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Hinweise & Tipps


Im Überblick

  • Anlageprodukte mit scheinbar hohen Gewinnchancen

    Digitalisierung liegt im Trend: online einkaufen, online daten, online in die Arztsprechstunde - nichts liegt näher, als sein Geld bequem mit ein paar Klicks im Internet zu vermehren. Potentielle Anleger stoßen im Netz immer wieder auf Anbieter von scheinbar besonders lukrativen Investitionsmöglichkeiten, die das schnelle Geld und außerordentlich hohe Gewinne versprechen. Häufig aber stecken hinter solchen Angeboten Straftäter, deren einziges Zieles ist, die Anleger um ihr Geld zu betrügen. Das Bundeskriminalamt und die Landeskriminalämter aus Bayern, Baden-Württemberg, Berlin, Sachsen-Anhalt, dem Saarland und Nordrhein-Westfalen warnen aktuell gemeinsam mit der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) vor einer neuen Masche von Betrügern, die auf Online-Handelsplattformen Anlageprodukte mit scheinbar hohen Gewinnchancen bei einfachster Handhabung anbieten.


Im Überblick

  • Falsche Rentenbesteuerung

    Das Finanzgericht Münster (FG, Urteil vom 30.01.2018, Az. 5 K 3324/16 E) entschied kürzlich, dass eine vor Altersrentenbeginn endende Berufsunfähigkeitsrente nicht entsprechend einer Basisrente zum größten Teil, sondern mit weit weniger als der Hälfte zu versteuern ist. Denn sie ist wie bei sonstigen (Renten-)Einkünften nur mit dem geringen Ertragsanteils steuerlich als Einkommen zu erfassen. Das Finanzamt hingegen hatte sich wiederholt auf die inhaltliche unzutreffende elektronische Übermittlung des Lebensversicherers berufen.


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Inhalte


02.11.17 - Widerruf von Darlehensverträgen bei fehlender "Zurverfügungstellung" der Vertragsurkunde oder des Antrages des Darlehensnehmers

03.11.17 - BGH-Urteil vom 04.07.2017 zur Nennung der "Aufsichtsbehörde" außerhalb der Vertragsurkunde

03.11.17 - E-Mail-Zertifikate: Gestiegene Anforderungen der Bundesnetzagentur

06.11.17 - EU-Datenschutz-Grundverordnung: Fünf Änderungen, über die Unternehmer jetzt Bescheid wissen müssen

07.11.17 - Achtung Anlagebetrug: So erkennt man unseriöse Angebote

24.11.17 - Post von der Bank – was sich für Kunden im nächsten Jahr ändert

11.12.17 - Mehr als nur Rankingfaktor: SSL-Verschlüsselung ist für Unternehmer Pflicht

14.12.17 - Vom VW-Abgasskandal betroffene Kunden bleibt nicht mehr viel Zeit - Welche Fristen die Besitzer manipulierter Autos jetzt beachten müssen

20.12.17 - Am 1. Januar 2018 tritt der IFRS-9-Standard für finanzielle Vermögenswerte in Kraft

22.01.18 - Im Januar 2018 dürfen wieder etliche Dokumente vernichtet werden

24.01.18 - Der flächendeckende Pflegemindestlohn steigt ab Januar 2018 auf 10,55 Euro pro Stunde im Westen und 10,05 Euro im Osten

02.02.18 - Gutachten bestätigt: Diskriminierung selbstständiger Buchhalter durch Steuerberatungsgesetz ist verfassungswidrig - Diplom-Kauffrau (FH) legt Verfassungsbeschwerde ein

05.02.18 - Streamingportale im Ausland nutzen - Echtzeitüberweisung - Mehr Auskunftsrechte bei Datenverarbeitung

05.02.18 - Steuerliche Hinweise zum neuen Jahr 2018 für Unternehmer und Arbeitnehmer

13.02.18 - Einfacher und preiswerter für Bankkunden - Neue Regeln im Zahlungsverkehr

14.02.18 - Neue Regeln für Anleger: Was ändert sich ab dem 3.1.2018 mit der MiFID II?

16.02.18 - Smart things: IT-Sicherheit und Datenschutz im Fokus

16.02.18 - Schneller, kompakter, anwendungsorientierter: Der neue BSI IT-Grundschutz

19.02.18 - Die fünf Stufen und Differenzierungsmerkmale von Penetrationstests

26.02.18 - Verbraucher-Tipp: Wie kann ich eine Lastschrift rückgängig machen?

