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Studien, Umfragen, Untersuchungen


Im Überblick

  • European Compliance & Ethics Conference

    Die Inhalte der EU-Richtlinie zum Schutz von Hinweisgebenden erfahren bei den europäischen Compliance-Verantwortlichen große Zustimmung, dennoch erfüllt bisher nur jedes siebte Unternehmen in Deutschland alle Anforderungen der neuen Regulierung, die am 17. Dezember 2021 in Kraft tritt. Das geht aus dem "Whistleblowing Report 2021", der im Rahmen der "European Compliance & Ethics Conference" vorgestellt wurde, hervor. Für die internationale Studie, welche die Fachhochschule Graubünden in Kooperation mit der EQS Group erstellt hat, wurden 1.239 Unternehmen in Deutschland, Frankreich, Großbritannien und der Schweiz befragt. "Wenige Monate vor dem Inkrafttreten der Richtlinie sind viele Unternehmen noch nicht ausreichend vorbereitet. Die Unternehmen sollten nun die verbleibende Zeit nutzen, um ein effizientes Meldesystem einzuführen, das ihre Prozesse und Kultur stärkt", erklärt Professor Dr. Christian Hauser von der Fachhochschule Graubünden, der als Projektleiter verantwortlich für die Erstellung des Reports war.


Im Überblick

  • Die Hausbank wird immer häufiger gewechselt

    War früher der Kontowechsel aufwändig, so ist heute die neue Bankverbindung online nur wenige Klicks entfernt. Und immer mehr Bundesbürger wechseln häufiger ihre Hausbank. Rund die Hälfte (47 Prozent) geben an, schon einmal ihr hauptsächlich genutztes Girokonto gewechselt zu haben. Und fast drei Viertel (73 Prozent) von ihnen haben die Bankverbindung sogar bereits dreimal oder öfter geändert. Vor fünf Jahren war nicht einmal ein Viertel (23 Prozent) mit dem Hauptkonto umgezogen - und von ihnen hatten auch gerade einmal 26 Prozent drei Wechsel oder mehr angegeben. Das sind Ergebnisse aus dem heute veröffentlichten Studienbericht "Digital Finance 2021" des Digitalverbands Bitkom, für den 1.003 Personen in Deutschland ab 16 Jahren befragt wurden. "Online-Banken, Neo-Banken und FinTechs: Die Digitalisierung führt bei Finanzgeschäften zu einer breiteren Auswahl für die Kundinnen und Kunden. Und diese Möglichkeiten werden auch genutzt", sagt Kevin Hackl, Referent Digital Banking & Financial Services beim Bitkom. "Diese Entwicklung dürfte sich mit noch höherem Tempo fortsetzen, auch weil in der Corona-Pandemie gerade auch viele Ältere mit dem Online-Banking den Einstieg in digitale Finanzgeschäfte gefunden haben." Und Fabian Nadler, Bereichsleiter Digital Insurance & InsurTech, betont: "Die Versicherungsbranche muss sich auf einen Digitalisierungsschub einstellen. Wer - wie die große Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger seine Geldangelegenheiten online regelt, der wird auch seine Versicherungen nicht mehr analog managen wollen. Dabei geht es nicht nur um einfachere und transparentere Produkte, sondern auch um digitale Vertriebswege über Plattformen, auf denen sich die Kunden vermehrt aufhalten."


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Inhalte


08.10.19 - Compliance am Arbeitsplatz: Jede zweite Frau hat bereits sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz erlebt

18.10.19 - Studie: Finanzdienstleistungsunternehmen sind anfälliger für zertifikatsbedingte Ausfälle

04.11.19 - Vollständiger Abschlussbericht zur Studie: "Unterstützen Cybersicherheit und Datenschutz Unternehmen bei der Digitalisierung?”

