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Zeitschrift für Risk, Fraud & Compliance (ZCG)


Leitung und Überwachung in Übernehmen

Die Zeitschrift für Corporate Governance (ZCG) - Leitung und Überwachung in der Unternehmens- und Prüfungspraxis - adressiert als deutschsprachige Fachzeitschrift konsequent und direkt alle Corporate Governance-Organe der Unternehmen und deren Wirtschaftsprüfer.

Als zentrales Fachorgan im deutschsprachigen Raum für Fachbeiträge und Berichte zur Corporate Governance zeigt die ZCG Standards guter Unternehmensführung auf und verhilft der Wirtschaftsprüfung zu einer zielführenden Prüfungspraxis.

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Im Überblick

Zeitschrift für Corporate Governance (ZCG)

  • Stark divergierende CGR-Qualität

    Der Beitrag zeigt die Ergebnisse der dritten empirischen Untersuchung zur Qualität des Corporate Governance Reporting der DAX-Unternehmen für das Berichtsjahr 2018. Im ZCG-Heft 5/2017 wurden das Modell zur Erfassung der Berichterstattungsqualität und erste Ergebnisse für das Berichtsjahr 2016 vorgestellt. Daran anknüpfend präsentierte der Folgebeitrag in Heft 6/2018 die zwischenzeitlichen Änderungen zugrunde liegender Normen, daraus resultierende Modell-Modifikationen und die Ergebnisse der Berichtsperiode 2017. Vorliegend werden neben der Analyse der Ergebnisse des Berichtszeitraums 2018 - teilweise auch im Dreijahresvergleich - auch künftige Änderungen zum Corporate Governance Reporting aufgezeigt, die sich auf jüngste regulatorische Novellierungen beziehen.

  • Berichterstattung klimabedingter Risiken

    Unternehmen sind bislang in Bezug auf klimabezogene Angaben und die Berichterstattung über finanzielle Auswirkungen des Klimas eher zurückhaltend und können dieses Thema möglicherweise aufgrund fehlender Einbindung in die Governance-Prozesse und in die internen Berichtsprozesse nicht adressieren. Mit dem Nachtrag zur klimabezogenen Berichterstattung soll der mangelnden Transparenz über klimabezogene Angaben auf freiwilliger Basis entgegengewirkt werden. Teil A hat die Inhalte des Nachtrags zur klimabezogenen Berichterstattung im Überblick aufgezeigt, die beiden im Nachtrag behandelten grundlegenden Ausführungen zum Wesentlichkeitsverständnis und zur Reichweite der nichtfinanziellen Risikoberichterstattung beleuchtet sowie bestehende Unterschiede zu den Anforderungen des CSR-RUG hervorgehoben. Nachfolgend werden die empfohlenen klimabezogenen Einzelangaben mit weiteren Hinweisen dargestellt sowie die Bedeutung der Unternehmensführung und -überwachung im Rahmen der klimarelevanten Angaben herausgestellt.


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Die Zeitschrift für Corporate Governance (ZCG) liefert das nötige Know-how für Leitung und Überwachung in der Unternehmens- und Prüfungspraxis
Sie bündelt unter höchsten Qualitätsansprüchen für die Corporate Governance-Organe und die auf sie gerichtete Wirtschaftsprüfung alle relevanten Sachverhalte und Entwicklungen


Das interdisziplinäre Konzept der ZCG vermittelt Erkenntnisse sowie Hilfestellungen für Standards guter Unternehmensführung für die Bereiche Management, Recht, Wirtschaftsprüfung und Rechnungslegung in vier klar strukturierten Rubriken.

ZCG bietet
>> "die" Standards und zielführende Hilfestellungen für eine gute Unternehmensführung und effektive Prüfungspraxis
>> sorgfältig recherchierte und geprüfte Fachbeiträge
>> Checklisten, Übersichten und nachrichtliche Mitteilungen
>> die zentrale Rechtsprechung und einen informativern Serviceteil

Der Preis für ein ZCG-Jahresabonnement (6 Hefte, ca. 48 Seiten) beträgt 168,00 Euro (inkl. 7 % MwSt., zzgl. Versandkosten - Inland: 10,14 Euro); ISSN 1862-8702

Vorzugspreis bei gleichzeitigem Bezug der Zeitschrift Risk, Fraud & Compliance (ZRFC) 141,00 Euro (inkl. 7 % MwSt., zzgl. Versandkosten - Inland: 10,14 Euro)

