.

"Wir freuen uns sehr, dass wir den strengen FIBAA-Kriterien mit diesem Modell und mit der Art, wie wir es umsetzen, mehr als gerecht werden konnten", so Schettgen-Sarcher. Stolz dürfe man jetzt nicht nur darauf sein, dass die Universität Augsburg die erste in Deutschland ist, die über ein derartiges Qualifizierungsangebot verfüge, sondern auch die erste, der die Qualität dieses Angebotes durch eine unabhängige Beurteilungsinstanz wie die FIBAA bescheinigt werde. Und nachdem der ebenfalls vom Augsburger ZWW angebotene MBA Unternehmensführung erst jüngst bereits zum zweiten Mal mit einem Spitzenergebnis re-akkreditiert und mit dem FIBAA-Premiumsiegel ausgezeichnet wurde, sei es nun das erste Mal, dass man auch für einen Zertifikatskurs das Gütesiegel einer Akkreditierungsagentur erhalten habe.

"Dies alles zusammen", resümiert Schettgen-Sarcher, "verschafft uns 40 Jahre nach Gründung unseres Zentrums für Weiterbildung und Wissenstransfer hervorragende Voraussetzungen, um unsere Position im Weiterbildungswettbewerb weiter zu stärken und auszubauen." (Uni Augsburg: ra)

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Meldungen: Markt / Unternehmen

  • Verträge müssen transparent gemacht werden

    Erkenntnisse des Recherchenetzwerks von NDR, WDR und "Süddeutscher Zeitung" belegen erneut Fälle von Abrechnungsbetrug von Ärzten, die die strukturellen Interessenkonflikte im Gesundheitswesen klar zu Tage treten lassen. Einkaufsrechnungen von Radiologen und Angebote von Pharmafirmen, die den Journalisten vorliegen, zeigen Betrugsfälle insbesondere bei Röntgen-Kontrastmitteln, die zu niedrigen Preisen erworben und teuer abgerechnet wurden. Alleine dadurch versickern mehr als 100 Millionen Euro im Gesundheitswesen Jahr für Jahr. Die Komplexität und Unübersichtlichkeit des Vertragswirrwarrs zwischen 109 gesetzlichen Kassen und Tausenden von Kliniken und Praxen kosten viel Geld und sind der Nährboden für Korruption und krumme Geschäfte - zulasten von Versicherten und Patienten. Gemeinsam könnten die Kassen schädliche Praktiken in Praxen und Kliniken leichter erkennen, abstellen und ggf. der Strafverfolgung zuführen.

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    Die Antikorruptionsorganisation Transparency Deutschland fordert den Deutschen Bundestag auf, die Empfehlungen des Europarats für bessere Regeln für Lobbyismus endlich umzusetzen. Die Staatengruppe des Europarats gegen Korruption (GRECO) kritisiert den Stand der Umsetzung in ihrem 2. Umsetzungsbericht zu ihren Empfehlungen zur Korruptionsprävention in Bezug auf Abgeordnete, Richter und Staatsanwälte aus dem Jahr 2014 als "allgemein unbefriedigend". Nur drei der acht Empfehlungen wurden bislang umgesetzt. Von den fünf nicht oder nur teilweise umgesetzten Empfehlungen betreffen vier den Deutschen Bundestag. Kritisiert werden insbesondere unklare Regeln für Lobbyismus, ungenügende Offenlegungspflichten bei Interessenkonflikten und die mangelhafte Durchsetzung der bestehenden Anzeigepflichten und Regeln. Die GRECO empfiehlt zudem eine unabhängige Kommission für eine effektive Kontrolle.

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    In diesem Jahr findet mit dem DIIR-Kongress wieder das größte Treffen der Internen Revisoren im deutschsprachigen Raum statt. Vom 21. bis 22. November 2019 findet diese wichtige Veranstaltung des Berufsstandes im Internationalen Congress Center in Dresden statt. Es wartet ein ganz besonders umfangreiches und hochkarätiges Programm mit drei Plenarsitzungen, 57 Fachsitzungen, 15 Erfa-Börsen sowie einer begleitenden Messe bzw. Infobörse auf die etwa 800 Teilnehmer.