07.11.19 - Digitalisierung sorgt für mehr Transparenz bei Lebensmitteln

18.11.19 - Studie: Viele leitende Angestellte weichen Cybersicherheits-Richtlinien auf oder ignorieren sie

28.11.19 - 800 Beschwerden über Inkassounternehmen von Januar bis September 2019

10.12.19 - BKA: Über drei Milliarden Euro Schaden durch Wirtschaftskriminalität

11.12.19 - Bericht über Datensicherheit und Compliance: Deutschland auf Rang 2 der meisten Datenpannen in Europa

13.12.19 - BKA: Korruptionsstraftaten auf dem niedrigsten Stand seit fünf Jahren

20.12.19 - Studienbericht "Digital Finance 2019": Die Digitalisierung der Finanzbranche in Zahlen

19.02.20 - Mehrheit für Abschaffung der Rückkehrpflicht bei Taxi-Konkurrenten

04.03.20 - Studie: Ein Drittel der größten Unternehmen in Deutschland weist Schwachstellen bei der Datenlöschung auf

17.03.20 - Mehrheit der Berufstätigen wünscht Weiterbildung, Altersvorsorge und gute Arbeitsatmosphäre

26.03.20 - 23 Prozent geben an, mit krimineller Absicht betrogen worden zu sein

09.04.20 - Korruptionswahrnehmungsindex 2019: Transparency Deutschland fordert mehr Transparenz bei der Parteienfinanzierung und schärfere Regeln für Mandatsträgerbestechung

09.04.20 - Ausgewogene Vertretung von Frauen und Männer reduziert die Strafen für Fehlverhalten von Banken um 7,48 Millionen Dollar pro Jahr

14.04.20 - Verbraucher wünschen sich schnellere Reaktionen auf Daten-Auskunftsersuchen

24.04.20 - Compliance-Richtlinien für Partnerunternehmen erhöhen Chance auf Entschädigung bei Angriffen auf Lieferkette

24.04.20 - Bestechung und Korruption sind sehr dynamisch und bewegen sich rasant

28.04.20 - Report: Mehr als 60 Prozent aller kompromittierten Datensätze 2019 entfallen auf Finanzdienstleistungsbranche

04.05.20 - Qualifizierte Mitarbeiter sind der beste Schutz vor Sabotage, Datendiebstahl oder Spionage

08.05.20 - Report zu Datenschutzverletzungen im Gesundheitswesen

14.05.20 - Wie weit sind deutsche Unternehmen mit der Umsetzung neuer EU-Regeln, die 2020 in Kraft treten? Internet of Things, ESEF & E-Invoicing

28.05.20 - Industrieunternehmen sehen bei Plattformen häufiger Risiken als Chancen

10.06.20 - Studie: Steigende Compliance-Anforderungen stressen Security-Professionals

23.06.20 - Prognose: Über 40 Prozent der Datenschutz-Compliance-Technologien werden in den nächsten drei Jahren auf Künstliche Intelligenz setzen

26.06.20 - Wachsender Einsatz von Open Source verschärft Compliance-Risiken: Mit 662 kritischen Fällen pro Audit steigt die Zahl im Vergleich zum Vorjahr um 80 Prozent

26.06.20 - Die Hälfte (50 Prozent) aller Daten sind jetzt in Cloud-Umgebungen gespeichert, und 47 Prozent der Unternehmen haben im vergangenen Jahr einen Compliance-Verstoß gemeldet oder sind bei einem Audit durchgefallen

01.07.20 - Studie: 91 Prozent der Unternehmen sind überzeugt, dass ihre sensiblen Daten sicher gespeichert sind, dabei entdeckten 24 Prozent von ihnen diese Daten außerhalb geschützter Speicherplätze

04.08.20 - Nicht einmal jedes fünfte Unternehmen hat einen CDO oder Leiter Digitalisierung

01.10.20 - 75 Prozent der Unternehmen machen Online-Werbung - Studie: Online-Werbung hat viel Verbesserungspotenzial

19.10.20 - Enquete 2020: Interne Revision wird in Organisationen aller Größen immer präsenter

26.10.20 - Studie: Deutsche Großunternehmen berichten zu wenig über Korruptionsbekämpfung und Lobbyismus

03.11.20 - 85 Prozent der Unternehmen sehen große Bedeutung von Daten für ihr Geschäft

06.11.20 - Versicherungsvermittler profitieren von der Online-Konkurrenz

10.11.20 - Informatica veröffentlicht erste Ausgabe der jährlichen globalen Studie über Chief Data Officers und ihre Herausforderungen

22.12.20 - Studien zeigen: Starke Regulierung und fehlende End-to-End-Digitalisierung stellen Banken vor Herausforderungen bei der Verifizierung der Kundenidentität

11.01.21 - 56 Prozent der Bundesbürger sehen geplanten Rechtsanspruch auf Homeoffice kritisch

