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Markt


Im Überblick

  • Trend zur Privatüberwachung

    Wie die BNetzA aktuell mitteilte (vgl. https://www.bundesnetzagentur.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2017/17112017_Verbraucherschutz.html) hat sie eine Smartwatch für Kinder verboten: "Diese Uhren verfügen über eine SIM-Karte und eine eingeschränkte Telefoniefunktion, die über eine App eingerichtet und gesteuert werden kann. (…) Der App-Besitzer kann bestimmen, dass die Uhr unbemerkt vom Träger und dessen Umgebung eine beliebige Telefonnummer anruft. So wird er in die Lage versetzt, unbemerkt die Gespräche des Uhrenträgers und dessen Umfeld abzuhören. Eine derartige Abhörfunktion ist in Deutschland verboten." Soweit die BNetzA. Durch diese Funktion ist es Eltern auch möglich heimlich die Lehrer und Erzieher zu überwachen.


Im Überblick

  • Bankenregulierung: Blick auf das Ganze fehlt

    Der Bankenverband hat die weitreichenden Folgen der neuen europäischen Wertpapierrichtlinie MiFID II für Banken und Kunden kritisiert. "Europa braucht einheitliche Maßstäbe für Markttransparenz, Anlegerschutz und Risikosteuerung", sagte Michael Kemmer, Hauptgeschäftsführer des Bankenverbandes, in Frankfurt. Daher sei die neue Wertpapierrichtlinie MiFID II (Markets in Financial Instruments Directive) grundsätzlich richtig. Insofern sei der Aufwand für Banken wie Kunden gewaltig. Viele Banken seien gezwungen, zum Jahreswechsel Berge von Papier zu versenden, um ihren Informationspflichten nachzukommen. Kemmer kritisierte: "In der Bankenregulierung fehlt der Blick auf das Ganze. Viele gute Einzelmaßnahmen machen kein schlüssiges Gesamtkonzept aus. Allein der Umfang von mehr als 20.000 Seiten Regulierung für MiFID II zeigt, dass hier der Überblick verloren ging und weit über das Ziel hinaus geschossen wurde."


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Inhalte


12.10.17 - Jedes dritte Unternehmen hat sich noch nicht mit der Datenschutzgrundverordnung beschäftigt

17.10.17 - Webinar: Compliance als Vorteil bei der Einführung der GDPR

17.10.17 - Datenschutz als verlässliche Basis in allen Anwendungen nötig

17.10.17 - Vom VW-Abgasskandal betroffene Kunden bleibt nicht mehr viel Zeit

17.10.17 - Schutz sensibler, personenbezogener Verbraucherdaten: Deutsche Verbraucher sind streitlustig beim Schutz ihrer Daten

18.10.17 - Wähler wollen Unternehmensstrafrecht und transparenten Lobbyismus

18.10.17 - Umfrage: Fast ein Viertel der Unternehmen haben noch keinen Datenschutzbeauftragten benannt

18.10.17 - Verbraucher wollen laut Studie des Projekts Lebensmittelklarheit mehr Hinweise auf Produktvorderseite

18.10.17 - vzbv veröffentlicht Hintergrundpapier zum Thema Smart Home

19.10.17 - Tim Wybitul: "Das Bundesarbeitsgericht stellt klar: Datenschutz ist nicht Täterschutz"

19.10.17 - "Nach der Bundestagswahl muss die Musterfeststellungsklage schnell umgesetzt werden"

20.10.17 - BMJV fördert vzbv-Projekte zur verbraucherorientierten Marktbeobachtung weiter bis 2019

20.10.17 - Human Resource Management: Nur wenige weibliche Kräfte kommen langfristig in der IT an

23.10.17 - DSGVO: Verfahrensverzeichnis auch für Auftragsverarbeiter verpflichtend

