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Hinweise & Tipps


Im Überblick

  • Abfahren von Straßenzügen mit Kamera-Autos

    Apple lässt jetzt in Deutschland Autos mit auf dem Dach montierter Kamera fahren, mit denen Straßenansichten und Gebäudefronten aufgenommen werden. Apple gibt an, dass durch Analyse von Wegen und Verkehrszeichen das Datenmaterial des eigenen Kartendienstes verbessert werden soll. Außerdem könnten diese Bilder der Straßen und Häuser künftig in der geplanten Funktion "Apple Look Around" ("Umsehen-Funktion") dargestellt und im Internet veröffentlicht werden. Marit Hansen, die Landesbeauftragte für Datenschutz Schleswig-Holstein, hält das Abfahren von Straßenzügen mit Kamera-Autos nicht nur für kritisch, wenn Menschen auf den Wegen erkennbar sind oder gar in private Häuser hineingefilmt wird: "Apple verspricht zwar, dass Gesichter und Autokennzeichen vor der Veröffentlichung unkenntlich gemacht werden und die dafür eingesetzte Software ziemlich zuverlässig arbeitet. Doch nicht jeder ist damit einverstanden, dass die Aufnahmen vom Privatgrundstück über Jahre abrufbar sind und etwa darauf zu erkennen ist, dass man seinen Vorgarten nicht perfekt gepflegt hat, dass teure Autos vor dem Haus parken oder wo Einbrecher leichtes Spiel haben könnten."


Im Überblick

  • Tipps für mehr Datenhoheit

    Die Temperatur in unserer Wohnung regulieren wir mit dem Smartphone, für Online-Dienste registrieren wir uns mit Namen und Adresse, Smartwatches messen und analysieren unsere Körperfunktionen. Wer im Internet unterwegs ist und smarte Geräte benutzt, hinterlässt Spuren. Doch es gibt Möglichkeiten, um seine Privatsphäre zu schützen. So wenige Daten wie möglich von sich preiszugeben, ist dabei so naheliegend wie schwer. Schließlich basiert das Geschäftsmodell mancher Unternehmen - sogenannter Datenbroker - genau darauf, möglichst viele und präzise Informationen über Nutzer zu sammeln. Prominentestes Beispiel für einen solchen Datenbroker ist Cambridge Analytica. Dieses Unternehmen hat Daten von bis zu 87 Millionen Facebook-Nutzern abgegriffen, darunter rund 310.000 Nutzer aus Deutschland. Die Daten hat Cambridge Analytica etwa zur Erstellung politischer Profile genutzt, mit dem Ziel, Einfluss auf die letzte Präsidentschaftswahl in den USA zu nehmen. Ein weiterer großer Datenbroker ist Acxiom. Das Unternehmen verfügt über Daten von über 700 Millionen Menschen weltweit, darunter mehr als 40 Millionen aus Deutschland, mit mehr als 1.500 Eigenschaften pro Haushalt.


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Inhalte


22.01.18 - Im Januar 2018 dürfen wieder etliche Dokumente vernichtet werden

24.01.18 - Der flächendeckende Pflegemindestlohn steigt ab Januar 2018 auf 10,55 Euro pro Stunde im Westen und 10,05 Euro im Osten

02.02.18 - Gutachten bestätigt: Diskriminierung selbstständiger Buchhalter durch Steuerberatungsgesetz ist verfassungswidrig - Diplom-Kauffrau (FH) legt Verfassungsbeschwerde ein

05.02.18 - Streamingportale im Ausland nutzen - Echtzeitüberweisung - Mehr Auskunftsrechte bei Datenverarbeitung

05.02.18 - Steuerliche Hinweise zum neuen Jahr 2018 für Unternehmer und Arbeitnehmer

13.02.18 - Einfacher und preiswerter für Bankkunden - Neue Regeln im Zahlungsverkehr

14.02.18 - Neue Regeln für Anleger: Was ändert sich ab dem 3.1.2018 mit der MiFID II?

16.02.18 - Smart things: IT-Sicherheit und Datenschutz im Fokus

16.02.18 - Schneller, kompakter, anwendungsorientierter: Der neue BSI IT-Grundschutz

19.02.18 - Die fünf Stufen und Differenzierungsmerkmale von Penetrationstests

26.02.18 - Verbraucher-Tipp: Wie kann ich eine Lastschrift rückgängig machen?

