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Zeitschrift für Risk, Fraud & Compliance (ZCG)


Leitung und Überwachung in Übernehmen

Die Zeitschrift für Corporate Governance (ZCG) - Leitung und Überwachung in der Unternehmens- und Prüfungspraxis - adressiert als deutschsprachige Fachzeitschrift konsequent und direkt alle Corporate Governance-Organe der Unternehmen und deren Wirtschaftsprüfer.

Als zentrales Fachorgan im deutschsprachigen Raum für Fachbeiträge und Berichte zur Corporate Governance zeigt die ZCG Standards guter Unternehmensführung auf und verhilft der Wirtschaftsprüfung zu einer zielführenden Prüfungspraxis.

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Im Überblick

Zeitschrift für Corporate Governance (ZCG)

  • Prinzipienorientierte Umsetzung der CSR-RL

    Mit dem Inkrafttreten des Gesetzes zur Stärkung der nichtfinanziellen Berichterstattung der Unternehmen in ihren Lage- und Konzernlageberichten (CSR-Richtlinie-Umsetzungsgesetz) am 19.4.2017 erfolgte die Transformation der EU-Richtlinie zur Corporate Social Responsibility (CSR-RL, Nr. 2014/95/EU) in nationales Recht. Die neuen Berichtspflichten beenden für bestimmte große Unternehmen die Freiwilligkeit in Sachen CSR, führen zu einer Stärkung der nichtfinanziellen Berichterstattung innerhalb der regulären handelsrechtlichen Pflichtpublizität und sollen eine Veränderung der Kultur in den Unternehmen bewirken. Dabei gewähren die neuen Vorschriften den betroffenen Unternehmen bei der Ausgestaltung der nichtfinanziellen Berichterstattung größtmögliche Flexibilität. Dieser Beitrag zeigt nach einer Kurzdarstellung der neuen Berichtsanforderungen die damit verbundenen Herausforderungen für Vorstand und Aufsichtsrat, eine Überführung in die Kategorien immaterieller Werte und eine mögliche Berichtsstruktur auf.

  • Regulierungsakt durch das AReG

    Mit dem Abschlussprüferreformgesetz (AReG) hat der deutsche Gesetzgeber eine auf europäischen Vorgaben basierende, umfassende Marktregulierung im Bereich der Abschlussprüfung umgesetzt. Dieser Regulierungsakt ist u. a. mit der europäischen Zielsetzung verbunden, eine Abschlussprüfermarktdekonzentration zu erreichen. Jedoch ist vor dem Hintergrund einer zielgerichteten Evaluation der eingeleiteten Regulierungsmaßnahmen (insbesondere der externen Pflichtrotation) nicht hinreichend erforscht, worauf die bestehende Marktkonzentration zurückzuführen ist. Als Erweiterung zur bestehenden Literatur untersucht dieser Beitrag daher die Ursächlichkeit der Abschlussprüfermarktkonzentration - abweichend zur überwiegend genutzten Prinzipal-Agenten-Theorie - unter Zugrundelegung der Transaktionskostentheorie. Zielsetzung ist es letztlich, eine Evaluation der externen Pflichtrotation als europäische Marktregulierungsmaßnahme zu ermöglichen.


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Die Zeitschrift für Corporate Governance (ZCG) liefert das nötige Know-how für Leitung und Überwachung in der Unternehmens- und Prüfungspraxis
Sie bündelt unter höchsten Qualitätsansprüchen für die Corporate Governance-Organe und die auf sie gerichtete Wirtschaftsprüfung alle relevanten Sachverhalte und Entwicklungen


Das interdisziplinäre Konzept der ZCG vermittelt Erkenntnisse sowie Hilfestellungen für Standards guter Unternehmensführung für die Bereiche Management, Recht, Wirtschaftsprüfung und Rechnungslegung in vier klar strukturierten Rubriken.

