- Anzeigen -

Sie sind hier: Home » Markt » Hinweise & Tipps

Datenübertragung mit SSL-Verschlüsselung


Mehr als nur Rankingfaktor: SSL-Verschlüsselung ist für Unternehmer Pflicht
Website-Betreiber, die die SSL-Verschlüsselung nutzen möchten, können zwischen SSL/TLS-Zertifikaten unterschiedlicher Zertifizierungsstellen mit Preis- und Sicherheitsspannen wählen

- Anzeigen -





Seit Sommer 2015 sind Website-Betreiber in der Pflicht, personenbezogene Daten gegen Zugriffe von außen zu schützen. Wer darauf verzichtet, riskiert Bußgelder. "In aller Regel haben Unternehmen mindestens ein Kontaktformular oder die Möglichkeit, einen Newsletter zu bestellen, auf der Website. In beiden Fällen werden personenbezogene Daten eingegeben, die vor Zugriffen von außen geschützt werden müssen. Für Unternehmen bedeutet das, dass sie die Daten, die ihre Kunden auf ihrer Website eingeben, verschlüsseln müssen", erklärt Christian Heutger, Geschäftsführer der PSW Group.

Der IT-Sicherheitsexperte begründet: "Jede unverschlüsselte Datenübertragung kann im World Wide Web abgefangen, mitgelesen und schlimmstenfalls manipuliert werden." Einen sicheren Weg der Datenübertragung gewährleistet die SSL-Verschlüsselung. "SSL" kürzt "Secure Socket Layer" ab. "Wir sind eigentlich bereits bei TLS, was für "Transport Layer Security" steht, dem Nachfolger von SSL angelangt. Allerdings hat sich SSL im Sprachgebrauch aber einfach durchgesetzt", so Heutger.

Website-Betreiber, die die SSL-Verschlüsselung nutzen möchten, können zwischen SSL/TLS-Zertifikaten unterschiedlicher Zertifizierungsstellen mit Preis- und Sicherheitsspannen wählen. Im Wesentlichen gibt es jedoch drei Arten: Domain-validierte, organisationsvalidierte und erweitert validierte-Zertifikate. Sie unterscheiden sich in ihrer Authentifizierungsstärke, die auf den Umfang eines spezifischen Validierungsprozesses, bei dem eine vertrauenswürdige und unabhängige Instanz die Identität einer Website bestätigt, zurückgeht. Als Faustformel rät Christian Heutger: "Wer eine private Seite, ein Forum, einen Blog, das Intranet oder einen Mailserver absichern möchte, für den ist das Domain-validierte SSL/TLS-Zertifikat ausreichend. Um eine Firmenwebsite, einen Online-Shop oder ein größeres Forum abzusichern, braucht es das höher authentifizierte organisationsvalidierte SSL/TLS-Zertifikat. Wer sensible Daten auf einer stark frequentierten Seite absichern möchte und in einem öffentlichen Register geführt wird, für den ist das Extended Validation-SSL/TLS-Zertifikat perfekt."

Es gibt übrigens noch einen weiteren Grund, SSL-Verschlüsselung einzusetzen: Die Suchmaschine Google hat Sicherheit längst zum Rankingfaktor gemacht. "Zwar ist das nur einer von über 200 Faktoren, die das Ranking beeinflussen. Diese Chance, besser zu ranken als die Wettbewerber, sollte sich dennoch niemand entgehen lassen", meint Heutger. Hinzu kommt die Tatsache, dass mehrere Browser mittlerweile Warnungen anzeigen, wenn die SSL-Verschlüsselung fehlt: Seit Beginn des Jahres 2017 warnen sie vor unsicheren, unverschlüsselten Websites.

Die Installation eines SSL/TLS-Zertifikats ist nicht besonders schwierig und kann von der eigenen IT-Abteilung durchführt werden. Alternativ bieten Dienstleister wie die PSW Group einen Installationsservice an, wenn das Zertifikat dort erworben wurde. Sobald das Zertifikat installiert ist, werden sämtliche HTTP-Links in HTTPS-Links geändert. Dies kann, je nach Umfang einer Website, einige Zeit in Anspruch nehmen. "Um das aktuelle Ranking nicht zu verschlechtern, raten wir dazu, Weiterleitungen auf die neuen URLs, in der Fachsprache "Redirects" genannt, einzurichten. Zusätzlich muss die neue HTTPS-Site auch der Google Search Console gemeldet werden, denn die Suchmaschinen sieht diese als neue Seite an", gibt Heutger noch einen Tipp.

Gibt der Kunde nun die Webadresse im Browser ein, versendet der Server, auf dem die Seite liegt, sein SSL/TLS-Zertifikat. Der Browser überprüft dies per Nachfrage bei der ausstellenden Zertifizierungsstelle. Ist das Zertifikat gültig, entsteht eine gesicherte Verbindung zwischen Server und Browser. Alle übertragenen Daten sind verschlüsselt. (PSW Group: ra)

eingetragen: 26.10.17
Home & Newsletterlauf: 11.12.17

PSW Group: Kontakt und Steckbrief

Der Informationsanbieter hat seinen Kontakt leider noch nicht freigeschaltet.

- Anzeigen -




Kostenloser Compliance-Newsletter
Ihr Compliance-Magazin.de-Newsletter hier >>>>>>


Meldungen: Markt / Hinweise & Tipps

  • Was ändert sich für Anbieter von Online-Inhalten?

