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Bekämpfung von Korruptionsfällen


ICC-Schiedsgerichtsbarkeit zur Korruptionsbekämpfung nutzen
Der ICC-Schiedsgerichtshof ist die älteste und renommierteste privatwirtschaftliche Institution zur Streitschlichtung praktischer Fragen im internationalen Handel

(11.04.14) - Das aktuelle Bulletin des ICC-Schiedsgerichtshof behandelt die Bekämpfung von Korruptionsfällen, die vor das Schiedsgericht gebracht werden. Die Ausgabe zeigt anhand von Urteilssprüchen exemplarisch den Umgang von Schiedsrichtern mit Korruptionsfällen und gibt praktische Beispiele zur Beweisführung.

Die aktuelle Publikation zum Thema Korruptionsbekämpfung greift elf Urteilssprüche von ICC-Schiedsgerichten aus den Jahren 2001 bis 2009 auf, in denen Korruptions- und Bestechungsfälle behandelt wurden. Zudem wird dargestellt, anhand welcher praktischen Kriterien Korruption erfolgreich nachgewiesen wurde, welche Bedeutung Indizienbeweise haben und wie wirksam der internationale Kampf gegen Korruption nach heutigem Stand ist.

Namhafte Experten haben Artikel zu folgenden Themen verfasst: "Recent Anti-Corruption Initiatives and their Impact on Arbitration", "Using Red Flags to Prevent Arbitration from Becoming a Safe Harbour for Contracts that Disguise Corruption", "Dealing with Corruption in Arbitration: A Review of ICC Experience".

Der ICC-Schiedsgerichtshof ist die älteste und renommierteste privatwirtschaftliche Institution zur Streitschlichtung praktischer Fragen im internationalen Handel. Das umfangreiche Bulletin wird vom ICC-Court einmal jährlich herausgegeben. 2014 trägt es den Titel "Tackling Corruption in Abitration" (Vol. 24, Supplement 2013) und ist über den Webshop der ICC Deutschland erhältlich. (ICC Deutschland: ra)


ICC Deutschland: Kontakt und Steckbrief

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Meldungen: Schriften

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    Der Digitalverband Bitkom warnt davor, dass Europa bei der Diskussion über digitale Währungen international abgehängt wird. Während weltweit Länder bereits mit digitalem Zentralbankgeld experimentieren, fehle in Deutschland und Europa oft noch das Grundverständnis. Aus diesem Grund hat Bitkom heute ein Infopapier "Digitaler Euro auf der Blockchain" veröffentlicht, um grundlegende Begriffe zu erläutern, Chancen und Risiken zu benennen und so die Grundlage für eine breite öffentliche Debatte zu schaffen. "Aktuell ist China in der Entwicklung einer digitalen Währung führend, daneben gibt es eine Reihe von privaten Initiativen, die bereits am digitalen Geld arbeiten. Auch mit Blick auf die Diskussion über digitale Souveränität muss es uns gelingen, dass Europa eine weltweite Führungsrolle übernimmt", sagt der Bitkom-Finanzexperte Julian Grigo. "Digitale Währungen können in einer digitalen und globalisierten Welt zu einem entscheidenden Wettbewerbsvorteil werden. Bei Blockchain-Anwendungen in der Finanzindustrie liegt ein Riesen-Potenzial für Europa - diese Chancen müssen wir nutzen."

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    Wer Kryptowährungen wie Bitcoin, Ripple, Litecoin oder IOTA für Kunden verwahrt, benötigt dafür seit 1. Januar eine Genehmigung der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin). Darauf hat der Digitalverband Bitkom hingewiesen und zugleich ein Infopapier "Regulatorische Anforderungen an Kryptoverwahrer" veröffentlicht. "Bitkom begrüßt ausdrücklich, dass in Deutschland das Kryptoverwahrgeschäft nun eine erlaubnispflichtige Finanzdienstleistung ist. Dadurch werden künftig Kooperationen zwischen Kryptoverwahrern und etablierten Finanzdienstleistern wie Banken, Vermögensverwaltern oder Pensionskassen deutlich vereinfacht werden", sagt Patrick Hansen, Bereichsleiter Blockchain beim Bitkom. "Regulierung ist in diesem Fall ein Game-Changer, der digitalen Vermögenswerten zu einem Durchbruch verhelfen kann."

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