23.10.17 - 47 Prozent der Unternehmen ohne Bewusstsein beim Thema DSGVO

23.10.17 - Studie zu Künstlicher Intelligenz zeigt: Deutsche Verbraucher sorgen sich um Datensicherheit

26.10.17 - Authentifizierung von Fido erfüllt die Anforderungen der EU-Richtlinie für Zahlungsdienste PSD2

26.10.17 - Fachkräftemangel: IT-Freelancer für Unternehmen unentbehrlich -In sieben von zehn Unternehmen sind Freiberufler von sehr großer Bedeutung

27.10.17 - Studie: KMU in Deutschland trotz volatiler Weltlage anhaltend optimistisch

27.10.17 - Reform der Besteuerung von Investmentfonds ab 2018 – was Anleger wissen müssen

27.10.17 - "Hersteller und Einzelhändler müssen dringend ihre Kommunikationsprozesse optimieren"

30.10.17 - Langjährige Chefin der US-Kartell- und Verbraucherschutzbehörde FTC wechselt zu Hogan Lovells nach Washington D.C.

30.10.17 - Von wegen "Nichts zu verbergen": Diese Folgen hat die Datensammelwut für ganz normale Bürger

30.10.17 - Hilfe für die Banken in Sachen Regulationsflut

02.11.17 - Zivilgesellschaft begrüßt mehr Transparenz im Rohstoffsektor, fordert aber ambitionierteres Vorgehen

02.11.17 - Widerruf von Darlehensverträgen bei fehlender "Zurverfügungstellung" der Vertragsurkunde oder des Antrages des Darlehensnehmers

02.11.17 - Trotz Nachholbedarfs – Unternehmen packen New Work selbst an

03.11.17 - artegic erreicht vom TÜV Rheinland zertifizierte Compliance nach Datenschutzstandard ISO 27018

03.11.17 - BGH-Urteil vom 04.07.2017 zur Nennung der "Aufsichtsbehörde" außerhalb der Vertragsurkunde

03.11.17 - E-Mail-Zertifikate: Gestiegene Anforderungen der Bundesnetzagentur

03.11.17 - Debatte zu Screen Scraping und PSD2: Brief der Fido Alliance an die Europäische Kommission und das Europäische Parlament

06.11.17 - Enquete-Studie 2017 zur Internen Revision in Deutschland, Österreich und der Schweiz

06.11.17 - Umco-Seminar: Klassifizierung, Management und Transport von Gefahrstoffen in China

06.11.17 - EU-Datenschutz-Grundverordnung: Fünf Änderungen, über die Unternehmer jetzt Bescheid wissen müssen

07.11.17 - Achtung Anlagebetrug: So erkennt man unseriöse Angebote

07.11.17 - Bitkom veröffentlicht Positionspapier "Starke Verschlüsselung – starker Staat" und fordert klares Verbot, IT-Produkte staatlicherseits absichtlich zu schwächen

09.11.17 - ePrivacy-Verordnung: Bei Datenschutz und Verschlüsselungspflichten auf dem richtigen Weg

10.11.17 - Ethikrat: Internationaler politischer Diskurs zu Keimbahninterventionen beim Menschen erforderlich

10.11.17 - Reiseportel muss gängige Zahlungsmöglichkeit kostenlos anbieten

14.11.17 - Die abgespeckte eGK enthält neben einem Lichtbild genau dieselben Verwaltungsdaten wie die alte Krankenversichertenkarte

14.11.17 - vzbv mahnt erfolgreich ab: Instagram muss deutsches Verbraucherrecht beachten

14.11.17 - Bürger sehen bei E-Mobilität Politik und Hersteller in der Pflicht

15.11.17 - Kriminelle attackieren jedes zweite deutsche Großunternehmen

16.11.17 - MiFID II belastet Vertrauensverhältnis von Kunde und Bank

22.11.17 - Mobility-Lösungen sollen Innovation, Sicherheit und Compliance vereinen

24.11.17 - Neue Studie: Unternehmen haben Aufholbedarf bei sicherer Authentifizierung