ZCG bietet
>> "die" Standards und zielführende Hilfestellungen für eine gute Unternehmensführung und effektive Prüfungspraxis
>> sorgfältig recherchierte und geprüfte Fachbeiträge
>> Checklisten, Übersichten und nachrichtliche Mitteilungen
>> die zentrale Rechtsprechung und einen informativern Serviceteil

Der Preis für ein ZCG-Jahresabonnement (6 Hefte, ca. 48 Seiten) beträgt 168,00 Euro (inkl. 7 % MwSt., zzgl. Versandkosten - Inland: 9,89 Euro); ISSN 1862-8702

Vorzugspreis bei gleichzeitigem Bezug der Zeitschrift Risk, Fraud & Compliance (ZRFC) 141,00 Euro (inkl. 7 % MwSt., zzgl. Versandkosten - Inland: 9,89 Euro)

Einzelheftpreis: 32,90 Euro (inkl. 7 % MwSt., zzgl. Versandkosten)

Bestellung aus dem Ausland: auf Anfrage

Erscheinungsweise: (Anfang Februar, April, Juni, August, Oktober, Dezember)

Zeitschrift für Corporate Governance - Leitung und Überwachung in der Unternehmens- und Prüfungspraxis

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Zeitschrift für Corporate Governance - Inhalte


06.12.17 - CSR-Richtlinie-Umsetzungsgesetz: Neue Herausforderungen für Unternehmensleitung und Aufsichtsrat

06.12.17 - Die Ursachen der Prüfungsmarktkonzentration im Lichte der Transaktionskostentheorie

06.12.17 - Der neue Bestätigungsvermerk bei Abschlussprüfungen

05.12.17 - Aufsichtsratsbezüge in öffentlichen Unternehmen

05.12.17 - Compliance mit dem DCGK – Warum entsprechen Unternehmen? (Teil B)

05.12.17 - Der Doktortitel unter Vorstands- und Aufsichtsratsmitgliedern der DAX-30-Unternehmen

05.12.17 - Ansatzpunkte für eine gelebte Corporate-Governance-Kultur: Praktische Herausforderungen bei der Aufstellung von Governance-Regeln

29.11.17 - Qualität des Corporate-Governance-Reporting der DAX-Unternehmen

29.11.17 - CSR-Richtlinie-Umsetzungsgesetz: Erstellung der nichtfinanziellen Erklärung

29.11.17 - Einfluss der Gender Diversity im Aufsichtsrat auf die externe Abschlussprüfung (Teil A)

29.11.17 - Der Einfluss von Blockchains auf die Corporate Governance

28.11.17 - Zur weiteren Notwendigkeit der Governance von "Directors’ Dealings" in Deutschland

28.11.17 - Die Familienverfassung als Instrument der Corporate Governance in Familienunternehmen: Aktuelle empirische Befunde

10.08.17 - Gesetzlicher Kontext und gesellschaftliche Notwendigkeit zur integrierten Berichterstattung

10.08.17 - Hemmnisse der integrierten Berichterstattung: Warum entscheiden sich Unternehmen gegen die Umsetzung?

09.08.17 - Prüfung der Kapitalflussrechnung - Anforderungen in nationaler und internationaler Sicht

09.08.17 - Compliance mit dem DCGK – Warum entsprechen Unternehmen? (Teil A)

09.08.17 - Struktur des Aufsichtsrats und Einfluss auf den Unternehmenserfolg

09.08.17 - Ökologische und soziale Innovationen als unternehmerische Chance: Praxisansätze

08.08.17 - Kulturfragen am Kapitalmarkt - Lehren aus jüngeren Praxisfällen

23.03.17 - Aktuelle Rechtsprechung zur Corporate Governance

23.03.17 - Quartalsberichterstattung unter dem Eindruck neuer Vorgaben

23.03.17 - Das Integrated Reporting und seine Implikationen für das Controlling

23.03.17 - Zur Prüfung nichtfinanzieller Informationen im Lagebericht

22.03.17 - Aufbau und Ablauf des Risikomanagements – Teil A

22.03.17 - Implementierungsthesen zum Integrated Reporting

22.03.17 - Interne Auswirkungen einer integrierten Berichterstattung

02.02.17 - Sustainable Corporate Governance: Zum Sustainability Reporting de lege ferenda

