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Markt


Im Überblick

  • Für Verbraucher ein erhöhtes Risiko

    Soll das Screen Scraping als Fallback-Option im Rahmen der EU-Richtlinie über Zahlungsdienste (Payment Services Directive 2; PSD2) erlaubt werden? Die Fido Alliance hat die Diskussionen zu diesem Thema zwischen der Europäischen Kommission (EC) und der Europäischen Bankenaufsichtsbehörde (EBA) aufmerksam verfolgt, insoweit sie die Regularien der technischen Standards (RTS) für eine starke Kundenauthentifizierung unter PSD2 betrifft. Ich habe Kernpunkte der Antwort der Fido Alliance auf diese Frage folgend zusammengefasst. Unter "Screen Scraping" versteht man die Praxis, Zahlungsauslösediensten (Payment Initiation Service Provider; PISP) und Kontoinformationsdiensten (Account Information Service Providers; AISP) im Auftrag des Kunden Zugriff auf Bankkonten zu gestatten und dabei den Nutzernamen und die Passwort-Informationen des Kunden zu nutzen, was laut endgültigem RTS-Entwurf der EBA nicht erlaubt ist.


Im Überblick

  • Gesundheitsrisiken vermeiden: Jede Minute zählt

    Nach dem internationalen so genannten "Eier-Skandal" und als Lehre aus weiteren Lebensmittelverunreinigungen der Vergangenheit hat die EU nun angekündigt, ihr Schnellwarnsystem bei Warenrückrufen zu optimieren. Eine Reaktion seitens der Behörden sei längst überfällig, findet Miriam-Carena Schmitt, Retail-Expertin beim Informationslogistiker Retarus: "Laut den Verbraucherschützern von foodwatch e.V. wurden in Deutschland in den vergangenen fünf Jahren in mehr als 500 Fällen bedrohliche Lebensmittel zurückgerufen. Dies entspricht durchschnittlich mindestens zwei Warenrückrufaktionen pro Woche. Nach europäischem Recht ist an erster Stelle der Lebensmittelunternehmer dafür verantwortlich, die Verbraucher vor Schäden durch unsichere oder gesundheitsschädliche Lebensmittel zu schützen. Anders als früher werten Verbraucher heutzutage vorsorgliche Produktrückrufe sogar als Zeichen verantwortlichen Handelns der Hersteller.


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Inhalte


18.09.17 - Trugschluss: Unternehmen sehen sich bereit für DSGVO

18.09.17 - IT-Sicherheit am Arbeitsplatz im Einklang mit Arbeitnehmerrechten herstellen

19.09.17 - NTT Security verpflichtet Christian Koch als Senior Manager GRC und IoT/OT

19.09.17 - Transparency fordert Transparenzgesetze auf Bundes- und Landesebene

19.09.17 - "Bundestrojaner": TeleTrusT - Bundesverband IT-Sicherheit e.V. kündigt Verfassungsbeschwerde an

19.09.17 - Nur 18 Prozent haben festgelegt, was mit Online-Konten & Co. nach ihrem Tod geschehen soll

20.09.17 - Studie belegt: 36 Prozent der Informationssicherheits-Experten warnen vor unbeabsichtigten Insidern

21.09.17 - EU-Roaming gilt automatisch und nicht erst nach proaktiver Umstellung durch Verbraucher

21.09.17 - vzbv fordert Automobilhersteller in einem Brief auf, Verbrauchern verbindliche Informationen und Zusagen zu geben

21.09.17 - "Risk Management Congress 2017": Vom Big Picture zum Gesamtprozess

21.09.17 - Schwachstelle Mensch: 46 Prozent der Cybersicherheitsvorfälle lassen sich auf das Fehlverhalten von Mitarbeitern zurückführen

25.09.17 - Darlehensnehmer sollten ihre Finanzierungen daher weiterhin durch einen auf dem Gebiet des Bankrechts fachkundigen Rechtsanwalt sorgfältig prüfen lassen

25.09.17 - Pseudonymisierung: Denn nicht das "wer”, sondern das "was" zählt

28.09.17 - Risiko, in Produkthaftungsverfahren verwickelt zu werden

28.09.17 - Nach dem Dieselgipfel: Brief an die Autoindustrie

05.10.17 - Minister oder Parlamentarische Staatssekretäre sollten sich unbeeinflusst von privaten Interessen ihrem Amt widmen können

05.10.17 - 40 Prozent der Unternehmen beschäftigen Mitarbeiter, die Vollzeit von zu Hause aus arbeiten

06.10.17 - EU-DSGVO: Unternehmen üben sich in Gelassenheit und unterschätzen dabei das Ausmaß der Auswirkungen auf Organisation und Reputation

06.10.17 - Legacy-Datensysteme machen Compliance-Risiko bei der neuen EU-Datenschutz-Grundverordnung für Unternehmen unkalkulierbar

