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Zeitschrift Risk, Fraud & Compliance (ZRFC)


Standards für Compliance-Management

Die Zeitschrift Risk, Fraud & Compliance (ZRFC) - Prävention und Aufdeckung in der Compliance-Organisation - will Standards und Best Practices für das Compliance-Management setzen. Sie bildet hierbei insbesondere Vertiefungen in den Bereichen Risk- und Anti-Fraud-Management.

Die ZRFC führt konsequent als kaufmännisch-juristische Fachzeitschrift das von Ihnen benötigte aktuelle Wissen für das Compliance-Management aus unterschiedlichsten Disziplinen zusammen und bündelt es ganzheitlich.

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Im Überblick

Zeitschrift Risk, Fraud & Compliance (ZRFC)

  • Aktuelle Urteile: Rechtsprechungsübersicht

    In dieser Übersicht werden regelmäßig Compliance-relevante Entscheidungen mit Bezügen zum allgemeinen Straf- und Strafprozessrecht, zum Wirtschafts- und Steuerstrafrecht und zum Gesellschaftsrecht vorgestellt. Zur Konkretisierung der Leitsätze werden ggf. ausgewählte Auszüge aus dem Sachverhalt und den Entscheidungsgründen aufgeführt sowie um kurze Kommentierungen ergänzt.

  • Gerüchte leben vom Spannungsverhältnis

    Gerüchte, schon das Wort hat für jeden einen eigenen, persönlichen, Klang. Der eine nimmt diese bereitwillig auf, setzt vielleicht selber welche in die Welt und beobachtet interessiert die weitere Entwicklung. Andere verstehen das Gerücht negativ, sehen die destruktive Wirkung, versuchen sich von der Gerüchteküche fernzuhalten und freuen sich doch darüber, wenn sie Informationen eher erhalten, als über die offiziellen Kanäle. Compliance-Officers (CO) werden sich kaum von anderen Mitarbeitern unterscheiden. Wie professionell mit Gerüchten umgegangen wird, ist damit noch nicht gesagt. Der folgende Beitrag entwickelt Hinweise für die operative Compliance-Arbeit.


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Die Zeitschrift Risk, Fraud & Compliance (ZRFC) ermöglicht es dem Unternehmen, die dringend benötigten Compliance-Maßnahmen zu ergreifen
ZRFC zeigt aus den verschiedensten Blickwinkeln, wie ein wirkungsvolles Compliance-Management anzulegen und fortzuentwickeln ist

ZRFC zeigt aus den verschiedensten Blickwinkeln, wie ein wirkungsvolles Compliance-Management anzulegen und fortzuentwickeln ist, um Verlusten, Schadensersatzansprüchen und strafrechtlichen Konsequenzen vorzubeugen.

Somit ermöglicht es die ZRFC, in Ihrem Verantwortungsbereich
>> die dringend benötigten Compliance-Maßnahmen zu ergreifen
>> präventiv vorzugehen und gezielt Probleme und Schwachstellen aufzudecken
>> aktiv, umfassend und zielgerichtet Schadensquellen und Gefährdungen zu begegnen
>> die interne Organisation fortwährend für das Compliance-Management zu optimieren
>> alle wichtigen Aspekte der aktuellen Rechtslage zu kennen

Der Preis für ein ZRFC-Jahresabonnement (6 Hefte, ca. 48 Seiten) beträgt 117,00 Euro (inkl. 7 % MwSt., zzgl. Versandkosten - Inland: 9,89 Euro; ISSN 1867-8386

Vorzugspreis bei gleichzeitigem Bezug der Zeitschrift für Corporate Governance (ZCG) 99,00 Euro (inkl. 7 % MwSt., zzgl. Versandkosten - Inland: 9,89 Euro)

Einzelheftpreis: 24,00 Euro (inkl. 7 % MwSt. , zzgl. Versand)

Bestellung aus dem Ausland: auf Anfrage

Erscheinungsweise: (Anfang Februar, April, Juni, August, Oktober, Dezember)

Zeitschrift Risk, Fraud & Compliance (ZRFC) - Prävention und Aufdeckung in der Compliance-Organisation

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Zeitschrift Risk, Fraud & Compliance - Inhalte


22.03.17 - Kein Beschlagnahmeverbot zugunsten von Ombudspersonen

21.03.17 - Wo Rauch ist, ist auch Feuer (?) - Gerüchte und ihr Einfluss auf die operative Compliance-Arbeit im Unternehmen

21.03.17 - Aram Kaven-Moser war als Unternehmensberater für Arthur Andersen und Ernst & Young tätig

