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Zeitschrift für Risk, Fraud & Compliance (ZCG)


Leitung und Überwachung in Übernehmen

Die Zeitschrift für Corporate Governance (ZCG) - Leitung und Überwachung in der Unternehmens- und Prüfungspraxis - adressiert als deutschsprachige Fachzeitschrift konsequent und direkt alle Corporate Governance-Organe der Unternehmen und deren Wirtschaftsprüfer.

Als zentrales Fachorgan im deutschsprachigen Raum für Fachbeiträge und Berichte zur Corporate Governance zeigt die ZCG Standards guter Unternehmensführung auf und verhilft der Wirtschaftsprüfung zu einer zielführenden Prüfungspraxis.

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Im Überblick

Zeitschrift für Corporate Governance (ZCG)

  • Umfang von Informationsrechten

    Im Folgenden werden für die Unternehmensführung bedeutsame Entscheidungen besprochen, in denen sich die Wechselwirkungen von DCGK, Wirtschaftspraxis und Gesetzgebung wiederfinden. In dieser Ausgabe handelt es sich zunächst um den Umfang von Informationsrechten und Anforderungen an eine Vertragsverlängerung. Dann folgen Entscheidungen, in denen Vertrauensentzug und persönliche Zerwürfnisse auf Vorstands- bzw. Geschäftsführungsebene Anlass zu Streitigkeiten gaben.

  • Arbeitskreissitzung: Externe Unternehmensrechnung

    Die Neuerungen hinsichtlich der Quartalsberichterstattung waren das Thema, zu dem anlässlich des 70. Deutschen Betriebswirtschafter-Tags der Schmalenbach-Gesellschaft für Betriebswirtschaft e. V. der Arbeitskreis Externe Unternehmensrechnung (AKEU) zu einer öffentlichen Sitzung eingeladen hatte. Der Themenreigen reichte von einer Übersicht der rechtlichen Rahmenbedingungen für Quartalsberichte über die unterschiedliche Auslegung von Anwendungsfragen in der Unternehmenspraxis bis zur Würdigung aus der Sicht von Kapitalmarktteilnehmern und insbesondere Analysten.


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ZCG-Probeabo: 2 Ausgaben kostenlos


Die Zeitschrift für Corporate Governance (ZCG) liefert das nötige Know-how für Leitung und Überwachung in der Unternehmens- und Prüfungspraxis
Sie bündelt unter höchsten Qualitätsansprüchen für die Corporate Governance-Organe und die auf sie gerichtete Wirtschaftsprüfung alle relevanten Sachverhalte und Entwicklungen


Das interdisziplinäre Konzept der ZCG vermittelt Erkenntnisse sowie Hilfestellungen für Standards guter Unternehmensführung für die Bereiche Management, Recht, Wirtschaftsprüfung und Rechnungslegung in vier klar strukturierten Rubriken.

ZCG bietet
>> "die" Standards und zielführende Hilfestellungen für eine gute Unternehmensführung und effektive Prüfungspraxis
>> sorgfältig recherchierte und geprüfte Fachbeiträge
>> Checklisten, Übersichten und nachrichtliche Mitteilungen
>> die zentrale Rechtsprechung und einen informativern Serviceteil

Der Preis für ein ZCG-Jahresabonnement (6 Hefte, ca. 48 Seiten) beträgt 168,00 Euro (inkl. 7 % MwSt., zzgl. Versandkosten - Inland: 9,89 Euro); ISSN 1862-8702

Vorzugspreis bei gleichzeitigem Bezug der Zeitschrift Risk, Fraud & Compliance (ZRFC) 141,00 Euro (inkl. 7 % MwSt., zzgl. Versandkosten - Inland: 9,89 Euro)

Einzelheftpreis: 32,90 Euro (inkl. 7 % MwSt., zzgl. Versandkosten)

Bestellung aus dem Ausland: auf Anfrage

Erscheinungsweise: (Anfang Februar, April, Juni, August, Oktober, Dezember)

Zeitschrift für Corporate Governance - Leitung und Überwachung in der Unternehmens- und Prüfungspraxis

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Zeitschrift für Corporate Governance - Inhalte


