- Anzeige -

Sie sind hier: Home » Literatur » Schriften

Angebote für Ausschreibungen


Ansprüche an Umweltschutz und Vergaberecht sind komplex:
Leitfaden zur produktneutralen Ausschreibung von Monitoren
Broschüre als verlässliche Hilfe für Einkäufer der öffentlichen Hand

(28.09.12) - Die öffentliche Ausschreibung und der produktneutrale Einkauf von Monitoren durch die Verwaltung werden einfacher. Der Bitkom, das Beschaffungsamt des Bundesministerium des Innern, das Bundesamt für Informationsmanagement und Informationstechnik der Bundeswehr sowie die Bundesagentur für Arbeit haben hierzu einen Leitfaden "Produktneutrale Leistungsbeschreibung Monitore" veröffentlicht. "Die Broschüre ist eine verlässliche Hilfe für die Einkäufer der öffentlichen Hand und gibt Hinweise zur produktneutralen Beschaffung von Monitoren", sagt Oliver Lowin, Bereichsleiter Öffentliches Auftragswesen und Vergaberecht beim Bitkom. Der Leitfaden zeigt, wie eine Leistungsschreibung für Monitore in den Bereichen Darstellung, Ergonomie und Ausstattung produktneutral und gesetzeskonform formuliert werden kann. Damit ist es in Zukunft möglich, Ausschreibungen ohne Verwendung geschützter Marken oder Nennung eines bestimmten Herstellers zu verfassen.

Die Nachfrage nach Monitoren ist zuletzt wieder gestiegen, da viele Laptop-Nutzer zusätzlich einen externen Monitor zum besseren Arbeiten erwerben. Nach Bitkom-Angaben werden in diesem Jahr deutschlandweit über 6 Millionen Bildschirme verkauft. Auch wenn immer mehr tragbare Computer in der Verwaltung genutzt werden, ist ein externer Monitor bei längerem Arbeiten am Computer sinnvoll. Mobile Rechner haben kleinere Displays und meist keine entspiegelten Oberflächen. Damit erschweren sie das Arbeiten. Zudem befindet sich der integrierte Bildschirm unter ergonomischen Aspekten meist zu tief, wenn er auf dem Schreibtisch steht. Dann sitzt man nicht gerade, sondern krümmt den Rücken. "Die Investition in einen guten und großen Monitor für Vielnutzer trägt aktiv zur Gesundheitsvorsorge der Mitarbeiter bei", sagt Lowin.

Die Publikation wurde im Rahmen der Online-Plattform ITK-Beschaffung.de erstellt. Das Projekt von Bitkom, dem Beschaffungsamt des Bundesministerium des Innern, dem Bundesamt für Informationsmanagement und Informationstechnik der Bundeswehr und dem Umweltbundesamt bietet seit 2008 öffentlichen Auftraggebern Hilfe bei der Ausschreibung und dem Einkauf von ITK-Produkten.

Diese Beschaffungsvorgänge sind komplex, da viele rechtliche Vorgaben und Ansprüche an Umweltschutz und Vergaberecht erfüllt werden müssen. Mittlerweile sind Leitfäden zur Beschaffung von PCs, Notebooks, Servern, Thin Clients und aktuell Monitoren erschienen. Das Online-Angebot ist in Deutsch sowie teilweise, Englisch, Französisch Spanisch, Portugiesisch und Niederländisch abrufbar. "Für die Einkäufer der öffentlichen Hand hat sich das Internet-Portal zur ITK-Beschaffung als eine große Erleichterung etabliert", sagt Lowin. "Das Portal fördert den Wettbewerb und die Transparenz. So kann die öffentliche Verwaltung mehr Angebote für Ausschreibungen erhalten und sorgt so für Einsparungen und juristische Sicherheit." (Bitkom: ra)

Bitkom: Kontakt und Steckbrief

Der Informationsanbieter hat seinen Kontakt leider noch nicht freigeschaltet.


Kostenloser Compliance-Newsletter
Ihr Compliance-Magazin.de-Newsletter hier >>>>>>



Meldungen: Schriften

  • Berufstand der Internen Revision in Deutschland

    Das Deutsche Institut für Interne Revision (DIIR) hat ein Positionspapier zur erweiterten Rolle der Internen Revision im Rahmen des Finanzmarktintegritätsstärkungsgesetzes (FISG) veröffentlicht. Das FISG, das zum 1. Juli 2020 in Kraft getreten ist, wird in den Unternehmen viele Fragen aufwerfen, wie die Änderungen konkret im jeweiligen Umfeld umgesetzt werden sollen. Das DIIR-Positionspapier ist als Handreichung insbesondere für Aufsichts- sowie Verwaltungsräte, Vorstände und Leiter von Internen Revisionsbereichen gedacht, um eine erfolgreiche, revisionsbezogene Implementierung des FISG zu gewährleisten. Mit insgesamt 27 Artikeln wurden mit dem FISG weitreichende Änderungen in einer Vielzahl von für die deutsche Wirtschaft maßgeblichen Gesetzen vorgenommen, mit denen das Vertrauen in den deutschen Finanzmarkt dauerhaft gestärkt werden soll. Mehrere Änderungen betreffen die Aufsichts- und Kontrollstrukturen und haben dadurch direkten Einfluss auf die Interne Revision und ihre Rolle als etablierter Governance-Partner insbesondere auch des Aufsichtsrates. Die Position und die Bedeutung der Internen Revision werden mit dem FISG weiter gestärkt und gefestigt.

