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Hinweise & Tipps


Im Überblick

  • Banken müssen mehr tun in Sachen Risikovorsorge

    Die Finanz- und Wirtschaftskrise von 2008 wurde durch Hypothekenkredite an Kunden mit schlechter Bonität ausgelöst. Zehn Jahre später tritt nun mit dem IFRS 9 ein neuer Standard in Kraft, der ersonnen wurde, um künftig ähnliche Katastrophen zu verhindern. Ab 1. Januar 2018 müssen Banken ihre Finanzinstrumente nach diesem neuen Standard klassifizieren und bewerten. In Kombination mit anderen gesetzlichen Anpassungen steigen die Offenlegungspflichten in qualitativer und quantitativer Hinsicht. "Das ist ein Cocktail an verschärfter Regulatorik, der die Kreditinstitute vor große Herausforderungen stellt", so Stefan Steinhoff, Partner der TME AG, einer Frankfurter Unternehmensberatung für Financial Services.


Im Überblick

  • Volkswagen spielt auf Zeit

    Seit dem 15. September 2015 warten Millionen Volkswagen-Kunden auf eine freiwillige Entschädigung für Manipulationen an der Abgasreinigung ihrer Fahrzeuge durch den VW-Konzern. Geschädigte müssen ihre Ansprüche individuell vor Gericht einklagen - und dabei die Verjährungsfristen beachten. Einige Ansprüche verjähren Ende 2017. Da voraussichtlich weder 2017 noch 2018 die wichtigsten Ansprüche gegen VW höchstgerichtlich geklärt sein werden, fordert der vzbv eine Garantie von Volkswagen für alle Langzeitfolgen nach Umrüstungen sowie eine finanzielle Entschädigung als Geste der Entschuldigung bei den betroffenen Kunden.


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Inhalte


27.02.17 - Finanzmarkt-Compliance: Auslagerungen von Finanzinstituten werden stärker reguliert

21.02.17 - Während die Impressums-Pflicht nach § 5 TMG heute fasst Jedermann ein Begriff ist, wissen deutlich weniger Menschen, dass nahezu alle Webseiten zusätzlich eine rechtskonforme Datenschutzerklärung im Sinne von § 13 TMG enthalten müssen

24.01.17 - Viele Produkte, die am 24. Dezember unter dem Weihnachtsbaum lagen, sind mit Überwachungsfunktionalität ausgestattet

24.01.17 - Datenschutz-Grundverordnung EU-DSGVO schafft neue Situation

20.04.17 - Erfahrungsbericht: Nicht jeder Energienetzbetreiber muss eine Zertifizierung gemäß IT-Sicherheitskatalog durchführen

29.05.17 . Datenschutzrechtsänderung und Compliance: Geschäftsführern und Mitarbeitern drohen Bußgelder in zweistelliger Millionenhöhe

30.05.17 - IT-Dienstleister und Berufsgeheimnisträger: Neues Gesetz bringt mehr Rechtssicherheit

21.06.17 - Fünf Tipps: Damit Compliance nicht zur Stolperfalle wird

22.06.17 - So bereiten Sie Ihr Unternehmen auf die Datenschutz-Grundverordnung vor

26.06.17 - Datenverarbeitung von Robotern muss dokumentiert werden

29.06.17 - Sechs Gründe, weshalb IT-Sicherheit Sache des Managements ist

30.06.17 - Neues Cybersecurity-Gesetz in China trifft europäische Unternehmen

10.07.17 - EU-Ministerrat verabschiedet Position zum digitalen Verbraucherrecht

25.07.17 - Entwurf der EU-Kommission zur ePrivacy-Verordnung beim Offline-Tracking mangelhaft

28.07.17 - EU-Verordnung will den Weg frei machen, damit Fernsehen auf allen Wegen und auf allen Endgeräten zum Zuschauer kommt

28.07.17 - Neue rechtliche und technische Herausforderungen durch Smart Contracts

04.08.17 - Vorratsdatenspeicherung: Warum der Stand der Technik eine Rolle spielt

14.08.17 - EuGH entscheidet: Steuern, Flughafengebühren und sonstige Zuschläge müssen bei Veröffentlichung des Flugpreises gesondert ausgewiesen werden