23.03.17 - Aktuelle Rechtsprechung zur Corporate Governance

23.03.17 - Quartalsberichterstattung unter dem Eindruck neuer Vorgaben

23.03.17 - Das Integrated Reporting und seine Implikationen für das Controlling

23.03.17 - Zur Prüfung nichtfinanzieller Informationen im Lagebericht

22.03.17 - Aufbau und Ablauf des Risikomanagements – Teil A

22.03.17 - Implementierungsthesen zum Integrated Reporting

22.03.17 - Interne Auswirkungen einer integrierten Berichterstattung

02.02.17 - Sustainable Corporate Governance: Zum Sustainability Reporting de lege ferenda

02.02.17 - Die Umsetzung der CSR-Richtlinie in Deutschland -Aktueller Stand des Gesetzgebungsverfahrens im Kurzüberblick

02.02.17 - Ziele für die Zusammensetzung des Aufsichtsrats

01.02.17 - Die neue EU-Richtlinie zu Geschäftsgeheimnissen

01.02.17 - Geschäftsmodelländerungen aufgrund Digitalisierung und Vernetzung

01.02.17 - Cyber-Kriminalität als finanzwirtschaftliches Risiko: Eine auf Praxisstudien gestützte Skizze zur Ausrichtung der Corporate Governance-Forschung

01.02.17 - Eine Bestandsaufnahme der Corporate Governance in der Ersten Fußballbundesliga

10.10.16 - Unternehmenssteuerung 4.0 – Digitalisierung im Reporting

07.10.16 - 10 Jahre Transparenz in der Aufsichtsratsvergütung deutscher Prime-Standard-Unternehmen

07.10.16 - Nationale Corporate-Governance-Kodizes im Vergleich

07.10.16 - Informationssicherheit als zunehmend wichtigere Managementaufgabe

07.10.16 - Mehrfachmandatsträger im Board of Directors

01.08.16 - Neue Anforderungen an die Kapitalmarktkommunikation

28.07.16 - Anforderungen an die Prüfung des Risikomanagements im Rahmen der handelsrechtlichen Abschlussprüfung

27.07.16 - Integrität zwecks Prävention vor Wirtschaftskriminalität im Mittelstand

26.07.16 - Anreizkompatible Aufsichtsratsvergütung als Instrument der Corporate Governance

25.07.16 - Zu den Determinanten der DCGK-Befolgung

22.07.16 - Eine empirische Untersuchung meldepflichtiger Wertpapiergeschäfte

13.05.16 - Welche Bedeutung hat das deutsche "Audit Committee" für die Qualität der Unternehmensberichterstattung?

12.05.16 - Wie der Aufsichtsrat die Kapitalmarktkommunikation verbessern kann

11.05.16 - Rettungsanker Business Judgement Rule?

10.05.16 - Anreizkompatible Aufsichtsratsvergütung als Instrument der Corporate Governance

09.05.16 - Herausforderungen bei der Umsetzung guter Network Governance

06.05.16 - Integrated Governance, Risikomanagement und Compliance (IGRC) in der Praxis

23.03.16 - Professionalisierung der Aufsichtsratsarbeit durch Leitlinien für Geschäftsprozesse in Aufsichtsgremien

15.03.16 - Ansätze zur Operationalisierung des Integrated Thinking

11.03.16 - Regulierungsfragen: Bericht zum Deutschen Betriebswirtschafter-Tag (DBT) 2015 vom 23. / 24.9.2015 in Düsseldorf

10.03.16 - Simulation von Vorstandsvergütungen mit Hilfe einer Vergütungs-Scorecard

09.03.16 - Prozesseffizienz versus Innovationsfähigkeit in der Unternehmenspraxis

08.03.16 - Der Einfluss der Corporate Governance auf die Nachhaltigkeitsperformance

18.01.16 - Einfluss nachhaltigkeitsbezogener Berichterstattung auf innovative Forschungs- und Entwicklungstätigkeit

18.01.16 - Diversität im Aufsichtsrat fördert Qualität der Finanzberichterstattung