Einzelheftpreis: 32,90 Euro (inkl. 7 % MwSt., zzgl. Versandkosten)

Bestellung aus dem Ausland: auf Anfrage

Erscheinungsweise: (Anfang Februar, April, Juni, August, Oktober, Dezember)

Zeitschrift für Corporate Governance - Leitung und Überwachung in der Unternehmens- und Prüfungspraxis

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Zeitschrift für Corporate Governance - Inhalte


12.01.18 - Auswirkungen der Digitalisierung auf die Rechnungslegung

12.01.18 - Einfluss der Gender Diversity im Aufsichtsrat auf die externe Abschlussprüfung

12.01.18 - Das Wahlrecht zur Prüfung der nichtfinanziellen Erklärung

12.01.18 - Ein Quick-Check-Modell für Aufsichtsräte - Modell wurde als Orientierungshilfe für Aufsichtsräte, Vorstände oder Revisionsleitungen entwickelt

11.01.18 - Einfluss der CEO-Vergütungsbestandteile auf die Dividendenrendite deutscher Unternehmen

11.01.18 - Digitale Neuerfindung: Einflüsse auf Unternehmen und deren Geschäftsmodelle

26.03.18 - Digital Governance im Mittelstand: Ergebnisse einer qualitativen Untersuchung und Ableitung von Handlungsempfehlungen

26.03.18 - Das Management strategischer Allianzen im Wandel – Teil A

26.03.18 - Die Strategieklausur im Aufsichtsrat

27.03.18 - Querbesetzung in Aufsichtsratsausschüssen von DAX-Unternehmen

27.03.18 - Die Kapitalflussrechnung – Ausgestaltung und Analyse Harmoniebestrebungen des DRS 21 zwecks Anpassung an internationale Standards in Abgrenzung zum DRS 2

25.05.18 - Aktuelle Themen der Corporate Governance in Deutschland: Trends auf der Basis einer Experten-Befragung

25.05.18 - Das Management Strategischer Allianzen im Wandel – Teil B

28.05.18 - Kapitalmarktreaktionen auf Ankündigungen eines CEO-Wechsels am deutschen Kapitalmarkt

28.05.18 - Regeln für den Umgang mit Informationen zur Entstehung von Vertrauen

28.05.18 - Interne Revision auf dem Weg zum Integrierten Governance-, Risiko- und Compliance-Management (IGRC)

28.05.18 - Corporate Reporting vor wachsenden Herausforderungen

04.07.18 - Entwicklung von Ideen für neue Geschäftsmodelle

04.07.18 - Integrierte Governance zur effizienten Risikosteuerung

04.07.18 - Prinzipal-Roboter-Beziehungen: Der Roboter als Agent

04.07.18 - Auswirkungen der Aufsichtsrats-Diversity auf die Unternehmensperformance

05.07.18 - Digitale Unternehmenssteuerung: Eine empirische Analyse der zentralen Gestaltungsdimensionen

05.07.18 - Nichtfinanzielle Berichterstattung in der Unternehmenspraxis - Anwendungserfahrungen in 2017 – ein Studienbericht

24.09.18 - Führt CEO-Narzissmus zu einer sinkenden Qualität der Rechnungslegung, Prüfung und Corporate Governance?

24.09.18 - Der Einfluss familiärer Gesellschaftsstrukturen auf die Leistung von Kapitalmarktgesellschaften

24.09.18 - Return on Relationship aus Outsourcingprozessen

24.09.18 - Das Aufsichtsratsbüro als Element der Corporate Governance

25.09.18 - Die nichtfinanzielle Erklärung aus dem Blickwinkel der Corporate Governance

25.09.18 - Die Berichterstattung und Prüfung bedeutsamster nichtfinanzieller Leistungsindikatoren

19.11.18 - Gleich und doch verschieden: Wie die Ressortzuständigkeiten die Vorstandsvergütung beeinflussen

19.11.18 - Organisationen sind gut beraten, sich Governance-Konzepte zu erarbeiten, die die Regelungen der HR-Governance explizit integrieren und umfassend transparent machen

19.11.18 - Code of Conduct oder Code of Ethics – nomen est omen?