22.08.17 - Möglichst früh vorsorgen und eine "Depot-, Kontovollmacht/Vorsorgevollmacht" bei der Bank hinterlegen

22.08.17 - Vorschriften im Gesundheitswesen und Best Practices für die Cybersicherheit

23.08.17 - Änderung der Straßenverkehrsordnung geplant - Verbot von Funk in Kraftfahrzeugen

25.08.17 - Cyberkriminelle nutzen Eigenschaften wie Neugier, Vertrauen, Angst oder Hilfsbereitschaft aus

28.08.17 - Zugängliche und verständliche Datenschutzhinweise: davit empfiehlt Verwendung von One-Pagern

29.08.17 - Abgasskandal: Was kann man tun, was sollte man tun – ein 6-Punkte-Leitfaden für Betroffene der Dieselaffäre

05.09.17 - BSI warnt Unternehmen gezielt vor akutem Risiko durch CEO Fraud

12.09.17 - HTTPS wird zunehmend verpflichtender Standard: Abmahnungen bei fehlendem Datenschutz

13.09.17 - Autokredite: Widerruf des Darlehens eröffnet wirtschaftlich interessante Rückgabechancen

18.09.17 - IT-Sicherheit am Arbeitsplatz im Einklang mit Arbeitnehmerrechten herstellen

21.09.17 - EU-Roaming gilt automatisch und nicht erst nach proaktiver Umstellung durch Verbraucher

25.09.17 - Darlehensnehmer sollten ihre Finanzierungen daher weiterhin durch einen auf dem Gebiet des Bankrechts fachkundigen Rechtsanwalt sorgfältig prüfen lassen

25.09.17 - Pseudonymisierung: Denn nicht das "wer”, sondern das "was" zählt

28.09.17 - Risiko, in Produkthaftungsverfahren verwickelt zu werden

06.10.17 - Die ISO 45001 kommt – Ablösung des Standards BS OHSAS 18001 durch den internationalen Standard voraussichtlich im März 2018

17.10.17 - Vom VW-Abgasskandal betroffene Kunden bleibt nicht mehr viel Zeit

23.10.17 - DSGVO: Verfahrensverzeichnis auch für Auftragsverarbeiter verpflichtend

27.10.17 - Reform der Besteuerung von Investmentfonds ab 2018 – was Anleger wissen müssen

30.10.17 - Von wegen "Nichts zu verbergen": Diese Folgen hat die Datensammelwut für ganz normale Bürger

02.11.17 - Widerruf von Darlehensverträgen bei fehlender "Zurverfügungstellung" der Vertragsurkunde oder des Antrages des Darlehensnehmers

03.11.17 - BGH-Urteil vom 04.07.2017 zur Nennung der "Aufsichtsbehörde" außerhalb der Vertragsurkunde

03.11.17 - E-Mail-Zertifikate: Gestiegene Anforderungen der Bundesnetzagentur

06.11.17 - EU-Datenschutz-Grundverordnung: Fünf Änderungen, über die Unternehmer jetzt Bescheid wissen müssen

07.11.17 - Achtung Anlagebetrug: So erkennt man unseriöse Angebote

24.11.17 - Post von der Bank – was sich für Kunden im nächsten Jahr ändert

11.12.17 - Mehr als nur Rankingfaktor: SSL-Verschlüsselung ist für Unternehmer Pflicht

14.12.17 - Vom VW-Abgasskandal betroffene Kunden bleibt nicht mehr viel Zeit - Welche Fristen die Besitzer manipulierter Autos jetzt beachten müssen

20.12.17 - Am 1. Januar 2018 tritt der IFRS-9-Standard für finanzielle Vermögenswerte in Kraft

Meldungen: Markt / Hinweise & Tipps

  • Datenübertragung mit SSL-Verschlüsselung

    Seit Sommer 2015 sind Website-Betreiber in der Pflicht, personenbezogene Daten gegen Zugriffe von außen zu schützen. Wer darauf verzichtet, riskiert Bußgelder. "In aller Regel haben Unternehmen mindestens ein Kontaktformular oder die Möglichkeit, einen Newsletter zu bestellen, auf der Website. In beiden Fällen werden personenbezogene Daten eingegeben, die vor Zugriffen von außen geschützt werden müssen. Für Unternehmen bedeutet das, dass sie die Daten, die ihre Kunden auf ihrer Website eingeben, verschlüsseln müssen", erklärt Christian Heutger, Geschäftsführer der PSW Group.

