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Juristisches Know-how verständlich vermitteln


PwC Legal Rechtsanwälte erstellen mit Bryter Legal Tech Anwendungen für Mandanten
Das neue Angebot richtet sich nicht nur an Rechts- und Steuerabteilungen, sondern auch an die Bereiche Compliance und Datenschutz


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Mehr als 100 PwC Legal Rechtsanwälte werden europaweit sukzessive mit der von der Bryter GmbH entwickelten No-Code-Decision-Automation Plattform ausgestattet, um Mandanten interaktive Anwendungen anzubieten. PwC Legal Österreich stellt mit dem "Rule Keeper" bereits die erste auf Bryter entwickelte Anwendung vor. Damit erhalten Mandanten digitale Anwendungen für Standardrechtsfragen und regulatorische Entscheidungsprozesse, mit denen wiederkehrende Rechtsfragen effizient abgebildet und gelöst werden können. Das neue Angebot richtet sich nicht nur an Rechts- und Steuerabteilungen, sondern auch an die Bereiche Compliance und Datenschutz.

Die No-Code-Decision-Automation-Plattform von Bryter ist die erste Software, die die Möglichkeiten der Prozess-Automation auch für Geschäftsentscheider zugänglich macht. Professionals erhalten damit ein mächtiges Werkzeug für die digitale Transformation. Mit Bryter lassen sich digitale Anwendungen entwickeln, ohne dass die Geschäftsnutzer selbst über Programmierkenntnisse verfügen müssen. Funktions-Komponenten können über eine intuitive, leicht verständliche Benutzeroberfläche beliebig zusammengefügt und kombiniert werden. Wie mit digitalen Lego-Steinen lassen sich auch mächtige Geschäftsanwendungen leicht erstellen, warten und einem Nutzerkreis zugänglich machen.

"Das Team von PwC Legal hat eine klare Strategie, die Rechtsberatung zu gestalten. Die RuleKeeper Anwendung ist ein gutes Beipiel dafür. Uns freut es zu sehen, dass dabei Bryter die Technologie der Wahl ist", sagt Michael Grupp, CEO und Mitgründer von Bryter. "Wir helfen, aus stundenbasierten Dienstleistungen skalierbare Produkte zu machen. Es ist schön zu sehen, wir gut das funktioniert."

PwC Legal befasst sich seit Langem mit Technologie im Recht ("Legal Tech") und der Frage, wie diese die Rechtsberatung in Zukunft verändern wird. Neben der Dokumentenautomatisierung, die als Customization-Service bereits Teil des Portfolios von PwC Legal ist, wird auch "Machine Learning-Software" bei der Dokumentenanalyse eingesetzt. Die Automatisierung von Entscheidungsprozessen kommt nun als dritte Technologie-Gruppe hinzu. Damit lassen sich auch komplexe, regelbasierte Entscheidungen digitalisieren und automatisiert abbilden und so als zusätzliches Serviceangebot interaktive Anwendungen ergänzen. Die Rechtsberatung wird damit auch zum Anbieter intelligenter Business-Software.

Erste solcher Module aus dem Bereich Corporate M&A geben interaktiv Rechtsrat bei Standardfragen oder häufigen Fragestellungen, zum Beispiel zur Entscheidung zwischen Share Deal und Asset Deal, zu Verhaltensregeln bei Datenschutzverstößen und zur Frage, ob die Aufsichtsbehörde über eine Verletzung von personenbezogenen Daten gemäß DSGVO (Data Breach Notification) informiert werden muss.

"Die Digitalisierung hat die Rechtsbranche spürbar verändert. Das wirkt sich auch darauf aus, wie wir unsere Arbeit erledigen", sagt Christian Öhner, Managing Partner bei PwC Legal Österreich und Global Legal Tech Leader. "Rule Keeper ist ein Produkt, das es unseren Kunden ermöglicht, standardisierbare Entscheidungsprozesse in Zukunft effizienter abzubilden."

Großes Potenzial von Automatisierungen in der Rechtspraxis
Rule Keeper umfasst Anwendungen, mit denen standardisierbare, juristische Entscheidungen digitalisiert werden. Diese können autonom und deshalb schneller jederzeit Auskunft geben. So lassen sich vor allem bei repetitiven Rechtsfragen automatisch Antworten generieren. Gleichzeitig können aber auch Dokumente erstellt oder bestimmte Handlungen ausgelöst werden. Dieser Ansatz hat vor allem für juristische und regulatorische Experten zwei Vorteile: Inhalte lassen sich leicht eingeben und aktualisieren und die Funktionsweise der Anwendungen ist transparent.

Das Potenzial der Automatisierung von Entscheidungen ist daher vor allem im Bereich Compliance sehr hoch. Dort sehen sich Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter häufig einer Vielzahl mitunter schwer verständlicher Regelwerke, Vorschriften und Guidelines gegenüber. Das sorgt in den Rechts- und Compliance-Abteilungen regelmäßig für ein hohes Aufkommen immer gleicher Anfragen.

Mit Rule Keeper kann juristisches Know-how einfach und verständlich vermittelt werden und ist zudem jederzeit und digital verfügbar. Die Rechts- und Compliance-Abteilungen befassen sich nur noch mit den über den Regelfall hinausgehenden Ausreißern. Darüber hinaus kann die Nutzung der Module von Rule Keeper automatisch dokumentiert werden, womit in vielen Fällen eine weitere Compliance-Anforderung erfüllt wird.

Wie entsteht ein Rule Keeper Entscheidungsmodul?
Das Produkt Rule Keeper wurde auf Grundlage der Technologie der No-Code-Plattform Bryter entwickelt, mit der schnell und intuitiv Entscheidungswege digital abgebildet und automatisiert werden können. Bei PwC Legal Österreich arbeiten die Juristinnen und Juristen selbst mit der Software und entwickeln gemeinsam mit dem Legal Tech Team einzelne Module. Diese Vorgehensweise bietet den Vorteil, dass bei der Produktentwicklung Fachexperten und Entwickler ein und dieselbe Person sind und keine Informationen mehr durch Schnittstellen zwischen diesen beiden Funktionen verloren gehen.

"Wir sehen enormes Potenzial in dieser Art der Produktentwicklung, weil sich unsere Juristinnen und Juristen nun selbst mit Themen wie Nutzerfreundlichkeit und Verständlichkeit von Anwendungen auseinandersetzen. Davon profitiert am Ende das Produkt, weil viel mehr fachliche Praxiserfahrung in die Entwicklung einfließt", erklärt Silke Graf, Head of Legal Tech bei PwC Legal Österreich. "Wir klären zunächst in einem Workshop gemeinsam mit dem Mandanten, wo Handlungsbedarf besteht und wie wir mit Rule Keeper Entscheidungsabläufe effizienter gestalten können. Danach gehen unsere Juristinnen und Juristen gemeinsam mit unserem Legal Tech Team in die Entwicklung und setzen die Anforderungen um. Bis zur finalen Version werden mehrere Schleifen gezogen, in die unterschiedliche Stakeholder einbezogen werden, um am Ende ein zielgruppengerechtes Produkt zu erhalten", so Silke Graf. (Bryter: ra)

eingetragen: 20.02.20
Newsletterlauf: 27.04.20

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