15.01.16 - Wirkungsweisen ausgewählter europäischer SoP-Regelungen

15.01.16 - Unternehmenssteuerung im digitalen Zeitalter

14.01.16 - Internationales Projektgeschäft als kaufmännische Herausforderung

14.01.16 - Der Nutzen einer strukturierten Kompetenzentwicklung von Gesellschaftern eines Familienunternehmens

16.11.15 - Chancen und Risiken des Bilanzrichtlinien-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) aus dem Blickwinkel der Corporate Governance

16.11.15 - Eine empirische Studie zur Veröffentlichung unternehmensindividueller Risikoinformationen in deutschen Kapitalgesellschaften

13.11.15 - Praxisleitfaden zur Frauenquote in Aufsichtsräten

13.11.15 - Nachweis einer "angemessenen Information" im Sinne der Business Judgment Rule

08.09.15 - Die Entwicklung der Zusammensetzung und Vergütung des Aufsichtsrats im DCGK

07.09.15 - Kartellrechts-Compliance: Auch für KMU notwendig

04.09.15 - Zwischen Befolgungszwang und Abweichungskultur

03.09.15 - Unternehmensführung im Wandel: Von der Funktions- zur Prozessorientierung, Teil 2

08.07.15 - Erwartungen der Stakeholder an die Aufsichtsratstätigkeit

07.07.15 - Interne Kontrollsysteme in Schweizer Unternehmen

06.07.15 - Compliance Risk Assessment: Konzepte und ein praxisorientierter Leitfaden

03.07.15 - Good Governance – Mehr als nur eine Frage der Regulierung

02.07.15 - Public Corporate Governance Kodizes - Standardisierung durch einen Musterkodex?

01.07.15 - Unternehmensführung im Wandel: Von der Funktions- zur Prozessorientierung

30.06.15 - Zur Bedeutung der Beziehungsqualität zwischen aktiven und passiven Gesellschaftern (eines Familienunternehmens)

11.03.15 - Regierungsentwurf des BilRUG aus dem Blickwinkel der Corporate Governance

10.03.15 - Die finalen IFAC-Leitlinien zur Ableitung und Darstellung von "ergänzenden" Finanzkennzahlen

09.03.15 - Einrichtung und Prüfung von Compliance-Management-Systemen (CMS)

06.03.15 - Haftung von Geschäftsleitern für verbotene Zahlungen nach Eintritt der Insolvenzreife ganz erheblich entschärft

05.03.15 - Einflussbereiche der Aktionäre auf Vergütungshöhe und -systeme

04.03.15 - Die Ausgestaltung der (Corporate) Governance bei Innovationsprozessen im Rahmen von M&A-Transaktionen

03.03.15 - Zusammensetzung des Beirats als Erfolgsfaktor beim Generationenübergang von mittelständischen Familienunternehmen: Erfahrungsbericht zur besonderen Bedeutung der Familienkompetenz

02.03.15 - Familienunternehmen 2030: Wohin führen gesellschaftliche Veränderungsprozesse?

15.01.15 - IIRC-Pilotteilnehmer-Konferenz zum Integrated Reporting - Vielfältige Antworten auf zukünftige Megatrends

14.01.15 - Aufbau eines Compliance-Management-Systems (CMS) - Empfehlungen für den Mittelstand

13.01.15 - Komplexitätsmanagement durch die Unternehmensaufsicht - Systemische Ansatzpunkte für eine komplexitätsgerechte Governance

12.01.15 - Aktuelle Rechtsprechung zur Corporate Governance

09.01.15 - Der Referentenentwurf zur Frauenquote - Kritik und Verbesserungsvorschlag

08.01.15 - Transformationsmanagement in Unternehmen

07.01.15 - Determinanten der fixen Komponente der Vorstandsvergütung

Im Überblick: ZCG

Zeitschrift für Corporate Governance (ZCG)

  • Verbesserung der Entscheidungsrelevanz

    Die stärkere Integration finanzieller und nicht-finanzieller Berichtsinformationen ist ein seit einiger Zeit zu beobachtender Trend im Kontext einer angestrebten Verbesserung der Entscheidungsrelevanz der externen Unternehmensberichterstattung. Ein wesentlicher Treiber dieser Entwicklung ist das 2010 ins Leben gerufene International Integrated Reporting Council (IIRC). Neueste Studienergebnisse deuten darauf hin, dass die Verzahnung des Controlling mit dem Integrated Reporting in deutschen Unternehmen noch signifikantes Verbesserungspotenzial aufweist und demzufolge die Rolle des Controlling im Kontext der Gestaltung einer integrierten Berichterstattung noch vergleichsweise unterrepräsentiert ist.