24.11.17 - Post von der Bank – was sich für Kunden im nächsten Jahr ändert

11.12.17 - EU-Datenschutz-Grundverordnung ab 2018: Bei Verstößen drohen bis zu 20.000.000 Euro oder 4 Prozent des Jahresumsatzes Strafe

11.12.17 - Mehr als nur Rankingfaktor: SSL-Verschlüsselung ist für Unternehmer Pflicht

12.12.17 - "Paradise Papers": Transparency Deutschland fordert konkrete Maßnahmen gegen Schattenfinanzplätze

12.12.17 - Forum Privatheit diskutiert grundrechtsadäquate Fortentwicklung des Datenschutzes

13.12.17 - Banken auf dem Weg zur "Risk & Finance Data"-Intelligenz

14.12.17 - Vertragsrecht 4.0: Verbraucher online besser schützen

14.12.17 - Vom VW-Abgasskandal betroffene Kunden bleibt nicht mehr viel Zeit - Welche Fristen die Besitzer manipulierter Autos jetzt beachten müssen

15.12.17 - Marktstudie zur E-Rechnung: Während jahrelang die Privatwirtschaft als wichtigster Motor für die Verbreitung der elektronischen Rechnung galt, stellt die Studie heute den öffentlichen Sektor als entscheidend für die Verbreitung der E-Rechnung heraus

18.12.17 - DVD begrüßt ausdrücklich das Vorgehen der Bundesnetzagentur zum Verbot von Kinderuhren mit Abhörfunktion

18.12.17 - Ergebnisse des TÜV SÜD Datenschutzindikators (DSI): Datenschutzberater noch immer keine Selbstverständlichkeit

19.12.17 - Lückenlose Compliance mit weltweiten Sanktions- und Embargolisten

19.12.17 - Compliance im Finanzwesen: Vier global systemrelevante Banken (G-SIBs) wählen die AxiomSL-Plattform für das aufsichtsrechtliche Meldewesen gemäß AnaCredit in der Eurozone

19.12.17 - Positionspapier zum Thema "Datenhoheit und Datenschutz im Zusammenhang mit Smart Services" veröffentlicht

20.12.17 - Studie offenbart "5 Todsünden", die das Datenverletzungsrisiko steigern

20.12.17 - Am 1. Januar 2018 tritt der IFRS-9-Standard für finanzielle Vermögenswerte in Kraft

22.12.17 - FEA veröffentlicht Leitlinien zur Prüfung des CSR-Berichts

22.12.17 - Neun von zehn Unternehmen der Automobilbranche wünschen sich Vorgaben von unabhängigen Experten

Nachrichten

Im Überblick

  • Das wichtigste Datenschutz-Instrument

    Werden in einem Unternehmen personenbezogene Daten verarbeitet und sind damit mehr als neun Mitarbeiter beschäftigt, ist ein Datenschutzbeauftragter (DSB) nach § 4f Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) vorgeschrieben. Allerdings zeigt die aktuelle Auswertung des TÜV SÜD Datenschutzindikators (DSI), dass dies noch immer keine Selbstverständlichkeit ist und knapp ein Drittel keinen DSB bestellt hat. Obwohl seit Jahren immer wieder darauf hingewiesen wird, dass ein Datenschutzberater für Betriebe mit mehr als neun Mitarbeitern in der Verarbeitung von personenbezogenen Daten gesetzlich verpflichtend und bei Verstoß mit empfindlichen Bußgeldern zu rechnen ist, verzichten noch immer 30 Prozent darauf. "Damit verzichten sie gleichzeitig auf das wichtigste Datenschutz-Instrument", betont Rainer Seidlitz, Datenschutzexperte bei TÜV SÜD.