01.03.18 - Verschlüsselungs- und Signierpflicht von EDI-konformen Dateien: Neue Algorithmen bei S/MIME & Zertifikaten

02.03.18 - Gesetzesänderungen: Was Verkäufer 2018 wissen sollten

02.03.18 - Digitale Compliance-Unterstützung für deutsche und österreichische Banken

14.03.18 - Einfache Online-Datenschutzregeln, die jeder Nutzer befolgen sollte, um sicher und geschützt zu bleiben

04.04.18 - Regulatorische Vorgaben und Compliance-Anforderungen: Warum Verschlüsselung ein Thema für die Vorstandsetage ist

04.04.18 - Sieben Tipps zur Orientierung im DBMS-Lizenzdschungel

16.04.18 - "Stresstest Bewerbungsgespräch": Vier typische Fangfragen im Jobinterview

18.04.18 - Verbraucher-Tipp: Wie lange muss man eigentlich Kontoauszüge aufbewahren?

15.05.18 - Ungewollt gesprächsbereit: Auch Googles Sprachassistent hört mehr, als er soll

13.06.18 - Abonnierte Online-Dienste jetzt auch im EU-Ausland verfügbar

19.06.18 - Neues EU-Datenschutzrecht: Was Bankkunden jetzt wissen müssen

02.07.18 - Musterfeststellungsklage hilft Geschädigten im Abgasskandal nicht weiter

06.08.18 - Viele Gauner fälschen Inkassobriefe: Damit man auf Betrüger nicht hereinfällt, hilft ein genauerer Blick auf das Anschreiben

06.08.18 - Compliance-Regularien geben zwar einen positiven Anstoß zur Erhöhung der Sicherheit, vielfach bleiben sie aber zu unbestimmt und zielen vor allem auf Dokumentationspflichten ab

21.08.18 - Bußgelder und Sanktionen: Fehlende Geschäftsunterlagen kommen Unternehmen teuer zu stehen

22.08.18 - TÜV Süd gibt Hilfestellung für Kritische Infrastrukturen

22.08.18 - Neues aus der DSGV: TÜV Süd informiert über Videoüberwachung

23.08.18 - Bei Unregelmäßigkeiten am Automaten sofort die Bank kontaktieren

23.08.18 - Schrottimmobilien aus 2008: Verjährungsfrist läuft taggenau in 2018 ab

05.09.18 - Jeder zweite Social-Media-Nutzer möchte sich nicht mit digitalem Erbe beschäftigen

05.10.18 - Fluggastrechte: Ab drei Stunden Verspätung gibt es Geld zurück

15.10.18 - Wegweiser im Dschungel internationaler Finanzregeln

16.10.18 - Zahlreiche Immobilienfinanzierungen bis Juni 2010 dürften weiterhin widerruflich sein

24.10.18 - Was gilt überhaupt als Gefahrgut? Eine Auflistung steht im "Europäischen Übereinkommen über die internationale Beförderung gefährlicher Güter auf der Straße", kurz ADR

12.11.18 - Das Volumen von Phising-Nachrichten mit CEO-Fraud-Inhalt, die gemeldet wurden, verdreifacht sich nahezu

13.11.18 - Die Evolution der Job- und Mitarbeitersuche im digitalen Zeitalter - Welche Auswirkungen hat die Digitalisierung auf Bewerbungs- und Einstellungsprozesse?

23.11.18 - VW-Musterfeststellungsklage: Meilenstein im Verbraucherschutz oder Mogelpackung im Dieselskandal?