06.10.17 - Umsetzung von Datenschutz-Grundverordnung und IT-Sicherheitsgesetz in der Praxis

06.10.17 - Die ISO 45001 kommt – Ablösung des Standards BS OHSAS 18001 durch den internationalen Standard voraussichtlich im März 2018

12.10.17 - Jedes dritte Unternehmen hat sich noch nicht mit der Datenschutzgrundverordnung beschäftigt

17.10.17 - Webinar: Compliance als Vorteil bei der Einführung der GDPR

17.10.17 - Datenschutz als verlässliche Basis in allen Anwendungen nötig

17.10.17 - Vom VW-Abgasskandal betroffene Kunden bleibt nicht mehr viel Zeit

17.10.17 - Schutz sensibler, personenbezogener Verbraucherdaten: Deutsche Verbraucher sind streitlustig beim Schutz ihrer Daten

18.10.17 - Wähler wollen Unternehmensstrafrecht und transparenten Lobbyismus

18.10.17 - Umfrage: Fast ein Viertel der Unternehmen haben noch keinen Datenschutzbeauftragten benannt

18.10.17 - Verbraucher wollen laut Studie des Projekts Lebensmittelklarheit mehr Hinweise auf Produktvorderseite

18.10.17 - vzbv veröffentlicht Hintergrundpapier zum Thema Smart Home

19.10.17 - Tim Wybitul: "Das Bundesarbeitsgericht stellt klar: Datenschutz ist nicht Täterschutz"

19.10.17 - "Nach der Bundestagswahl muss die Musterfeststellungsklage schnell umgesetzt werden"

20.10.17 - BMJV fördert vzbv-Projekte zur verbraucherorientierten Marktbeobachtung weiter bis 2019

20.10.17 - Human Resource Management: Nur wenige weibliche Kräfte kommen langfristig in der IT an

23.10.17 - DSGVO: Verfahrensverzeichnis auch für Auftragsverarbeiter verpflichtend

23.10.17 - 47 Prozent der Unternehmen ohne Bewusstsein beim Thema DSGVO

23.10.17 - Studie zu Künstlicher Intelligenz zeigt: Deutsche Verbraucher sorgen sich um Datensicherheit

26.10.17 - Authentifizierung von Fido erfüllt die Anforderungen der EU-Richtlinie für Zahlungsdienste PSD2

26.10.17 - Fachkräftemangel: IT-Freelancer für Unternehmen unentbehrlich -In sieben von zehn Unternehmen sind Freiberufler von sehr großer Bedeutung

27.10.17 - Studie: KMU in Deutschland trotz volatiler Weltlage anhaltend optimistisch

27.10.17 - Reform der Besteuerung von Investmentfonds ab 2018 – was Anleger wissen müssen

27.10.17 - "Hersteller und Einzelhändler müssen dringend ihre Kommunikationsprozesse optimieren"

30.10.17 - Langjährige Chefin der US-Kartell- und Verbraucherschutzbehörde FTC wechselt zu Hogan Lovells nach Washington D.C.

30.10.17 - Von wegen "Nichts zu verbergen": Diese Folgen hat die Datensammelwut für ganz normale Bürger

30.10.17 - Hilfe für die Banken in Sachen Regulationsflut

02.11.17 - Zivilgesellschaft begrüßt mehr Transparenz im Rohstoffsektor, fordert aber ambitionierteres Vorgehen

02.11.17 - Widerruf von Darlehensverträgen bei fehlender "Zurverfügungstellung" der Vertragsurkunde oder des Antrages des Darlehensnehmers

02.11.17 - Trotz Nachholbedarfs – Unternehmen packen New Work selbst an

03.11.17 - artegic erreicht vom TÜV Rheinland zertifizierte Compliance nach Datenschutzstandard ISO 27018

03.11.17 - BGH-Urteil vom 04.07.2017 zur Nennung der "Aufsichtsbehörde" außerhalb der Vertragsurkunde

03.11.17 - E-Mail-Zertifikate: Gestiegene Anforderungen der Bundesnetzagentur

03.11.17 - Debatte zu Screen Scraping und PSD2: Brief der Fido Alliance an die Europäische Kommission und das Europäische Parlament

06.11.17 - Enquete-Studie 2017 zur Internen Revision in Deutschland, Österreich und der Schweiz

06.11.17 - Umco-Seminar: Klassifizierung, Management und Transport von Gefahrstoffen in China

06.11.17 - EU-Datenschutz-Grundverordnung: Fünf Änderungen, über die Unternehmer jetzt Bescheid wissen müssen

07.11.17 - Achtung Anlagebetrug: So erkennt man unseriöse Angebote

07.11.17 - Bitkom veröffentlicht Positionspapier "Starke Verschlüsselung – starker Staat" und fordert klares Verbot, IT-Produkte staatlicherseits absichtlich zu schwächen

