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Der Spagat zwischen Kundendaten & Privacy


Pseudonymisierung: Denn nicht das "wer”, sondern das "was" zählt
Wie sich Unternehmen vor Datenschutzverstößen schützen können

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Mit den richtigen Daten zum besseren Unternehmen: Die neue EU-Datenschutz-Grundverordnung in 2018 wird das Versammeln von personenbezogenen Daten für Unternehmen deutlich beeinflussen. Viacryp ermöglicht Ihrem Unternehmen, zuverlässig und legal die richtigen Daten zu analysieren. Ob Privatunternehmen, gemeinnützige Organisation oder staatliche Einrichtung, das Gewinnen von wichtigen und zum Teil personenbezogenen Daten ist unerlässlich für das Verbessern von Marketingprozessen oder öffentlichen Diensten. Ebenso können personenbezogene Daten auch zur Vorbeugung von Betrugsfällen in der Finanzbranche genutzt werden. Doch wie können Unternehmen selbst dafür sorgen, dass dies rechtmäßig geschieht und Kunden sowie Privatpersonen geschützt werden?

Die Problematik beginnt oftmals bei dem Bewusstsein für Privacy sowie dem Speichern von Daten. Bislang konnte jeder EU Mitgliedsstaat selbst über seine Datenschutzrichtlinien bestimmen. Für amerikanische Unternehmen galten hierfür bisher andere Richtlinien, doch ab 2018 wird die Datenschutz-Grundverordnung europaweit und auch für ursprünglich ausländische Firmen in der EU gelten. Dies soll unter anderem Betrugsfällen vorbeugen.

Obwohl bereits seit 1995 mittels der EU-Datenschutzrichtlinie der Schutz personenbezogener Daten, mit denen die Identität einer Person zugeordnet werden kann, festgelegt wurde, verstoßen Unternehmen oftmals unwissend gegen diese Richtlinien. So können Unternehmen auch bei wohlwollenden Intentionen in rechtliche Fallen tappen, wenn beispielsweise mehr als die für einen bestimmten Zweck benötigten Daten ausgetauscht werden oder schlichtweg vergessen wird, mit anderen Firmen ausgetauschte Daten zu löschen.

Laut einer Studie von Dimensional Research 2015 gaben befragte Unternehmen an, dass 82 Prozent ihrer Arbeitnehmer Datenschutzrichtlinien nicht befolgen würden. Unter der neuen Datenschutz-Grundverordnung wäre dies somit strafbar. Bei Datenschutzverstößen drohen Unternehmen künftig Bußgelder in Höhe von bis zu 4 Prozent des Jahresumsatzes, wodurch größere Firmen auch ein hohes Risiko eingehen.

Um sich vorbeugend vor Datenschutzverstößen abzusichern, können bei einem Datenaustausch zwischen zwei unterschiedlichen Parteien einige technische sowie organisatorische Maßnahmen ergriffen werden. Die technischen und organisatorischen Maßnahmen müssen den Grundsätzen des Datenschutzes durch Technik (data protection by design) und durch datenschutzfreundliche Voreinstellungen (data protection by default) entsprechen. Sobald berechtigtes Interesse an personenbezogenen Daten für Analysezwecke besteht, verpflichten sich die verantwortlichen Parteien dazu, beim Pseudonymisieren von Daten die vorhandene Technik im Verhältnis zum Kostenaufwand maximal zu verwenden (Verhältnismäßigkeit und Subsidiarität).

So kann beispielsweise eine unabhängige dritte Partei (TTP) alle benötigten Daten pseudonymisieren. Das Datenschutz-Unternehmen Viacryp übernimmt dies, schützt somit ihre Daten und beugt dem Gesetzesverstoß vor: Die von Ihrem Unternehmen versammelten Daten werden pseudonymisiert und anschließend wird dafür gesorgt, dass niemand mehr Zugriff auf die originalen Daten besitzt. Damit lassen sich alle relevanten Daten sammeln und analysieren, ohne dass Rückschlüsse auf Einzelpersonen gemacht werden können.

Das niederländische Unternehmen Viacryp besitzt bereits langjährige Erfahrung im Bereich der Pseudonymisierung und bietet so bereits erfolgreich SaaS-Lösungen für große Finanzdienstleister, öffentliche Dienste und diverse Unternehmen an.