  • Regulierung von Banken

    Seit der Finanzkrise nimmt die Regulierung von Banken stark zu. Das bedeute große Herausforderungen, aber es berge auch Chancen, so Stefan Steinhoff, Partner für Risk & Regulatory der TME AG, einer Frankfurter Unternehmensberatung für Financial Services. Digitalisierung und Künstliche Intelligenz würden den Weg zu einer "Risk & Finance Data"-Intelligenz ebnen. "Das eröffnet neue Geschäftsmodelle und bringt strategische Vorteile." Während Risikomanagement in seiner klassischen Form lediglich eine einfache Schutzfunktion erfüllt habe, werde dieses in Zukunft eine proaktive Rolle einnehmen, ist Steinhoff überzeugt. Getrieben wird diese Entwicklung von der sich verschärfenden Regulatorik und größeren Datenmengen, ermöglicht wird sie durch die neuen digitalen Tools. Da zudem das Tempo der Veränderungen rasant zunehme, müssen Kreditinstitute laut Steinhoff rasch handeln: "Betroffen sind sowohl die IT als auch die Organisation und die Prozesse im Unternehmen."

  • 4-Punkte-Programm für Einstieg in die DSGVO

    Die Marktforscher von Gartner gehen davon aus, dass mehr als die Hälfte aller Unternehmen weltweit die Bestimmungen der EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) zum Stichtag 25. Mai 2018 nicht einhalten können. Laut einer aktuellen Studie von IDC haben 44 Prozent der befragten Organisationen noch keine konkreten Maßnahmen zur Erfüllung der DSGVO-Anforderungen gestartet. Ab dem 25. Mai 2018 drohen bei Verstößen gegen die Verordnung Strafen: Die maximale Geldbuße beträgt ohne weitere Übergangsfristen 20 Millionen Euro oder bis zu vier Prozent des gesamten weltweit erzielten Jahresumsatzes im vorangegangenen Geschäftsjahr - je nachdem, welcher Wert der höhere ist. Viele Unternehmen fühlen sich von den neuen Bestimmungen überfordert und sind sich unklar darüber, was sie für die Umsetzung tun müssen.

  • Erster deutscher EITI-Bericht veröffentlicht

    Die an der deutschen Transparenzinitiative im Rohstoffsektor (D-EITI) beteiligten zivilgesellschaftlichen Organisationen begrüßen die Veröffentlichung des ersten EITI-Berichts in Deutschland. Der Bericht bietet einen Überblick über den deutschen Rohstoffsektor und legt Zahlungen von rohstoffgewinnenden Unternehmen an die öffentliche Hand sowie die entsprechenden Einnahmen staatlicher Stellen offen. Er wurde von der Zivilgesellschaft gemeinsam mit Vertretern der Wirtschaft und der öffentlichen Hand erarbeitet und im Konsens verabschiedet. Aus Sicht der Zivilgesellschaft ist der Bericht ein Schritt in die richtige Richtung. Erstmals werden Zahlungen von Rohstoffunternehmen an den Staat veröffentlicht. Auch die Register der Bergbehörden werden in Zukunft für jedermann zugänglich sein. Entscheidende Debatten rund um den Rohstoffabbau in Deutschland wie der Umgang mit Eingriffen in die Natur, die Energiewende, Subventionen oder die Finanzierung der Folgekosten des Rohstoffabbaus wurden auf Initiative der Zivilgesellschaft in den Bericht aufgenommen.

  • Chancen und Herausforderungen für RegTechs

    Um eine Finanzmarktkrise wie 2008 künftig zu verhindern, werden Banken heute immer stärker reguliert. Zur Bewältigung der damit verbundenen großen Herausforderungen bietet sich den Kreditinstituten nun die Hilfe von sogenannten RegTechs an. Diese Newcomer der Finanzbranche nutzen innovative Technologien und verbinden diese mit ihrer regulatorischen Expertise. "Dabei arbeiten sie mit großer Effizienz", sagt Stefan Steinhoff, Partner für Risk & Regulatory der TME AG, einer Frankfurter Unternehmensberatung für Financial Services.