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SEPA-Umstellung zeitnah abschließen


Europäischer Zahlungsverkehr - Trotz Notfallregelung auf SEPA umstellen
Banken und Sparkassen können notfalls jedoch auch zukünftig noch alte, nationale Zahlungsformate abwickeln - falls Unternehmen, Vereine oder öffentliche Verwaltungen solche einreichen


(10.02.14) - Mit dem 1. Februar 2014 lösen einheitliche europäische Überweisungen und Lastschriften nationale Verfahren ab. Der deutsche SEPA-Rat empfiehlt Unternehmen, Vereinen und öffentlichen Verwaltungen, die SEPA-Umstellung zeitnah abzuschließen. Nach der europäischen SEPA-Verordnung von 2012 startet am 1. Februar 2014 der einheitliche europäische Zahlungsverkehr. Vorteil: SEPA erleichtert den Zahlungsverkehr und macht ihn sicherer. Unternehmen, Vereine und öffentliche Kassen müssen ab diesem Stichdatum mit SEPA arbeiten.

Notfallregelung für Unternehmen, Vereine und Behörden
Die Europäische Kommission hatte am 9. Januar vorgeschlagen, dass Zahlungsdienstleister Überweisungen und Lastschriften weiterhin bis zum 1. August 2014 im nationalen Format annehmen dürfen. Der Vorschlag der EU-Kommission hebt das Enddatum 1. Februar 2014 für die SEPA-Verordnung nicht auf. Das hat der Deutsche SEPA-Rat auf seiner Sitzung am 22. Januar 2014 festgestellt. Dem SEPA-Rat gehören die Deutsche Bundesbank und das Bundesministerium der Finanzen sowie die wichtigsten Vertreter der Kreditwirtschaft und der Endnutzer an.

Banken und Sparkassen können notfalls jedoch auch zukünftig noch alte, nationale Zahlungsformate abwickeln - falls Unternehmen, Vereine oder öffentliche Verwaltungen solche einreichen. Die Deutsche Kreditwirtschaft wird hierfür die Voraussetzungen schaffen.

Für Verbraucher ändert sich nichts
Für Verbraucherinnen und Verbraucher ändert sich durch den Vorschlag der Europäischen Kommission nichts. Wer für eine Überweisung IBAN nicht zur Hand hat, kann bis zum 1. Februar 2016 noch Kontonummer und Bankleitzahl nutzen. Die Bank "übersetzt" die Angaben in das neue System.

SEPA-Überweisungen gibt es bereits seit 2008, SEPA-Lastschriften seit 2009. Mit der Umstellung zum 1. Februar 2014 entfällt das derzeit kostenintensive Nebeneinander von inländischen Zahlungsverkehrsprodukten und SEPA-Produkten. Zahlungen in Euro innerhalb der Europäischen Union können künftig schneller und kostengünstiger durchgeführt werden.

Jeder Kontoinhaber - ob Privatperson, Unternehmen, Verein oder öffentliche Kasse - ist von der Umstellung auf SEPA betroffen. Vorteile: Sie alle können unabhängig von ihrem Sitz oder Wohnort ihren gesamten bargeldlosen Euro-Zahlungsverkehr steuern - effizient, sicher und einheitlich. Sie haben europaweit freie Kontowahl. Für ihre Kontoführung können sie sich das Kreditinstitut mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis in ganz Europa aussuchen. SEPA ist auch vorteilhaft für Unternehmen, die im Internethandel aktiv sind: In Absprache mit ihrer Bank können sie ihren Kunden das Überweisungs- und Lastschriftverfahren nunmehr europaweit als Zahlungsmöglichkeit anbieten. (Deutsche Bundesregierung: ra)

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Meldungen: Bundestag, Bundesregierung, Bundesrat

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    Mit der Einrichtung des Deutschen Marktüberwachungsforums beim Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) ist laut Bundesregierung eine Vernetzung der deutschen Marktüberwachungsbehörden erreicht worden, "um gemeinsam auf eine stetige Verbesserung und einheitliche Anwendung der Marktüberwachungsbestimmungen zum Schutz der Verbraucherinnen und Verbraucher und auf faire Wettbewerbsbedingungen und Rechtsklarheit für die Wirtschaftsakteure hinzuwirken". So heißt es in der Antwort der Bundesregierung (19/32224) auf eine Kleine Anfrage der FDP-Fraktion (19/31812). Die neue europäische Marktüberwachungsverordnung (EU) 2019/1020 enthalte Marktüberwachungsbestimmungen für den europäisch harmonisierten Non-Food-Produktbereich. Sie gebe den nationalen Marktüberwachungsbehörden die notwendigen Befugnisse und Kompetenzen an die Hand, um gegen nicht konforme und insbesondere nicht sichere Non-Food-Produkte vorzugehen und diese erforderlichenfalls auch vom Markt zu nehmen.

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