Die Datenschutz-Experten bieten ihre Dienstleistungen jetzt auch in Deutschland an und helfen Unternehmen dabei, personenbezogene Daten für Analysezwecke legal, zuverlässig sowie effizient zu nutzen. (Viacryp: ra)

eingetragen: 23.08.17
Home & Newsletterlauf: 25.09.17

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Meldungen: Markt / Hinweise & Tipps

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    Im Vertrieb bedeuten Jahresneuanfänge vor allem eins: Stress. Über die Feiertage angehäufte Arbeit sowie neue herausfordernde Aufgaben nehmen oftmals alle zeitlichen Kapazitäten in Anspruch. Dass Verkäufer sich dann noch über die aktuelle Rechtslage auf dem Laufenden halten, ist fraglich. Oliver Kerner, professioneller Vertriebstrainer aus Bremen und Gründer von OK-Training, fasst deswegen im Folgenden die wichtigsten Gesetzesänderungen für Vertriebsmitarbeiter zusammen: Fragen rund um Ausbau- und Entsorgungskosten bei defekten Geräten führten in der Vergangenheit immer wieder zu Streitigkeiten. 2018 soll sich das ändern. Was der Europäische Gerichtshof und der Bundesgerichtshof bereits vorschreiben, hält jetzt auch Paragraph 445a des Bürgerlichen Gesetzbuchs fest: Wenn ein Anbieter ein fehlerhaftes Produkt verkauft, muss er die beim Herausmontieren entstandenen Kosten tragen. Darüber hinaus schreibt Paragraph 475 Absatz 6 vor, dass Privatkunden in solch einer Situation vom Verkäufer einen Vorschuss des finanziellen Aufwands verlangen können. Beim B2B-Handel gilt dies allerdings nicht. Gewerbliche Kunden müssen den Ausbau zunächst selbst bezahlen und können erst später den Betrag zurückverlangen.

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    Seit Juni 2017 besteht eine grundsätzliche Verschlüsselungs- und Signierpflicht von EDIFACT-Dateien gemäß BSI-Richtlinien. Bis Ende Dezember galt eine Übergangsregelung, welche den Unternehmen für die Migration auf die neuen Verfahren mehr Zeit einräumte. Nun ist diese Übergangszeit vorüber und es gibt Neuigkeiten zu den Algorithmen bei S/MIME und Zertifikaten. "Die Bundesnetzagentur hat ihre "Regelungen zum Übertragungsweg" im Dezember überarbeitet. Ursprünglich sollten bereits ab Januar 2018 alle ausgestellten Zertifikate das Signaturverfahren RSASSA-PSS nutzen. Da jedoch nicht genügend vertrauenswürdige öffentliche Zertifizierungsstellen gefunden werden konnten, die Zertifikate mit diesem Signaturverfahren anbieten, müssen erst alle ab 1. Januar 2019 ausgestellten Zertifikate zwingend mit RSASSA-PSS signiert sein", weist Christian Heutger, IT-Sicherheitsexperte, hin.

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    Oftmals werden automatisierte Sicherheitsprüfungen als Penetrationstests bezeichnet. Blue Frost Security zeigt, was einen echten Penetrationstest ausmacht und was das so genannte "Redteam-Testing" bedeutet. Je nach Anwendungsfall sind entweder Teile oder der gesamte Umfang des Testszenarios erforderlich. Penetrationstests sind simulierte Angriffe auf ein Netzwerk, System oder eine Anwendung, um den Status-quo der IT-Sicherheit im Unternehmen festzustellen. Ziel ist die Identifizierung von Schwachstellen bzw. Sicherheitslücken und die Optimierung der IT/TK-Infrastruktur. Ein automatisierter Sicherheitsscan wird oft als Penetrationstest deklariert, ist aber keiner. Blue Frost Security hat die fünf Stufen eines professionellen Penetrationstests zusammengefasst.

  • Umgang mit Informationssicherheitssystemen

    Schlanker, schneller, praxisorientierter: So sieht das neue IT-Grundschutz-Kompendium des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) aus. Im Februar 2018 wird die zweite Edition veröffentlicht, um die erste Lieferung von November 2017 zu ergänzen. Tatjana Brozat, Referentin der TÜV Nord Akademie und Inhaberin von x-net-training & solutions, beantwortet die wichtigsten Fragen und erklärt, was Unternehmen schon jetzt tun können.