21.03.17 - ISO 37001-Compliance: Anforderungskatalog und Guidance für das Unternehmens-CMS zur Bestechungsprävention

21.03.17 - Social Engineer und Social Engineering

20.03.17 - Einfluss des Aufsichtsrats auf das Compliance-Management

31.01.17 - Beruf mit Berufung: Eigenschaften, Kompetenzen, Probleme im Arbeitsalltag von Compliance-Managern -Ergebnisse einer empirischen Untersuchung

31.01.17 - Die Richtlinie (EU) 2016/943 über den Schutz vertraulichen Know-hows und vertraulicher Geschäftsinformationen

31.01.17 - Kapitalmarkt-Compliance nach der Marktmissbrauchsverordnung

31.01.17 - Nach Safe Harbor: Datenschutz unter dem EU-U.S. Privacy Shield

30.01.17 - Das europäische Chemikalienrecht

30.01.17 - Compliance in Zeiten der digitalen Transformation - Warum ein grundlegender Wertewandel notwendig ist

06.10.16 - GRC-Report: Compliance in der Gesundheitswirtschaft

06.10.16 - Compliance bewegt - Umsetzung von Compliance-Anforderungen

06.10.16 - EU-DSGVO: Endet die Verarbeitung personenbezogener Daten am 25. Mai 2018?

05.10.16 - Ein Sonderkorruptionsstrafrecht für Angehörige selbständig tätiger Heilberufe

05.10.16 - Was den Kampf gegen Cyberkriminalität so schwierig macht

05.10.16 - Der größte Lump im ganzen Land … das ist und bleibt der Denunziant!?

05.10.16 - Welche Geldwäscherei-Risiken müssen verstärkt beachtet werden?

04.10.16 - Social Media als Herausforderung und Chance für das Risikomanagement

04.10.16 - Compliance-Steuerung durch verhaltenswissenschaftliche Aspekte

21.07.16 - GRC-Report: Korruptionsbekämpfung in Mazedonien

20.07.16 - Der Compliance-Officer und die D&O-Versicherung: Was ist zu beachten?

19.07.16 - Die Möglichkeit der Einführung eines Gesetzes zur Verbandsstrafbarkeit in Deutschland

18.07.16 - Was lange währt wird endlich gut? Die EU-Datenschutz-Grundverordnung (EU) 2016/679 wurde am 4. Mai 2016 veröffentlicht

15.07.16 - Newcomb-Benford’s Law ohne Limits: Jeder Anpassungstest macht das "schwachsichtige" NBL zum verlässlichen Alphafehlergenerator

14.07.16 - Korruptionsbekämpfung: (K)ein Thema in KMU?

13.07.16 - Die Aufdeckung von Fraud durch Abschlussprüfer und Interne Revision

04.05.16 - GRC-Report: EU-U.S. Privacy Shield

03.05.16 - Die Novelle des Bausparkassengesetzes bringt Bausparkassen in Deutschland den notwendigen Handlungsspielraum, damit diese sich flexibel an die veränderten Marktbedingungen anpassen können

02.05.16 - Regelungslücke in Compliance-Systemen? Überlegungen anlässlich des VW-Abgasskandals

29.04.16 - Open Source Intelligence: Frei zugängliche Daten zur Erfüllung der Anforderungen der 4. EU-Geldwäscherichtlinie?

28.04.16 - Geldwäscheprävention und -bekämpfung bei Güterhändlern

27.04.16 - Der Standard TR CMS 101 von TÜV Rheinland

07.03.16 - Das mittelbare Bereitstellungsverbot in EU-Sanktionsregimen - Wie weit müssen Unternehmen bei der Geschäftspartnerprüfung gehen?

04.03.16 - Ist ein Derivat ein Risiko, der Verzicht darauf aber nicht? Gedanken zum Risikomanagement in Kommunen

03.03.16 - Safe Harbor 2.0: Konsequenzen für die Praxis aus der Safe Harbor-Entscheidung des EuGH

02.03.16 - Ist ein Derivat ein Risiko, der Verzicht darauf aber nicht? Gedanken zum Risikomanagement in Kommunen

01.03.16 - Betrug und Korruption: Doch der leichtere Weg zum Wachstum?