    Im Urlaub die Lieblingsserie weiterschauen oder die Musikplaylist auf Reisen abspielen - eine neue EU-Verordnung macht dies jetzt für viele Nutzer möglich. Wer in Deutschland kostenpflichtige Streamingdienste für etwa Musik, Videos oder auch Fernsehangebote abonniert hat, konnte seine Inhalte zumeist nur innerhalb Deutschlands abrufen. Das ändert sich ab dem 1. April 2018. Dann kann jeder Nutzer seinen abonnierten Online-Dienst ohne Zusatzgebühren für einen beschränkten Zeitraum auch im EU-Ausland nutzen - Bezahldienste sind dann verpflichtet, dies möglich zu machen. "Für Nutzer bedeutet diese Änderung einen großen Komfortgewinn", sagt Susanne Dehmel, Mitglied der Bitkom-Geschäftsleitung für Recht und Sicherheit. "Es darf keine Rolle spielen, ob ein Verbraucher aus Berlin, Rom oder Paris auf seine abonnierten Inhalte zugreift." Bitkom gibt Antworten auf die wichtigsten Fragen zu den neuen Regeln.

  • Prüfung von Google Assistant und Amazon Alexa

    Der Google Assistant, der Sprachassistent von Google, versteht so manches falsch: Das zeigt eine aktuelle technische Prüfung des Marktwächter-Teams der Verbraucherzentrale NRW. So reagiert er auch auf Begriffe, die dem Aktivierungswort ähnlich sind und auf starke Abwandlungen. Zudem hatte sich Google in der Vergangenheit offen gehalten, nach eigener Einschätzung Auskunftsanfragen von Nutzern zu gespeicherten Daten abzulehnen. Daher hat das Marktwächter-Team Google abgemahnt. Mit Erfolg: Die unzulässige Bestimmung wurde gestrichen. Neben Googles Sprachassistenten prüften die Marktwächter-Experten abermals Amazons Alexa. Auch in der aktuellen technischen Prüfung hat Amazons Alexa wieder auf Wörter reagiert, die dem Aktivierungswort ähneln. Dabei wurden dieses Mal Wörter gewählt, die nicht Teil des kürzlich veröffentlichten Marktwächter-Reaktions-Checks waren. So reagiert Amazons Sprachassistent etwa auch auf "Alexandra" (für "Alexa"), "Gecko" (für "Echo") und "Ham wa schon" (umgangssprachlich "Haben wir schon" statt "Amazon"). Und er kann sogar völlig willkürlich reagieren.

  • Kontoauszüge und ihre Aufbewahrung

    Viele Verbraucher nehmen sich jetzt einen "Frühjahrsputz" ihrer Finanz-Unterlagen vor. Eine wichtige Frage dabei ist jedes Jahr: Wie lange müssen Kontoauszüge eigentlich aufbewahrt werden? Die Antwort: Eine einheitliche Frist oder Verpflichtung für Verbraucher, Kontoauszüge aufzubewahren, gibt es nicht. Denn gesetzlich sind Privatpersonen nicht verpflichtet, Zahlungsbelege aufzubewahren. Eine Ausnahme sind Handwerker- oder Dienstleistungsrechnungen, die ein Grundstück betreffen. Diese Belege müssen generell zwei Jahre archiviert werden. Wer einen Gärtner oder eine Reinigungskraft als haushaltsnahe Dienstleistung steuerlich absetzen will, muss die entsprechenden Kontoauszüge mindestens so lange aufbewahren, bis der Steuerbescheid eingeht und die Einspruchsfrist abgelaufen ist.

  • Tückische Fragen beim Jobinterview

    Erste Hürde geschafft: Das persönliche Vorstellungsgespräch steht bevor. Obwohl sich Bewerber akribisch auf das Jobinterview mit dem Unternehmen vorbereiten, kommen oftmals tückische Fragen, die den Kandidaten aus der Bahn werfen. Mit diesen sogenannten Fangfragen testen Personaler die Reaktion des Bewerbers in Stresssituationen. Gleichzeitig dienen sie dazu, hinter vorab einstudierte Antworten zu blicken, um zu erkennen, welche Charaktereigenschaften Interessierte besitzen und welche Karriereziele sie verfolgen. "Dabei kommt es nicht auf die perfekte Antwort an, sondern vielmehr darauf, wie souverän und selbstsicher sich Bewerber aus der Situation befreien", weiß Oliver Kerner, professioneller Vertriebstrainer, Speaker und Coach aus Bremen und Gründer von OK-Training. Im Folgenden gibt der Experte typische Beispiele für passende Antwortmöglichkeiten auf kniffelige Fragen.

  • Wo flexible Abrechnungsmodelle helfen können

    Datenbanken und Datenbankmanagementsysteme (DBMS) gehören heute zu den Kernsystemen für fast jedes Unternehmen. Die Lizenz- und Supportkosten für diese Systeme sind jedoch nicht gerade Peanuts und verschärfen die ohnehin angespannte Budgetsituation in IT-Abteilungen zusätzlich. Auch die mit den Lizenzverträgen einhergehende Hersteller-Abhängigkeit ist für viele Anwender zu einem Ärgernis geworden: Allein unter Oracle-Kunden denkt laut DOAG jeder Dritte über eine Ablösung der Datenbank nach. TmaxSoft, Spezialist für Cloud-, Infrastruktur- und Legacy-Modernisierung, erläutert, worauf Entscheider beim Datenbank-Wechsel achten sollten und zeigt die Vorteile einer flexiblen Datenbank-Lizenzierung auf.