  • Neue Anforderungen aus der CSR-Richtlinie

    Nachhaltigkeit und Corporate Social Responsibility gewinnen in jüngster Zeit für Unternehmen, Investoren und die interessierte Öffentlichkeit immer mehr an Bedeutung. Dies betrifft jedoch nicht nur die kapitalmarktorientierten Unternehmen, sondern zunehmend auch große und kleine Familienunternehmen. Dabei kann das Thema durch Eigeninitiative oder die zunehmenden Anforderungen Dritter (wie beispielsweise Kunden und Mitarbeiter) getrieben sein. Besonders wichtig sind dabei auch die nachfolgend vertieften Fragen dazu, inwieweit eine verpflichtende und freiwillige Prüfung nichtfinanzieller Informationen im Lagebericht zu erfolgen hat, um Missbrauch in Form des "green-washing" vorzubeugen.

  • Schadenprävention und Risikokontrolle

    Generelles Ziel jeder erfolgreichen Unternehmenspolitik muss es sein, das eigene Unternehmen langfristig zukunfts- und wettbwerbsfähig zu erhalten. Ein den gesetzlichen Anforderungen entsprechendes Risikomanagementsystem ist dafür unerlässlich. Folglich gilt es nachfolgend, diese gesetzlichen Anforderungen im Überblick aufzuarbeiten. Deren Erfüllung wird in der Praxis aber nur die erste Stufe eines umfassenderen Prozesses sein, denn für die Generalzielerfüllung wird eine unreflektierte Erfüllung externer Anforderungen nicht ausreichen. Vielmehr ist es gerade im Bereich des Risikomanagements aus Sicht der hinzutretenden Kapitalmarktanforderungen notwendig, unter Berücksichtigung betriebswirtschaftlicher Aspekte ein geschlossenes, maßgeschneidertes Risikomanagementsystem für das jeweilige Unternehmen zu entwickeln.

  • Integrated Reporting-Grundsätze

    300 Jahre nach von Carlowitz wurde die Idee einer integrierten Berichterstattung vom International Integrated Reporting Council (IIRC) 2013 in einem Rahmenwerk niedergeschrieben. Ab 2017 besteht durch das "Gesetz zur Stärkung der nichtfinanziellen Berichterstattung der Unternehmen in ihren Lage- und Konzernlageberichten (CSR-Richtlinie-Umsetzungsgesetz)" für börsenorientierte Unternehmen sowie Banken und Versicherungen bei Erfüllung bestimmter Voraussetzungen wie einer Mitarbeiterzahl von 500 die Pflicht, nichtfinanzielle Kennzahlen zu berichten. Im Rahmen dieser parallelen und sich nur teilweise (etwa im Rahmen von DRS 20) überlappenden Entwicklung stellt sich für viele Unternehmen die Frage, wie bisherige und neue Berichtsformate kombiniert oder integriert werden können.

  • Integrated Reporting & Unternehmensberichte

    Das Integrated Reporting treibt von Seiten der externen Berichterstattung auch die Berücksichtigung von Nachhaltigkeitsaspekten in der Unternehmenssteuerung sowie der Unternehmensüberwachung. Im Idealfall bzw. auch in durchaus vielen Beispielen in der Unternehmenspraxis stand allerdings die Nachhaltigkeit bereits vorher im Fokus der Steuerung und Überwachung von Unternehmen. Andererseits ist zu beobachten, dass die in der integrierten Berichterstattung publizierten Kennzahlen gar nicht Gegenstand von Steuerung und Überwachung sind, was große Gefahren für die nachhaltige Unternehmensentwicklung und die Glaubwürdigkeit externer Darstellungen mit sich bringt. Im Folgenden werden Handlungsempfehlungen für die interne Umsetzung von integrierter Berichterstattung gegeben, die auf aktuell vorliegenden zentralen empirischen Ergebnissen basieren.

