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Nutzung von Big Data in der Wirtschaft


Wie Unternehmen Big Data sinnvoll einsetzen können
Neuer Bitkom-Leitfaden betrachtet Big Data im Kontext von Cloud Computing und Industrie 4.0

(23.05.14) - In der modernen Wirtschaft werden Daten zum wichtigsten Rohstoff. Laut einer repräsentativen Bitkom-Umfrage setzt aktuell jedes zehnte Unternehmen in Deutschland Big Data-Lösungen ein, um die ständig wachsenden Datenmengen auszuwerten. Weitere 31 Prozent haben konkrete Pläne, dies künftig zu tun. "Der breite Einsatz von Big Data ist auch eine Frage der Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft", sagt Bitkom-Experte Dr. Matthias Weber. "Innovative Produkte und Dienste auf der Basis von Big Data können bestehende Märkte grundlegend verändern."

Der neue Bitkom-Leitfaden "Big Data-Technologien – Wissen für Entscheider" bietet Verantwortlichen Orientierung, wie sie entsprechende IT-Lösungen in ihren Unternehmen einsetzen können. Dabei geht der Leitfaden ganzheitlich auf die komplexe Materie ein. So haben nicht nur IT-Experten an der Publikation mitgewirkt, sondern auch Markt- und Technologie-Analysten, Datenschutzfachleute, Wirtschaftsprüfer, Wissenschaftler sowie Experten für die Aus- und Weiterbildung. "Die intelligente Auswertung der Daten kann Organisationen wichtige Informationen liefern: Unternehmen gewinnen zum Beispiel neue Erkenntnisse über Marktentwicklungen und Kundenbedürfnisse", sagt Weber.

Große Datenmengen entstehen mittlerweile in fast allen Geschäftsfeldern: Grund dafür sind die stärkere Internetnutzung mit Smartphones und Tablets sowie Anwendungen wie soziale Netzwerke oder die Vernetzung von Geräten, Fahrzeugen und Maschinen. Deren Sensoren erfassen den Zustand zahlreicher Parameter. Entsprechend betrachtet der neue Bitkom-Leitfaden Big Data im Kontext von Cloud Computing und Industrie 4.0. Diese Schlüsseltechnologien haben das Potenzial, die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen in Deutschland zu verbessern. (Bitkom: ra)

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Meldungen: Schriften

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    Bitkom hat eine Neuauflage des Praxisleitfadens "Das Verfahrensverzeichnis" veröffentlicht. Ein Verfahrensverzeichnis ist das zentrale Instrument der betrieblichen Datenschutzbeauftragten zur Umsetzung der Transparenzpflichten aus dem Bundesdatenschutzgesetz. Laut Gesetz kann jeder Auskunft darüber verlangen, welche personenbezogenen Daten von ihm verarbeitet werden. "Das Verfahrensverzeichnis dient dazu, Privatpersonen, Geschäftspartnern oder den Datenschutzbehörden Auskünfte über die Verarbeitung erteilen zu können", sagt Susanne Dehmel, Bitkom-Geschäftsleiterin Datenschutz und Sicherheit. "In dem Verzeichnis sind alle Vorgänge dokumentiert, bei denen personenbezogene Daten verarbeitet werden." Dies könne je nach Unternehmensgröße und Geschäftsfeld neben Personal- und Kundendaten auch Zulieferer und Dienstleister betreffen.