  • Haftungsgrenze sinkt auf maximal 50 Euro

    In diesen Tagen bekommen Bankkunden einen Brief mit geänderten Allgemeinen Geschäftsbedingungen für ihr Konto. Anlass sind neue, europaweit einheitliche Regeln für den Zahlungsverkehr, die ab dem 13. Januar 2018 auch in Deutschland gelten. Die wichtigsten Änderungen auf einen Blick: Bei einem Missbrauch der Bank- oder Kreditkarte oder der Online-Banking-PIN/TAN haftet der Kunde für entstandene Schäden derzeit bis zu einem Betrag von 150 Euro, solange er die Karte oder sein Online-Konto nicht gesperrt hat. Diese Haftungsgrenze sinkt auf 50 Euro. Lediglich bei grober Fahrlässigkeit oder Vorsatz haftet der Kunde auch weiterhin unbeschränkt.

  • Astronomische Renditeversprechen

    Die Niedrigzinsphase hält weiter an. Wohin also mit dem Ersparten? Betrüger haben gegenwärtig leichtes Spiel, Anleger mit hohen Renditeversprechen und anderen Tricks in die Falle zu locken. Nach der polizeilichen Kriminalstatistik ist Anlagebetrug zwar leicht rückläufig (2016 um 2,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr; 7.815 Fälle 2016 gegenüber 8.022 Fällen 2015) - von Entwarnung kann jedoch keine Rede sein. Der entstandene Schaden ist 2016 sogar um gut acht Prozent auf 356 Millionen Euro angestiegen (2015 waren es noch 328 Millionen Euro). Hinzu kommt die Dunkel­ziffer nicht erfasster Fälle. Um sich zu schützen, sollten Anleger ihr Geld ausschließlich seriösen Anbietern anvertrauen und Vergleichsangebote einholen. Bei deutlichen Warnsignalen ist Skepsis angebracht. Folgende Hinweise helfen bei der Einschätzung, ob man nicht lieber die Finger von einem Angebot lassen sollte.

  • Erhöhte Bußgelder für juristische Personen

    Die EU-Datenschutz-Grundverordnung (EU-DSGVO) ist bereits seit dem 24. Mai 2016 beschlossene Sache - die Schonfrist läuft allerdings am 25. Mai 2018 ab. Zu diesem Stichtag gilt für alle Unternehmen verbindlich die neue Rechtslage. Grund genug, sich mit dem Thema jetzt genau auseinanderzusetzen und die erforderlichen Maßnahmen zu treffen, bevor zeitliche Engpässe für die Umsetzung entstehen. G Data stellt hierzu ein Whitepaper bereit und zählt fünf Änderungen auf, die für Unternehmer von entscheidender Bedeutung sind.

  • Damit das E-Mail-Zertifikat Gültigkeit hat

    Ab 1. Januar 2018 müssen alle neu ausgestellten E-Mail-Zertifikate mit RSASSA-PSS signiert sein. Auf die gestiegenen Sicherheitsanforderungen machen die IT-Sicherheitsexperten der PSW Group aufmerksam und verweisen auf die Neureglungen der Bundesnetzagentur zum sicheren Austausch von EDIFACT-Übertragungsdateien. Die neuen Regeln sind Bestandteil des IT-Sicherheitskatalogs der Bundesnetzagentur, der Anforderungen an Netzbetreiber hinsichtlich einer sicheren IT-Infrastruktur für den Netzbetrieb stellt. Bereits seit 1. Juni 2017 muss die Übertragung von EDIFACT-Dateien in der elektronischen Marktkommunikation mit einer Verschlüsselung und Signatur abgesichert werden, die den Anforderungen des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik entspricht. "Das heißt, dass jede E-Mail, die sensible Inhalte enthält, mit AES-128 CBC oder AES-192 CBC zu verschlüsseln ist und alle Zertifikate, die für den Einsatz in der elektronischen Marktkommunikation vorgesehen sind, signiert werden müssen", verdeutlicht Christian Heutger, Geschäftsführer der PSW Group.