  • Unterrichtsmaterialien zum Thema Korruption

    Transparency Deutschland hat die vierte Ausgabe in der Unterrichtsreihe "Was ist Korruption?" vorgestellt. Auf der Grundlage des Unterrichtsmaterials können Lehrer mit ihren Schülern der Sekundarstufe 2 grundlegende Fragestellungen zu den Themen Korruption und Lobbyismus erarbeiten. Die vierte Ausgabe befasst sich mit der Frage "Arbeitsplatzsicherung durch korrupte Geschäfte?". Viele geschäftspolitische Entscheidungen und Verhaltensweisen von Unternehmen werden mit dem Verweis begründet, Arbeitsplätze schaffen oder erhalten zu wollen. Dieses Rechtfertigungsmuster findet sich auch bei der Auftragsbeschaffung durch unlautere Methoden, zum Beispiel durch Korruption im Auslandsgeschäft. Die vorliegende Unterrichtseinheit regt zu einer Auseinandersetzung mit den negativen Folgen einer korrupten Geschäftspolitik für das Unternehmen selbst, aber auch für den fairen wirtschaftlichen Wettbewerb und die Volkswirtschaft insgesamt an.

  • Technische Grundlagen für DeFi

    Per E-Mail kann man heute weltweit jeder Person eine Nachricht zukommen lassen - warum kann man nicht genauso einfach dieser Person Geld senden? Oder einen Kredit gewähren? Diese Frage steht im Mittelpunkt der Debatte um Decentralized Finance (DeFi). Dabei handelt es sich um die Idee eines dezentralen Finanzsystems, das auf der Blockchain-Technologie aufbaut und ohne Banken, Zahlungsdienstleister oder andere Intermediäre auskommt. "Decentralized Finance hat enormes disruptives Potenzial und wächst gerade rasant, steckt aber insgesamt noch in den Kinderschuhen - für eine Reihe von technischen, wirtschaftlichen und regulatorischen Fragen müssen noch passende Antworten gefunden werden", sagt Patrick Hansen, Bereichsleiter Blockchain beim Digitalverband Bitkom. "Decentralized Finance ist kein konkretes einzelnes Projekt, sondern der Oberbegriff für eine Vielzahl von Ideen und Projekten, die ein neues dezentrales, transparentes und dadurch vertrauenswürdiges Finanzsystem aufbauen wollen." Um eine breite und sachliche Debatte zu ermöglichen, hat Bitkom heute ein Infopapier "Decentralized Finance - A new Fintech Revolution?" veröffentlicht.

  • Blockchain-Technologie als Grundlage

    Der Digitalverband Bitkom warnt davor, dass Europa bei der Diskussion über digitale Währungen international abgehängt wird. Während weltweit Länder bereits mit digitalem Zentralbankgeld experimentieren, fehle in Deutschland und Europa oft noch das Grundverständnis. Aus diesem Grund hat Bitkom heute ein Infopapier "Digitaler Euro auf der Blockchain" veröffentlicht, um grundlegende Begriffe zu erläutern, Chancen und Risiken zu benennen und so die Grundlage für eine breite öffentliche Debatte zu schaffen. "Aktuell ist China in der Entwicklung einer digitalen Währung führend, daneben gibt es eine Reihe von privaten Initiativen, die bereits am digitalen Geld arbeiten. Auch mit Blick auf die Diskussion über digitale Souveränität muss es uns gelingen, dass Europa eine weltweite Führungsrolle übernimmt", sagt der Bitkom-Finanzexperte Julian Grigo. "Digitale Währungen können in einer digitalen und globalisierten Welt zu einem entscheidenden Wettbewerbsvorteil werden. Bei Blockchain-Anwendungen in der Finanzindustrie liegt ein Riesen-Potenzial für Europa - diese Chancen müssen wir nutzen."

  • Kryptoverwahrern auf die Finger geschaut

    Wer Kryptowährungen wie Bitcoin, Ripple, Litecoin oder IOTA für Kunden verwahrt, benötigt dafür seit 1. Januar eine Genehmigung der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin). Darauf hat der Digitalverband Bitkom hingewiesen und zugleich ein Infopapier "Regulatorische Anforderungen an Kryptoverwahrer" veröffentlicht. "Bitkom begrüßt ausdrücklich, dass in Deutschland das Kryptoverwahrgeschäft nun eine erlaubnispflichtige Finanzdienstleistung ist. Dadurch werden künftig Kooperationen zwischen Kryptoverwahrern und etablierten Finanzdienstleistern wie Banken, Vermögensverwaltern oder Pensionskassen deutlich vereinfacht werden", sagt Patrick Hansen, Bereichsleiter Blockchain beim Bitkom. "Regulierung ist in diesem Fall ein Game-Changer, der digitalen Vermögenswerten zu einem Durchbruch verhelfen kann."

Wir verwenden Cookies um unsere Website zu optimieren und Ihnen das bestmögliche Online-Erlebnis zu bieten. Mit dem Klick auf "Alle akzeptieren" erklären Sie sich damit einverstanden. Erweiterte Einstellungen