01.03.18 - Verschlüsselungs- und Signierpflicht von EDI-konformen Dateien: Neue Algorithmen bei S/MIME & Zertifikaten

02.03.18 - Gesetzesänderungen: Was Verkäufer 2018 wissen sollten

02.03.18 - Digitale Compliance-Unterstützung für deutsche und österreichische Banken

14.03.18 - Einfache Online-Datenschutzregeln, die jeder Nutzer befolgen sollte, um sicher und geschützt zu bleiben

04.04.18 - Regulatorische Vorgaben und Compliance-Anforderungen: Warum Verschlüsselung ein Thema für die Vorstandsetage ist

04.04.18 - Sieben Tipps zur Orientierung im DBMS-Lizenzdschungel

16.04.18 - "Stresstest Bewerbungsgespräch": Vier typische Fangfragen im Jobinterview

18.04.18 - Verbraucher-Tipp: Wie lange muss man eigentlich Kontoauszüge aufbewahren?

15.05.18 - Ungewollt gesprächsbereit: Auch Googles Sprachassistent hört mehr, als er soll

13.06.18 - Abonnierte Online-Dienste jetzt auch im EU-Ausland verfügbar

19.06.18 - Neues EU-Datenschutzrecht: Was Bankkunden jetzt wissen müssen

02.07.18 - Musterfeststellungsklage hilft Geschädigten im Abgasskandal nicht weiter

06.08.18 - Viele Gauner fälschen Inkassobriefe: Damit man auf Betrüger nicht hereinfällt, hilft ein genauerer Blick auf das Anschreiben

06.08.18 - Compliance-Regularien geben zwar einen positiven Anstoß zur Erhöhung der Sicherheit, vielfach bleiben sie aber zu unbestimmt und zielen vor allem auf Dokumentationspflichten ab

21.08.18 - Bußgelder und Sanktionen: Fehlende Geschäftsunterlagen kommen Unternehmen teuer zu stehen

22.08.18 - TÜV Süd gibt Hilfestellung für Kritische Infrastrukturen

22.08.18 - Neues aus der DSGV: TÜV Süd informiert über Videoüberwachung

23.08.18 - Bei Unregelmäßigkeiten am Automaten sofort die Bank kontaktieren

23.08.18 - Schrottimmobilien aus 2008: Verjährungsfrist läuft taggenau in 2018 ab

05.09.18 - Jeder zweite Social-Media-Nutzer möchte sich nicht mit digitalem Erbe beschäftigen

05.10.18 - Fluggastrechte: Ab drei Stunden Verspätung gibt es Geld zurück

15.10.18 - Wegweiser im Dschungel internationaler Finanzregeln

16.10.18 - Zahlreiche Immobilienfinanzierungen bis Juni 2010 dürften weiterhin widerruflich sein

24.10.18 - Was gilt überhaupt als Gefahrgut? Eine Auflistung steht im "Europäischen Übereinkommen über die internationale Beförderung gefährlicher Güter auf der Straße", kurz ADR

12.11.18 - Das Volumen von Phising-Nachrichten mit CEO-Fraud-Inhalt, die gemeldet wurden, verdreifacht sich nahezu

13.11.18 - Die Evolution der Job- und Mitarbeitersuche im digitalen Zeitalter - Welche Auswirkungen hat die Digitalisierung auf Bewerbungs- und Einstellungsprozesse?

23.11.18 - VW-Musterfeststellungsklage: Meilenstein im Verbraucherschutz oder Mogelpackung im Dieselskandal?

28.11.18 - Bitkom fordert Nachbesserungen bei Gesetzentwurf gegen Umsatzsteuerausfälle

07.12.18 - Vergleichs-Websites für Zahlungskonten können sich künftig zertifizieren lassen

10.12.18 - Datenschutz-Grundverordnung: Weiterhin sind Namen am Klingelschild erlaubt, und weiterhin kann es in berechtigten Einzelfällen Ausnahmen geben

14.12.18 - Mittelstand unterschätzt Gefahr von Cheftrick

19.12.18 - Finanzgericht Münster: Falscher Steuermeldung des Versicherers erfolgreich widersprechen

14.01.19 - BKA: Warnung vor Abzocke bei Geldanlagen im Internet Betrüger locken

Meldungen: Markt / Hinweise & Tipps

  • CEO-Fraud: Angriffsvektor "E-Mail"