Nachrichten

Im Überblick

  • Frauenquote in IT-Abteilungen

    Frauen erobern die Hochschulen und arbeiten bereits in vielen Berufen Seite an Seite mit ihren männlichen Kollegen - in der IT hingegen gelten sie auch heute noch als Exoten. Gerade einmal 15 Prozent der Mitarbeiter in deutschen IT-Abteilungen sind weiblich. Dabei sucht die Branche unentwegt nach neuen Kräften. Trotz steigender Stellenanzahl bleibt der Ansturm neuer Fachkräfte auf den Markt jedoch aus. "Die Digitalisierung hält Einzug in alle Lebens- sowie Arbeitsbereiche und die IT wird abteilungsübergreifend immer gefragter. Entgegen diesen hervorragenden Zukunftsaussichten kämpft die IT häufig noch mit ihrem Image und verliert dadurch wertvolle Kräfte", warnt Dr. Consuela Utsch, Geschäftsführerin der Acuroc GmbH und Expertin für Human Resource Management. Dabei profitieren Unternehmen von einer höheren Frauenquote in IT-Abteilungen - denn mit jeder Person im Team steigt die Anzahl der verschiedenen Blickwinkel bei der Erstellung von Lösungsstrategien.

  • Verbraucherrechte bei Smart Home sichern

    Der vzbv fordert, dass Verbraucherrechte bei Smart-Home-Produkten sichergestellt werden. Ob Kühlschrank, Beleuchtung oder Staubsauger - immer mehr Haushalts- und Elektrogeräte können per Smartphone gesteuert werden und sich untereinander vernetzen. Auf der Internationalen Funkausstellung (IFA) in Berlin werden solche Smart-Home-Geräte aktuell präsentiert. In einem Hintergrundpapier identifiziert der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) Handlungsbedarf im Bereich Haftung, bei der Kombinierbarkeit der technischen Systeme sowie bei IT-Sicherheit und Datenschutz.

  • Barzahlung mit Ausweis

    Für Goldhändler in ganz Deutschland war Montag, der 26. Juni 2017 ein wichtiger Stichtag. Hier trat das neue Geldwäschegesetz in Kraft: Der anonyme Kauf von Edelmetallen ist dann nur noch bis zu einem Wert von 10.000 Euro möglich, statt wie bisher 15.000 Euro. Berücksichtigt man den aktuellen Goldpreis, entspricht dies in etwa einem 250g Goldbarren. Bereits bei Käufen ab 10.000 Euro gelten dann erweiterte Auskunfts- und Dokumentationspflichten. So muss dann zum Beispiel die Rechnung auf Namen und Anschrift des Käufers ausgestellt werden.

  • Strafverfolgung im 21. Jahrhundert

    Der Bundesrat hat das Gesetz zur effektiveren und praxistauglicheren Ausgestaltung des Strafverfahrens beraten und beschlossen. Bayerns Justizminister Prof. Dr. Winfried Bausback am Rande des Bundesrates: "Jetzt haben wir ein Gesetz, das seinen Namen verdient. Denn anders als vom Bundesjustizminister ursprünglich vorgesehen, wird es im Ergebnis tatsächlich zu einer deutlich effektiveren Strafverfolgung führen. Das haben wir auch unserer konsequenten bayerischen Rechtspolitik zu verdanken. Mit Fug und Recht können wir hier und heute sagen: Was lange währt, wird endlich gut." Bayern habe sich mit vielen zentralen - teils seit Jahren erhobenen - Forderungen durchgesetzt. So seien nun künftig bei schweren Straftaten endlich auch die Überwachung verschlüsselter Kommunikation wie etwa über WhatsApp oder Skype und die sogenannte Online-Durchsuchung möglich. Bausback: "Damit Strafverfolgung im 21. Jahrhundert funktioniert, benötigen wir moderne Ermittlungsinstrumente. Hier müssen unsere Strafverfolger technisch Schritt halten - und das wird ihnen nun endlich in diesem wichtigen Bereich ermöglicht."

  • Stabilität für Datenübertragungen

    Der Brexit wird die rechtlichen Bedingungen für den Transfer personenbezogener Daten zwischen Großbritannien und den EU-Ländern verändern. Bislang gilt das Datenschutzniveau eines Mitgliedsstaats per se und ohne weitere Prüfungen als angemessen. Innerhalb der Europäischen Union sind Datenübermittlungen also rechtlich genauso zu behandeln wie Datenübermittlungen innerhalb Deutschlands. Weiterer Prüfungen oder gesonderter Vertragskonstrukte, wie sie beispielsweise mit den USA bestehen, bedarf es nicht. Nach dem Brexit wird Großbritannien zum Drittland, hierfür gilt datenschutzrechtlich zurzeit noch § 4 b BDSG und zukünftig Art. 44 ff. der europäischen Datenschutzgrundverordnung (DSGVO): Wer personenbezogene Daten in ein Drittland übermitteln möchte, der muss sicherstellen, dass der Zielstaat ein angemessenes Datenschutzniveau gewährleistet.