18.01.21 - Mehr als ein Drittel der Banken hat Schwierigkeiten, bei Transaktionen die Anzeichen für Menschenhandel zu erkennen

01.02.21 - Kompensation von CO2-Emissionen: Weitere 44 Prozent planen, dies künftig zu tun

03.02.21 - Studie: Mitarbeiter im Gesundheitswesen verbringen über die Hälfte ihrer Arbeitszeit mit administrativen Aufgaben

04.02.21 - 43 Prozent sind von Cookie-Hinweisen genervt - Für 46 Prozent sind sie eine wichtige Information

09.03.21 - Zwei Drittel der Startups klagen über unattraktive rechtliche Vorgaben

22.03.21 - Korruptionswahrnehmungsindex 2020: Transparency Deutschland legt Eckpunkte für Politikfinanzierungsbericht vor

30.04.21 - 86 Prozent betonen Eigenverantwortung für persönliche Daten

19.05.21 - 70 Prozent der Führungskräfte und Finanzexperten haben kein Vertrauen in Daten, die für Finanzprognosen genutzt werden

25.05.21 - Statusreport 2021 zu Open Source-Lizenzierung und Compliance

26.05.21 - Immer wieder lehnen Energieunternehmen Wechselkunden ab

09.06.21 - Transparency Deutschland kritisiert flächendeckend unzureichende Lobbyregeln

18.06.21 - Große Mehrheit befürwortet Einsatz von Kameras auf dem Armaturenbrett

18.06.21 - Arbeitgeber gefordert: Mitarbeiter wünschen mehr Unterstützung im Homeoffice

21.06.21 - Vier von zehn Büroarbeitern bevorzugen nach der Pandemie einen festen Arbeitsplatz im Einzelbüro, ins Großraumbüro will kaum jemand

12.07.21 - Wie süße Werbeversprechen Verbraucher austricksen

02.08.21 - Studie zeigt: Verhaltensbiometrie bietet besseren Datenschutz, der konform mit strengen Regulierungen ist

03.08.21 - Studie: Deutsche Banken fühlen sich für den Kampf gegen steigende Finanzkriminalität schlecht vorbereitet

03.08.21 - Arbeitgeberbewertungen im Netz beeinflussen Job-Wahl

05.08.21 - Soti-Studie: Nur vier von zehn Verbrauchern haben beim Online-Shopping Vertrauen in die Daten- und Zahlungssicherheit

12.08.21 - Neue" Purpose Readiness"-Studie von Globeone - Immer mehr Unternehmen sind bereit für einen glaubwürdigen "Purpose"

14.09.21 - Mehr und mehr Banken nutzen künstliche Intelligenz im Breiteneinsatz

28.09.21 - Geldwäsche: Transparency-Studie belegt Europas Versäumnisse

18.10.21 - Neue Studie zu Geldwäsche: Politischer Wille zur Geldwäschebekämpfung bisher nicht ansatzweise ausreichend

17.11.21 - Studie: Investoren legen mehr Wert auf eine IT Due Diligence bei Unternehmenstransaktionen

15.12.21 - Vor allem kleinere Unternehmen kommen bei DSGVO-Umsetzung nur noch langsam voran

16.12.21 - Menschenhandel für Finanzinstitute ein ernstes Problem beim Kampf gegen Geldwäsche

16.12.21 - Studie: HR auf dem Weg zur Neuerfindung - Bessere Voraussetzungen für hybride Arbeitswelten schaffen

17.12.21 - Umfrage: 81 Prozent der Deutschen legen großen Wert auf eine ethische Lieferkette

17.12.21 - Die "European Fraud Map" von Fico zeigt: In vielen Ländern Europas steigen die Zahlen beim Kreditkartenbetrug – teilweise dramatisch

12.01.22 - Studienbericht "Digital Finance 2021": Die Hälfte hat schon einmal das Hauptkonto gewechselt – und drei Viertel davon schon dreimal oder öfter

14.01.21 - "Whistleblowing Report 2021": Nur jedes siebte deutsche Unternehmen erfüllt bereits alle Anforderungen der EU-Whistleblower-Richtlinie