29.02.16 - Die Vermittlung von Wissen im Umgang mit Korruption steht wie bei fast allen wirtschaftskriminellen Phänomenen vor dem Problem, dass die Kenntnis der Schemata alleine nicht ausreicht, um mit dieser Thematik praxisorientiert umzugehen

13.01.16 - Neu: Zuwendungen ohne Zustimmung können strafbar sein

13.01.16 - Die Grundsatzentscheidung des Europäischen Gerichtshofes (EuGH) betrifft die Übermittlung personenbezogener Daten aus der Europäischen Union (EU) in die USA und beeinflusst damit den internationalen Verkehr besonders geschützter Daten maßgeblich

12.01.16 - Korruptionsregister: Nationale und internationale Erfahrungen

12.01.16 - ICC Toolkit zur wettbewerbsrechtlichen Compliance, Teil 2

11.01.16 - Hamburger-Compliance-Zertifikat: Ein echtes System zur Zertifizierung von CMS

11.01.16 - Zum aktuellen Stand des Risikomanagements in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) gibt es bisher wenige substanzielle Ergebnisse

13.11.15 - Stellung des Compliance-Officers in Matrixorganisationen - Chancen und Risiken

13.11.15 - Welche Anforderungen enthält die Außenwirtschaftsverordnung? Was ist bei Ordnungswidrigkeitenverfahren zu beachten?

12.11.15 - Aufklärung vor Aussage: Ein Plädoyer für mehr Schutz des Arbeitnehmers vor (ungewollter) Selbstbezichtigung im Rahmen von unternehmensinternen Untersuchungen

12.11.15 - ICC Toolkit zur wettbewerbsrechtlichen Compliance, Teil 1

12.11.15 - ISO 19600: Der neue Standard zur Zertifizierung von Compliance-Management-Systemen

02.09.15 - Compliance-Schulung für Unternehmenseinsteiger: Ein Fallbeispiel

01.09.15 - IDW PS 980: Grundsätze ordnungsmäßiger Prüfung von Compliance-Management-Systemen

31.08.14 - Eine Umfrage unter Führungskräften zu Chancen und Herausforderungen von Korruptionsprävention in Indien

28.08.15 - Streitgespräch zum Thema Compliance und CMS

27.08.15 - Compliance-Kultur: Wissenschaftler und Aufsichtsräte als Spiegel einer gesellschaftlichen Entwicklung

29.06.15 - Neues an der Korruptionsfront: Ausweitung der Korruptionsstrafbarkeit für Arbeitnehmer

26.06.15 - Bekämpfung von Korruption im Gesundheitswesen: Der Referentenentwurf des Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz zur Einführung eines neuen § 299a StGB

25.06.15 - Der Prozess hinter dem Prozess: Dem Hinweisgebersystem hinter die Kulissen geschaut

24.06.15 - E-Crime auf dem Vormarsch: Bedrohung so groß wie noch nie

23.06.15 - Whistleblowing als Instrument zur Prävention und Detektion

22.06.15 - Besondere Compliance für bestimmte Mitarbeitergruppen

19.06.15 - Nachhaltigkeitsberichterstattung im Lagebericht Überregulierung durch die neue CSR-Richtlinie?

14.04.15 - UKBA 2010: Erste Verurteilung mit Unternehmensbezug

13.04.15 - Auf einem Auge blind (Teil 2): Korruptionsbekämpfung läuft oft ins Leere, weil informelle psychologische und soziale Prozesse ignoriert werden

10.04.15 - Compliance-Management und Controlling

09.04.15 - Korruption in der Geschichte: Ein Blick in die Vergangenheit mit Aussichten für die Zukunft

08.04.15 - Der Dreiklang aus Governance, Risk und Compliance – GRC bei Leasinggesellschaften

27.02.15 - Anforderungen an die Produktsicherheit, dargestellt am Schweizer Produktesicherheitsgesetz

26.02.15 - Auf einem Auge blind (Teil 1): Korruptionsbekämpfung läuft oft ins Leere, weil informelle psychologische und soziale Prozesse ignoriert werden

25.02.15 - Compliance-Systeme & unternehmerische Eigenverantwortung

24.02.15 - ISO-Compliance: Ein internationaler Leitfaden für das Unternehmens-CMS

23.02.15 - Risikomanagement: Betrachtung der Supply Chain statt statt lediglich des Unternehmens

22.12.14 - Aktuelle Urteile: Rechtsverfolgungsgemeinschaften - Ein sinnvoller Trend?