02.02.17 - Die Umsetzung der CSR-Richtlinie in Deutschland -Aktueller Stand des Gesetzgebungsverfahrens im Kurzüberblick

02.02.17 - Ziele für die Zusammensetzung des Aufsichtsrats

01.02.17 - Die neue EU-Richtlinie zu Geschäftsgeheimnissen

01.02.17 - Geschäftsmodelländerungen aufgrund Digitalisierung und Vernetzung

01.02.17 - Cyber-Kriminalität als finanzwirtschaftliches Risiko: Eine auf Praxisstudien gestützte Skizze zur Ausrichtung der Corporate Governance-Forschung

01.02.17 - Eine Bestandsaufnahme der Corporate Governance in der Ersten Fußballbundesliga

10.10.16 - Unternehmenssteuerung 4.0 – Digitalisierung im Reporting

07.10.16 - 10 Jahre Transparenz in der Aufsichtsratsvergütung deutscher Prime-Standard-Unternehmen

07.10.16 - Nationale Corporate-Governance-Kodizes im Vergleich

07.10.16 - Informationssicherheit als zunehmend wichtigere Managementaufgabe

07.10.16 - Mehrfachmandatsträger im Board of Directors

01.08.16 - Neue Anforderungen an die Kapitalmarktkommunikation

28.07.16 - Anforderungen an die Prüfung des Risikomanagements im Rahmen der handelsrechtlichen Abschlussprüfung

27.07.16 - Integrität zwecks Prävention vor Wirtschaftskriminalität im Mittelstand

26.07.16 - Anreizkompatible Aufsichtsratsvergütung als Instrument der Corporate Governance

25.07.16 - Zu den Determinanten der DCGK-Befolgung

22.07.16 - Eine empirische Untersuchung meldepflichtiger Wertpapiergeschäfte

13.05.16 - Welche Bedeutung hat das deutsche "Audit Committee" für die Qualität der Unternehmensberichterstattung?

12.05.16 - Wie der Aufsichtsrat die Kapitalmarktkommunikation verbessern kann

11.05.16 - Rettungsanker Business Judgement Rule?

10.05.16 - Anreizkompatible Aufsichtsratsvergütung als Instrument der Corporate Governance

09.05.16 - Herausforderungen bei der Umsetzung guter Network Governance

06.05.16 - Integrated Governance, Risikomanagement und Compliance (IGRC) in der Praxis

23.03.16 - Professionalisierung der Aufsichtsratsarbeit durch Leitlinien für Geschäftsprozesse in Aufsichtsgremien

15.03.16 - Ansätze zur Operationalisierung des Integrated Thinking

11.03.16 - Regulierungsfragen: Bericht zum Deutschen Betriebswirtschafter-Tag (DBT) 2015 vom 23. / 24.9.2015 in Düsseldorf

10.03.16 - Simulation von Vorstandsvergütungen mit Hilfe einer Vergütungs-Scorecard

09.03.16 - Prozesseffizienz versus Innovationsfähigkeit in der Unternehmenspraxis

08.03.16 - Der Einfluss der Corporate Governance auf die Nachhaltigkeitsperformance

18.01.16 - Einfluss nachhaltigkeitsbezogener Berichterstattung auf innovative Forschungs- und Entwicklungstätigkeit

18.01.16 - Diversität im Aufsichtsrat fördert Qualität der Finanzberichterstattung

15.01.16 - Wirkungsweisen ausgewählter europäischer SoP-Regelungen

15.01.16 - Unternehmenssteuerung im digitalen Zeitalter

14.01.16 - Internationales Projektgeschäft als kaufmännische Herausforderung

14.01.16 - Der Nutzen einer strukturierten Kompetenzentwicklung von Gesellschaftern eines Familienunternehmens