    Die Mittelständler in Deutschland stehen für Kontinuität und Bodenständigkeit. Entsprechend unaufgeregt reagieren die Chefetagen auf Schlagzeilen über neue Arten von Cyberangriffen. Seit einigen Jahren warnen IT-Sicherheitsexperten vor CEO-Fraud, bei der ein Mitglied der Geschäftsführung Mitarbeiter zu einer eiligen Überweisung eines hohen Betrages drängt. Häufig geschieht dies über perfekt gefälschte E-Mails, die neben den richtigen Namen und Titeln auch den individuellen Schreibstil der Entscheider und vorhergehenden Mailaustausch imitieren. Gerade mittelgroße Unternehmen wägen sich aber in Sicherheit, da sie sich zu als klein für solche Angriffe empfinden - "so was gibt es ja nur bei Großunternehmen" hört man da oft. Die Chefetage ist das Vertrauen in die Mitarbeiter wichtig und kann sich nicht vorstellen, dass nachgemachte E-Mails aus der Führungsebene erfolgreich für falsche Überweisungen eingesetzt werden können.

  • Klingelschilder & Datenschutz

    Die Posse um Klingelschilder an Häusern schlägt hohe Wellen. Ist es wirklich so, dass die Datenschutz-Grundverordnung den Namen am Klingelschild verhindert? Muss der Vermieter erst schriftliche Einwilligungen einsammeln? Wie sieht die datenschutzgerechte Praxis aus? Marit Hansen, Landesbeauftragte für Datenschutz Schleswig-Holstein, und ihre Stellvertreterin Barbara Körffer sind in den letzten Tagen dazu immer wieder gefragt worden. Marit Hansen sagt dazu: "Ein Sturm im Wasserglas - denn die Datenschutz-Grundverordnung hat hier nichts geändert. Weiterhin sind Namen am Klingelschild erlaubt, und weiterhin kann es in berechtigten Einzelfällen Ausnahmen geben."

  • Preis- und Leistungsverzeichnisse der Banken

    Wer ein Konto eröffnen will, hat die Qual der Wahl: Konditionen und Entgelte etwa für Kontoführung, Zahlungsaufträge oder Bargeldabhebungen sind oft unterschiedlich. Man kann schnell den Überblick verlieren. Bereits heute können Verbraucher anhand der Preis- und Leistungsverzeichnisse der Banken oder mittels im Internet angebotener Vergleiche die Kontenmodelle miteinander vergleichen. Künftig muss in jedem EU-Mitgliedstaat mindestens eine unabhängig betriebene Vergleichswebsite zur Verfügung stehen, die einen Vergleich nach vorgegebenen, klaren und objektiven Kriterien ermöglicht.

  • Vorgesehenes Verfahren unnötig aufwändig

    Der Bundestag diskutierte einen Gesetzentwurfs zur Vermeidung von Umsatzsteuerausfällen beim Handeln mit Waren im Internet. Damit sollen neue Nachweispflichten für Online-Warenhändler und eine Umsatzsteuerhaftung für Betreiber von Plattformen für elektronischen Warenhandel eingeführt werden. Der Digitalverband Bitkom kritisiert den Gesetzentwurf in der derzeitigen Fassung. "Die geplante Haftung für Plattformbetreiber ist unverhältnismäßig und das vorgesehene Verfahren unnötig aufwändig", sagt Bitkom-Steuerexperte Thomas Kriesel. Der Gesetzesentwurf erlegt allen in Deutschland tätigen Online-Händlern unabhängig von ihrer Größe eine zusätzliche Registrierungspflicht für umsatzsteuerliche Zwecke auf. Wer auf Online-Marktplätzen Waren verkaufen will, muss demnach künftig einen Nachweis über seine umsatzsteuerliche Registrierung bei einem deutschen Finanzamt vorweisen. Gleichzeitig sollen Betreiber elektronischer Marktplätze für Umsatzsteuer haften, die von Online-Händlern auf ihrer Plattform nicht abgeführt werden.

  • Lange Dauer des Musterverfahrens

    Nun ist es also soweit. Der Verbraucherzentrale Bundesverband e.V. (vzbv) wird in Kooperation mit dem ADAC, vertreten durch eine eigens gegründete "anwaltliche Spezialgesellschaft", am 01.11.2018 eine Musterfeststellungsklage gegen die Volkswagen AG aufgrund des Abgasskandals einreichen. "Während die neue Klagemöglichkeit meist als großer Fortschritt für den Verbraucherschutz gefeiert wird, erweist sich die Musterfeststellungsklage für Geschädigte des Dieselskandals im Ergebnis leider als Mogelpackung", konstatieren Dr. Marcus Hoffmann und Mirko Göpfert, Partner der im Verbraucherschutzrecht tätigen Kanzlei Dr. Hoffmann & Partner Rechtsanwälte aus Nürnberg.