  • Nachhaltigkeit & Rechnungslegung

    Vor dem Hintergrund der öffentlichen Diskussion über Nachhaltigkeit und die Verantwortung von Unternehmen wurden auf europäischer Ebene Regeln einer nichtfinanziellen Berichterstattung entwickelt. Die CSR-Richtlinie zielt darauf ab, das Handeln der Unternehmen zu beeinflussen und nichtfinanziellen Belangen eine größere Bedeutung beizumessen. Die zukünftige nichtfinanzielle Berichterstattung kann einen Beitrag zu mehr Nachhaltigkeit und zu einer verantwortungsvollen Corporate Governance leisten, getragen auch durch Aufsichtsratsarbeit.

  • Form der Berichterstattung

    Die CSR-Richtlinie der Europäischen Union (Richtlinie 2014/95/EU) ist bis zum 6.12.2016 in deutsches Recht umzusetzen. Dazu beschloss die Bundesregierung am 21.9.2016 den Entwurf eines Gesetzes zur Stärkung der nichtfinanziellen Berichterstattung der Unternehmen in ihren Lage- und Konzernlageberichten (CSR-Richtlinie-Umsetzungsgesetz). Ziel des vorliegenden Beitrags ist eine kurze Darstellung des Regierungsentwurfs unter besonderer Berücksichtigung der Unterschiede zum Referentenentwurf des Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz (BMJV) vom 11.3.2016.

  • Eine Bestandsaufnahme im DAX

    Der Deutsche Corporate Governance Kodex (DCGK) enthält in seiner aktuell gültigen Fassung die Empfehlung, dass der Aufsichtsrat konkrete Ziele für seine Zusammensetzung benennen soll, die z. B. eine Altersgrenze und Vielfalt (Diversity) berücksichtigen. Zukünftig könnte der Kodex gemäß Vorschlag der zuständigen Kommission zudem empfehlen, über die Ziele hinaus ein Anforderungsprofil für das Gesamtgremium zu erarbeiten. Der vorliegende Beitrag zeigt auf, welche Ziele die DAX-Aufsichtsräte aktuell für ihre Zusammensetzung formuliert haben und wie sie den Stand der Umsetzung einschätzen. Dieser Überblick kann Aufsichtsräten als Orientierungspunkt bei der Erarbeitung eines spezifischen Anforderungsprofils dienen.

  • Umgang mit vertraulichen Informationen

    Am 5.7.2016 ist die neue EU-Richtlinie über den Schutz von Geschäftsgeheimnissen in Kraft getreten. Danach gelten in Zukunft u. a. verschärfte Anforderungen für den Know-how-Schutz: Unternehmen müssen angemessene Maßnahmen der Geheimhaltung treffen, um in den Genuss eines rechtlichen Schutzes ihrer Geschäftsgeheimnisse zu kommen. Doch worin diese angemessenen Maßnahmen bestehen, ist noch ungeklärt. Wenn man die Berichterstattung zu der neuen Richtlinie und den ihr vorangehenden Entwürfen verfolgt hat, konnte man den Eindruck gewinnen, mit dieser europäischen Regelung stünde das Ende der Meinungsfreiheit, der Mobilität von Arbeitnehmern und des Schutzes von Whistleblowern kurz bevor.

  • Veränderung & nicht Ende der Arbeit

    Vor dem Hintergrund, dass vielfältige Entwicklungen wie Digitalisierung und Vernetzung immer häufiger auch zu Geschäftsmodelländerungen führen, wurde am 28./29.9.2016 in Düsseldorf der 70. Deutsche Betriebswirtschafter-Tag der Schmalenbach-Gesellschaft für Betriebswirtschaft e. V. veranstaltet. Das Tagungs-Motto lautete "Digitalisierung, Vernetzung und disruptive Geschäftsmodelle"; es ging vor allem um die betriebswirtschaftlichen Implikationen des wirtschaftlichen Wandels. Hierzu wird nachfolgend über die Themen näher berichtet, die im Fokus der ZCG-Berichterstattung stehen, also insbesondere Führung und Aufsicht.