16.11.15 - Chancen und Risiken des Bilanzrichtlinien-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) aus dem Blickwinkel der Corporate Governance

16.11.15 - Eine empirische Studie zur Veröffentlichung unternehmensindividueller Risikoinformationen in deutschen Kapitalgesellschaften

13.11.15 - Praxisleitfaden zur Frauenquote in Aufsichtsräten

13.11.15 - Nachweis einer "angemessenen Information" im Sinne der Business Judgment Rule

08.09.15 - Die Entwicklung der Zusammensetzung und Vergütung des Aufsichtsrats im DCGK

07.09.15 - Kartellrechts-Compliance: Auch für KMU notwendig

04.09.15 - Zwischen Befolgungszwang und Abweichungskultur

03.09.15 - Unternehmensführung im Wandel: Von der Funktions- zur Prozessorientierung, Teil 2

08.07.15 - Erwartungen der Stakeholder an die Aufsichtsratstätigkeit

07.07.15 - Interne Kontrollsysteme in Schweizer Unternehmen

06.07.15 - Compliance Risk Assessment: Konzepte und ein praxisorientierter Leitfaden

03.07.15 - Good Governance – Mehr als nur eine Frage der Regulierung

02.07.15 - Public Corporate Governance Kodizes - Standardisierung durch einen Musterkodex?

01.07.15 - Unternehmensführung im Wandel: Von der Funktions- zur Prozessorientierung

30.06.15 - Zur Bedeutung der Beziehungsqualität zwischen aktiven und passiven Gesellschaftern (eines Familienunternehmens)

11.03.15 - Regierungsentwurf des BilRUG aus dem Blickwinkel der Corporate Governance

10.03.15 - Die finalen IFAC-Leitlinien zur Ableitung und Darstellung von "ergänzenden" Finanzkennzahlen

09.03.15 - Einrichtung und Prüfung von Compliance-Management-Systemen (CMS)

06.03.15 - Haftung von Geschäftsleitern für verbotene Zahlungen nach Eintritt der Insolvenzreife ganz erheblich entschärft

05.03.15 - Einflussbereiche der Aktionäre auf Vergütungshöhe und -systeme

04.03.15 - Die Ausgestaltung der (Corporate) Governance bei Innovationsprozessen im Rahmen von M&A-Transaktionen

03.03.15 - Zusammensetzung des Beirats als Erfolgsfaktor beim Generationenübergang von mittelständischen Familienunternehmen: Erfahrungsbericht zur besonderen Bedeutung der Familienkompetenz

02.03.15 - Familienunternehmen 2030: Wohin führen gesellschaftliche Veränderungsprozesse?

15.01.15 - IIRC-Pilotteilnehmer-Konferenz zum Integrated Reporting - Vielfältige Antworten auf zukünftige Megatrends

14.01.15 - Aufbau eines Compliance-Management-Systems (CMS) - Empfehlungen für den Mittelstand

13.01.15 - Komplexitätsmanagement durch die Unternehmensaufsicht - Systemische Ansatzpunkte für eine komplexitätsgerechte Governance

12.01.15 - Aktuelle Rechtsprechung zur Corporate Governance

09.01.15 - Der Referentenentwurf zur Frauenquote - Kritik und Verbesserungsvorschlag

08.01.15 - Transformationsmanagement in Unternehmen

07.01.15 - Determinanten der fixen Komponente der Vorstandsvergütung

Im Überblick: ZCG

Zeitschrift für Corporate Governance (ZCG)

  • Bestätigungsvermerk mit geänderter Struktur

    Der Bestätigungsvermerk verändert sich durch die neuen Anforderungen der EU-Abschlussprüferverordnung sowie der internationalen und nationalen Prüfungsstandards grundlegend. Neben einer neuen Struktur fallen vor allem auch die Inhalte des Bestätigungsvermerks deutlich detaillierter aus als bisher. Für Unternehmen von öffentlichem Interesse (Public Interest Entities; PIEs) ist zudem über besonders wichtige Prüfungssachverhalte (Key Audit Matters; KAMs) zu berichten. Der folgende Beitrag beschreibt kurz die Neuregelungen und ihre Auswirkungen auf die Formulierung des Bestätigungsvermerks. Im Anschluss werden die ersten Praxiserfahrungen mit den bisher erteilten neuen Bestätigungsvermerken dargestellt.