28.11.18 - Bitkom fordert Nachbesserungen bei Gesetzentwurf gegen Umsatzsteuerausfälle

07.12.18 - Vergleichs-Websites für Zahlungskonten können sich künftig zertifizieren lassen

10.12.18 - Datenschutz-Grundverordnung: Weiterhin sind Namen am Klingelschild erlaubt, und weiterhin kann es in berechtigten Einzelfällen Ausnahmen geben

14.12.18 - Mittelstand unterschätzt Gefahr von Cheftrick

19.12.18 - Finanzgericht Münster: Falscher Steuermeldung des Versicherers erfolgreich widersprechen

14.01.19 - BKA: Warnung vor Abzocke bei Geldanlagen im Internet Betrüger locken

24.01.19 - Das ist neu im Digitaljahr 2019: Preisobergrenzen für Telefongespräche

20.02.19 - "mailbox.org Transparenzbericht 2018": Mehr Anfragen, über 60 Prozent sind rechtswidrig

08.03.19 - Sieben Fragen für einen effizienten CISO: Die Datenschutzresolution 2019

22.03.19 -Neues Telefonwerbungs-Gesetz muss Vertrieb nicht behindern

01.04.19 - KRITIS: Compliance schaffen mit betreibersicheren Infrastrukturen

08.04.19 - Zweck einer Datenschutz-Zertifizierung

09.04.19 - Vor der DSGVO war es allgemein anerkannt, dass bereits mit einer Überprüfung eines ISO/IEC 27001-Zertifikates des Auftragnehmers der Auftraggeber seiner Sorgfaltspflicht weitgehend nachgekommen ist

09.04.19 - Wie Versicherungen die Gesetzesänderungen nutzen können

19.06.19 - Fünf Tipps für einen friedlichen Umgang mit Kollegen

04.07.19 - Auswirkungen auf die Kundenbindung oder regulatorische Konsequenzen: Unternehmensvorstände sind in zunehmendem Maße verantwortlich

05.07.19 - TÜV Trust IT GmbH Unternehmensgruppe TÜV Austria mit Fragen und Antworten zu den wichtigsten Aspekten für Diensteanbieter und Anwender

09.07.19 - Was ist der Zweck der Richtlinie für elektronische Rechnungsstellung (Richtlinie 2014/55/EU)?

16.07.19 - DSGVO leicht und verständlich: Der Datenschutz-Navigator

17.07.19 - Zahl der Online-Steuererklärungen steigt um 5 Prozent

22.07.19 - Tankstellenbetreiber: becom rät, im Zuge von Maßnahmen zur PCI-DSS-Compliance auch die eigene Netzwerk-Infrastruktur im Blick zu behalten und gegebenenfalls zu überarbeiten

02.09.19 - Datenschutzkonformer Umgang mit Daten potenzieller Mitarbeiter

30.09.19 - Datenschutz: Vorsorge ist besser als Nachsorge – auch ohne Abmahnwelle

02.10.19 - In nahezu allen Branchen steigt die Bedeutung des Outsourcings von Daten

09.10.19 - Nicht selten bedeutet mehr Komfort weniger Datenschutz

21.10.19 - Kamera-Autos von Apple fahren bald auch in Schleswig-Holstein – Widerspruch schon jetzt möglich

Meldungen: Markt / Hinweise & Tipps

  • Vier Fragen zum Thema Auftragsverarbeitung

    Jeder, der sich in den vergangenen Monaten mit der Datenschutz-Grundverordnung, kurz DSGVO, beschäftigt hat, stieß dabei unwiderruflich auf den Begriff Auftragsverarbeitung. Die Regeln zur Auftragsverarbeitung finden sich in den Artikeln 28 und 29 der DSGVO. Doch nur die wenigsten wissen auch, was sich wirklich dahinter verbirgt. Haye Hösel, Geschäftsführer und Gründer der Hubit Datenschutz GmbH & Co. KG., beantwortet die vier wichtigsten Fragen zum Thema Auftragsverarbeitung und erklärt, warum diese für fast alle Unternehmen ein "Muss" darstellt.

  • Überprüfung der eigenen Datenverarbeitung

    Als die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) im Jahr 2018 eingeführt wurde, reagierten viele Unternehmer mit Angst und Panik vor Datenschutz-Bußgeldern und Abmahnwellen. Dieses Schreckensszenario ist nicht eingetreten: Bußgelder für Datenschutzverstöße werden in Deutschland und in Europa mit Augenmaß verhängt, die prophezeite Abmahnwelle ist bisher ausgeblieben. Dennoch: Vorsorge ist besser als Nachsorge. Wer sich gut in Sachen Datenschutz aufstellt, hat nichts zu befürchten. Marit Hansen, die Landesbeauftragte für Datenschutz Schleswig-Holstein, zieht ein Resümee des letzten Jahres: "Datenschutz ist in den Unternehmen angekommen. Kundinnen und Kunden sind sensibilisiert und wollen sichergehen, dass ihre personenbezogenen Daten fair verarbeitet werden. Auch haben viele Unternehmer gemerkt, wie wichtig es ist, die eigene Datenverarbeitung gegen die Angriffe wie Hacking oder Erpressungstrojaner abzusichern."