19.12.14 - Einfache Ergänzungen des Ordnungswidrigkeitengesetzes genügen – ein neues "Verbandssanktionenrecht" ist kontraproduktiv

18.12.14 - Freisprüche für Ex-Bankvorstände der HSH Nordbank AG: Eine betriebswirtschaftliche Bewertung

17.12.14 - Fraud-Interviews in der Abschlussprüfung (Teil 2)

16.12.14 - Die Rolle des Aufsichtsrats in der Compliance: Seine Rechte, Pflichten und Haftungsmöglichkeiten

15.12.14 - Nachhaltigkeitsmanagement im Mittelstand: Ergebnisse einer aktuellen empirischen Studie

27.10.14 - Aktuelle Urteile: Vermögenstransfer im Konzern: Strafbarkeitsrisiko Untreue

24.10.14 - Fraud-Interviews als effektive Methode der Informationsgewinnung

23.10.14 - Hinter jedem Compliance-Vorfall aber auch hinter jeder Lösung steht ein Mensch

22.10.14 - Ein wertebasierter Ansatz für das Compliance-Management

21.10.14 - Compliance dritter Parteien - Unscharfe Grenzen zwischen Unternehmen und Umwelt

20.10.14 - Compliance-Management im deutschen Mittelstand - Eine komparative Betrachtung aktueller Studienergebnisse

27.08.14 - Wirtschaftsprüfer: Berufspflichtverletzung trotz Management Fraud

26.08.14 - 2013 – das Jahr der Entscheidungen: Entwicklungen im Bereich Compliance

25.08.14 - Verantwortung der Geschäftsleitung für Compliance

22.08.14 - Konzeption eines Hinweisgebersystems: Anforderungen, Risiken und Handlungsempfehlungen

21.08.14 - Implementierung eines Code of Conduct im Unternehmen - Erstellung und arbeitsrechtliche Wirksamkeit

20.08.14 - Die Wirksamkeit von Compliance-Management-Systemen

19.08.14 - Compliance muss Teil der Corporate Identity werden

02.07.14 - IT-gestützte Geldwäsche- und Betrugsbekämpfung in Banken und Versicherungen

01.07.14 - Wofür ein Compliance-Officer einstehen muss, was er mitbringen soll und wofür er haftet

Im Überblick: ZRFC

Zeitschrift Risk, Fraud & Compliance (ZRFC)

  • Compliance bewegt

    Nach seiner Ausbildung zum Kaufmann im Groß- und Außenhandel und anschließendem Studium der Betriebswirtschaftslehre war Aram Kaven-Moser als Unternehmensberater für Arthur Andersen und Ernst & Young tätig. Als Manager hat er die Compliance-Systeme der Deutschen Telekom AG und der Daimler AG weiterentwickelt. Seit fünf Jahren ist der 43-Jährige selbständig als Berater und geschäftsführender Gesellschafter der C2S2 GmbH, mit der er im letzten Jahr eine Produktneuheit an den Markt gebracht hat.

  • Warum ISO? Warum dieser Standard?

    Schon beim Erscheinen des ersten Compliance-Standards der International Organization for Standardization (ISO), dem Standard 19600 "Compliance Management Systems - Guidelines" war bekannt, dass ein weiterer Standard zur Korruptionsprävention in Vorbereitung war. Dieser ISO-Standard 37001 "Anti-bribery Management Systems - Requirements with Guidance for Use" ist am 15. Oktober 2016 - gut zwei Jahre nach dem ISO-Erstwerk - erschienen. Dieser Beitrag will eine zusammenfassende Darstellung, Analyse wie auch Einschätzung über seine möglichen Auswirkungen vermitteln. Wie dieser ISO-Standard - der im Unterschied zu ISO 19600 offiziell ein Anforderungsstandard (Requirements) mit einem Anleitungsannex (Guidance for Use) ist - in der Wirtschaft weltweit übernommen wird, bleibt abzuwarten. Auch hier wird die ZFRC aufmerksam die Entwicklung beobachten und über erste Anwendungsfälle und ihre Ergebnisse berichten.

  • Aufdeckung wirtschaftskrimineller Straftaten

    Auf dem Gebiet der Prävention und Aufdeckung wirtschaftskrimineller Straftaten leben Unternehmen schon sehr lange mit dem Problem analoger Formen wie beispielsweise dem Vermögensmissbrauch, der Korruption oder der Fälschung von Finanzdaten. Die Technologisierung der Geschäftstätigkeiten impliziert zudem zusätzliche digitale Angriffsformen, deren Relevanz durch die Vernetzung der organisatorischen Abläufe stetig zunimmt. Während die erste Kategorie dadurch etwas in den Hintergrund gedrängt und die zweite nicht von jedem Unternehmen ausreichend gewürdigt wird, stellen Kombinationen sowohl analoger als auch digitaler Angriffsszenarien ein erhebliches Problem dar. Die Autoren thematisieren in dieser Abhandlung die sogenannten Social Engineering-Attacken, deren Besonderheit in eben dieser Verbindung besteht. Das Ziel ist es hierbei, die Struktur und Mechanik der Vorgehensweise anzudeuten.