19.11.18 - Unabhängigkeit von Aufsichtsratsmitgliedern

20.11.18 - Beurteilung der Vorstandsvergütung durch den Abschlussprüfer

20.11.18 - Wertorientierte Leistungsindikatoren in der Unternehmenssteuerung

20.11.18 - Zukunft der Berichterstattung in der Unternehmenspraxis

21.01.19 - Corporate Governance als Untersuchungsobjekt der Due Diligence Teil A

21.01.19 - Wertschöpfende Steuerung und Kontrolle von Versicherungsunternehmen

22.01.19 - Innovationslabore im Öffentlichen Sektor: Leitsätze des Innovationsmanagements und ihre Anwendung im Rahmen der Stadtentwicklung

22.01.19 - Die externe Pflichtrotation als Instrument zur Dekonzentration des Abschlussprüfungsmarkts? - Eine quantitative Wirksamkeitsanalyse

22.01.19 - Analyse der Bestätigungsvermerke für Unternehmen im DAX-30 und im MDAX

22.01.19 - Qualität des Corporate Governance Reporting der DAX-Unternehmen

08.05.19 - Führt Selbstüberschätzung des CEO zu einer sinkenden Rechnungslegungsqualität und zu negativen Marktreaktionen?

09.05.19 - Disruptive Geschäftsmodelländerungen: Uberisierung – Teil B: Fallstudien Spotify und Paypal

09.05.19 - Prüfungsausschüsse als Element der Corporate Governance - Eine Erfolgsgeschichte?

09.05.19 - Auswirkungen der Digitalisierung auf Controlling und Reporting – Teil A

10.05.19 - Qualitative Aspekte der nichtfinanziellen Erklärung von DAX- und MDAX-Unternehmen

07.08.19 - Auswirkungen eines Börsenrückzugs (Delisting): Ökonomische Beurteilungskriterien und Ableitung von Handlungsempfehlungen für Minderheitsaktionäre

07.08.19 - Die Qualität der Club Governance im deutschen Profifußball

07.08.19 - Mensch – Roboter – Unternehmung im Führungsprozess

08.08.19 - Wandel der Corporate Governance in Deutschland aufgrund unionsrechtlicher Vorgaben - Umsetzung gem. Regierungsentwurf des ARUG II

08.08.19 - Die Haftung des Aufsichtsrats: Ein Plädoyer für eine Professionalisierung seiner Mitglieder

08.08.19 - Auswirkungen der Digitalisierung auf Controlling und Reporting (Teil B)

20.09.19 - Relationship Readiness Assessment – Teil A - Wie bereit sind Organisationen für eine geschäftliche Kooperation?

20.09.19 - Führungsstärke als Schlüssel zum resilienten Unternehmen

23.09.19 - Cybercrime und Cybersecurity als Gegenstand der Corporate Governance

23.09.19 - Die Praxis der Unternehmensüberwachung am Beispiel des Risikomanagements

23.09.19 - Objektivität als revisorische Herausforderung

24.09.19 - CSR-Berichterstattung mit EU-Rückenwind

12.11.19 - Aufbau und Einsatz einer Synergetic Due Diligence

13.11.19 - Return on Relationship aus Outsourcingprozessen – Teil B

13.11.19 - Compliance als Gestaltungsaufgabe der Corporate Governance

13.11.19 - Prüfungsqualität im Spannungsfeld von Joint Audits und externer Rotation

14.11.19 - Offenlegung von klimabezogenen Informationen und Implikationen für die Corporate Governance – Teil A

04.02.20 - Anreizsysteme und deren Compliance-Risiken

05.02.20 - Das Corporate-Governance-Monitoring der Ersten Fußballbundesliga 2017/2018

05.02.20 - Das sog. fee-cap für zulässige Nichtprüfungsleistungen des Abschlussprüfers

05.02.20 - Offenlegung von klimabezogenen Informationen und Implikationen für die Corporate Governance – Teil B

06.02.20 - Qualität des Corporate Governance Reporting der DAX-Unternehmen

Im Überblick: ZCG

Zeitschrift für Corporate Governance (ZCG)