  • Hohe Anforderungen, moderate Vergütung

    Die Anforderungen an Aufsichtsräte von öffentlichen Unternehmen sind bedingt durch regulative Vorgaben und eine zunehmend präzisierende Rechtsprechung einerseits sowie die gewachsene Komplexität des Umfelds und der Leitung der Unternehmen andererseits in den zurückliegenden Jahren deutlich gestiegen. Die Überwachungsarbeit von Aufsichtsgremien ist heute geprägt durch eine ungleich höhere Verantwortung und damit oft auch höhere persönliche Haftungs- bzw. Reputationsrisiken. Gleichwohl ist das Vergütungsniveau von Aufsichtsräten in öffentlichen Unternehmen vergleichsweise moderat.

  • Compliance und Reputation

    Oberstes Ziel des deutschen Corporate Governance Kodex (DCGK) ist die Wahrung guter Unternehmensführung. Das Einhalten von Corporate Governance Kodizes soll durch das Prinzip der Selbstregulierung gesteuert werden. Die erhoffte grundsätzliche Wirksamkeit dieses Prinzips beruht auf der Annahme, dass Compliance der Unternehmen mit einem Kodex durch eine Marktreaktion belohnt wird. Dieser Zusammenhang wurde von einer Vielzahl empirischer Studien untersucht. Die Ergebnisse sind allerdings uneinheitlich. Somit erscheint es geboten zu analysieren, weshalb die Compliance-Raten mit Kodizes im Allgemeinen und dem DCGK im Besonderen trotz des Fehlens einer eindeutigen Wirksamkeit auf den Marktwert oder andere Performanceindikatoren hoch sind. Dieser Teil B beschäftigt sich nachfolgend insbesondere mit dem Zusammenhang zwischen hoher Compliance der Unternehmen und Reputation sowie Legitimität.

  • Top-Manager und der Doktortitel

    In den Führungsetagen deutscher Großunternehmen ließ sich über Jahrzehnte hinweg eine starke Verbreitung des Doktortitels feststellen. Doch welche Rolle spielt der Doktortitel heutzutage unter den Vorständen und Aufsichtsräten der DAX-30-Unternehmen? Der vorliegende Beitrag zeigt, dass mit rund 45 Prozent weiterhin ein hoher Anteil der Top-Manager promoviert ist. Es bestehen allerdings wesentliche Unterschiede zwischen einzelnen Branchen; zudem sind jüngere Top-Manager seltener promoviert als ältere Top-Manager.

  • Gelebte Corporate-Governance-Kultur

    Gute Unternehmensführung verlangt mehr als regelkonformes Verhalten. Sie bewährt sich in der Praxis und erfordert ein Wissen, das wiederum nur aus praktischen Erfahrungen gewonnen werden kann. Hierzu muss das Unternehmen als lernende Organisation begriffen werden, welche die kritischen Erfolgsfaktoren der Corporate Governance im Unternehmen erkennt, sie problematisiert und kontinuierlich bessere Praktiken entwickelt. Die Governance-Regeln bilden kein starres Korsett, sie sind Ausdruck eines Governance-Verständnisses, von dem es abhängt, ob die Leitlinien zur guten Unternehmensführung nicht nur befolgt, sondern auch gelebt werden.