  • Datenschutzfalle Bewerbermanagement

    Unternehmen erhalten ständig Bewerbungen - sei es auf ausgeschriebene Stellen oder initiativ. Doch seit dem Inkrafttreten der Datenschutz-Grundverordnung, kurz DSGVO, gelten im Umgang mit Lebensläufen, Anschreiben und Zeugnissen neue Regeln. Um einen datenschutzkonformen Umgang mit diesen Informationen sicherzustellen, empfiehlt es sich, das Bewerberdatenmanagement detailliert zu überprüfen und die Mitarbeiter in den Personalabteilungen regelmäßig zu schulen. "Der ordnungsgemäße Umgang mit Bewerberdaten kann eine Herausforderung darstellen, wenn Mitarbeiter nicht wissen, wo Fallstricke lauern. Doch nach Implementierung entsprechender Prozesse ist das Datenmanagement in der Regel kaum mit Mehraufwand verbunden. Außerdem wünscht sich jeder im Falle einer Bewerbung auch einen angemessenen Umgang mit den eigenen Unterlagen", so Haye Hösel, Geschäftsführer und Gründer der Hubit Datenschutz GmbH & Co. KG.

  • SD-WAN als Schlüssel zur PCI-DSS-Compliance

    Stationäre Händler und Betreiber von Online-Shops, die ihren Kunden die Zahlung per Kreditkarte anbieten möchten, müssen sich mit den oft aufwendigen Regularien der PCI DSS auseinandersetzen. Auch Tankstellenbetreiber, die in der Regel eine sehr hohe Quote an Kartenzahlungen verzeichnen, stehen vor dieser Herausforderung. Bei den "Payment Card Industry Data Security Standards" handelt es sich um ein sehr umfassendes Regelwerk mit vielen Hürden und potenziellen Fallstricken, dessen korrekte Umsetzung in vielen Fällen mit hohen Kosten verbunden ist. Der SD-WAN- und Internetspezialist becom Systemhaus GmbH & CO. KG rät Händlern, Shop- und Tankstellenbetreibern dazu, im Zuge von Maßnahmen zur PCI-DSS-Compliance auch die eigene Netzwerk-Infrastruktur im Blick zu behalten und gegebenenfalls zu überarbeiten. Denn die Auswahl der passenden und vor allem entsprechend zertifizierten Technologien kann die Einhaltung der hohen Sicherheitsanforderungen deutlich erleichtern. Dabei rückt in der Zielgruppe derzeit vor allem die Einführung von softwarebasiertem Networking bzw. SD-WAN in den Fokus.

  • 23 Millionen Bürger machen Steuererklärung im Netz

    Tippen und Klicken statt Lochen und Heften: Immer mehr Bundesbürger schwören dem Papierkrieg ab und reichen ihre Steuerklärung einfach online beim Finanzamt ein. 23,1 Millionen Steuerzahler erklärten ihre Einkommenssteuer für das Steuerjahr 2017 elektronisch über den Online-Dienst ELSTER. Das ist ein Anstieg um 5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr mit 22 Millionen Online-Steuererklärungen. Das berichtet der Digitalverband Bitkom auf Basis von Daten der Finanzverwaltung. "Die Online-Steuererklärung macht weniger Aufwand, spart Zeit und schont die Nerven. Das scheint immer mehr Steuerzahler zu überzeugen", sagt Bitkom-Steuerexperte Thomas Kriesel. "Das ELSTER-Projekt zeigt, wie Verwaltungsdienstleistungen erfolgreich digitalisiert werden können. Allerdings wird das komplexe deutsche Steuerrecht dadurch auch nicht einfacher."