  • Einführung der Obergrenze für Beratungsleistungen

    Mit Art. 4 Abs. 2 EU-AprVO, der Prüfungsgesellschaften und Unternehmen des öffentlichen Interesses gleichermaßen betrifft, wird eine betragsmäßige Obergrenze für Beratungsleistungen des Abschlussprüfers eingeführt, die erstmals im Geschäftsjahr 2020 zur Anwendung kommen soll. Die nachfolgende Analyse zeigt, dass Beratungsleistungen bestimmter Prüfer-Mandant-Beziehungen nicht mehr im bisherigen Umfang angeboten werden können. In diesen Fällen greifen die Vorgaben zur Begrenzung des Beratungsangebots neben den sonstigen Maßnahmen zur Regulierung in den Prüfungsmarkt teilweise empfindlich ein. Dabei darf bezweifelt werden, dass dies den Wettbewerb auf dem Prüfungsmarkt nachhaltig steigern wird, wie es der Zielsetzung der EU-Kommission entspricht. Es bleibt somit - insbesondere vor dem Hintergrund der sonstigen Regelungsbereiche der EU-Reformen zur Abschlussprüfung und deren Umsetzungen durch den deutschen Gesetzgeber - spannend abzuwarten, welchen Anteil Beratungsleistungen in den kommenden Geschäftsjahren am Honorar des Abschlussprüfers einnehmen und welche Folgewirkungen sich hieraus für den Prüfungsmarkt ergeben werden.

  • CG-Siegel: Strenger Maßstab für Bundesligisten

    Als Wirtschaftsunternehmen von mittelständischer Größenordnung sollten die Clubs der Ersten Fußballbundesliga über eine gute Corporate Governance verfügen. Der Beitrag misst auf der Basis eines umfassenden Katalogs die Corporate Governance für die Saison 2017/2018. Da aus einer ersten Studie Daten für die Saison 2015/2016 vorliegen, ist erstmals eine Analyse der Corporate Governance im Zeitablauf möglich. Der Bundesligaschnitt liegt 2017/2018 bei 66 Prozent. Das ist zwar eine Verbesserung um vier Prozentpunkte, aber auch Indiz für einen größeren Nachholbedarf.

  • Anreizsysteme durch die Compliance-Abteilung

    Anreizsysteme sind ein von Unternehmen gern genutztes Mittel zur Motivation und Steigerung der Produktivität von Mitarbeitern. Vor allem im Verkauf basiert die Vergütung von Mitarbeitern oftmals auf einem variablen Anteil. Alternativ werden Mitarbeiter anhand eines Bonus für die Erreichung vorgegebener Verkaufszahlen belohnt. Anreizsysteme können weiterhin CEOs, Manager und Mitarbeiter auf niedrigeren Hierarchieebenen betreffen. Allerdings können Fehlanreize auch zu erheblichen Compliance-Risiken führen. Der vorliegende Beitrag analysiert die mit Anreizsystemen potenziell einhergehenden Compliance-Risiken, hier insbesondere in Bezug auf Korruption und Bestechung.

  • Nichtfinanzieller Erklärung im Lagebericht

    Der von der Europäischen Kommission am 20.6.2019 veröffentlichte unverbindliche Nachtrag zur klimabezogenen Berichterstattung stellt ebenso wie die unverbindlichen Leitlinien eine Orientierungshilfe zur Erstellung eines nichtfinanziellen Berichts gem. Art. 19a der EU-Bilanzrichtlinie dar. Dieser Beitrag zeigt in Teil A die Inhalte des Nachtrags im Überblick auf, beleuchtet die beiden im Nachtrag behandelten grundlegenden Ausführungen zum Wesentlichkeitsverständnis wie auch zur Reichweite der nichtfinanziellen Risikoberichterstattung und hebt bestehende Unterschiede zu den Anforderungen der CSR-Richtlinie hervor. In Teil B, der im nächsten Heft erscheint, wird auf die empfohlenen Einzelangaben sowie auf die Auswirkungen des unverbindlichen Nachtrags zu klimabezogenen Angaben für die Corporate Governance eingegangen.

  • Keine Erhöhung der Prüfungsqualität

    Die auf EU-Ebene initiierten Maßnahmen zur Verbesserung der Prüfungsqualität und der Steigerung der Aussagekraft des Prüfungsergebnisses zielen darauf ab, den Wettbewerb auf dem Prüfungsmarkt unmittelbar zu stärken und damit implizit die Marktmacht der Big-Four-Prüfungsgesellschaften zu reduzieren. Es handelt sich dabei im Wesentlichen um die sog. externe Rotationspflicht und Anreize für Joint Audits. Ausgehend von der bemerkenswerten Heterogenität der Umsetzungsmaßnahmen der EU-Reformen in das Recht der Einzelstaaten stellt sich die Frage, ob und inwieweit das Ziel einer Steigerung der Prüfungsqualität durch das Reformpaket auch tatsächlich erreicht wurde.