Meldungen: Studien

  • Deutschland optimiert Kampf gegen CNP-Betrug

    Auch in diesem Jahr veröffentlicht das Analytiksoftware-Unternehmen Fico seine European Fraud Map, eine Übersicht der Entwicklungen im europäischen Kreditkartenbetrug. Dabei zeigt sich auf der in Zusammenarbeit mit dem Marktforschungsinstitut Euromonitor erstellten Karte für das Jahr 2020, dass trotz der globalen Corona-Pandemie einige europäische Länder ihre Verluste durch Kreditkartenbetrug signifikant senken konnten. Allerdings gibt es auch zahlreiche Länder, bei denen der Trend genau in die Gegenrichtung geht. Gerade Norwegen steht aktuell massiv im Fadenkreuz der Finanzkriminellen. Denn während die Entwicklung in der Vergangenheit durchaus positiv war, ist der Verlust durch Kreditkartenbetrug im vergangenen Jahr durch einen massiven Betrugsfall auf umgerechnet über 21,6 Mio. Euro gestiegen. Das entspricht einer Zunahme von knapp 46 Prozent seit 2017. Insgesamt hat in Norwegen auch, wie fast überall, der sogenannte "Card not present"-Betrug (CNP) den größten Anteil am gesamten Betrugsvolumen. Auch der großangelegte Angriff stützte sich auf CNP-Betrug nach Phishing-Attacken. Der Vormarsch von CNP-Betrug in den vergangenen Jahren lässt sich auf das starke Wachstum im Online-Shopping zurückführen, wobei zu hoffen ist, dass Lösungen wie 3D-Secure dazu beitragen, diese Entwicklung zu stoppen oder zumindest zu verlangsamen.

  • Verantwortung bei Unternehmen und Regierung

    Die Ergebnisse einer von OpenText in Auftrag gegebenen Verbraucherstudie zeigen, dass die Mehrheit der deutschen Verbraucher (81 Prozent) großen Wert darauf legt, Produkte zu kaufen, die aus ethischen und nachhaltigen Produktionsprozessen stammen. Beinahe drei Viertel (74 Prozent) der 2.000 Befragten möchte wissen, wo und wie die Produkte, die sie kaufen, bzw. deren Einzelteile, ursprünglich hergestellt wurden. Diese Informationen können ihre Kaufentscheidung signifikant beeinflussen. Um ethische Produkte zu erhalten, würde die Mehrheit (81 Prozent) sogar Komfortfaktoren wie zum Beispiel eine schnelle Lieferung aufgeben. Darüber hinaus würden 78 Prozent der Befragten mehr Geld für den Kauf ethisch unbedenklicher Produkte ausgeben: Ein Viertel (25 Prozent) der Befragten würde bis zu zehn Prozent mehr zahlen. Ein Drittel (33 Prozent) wäre dagegen bereit, 25-50 Prozent mehr zu zahlen. Aus Sicht der Verbraucher liegt die Verantwortung über die ethische Beschaffung von Produkten bei den Unternehmen selbst. So geben 63 Prozent der Befragten an, dass Unternehmen sicherstellen müssen, dass ihre Lieferanten einem festgelegten ethischen Verhaltenskodex nachkommen. 47 Prozent beurteilen Unternehmen nämlich nicht nur aufgrund ihres Handelns und Verhaltens, sondern auch aufgrund der Vorgehensweisen ihrer Lieferanten. Drei von fünf Befragten (59 Prozent) sind der Meinung, dass Unternehmen, die nicht nachvollziehen können, woher ihre Waren stammen, und die nicht wissen, ob ihre Lieferanten ihre Waren auf ethische Weise beziehen, ihre Lieferkette überdenken müssen.