  • Rating des Corporate-Governance-Reporting

    Im Rahmen der Weiterentwicklung der Berichterstattung von Unternehmen gewinnt in jüngerer Zeit das Corporate-Governance-Reporting für alle Stakeholder-Gruppen zunehmend an Bedeutung. Vor diesem Hintergrund wird zunächst anhand eines Informationsmodells aufgezeigt, welche Komponenten der Corporate Governance in ein idealtypisches Berichterstattungssystem von börsennotierten Gesellschaften einfließen sollten, die nach dem dualistischen Konzept der Unternehmensverfassung geführt und überwacht werden. Daran anschließend wird ein Scoring-Modell vorgestellt, mit dessen Hilfe es möglich ist, die Berichterstattungsqualität von Informationen zur Corporate Governance zu messen. Die Anwendung des Konzepts wird für die im Berichtszeitraum 2016 im DAX-30 notierten Unternehmen anhand einer empirischen Untersuchung verdeutlicht. Aufgrund der ermittelten Ergebnisse wird abschließend eine unternehmensbezogene Rangfolge zur Qualität des Corporate-Governance-Reporting erstellt.

  • Erfolgskritische nichtfinanzielle Einflussgrößen

    Mit dem Inkrafttreten des Gesetzes zur Stärkung der nichtfinanziellen Berichterstattung der Unternehmen in ihren Lage- und Konzernlageberichten (CSR-Richtlinie-Umsetzungsgesetz) am 19.4.2017 erfolgte die Transformation der EU-Richtlinie zur CSR in nationales Recht. Dabei gewähren die neuen Vorschriften den betroffenen Unternehmen bei der Ausgestaltung der nichtfinanziellen Berichterstattung größtmögliche Flexibilität.

  • Frauenförderung im Aufsichtsrat

    Die Berücksichtigung von Vielfalt bei der Besetzung des Vorstands und Aufsichtsrats stellt in Deutschland eine zentrale Determinante zur Generierung einer angemessenen Qualität der Corporate Governance dar. Begleitet wird diese Diversitätsförderung durch steigende regulatorische Maßnahmen (z. B. Frauenquote im Aufsichtsrat, Zielvorgaben für Aufsichtsrat, Vorstand und oberste Management-Ebenen sowie Diversity-Berichterstattung). Wenngleich "Women on boards" aus internationaler Sicht einen wesentlichen Bestandteil der empirischen Forschung darstellen, fokussieren die bestehenden empirisch-quantitativen Studien primär das monistische Verfassungssystem und Nicht-EU-Staaten.

  • Nutzung von Blockchains zur Kostenminimierung

    Blockchains gewinnen in Theorie und Praxis zunehmend an Bedeutung für zahlreiche Stakeholder. Dabei wirken sich die neuen Möglichkeiten von Blockchain-Technologien und ihre sich erweiternden Anwendungsfelder in Unternehmen auf die Corporate Governance aus. Der Beitrag zeigt anhand einer interessen- und perspektivengeleiteten Analyse die Bedeutung dieser Einflussnahme auf die Corporate Governance auf, thematisiert mögliche sektorale Folgen und leitet Implikationen für die Praxis ab.

  • Regulierung von Directors' Dealings

    Der Beitrag untersucht die Kapitalmarktreaktionen auf Eigengeschäfte der Führungskräfte börsennotierter deutscher Unternehmen ("Directors' Dealings") der Indizes DAX, MDAX und TecDAX. Dazu werden mittels einer Ereignisstudie für die Jahre 2011 bis 2016 die Kursreaktionen um den Transaktions- sowie Veröffentlichungszeitpunkt von Directors' Dealings untersucht. Es zeigen sich signifikante Kapitalmarktreaktionen sowohl bei Kauf- als auch bei Verkaufstransaktionen. Ähnlich wie in den USA und Großbritannien haben die beobachteten Renditen in den vergangenen fünf Jahren zwar deutlich abgenommen, sind aber im Gegensatz zu anderen Ländern noch signifikant gegeben und eröffnen den agierenden Führungskräften die Chance auf persönliche Profite aus ihren Wissensvorsprüngen.