  • Ausgestaltung des Compliance-Managements

    Nicht nur aufgrund aktueller Urteile, sondern auch in Folge einer gestiegenen Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit gerät das Thema Compliance-Management immer stärker in den Fokus der Betriebswirtschaft. In den letzten Jahren haben jedoch mehrere empirische Studien gezeigt, dass der Umsetzungsstand des Compliance-Managements in der deutschen Unternehmenspraxis nur moderat ist und sich auf gesetzliche Grundlagen beschränkt. Der vorliegen de Beitrag geht auf der Basis einer empirischen Studie unter 149 deutschen Unternehmen aus dem Jahr 2018 der Frage nach, welche Bedeutung die Kontextfaktoren Unternehmensgröße und Familieneinfluss für das Compliance-Management haben.

  • Entwicklung des Relationship Readiness Assessment

    Nachdem in dem ersten Teil die Gründe für das Eingehen von Kooperationen sowie der Aspekt "Relationship" als Basis geschäftlicher Beziehungen, der Lebenszyklus einer Kooperation sowie die Kooperationsbeziehungstypen nach Henderson erläutert wurden, folgt nun der zweite Teil des Beitrags. Hier geht es zunächst um die Entwicklung von Dimensionen, die die Beziehungsbereitschaft prägen. Es folgt die Vorstellung eines mehrdimensionalen Bewertungsansatzes.

  • Konzept der Synergetic Due Diligence

    Der Beitrag stellt ein Konzept vor, das die systematische Erfassung und Analyse von Synergieeffekten (SE) beinhaltet, um Fehlentscheidungen bei der Beurteilung von Unternehmensakquisitionen einzuschränken bzw. gänzlich zu vermeiden. Entwickelt wird innerhalb der Due Diligence ein geschlossenes, quantitatives Konzept, das sich unter Rückgriff auf die Unternehmensbewertung mit der Behandlung von SE in allen Phasen eines Akquisitionsprozesses auseinandersetzt. Auf der Grundlage des Free-Cashflow-Ansatzes wird gezeigt, wie sowohl die Synergetic-Cashflows als auch die relevanten Diskontierungsfaktoren zum Zwecke der Ermittlung eines Netto-Synergiewerts geplant werden können.

  • Nachhaltigkeitsberichte mit spärlicher Information

    Die Erwartungen der verschiedenen Stakeholder an die Berichterstattung der großen, aber auch kleinen Unternehmen haben stark zugenommen: Dazu hat hierzulande das in 2017 in Kraft gesetzte CSR-Richtlinie-Umsetzungsgesetz (CSR-UG) beigetragen, das große Unternehmen von öffentlichem Interesse dazu verpflichtet, über wesentliche nichtfinanzielle Belange Auskunft zu geben. Eine Bestandsaufnahme des aktuellen Entwicklungsstands und ein Ausblick auf neue Akzente waren am 11.4.2019 in Köln Gegenstand der Schmalenbach-Tagung 2019. Hierüber und über einige weitere Schlaglichter der Nachhaltigkeitsproblematik, insbesondere die neuen EU-Leitlinien zur klimabezogenen Berichterstattung, wird nachfolgend ein Überblick vermittelt.

  • Objektivität der Revision

    Die weltweit geltenden beruflichen "Grundlagen für die berufliche Praxis" (IPPF) verlangen von der Internen Revision, ihre Aufgaben objektiv (d. h. in jeder Hinsicht unbeeinflusst) wahrzunehmen, um dadurch eine hohe Arbeitsqualität sicherzustellen. Auch wenn uneingeschränkte Objektivität als wichtiges Grundprinzip revisorischer Arbeitsweise allseits anerkannt und auch in den "Grundlagen" an verschiedenen Stellen - wie z. B. im "Ethikkodex" oder in der "Definition der Internen Revision" - normiert ist, erscheint die Umsetzung im Tagesgeschäft oft schwieriger als gedacht. Dies kann an der gerade im Mittelstand häufig anzutreffenden Mehrfachbelastung der Internen Revision durch andere Governance-Funktionen wie Risikomanagement, Compliance oder Datenschutz und dem damit verbundenen prüferischen Interessenkonflikt liegen.