  • Softwarelandschaft im HR-Bereich

    Die globalen Auswirkungen der Covid-19-Pandemie haben in vielen Unternehmen langjährig etablierte Arbeitswelten nachhaltig verändert. HR-Management hat als Disziplin seither immens an Bedeutung gewonnen - zumindest sofern HR-Referenten ihre Rollen strategisch, beratend und gestaltend unter Berücksichtigung von Mitarbeiter- und Unternehmensinteressen wahrgenommen haben. In den vergangenen 12 Monaten haben zahlreiche Unternehmen Bilanz gezogen, Defizite und Potenziale identifiziert und die Reorganisation ihrer Arbeitsmodelle vorangetrieben. Im Rahmen seiner SoftTrend Studie HR-Software 2021/2022 hat das Hamburger Marktforschungs- und Beratungshaus SoftSelect 113 HR-Lösungen von 85 Anbietern unter die Lupe genommen, um aufzuzeigen, welche Markt- und Entwicklungstrends die Weiterentwicklung der Softwarelandschaft im HR-Bereich aktuell prägen. Laut einer Befragung des Bayerischen Forschungsinstitutes für Digitale Transformation (bidt) unter 1.500 Berufstätigen in 2020 wünschen sich rund 70Prozent derjenigen, bei denen eine Remote-Tätigkeit möglich ist, auch nach der Corona-Krise häufiger im Homeoffice zu arbeiten als zuvor. Die Befürchtung, der Arbeitgeber könne nach der Krise die geschaffenen Möglichkeiten der Home-Office Nutzung wieder auf das Vorkrisenniveau zurückfahren, ist weit verbreitet (55Prozent). Einer aktuellen, repräsentativen Studie von Accenture zufolge favorisieren zudem 83Prozent der mehr als 9.300 befragten Beschäftigten ein hybrides Arbeitsmodell mit Präsenz- und Home-Office Anteilen.

  • Compliance ist zu Pflichtübung geworden

    Laut der Geldwäsche-Studie "The 2021 Global State of Anti-Money Laundering" von BAE Systems Applied Intelligence stellt für Compliance-Experten weltweit der Menschenhandel heute eines der größten Probleme dar. Der Studie zufolge sagen mehr als drei Viertel (77 Prozent) der Compliance-Fachleute, dass sie nicht davon überzeugt sind, dass über Konten ihrer Kunden abgewickelte Geldwäschedelikte, die im Zusammenhang mit Menschenhandel stehen, verhindert werden können. Mehr als 60 Prozent der Befragten gaben an, dass hoch entwickelte neue kriminelle Methoden in den letzten 12 Monaten noch schwieriger zu erkennen waren und die finanziellen Auswirkungen für die Banken enorm sind. Im Vereinigten Königreich gab ein Viertel (25 Prozent) der Risiko- und Compliance-Experten in den Finanzinstituten an, dass der Menschenhandel die größten finanziellen Verluste aller Geldwäschedelikte verursacht. In den USA war es ein Drittel und in Australien fast die Hälfte (45 Prozent). Neben Betrug, Korruption und organisierter Kriminalität wird der Menschenhandel als eine der fünf größten Sorgen genannt. Aus Sicht von mehr als einem Viertel (27 Prozent) der Befragten, stellt der Menschenhandel eine ernsthafte Sorge dar.

  • Datenschutz setzt Unternehmen unter Dauerdruck

    Ein aufwändiger Prüfprozess vor der Einführung jedes digitalen Tools, regelmäßig neue Entscheidungen der Aufsichtsbehörden und Gerichtsurteile in ganz Europa, die Auswirkungen auf das eigenen Unternehmen haben können - die Anforderungen an den Datenschutz setzen Unternehmen in Deutschland unter Dauerdruck. Zugleich bekommen die Aufsichtsbehörden keine guten Noten für ihre Beratung. Die Hälfte der Unternehmen (50 Prozent) sagt, Deutschland übertreibe es mit dem Datenschutz. Zwei Drittel (66 Prozent) sind der Auffassung, dass der strenge Datenschutz sowie die uneinheitliche Auslegung des Datenschutzes in Deutschland die Digitalisierung erschwert. Das sind Ergebnisse einer repräsentativen Befragung von 502 Unternehmen mit 20 oder mehr Beschäftigten in Deutschland im Auftrag des Digitalverbands Bitkom. "Dem Datenschutz kommt in der digitalen Wirtschaft und Gesellschaft eine besondere Bedeutung zu. Den Unternehmen fehlt es aber zunehmend an Planbarkeit und Verlässlichkeit", sagt Susanne Dehmel, Geschäftsleiterin Bitkom. "Unternehmen stehen beim Datenschutz unter permanenten Stress. Sie wollen dem Datenschutz Genüge tun, aber dazu müssen sie nicht nur europaweit Gerichtsurteile verfolgen und die unterschiedliche Auslegung aus den Mitgliedsstaaten kennen, sondern sich zusätzlich mit 18 verschiedenen Lesarten von Datenschutzaufsichten allein in Deutschland auseinandersetzen. Das ist vor allem für kleinere Unternehmen immer schwerer zu stemmen."