  • Aufsichtsräte: Compliance-Bemühungen anstoßen

    Neben den originären Compliance-Officers befassen sich in der Unternehmenspraxis auch noch andere Akteure wie Interne Revisoren, Controller, Wirtschaftsprüfer, Steuerberater und Risikomanager mit Fragen des Compliance-Managements. In der Literatur wird jedoch insbesondere die Rolle von individuellen Aufsichtsräten sowie dem Aufsichtsrat als Ganzes hervorgehoben. Der vorliegende Beitrag untersucht theoretisch sowie auf Basis einer empirischen Erhebung den Einfluss der Existenz eines Aufsichtsrats auf das Compliance-Management und die Einbindung verschiedener Akteure in dessen Aktivitäten.

  • Compliance-Manager sehen HR oft kritisch

    Compliance ist nach wie vor ein relativ neues Arbeitsfeld zumal im deutschsprachigen Raum. Die Literatur befasst sich zumeist mit der Rechtsstellung von Compliance-Managern, hier insbesondere mit der Haftungsproblematik. Allerdings stellt sich bei der Personalauswahl im Bereich Compliance die Frage, welche Persönlichkeiten für die Arbeit im Compliance-Bereich geeignet sind. In einer Studie der EBC Hochschule und der Nordakademie wurden erste Antworten auf die besonderen Herausforderungen von Compliance-Managern im beruflichen Alltag gefunden.

  • Geheimnisschutz erfordert angemessene Maßnahmen

    Am 5. Juli 2016 trat die Richtlinie über den Schutz vertraulichen Know-hows und vertraulicher Geschäftsinformationen (Geschäftsgeheimnisse) vor rechtswidrigem Erwerb sowie rechtswidriger Nutzung und Offenlegung (Richtlinie) in Kraft. Der nachfolgende Beitrag wirft einen Blick auf die Regelungsbereiche der Richtlinie und skizziert, welche Konsequenzen sich für das deutsche Recht aus dem nunmehr EU-weit einheitlichen Grundgerüst ergeben, ob bereits jetzt Handlungs- und Anpassungsbedarf für den Schutz vertraulicher Informationen im Unternehmen besteht und welche Möglichkeiten der Rechtsdurchsetzung sich im Verletzungsfalle zukünftig bieten.

  • Praxisrelevante Themen des Insiderrechts

    Die seit dem 3. Juli 2016 geltende Marktmissbrauchsverordnung (MAR) ist nicht nur wegen ihres deutlich erweiterten Geltungsbereichs, namentlich für Freiverkehrsunternehmen, sondern auch wegen ihrer Detailverliebtheit und der erhöhten Anforderungen an Prozessabläufe, insbesondere im Bereich Directors' Dealings, Insiderverzeichnisse und Ad hoc-Publizität, eine große Herausforderung gerade für kleinere und mittlere börsennotierte Unternehmen.

  • Rechte der EU-Bürger unter dem Privacy Shield

    Der Transfer persönlicher Daten von EU-Bürgern über den Atlantik ist seit Juli 2016 durch ein neues Datenschutzabkommen mit den USA geregelt: Nachdem Safe Harbor im Oktober 2015 außer Kraft gesetzt wurde, einigten sich die Europäische Kommission und das US-Handelsministerium nun auf das Privacy Shield genannte Rahmenwerk. Unternehmen müssen jetzt bei der Übermittlung von Daten in die USA einem neuen Normenkatalog entsprechen.

  • REACH und CWÜ

    Chemikalien sind als Gegenstand des Handels und der industriellen Produktion von großer wirtschaftlicher Bedeutung. Die in gesetzlichen Regelungen verwendeten Stoffidentifikatoren sind allerdings nicht einheitlich und zudem oft fehlerhaft. Das kann zu Haftungsrisiken für den Anwender führen. Diese Problematik wird hier anhand von Beispielen aus REACH (1907/2006/EU) und dem Chemiewaffenübereinkommen (CWÜ) erläutert. Lösungsansätze dazu werden gegeben und verglichen.

  • Digitalisierung & Compliance

    Compliance im Sinne von Regelkonformität steht zunächst scheinbar im Widerspruch zu unserer sich digital transformierenden, agilen Welt. Entscheidungen müssen überall im Unternehmen immer öfter und schneller getroffen werden, Mitarbeiter sollen sich mutig ausprobieren und unaufhörlich innovieren, der Grad zu bewältigender Komplexität steigt. Auf den ersten Blick passt das mit übermäßiger Vorsicht und der strikten Einhaltung von Vorschriften nicht zusammen, weshalb Compliance häufig als auferlegtes Übel und unnötiges Geschäftshindernis verstanden wird.