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IT-Sektor steht vor einem grundlegenden Wandel


IT-Compliance: Gestaltung einer nachhaltigen und ressourceneffizienten IT-Branche
The Green Grid diskutiert IT-Regulierung in Europa auf dem EMEA Forum 2014

(28.10.14) - Das EMEA Forum 2014 von The Green Grid findet 28. und 29. Oktober in Brüssel statt. Ein Themenblock dreht sich um die Aktivitäten der Europäischen Kommission, die grüne Vorschriften für die IT in Europa vorantreiben sollen. Der Veranstaltungsort ist das Living Tomorrow Zentrum, ein Gebäude, das der Innovation und der nächsten Generation von Heim und Arbeit gewidmet ist. Das EMEA Forum von The Green Grid bietet einen Einblick in neueste Erkenntnisse rund um die Gestaltung einer nachhaltigen und ressourceneffizienten IT-Branche. Hauptredner sind Svetoslav Mihaylov von der Europäischen Kommission, Ian Bitterlin, Vorsitzender der Green Grid EMEA Technical Working Group sowie Andre Rouyer, EMEA Liaison für The Green Grid mit der Europäischen Kommission.

"The Green Grid hat eng mit der Europäischen Kommission und den nationalen Regierungen zusammengearbeitet, um nachhaltige Regelwerke zu entwickeln, die alle, die mit IT arbeiten, dazu bringen sollen, dies auf die ressourceneffizienteste Weise zu tun. Es ist wichtig zu erkennen, dass der Bedarf an Daten aus jedem Teil der Gesellschaft nur zunehmen wird, und dass dies der auslösende Faktor für die wachsende Nachfrage nach Ressourcen ist. The Green Grid hat Beiträge zu Ressourceneffizienz und Regulierungsbedarf erarbeitet, um sicherzustellen, dass dieser Bedarf auf die effizienteste Art und Weise gedeckt werden kann", erklärt Andre Rouyer.

Das EMEA Forum von The Green Grid wird auch die neuesten Entwicklungen bei Recycling-Metriken und internationalen Standards untersuchen - beides wichtige Bereiche, in denen die Branche Ressourceneffizienz erzielen kann.

Die Teilnahme am EMEA-Forum 2014 ist kostenlos, sowohl für Mitglieder als auch für Nicht-Mitglieder von The Green Grid. "Im Einklang mit der Mission von The Green Grid, seinem Status als Non-Profit-Organisation und dem Engagement zur Förderung eines offenen Austauschs von Ideen und Informationen ist die Registrierung kostenlos. Das Forum ist eine wertvolle Gelegenheit, sich mit anderen IT- und Nachhaltigkeitsprofis zu vernetzen und mehr über die modernsten Praktiken in einer Reihe von Schlüsselbereichen von ressourceneffizienter IT zu lernen", erklärt EMEA Marketing Committee Chair Roel Castelein.

Professor Ian Bitterlin, Vorsitzender der Green Grid EMEA Technical Working Group, fasst zusammen: "Der IT-Sektor steht vor einem grundlegenden Wandel, sowohl in dem Ausmaß, in dem er die Gesellschaft auf jeder Ebene betrifft, als auch bei der Kontrolle, die er von den Regulierungsbehörden erfährt. Die Arbeit von The Green Grid ist zentral in der Debatte über die Zukunft der IT und den Einsatz von Ressourcen. Das EMEA-Forum wird einige der wichtigsten Fragen, mit denen die Branche konfrontiert ist, behandeln." (The Green Grid: ra)

The Green Grid: Kontakt und Steckbrief

Der Informationsanbieter hat seinen Kontakt leider noch nicht freigeschaltet.

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Meldungen: Markt / Unternehmen

  • Verträge müssen transparent gemacht werden

    Erkenntnisse des Recherchenetzwerks von NDR, WDR und "Süddeutscher Zeitung" belegen erneut Fälle von Abrechnungsbetrug von Ärzten, die die strukturellen Interessenkonflikte im Gesundheitswesen klar zu Tage treten lassen. Einkaufsrechnungen von Radiologen und Angebote von Pharmafirmen, die den Journalisten vorliegen, zeigen Betrugsfälle insbesondere bei Röntgen-Kontrastmitteln, die zu niedrigen Preisen erworben und teuer abgerechnet wurden. Alleine dadurch versickern mehr als 100 Millionen Euro im Gesundheitswesen Jahr für Jahr. Die Komplexität und Unübersichtlichkeit des Vertragswirrwarrs zwischen 109 gesetzlichen Kassen und Tausenden von Kliniken und Praxen kosten viel Geld und sind der Nährboden für Korruption und krumme Geschäfte - zulasten von Versicherten und Patienten. Gemeinsam könnten die Kassen schädliche Praktiken in Praxen und Kliniken leichter erkennen, abstellen und ggf. der Strafverfolgung zuführen.

  • Sicherheit der Daten und des Stromnetzes

    In den kommenden Monaten wird der Einbau von intelligenten Stromzählern in Deutschland endlich in großem Umfang starten. Doch nach Ansicht des Digitalverbands Bitkom droht eine Überregulierung den Erfolg der sogenannten Smart Meter zu gefährden, die eine zentrale Rolle für das Gelingen der Energiewende spielen. "Wir brauchen verbindliche Standards und eine maximale Sicherheit, aber gleichzeitig müssen wir jetzt rasch die volle Funktionsvielfalt der Smart Meter ermöglichen", sagt Bitkom-Energieexperte Robert Spanheimer. "Wir dürfen nicht versuchen, die technischen Spezifikationen bis ins kleinste Detail des Datenaustausches vorzuschreiben. Dadurch verlieren wir viel zu viel Zeit und die notwendige Flexibilität für innovative Anwendungen."

  • Unternehmen brauchen keine Verfassungslyrik

    Wichtiger als langwierige Grundgesetzänderungen sind schnelle und verlässliche Schritte im Klimaschutz, an denen sich die Wirtschaft neu und nachhaltig ausrichten kann, so Dr. Katharina Reuter, Geschäftsführerin von UnternehmensGrün. Angesichts der neuen Debatte um "Klimaschutz als Staatsziel" warnt der Verband der grünen Wirtschaft davor, das Grundgesetz als Feigenblatt zu missbrauchen. "Die Unternehmen brauchen keine Verfassungslyrik, sondern konkrete Taten", so Reuter. Damit umweltfreundliche Produkte und Dienstleistungen sich durchsetzen, müssten umweltschädliche Produkte vor allem teurer werden. "Das gilt für Energie genauso wie für Lebensmittel und andere Güter."

  • Bundestag muss Interessenkonflikte sichtbar machen

    Die Antikorruptionsorganisation Transparency Deutschland fordert den Deutschen Bundestag auf, die Empfehlungen des Europarats für bessere Regeln für Lobbyismus endlich umzusetzen. Die Staatengruppe des Europarats gegen Korruption (GRECO) kritisiert den Stand der Umsetzung in ihrem 2. Umsetzungsbericht zu ihren Empfehlungen zur Korruptionsprävention in Bezug auf Abgeordnete, Richter und Staatsanwälte aus dem Jahr 2014 als "allgemein unbefriedigend". Nur drei der acht Empfehlungen wurden bislang umgesetzt. Von den fünf nicht oder nur teilweise umgesetzten Empfehlungen betreffen vier den Deutschen Bundestag. Kritisiert werden insbesondere unklare Regeln für Lobbyismus, ungenügende Offenlegungspflichten bei Interessenkonflikten und die mangelhafte Durchsetzung der bestehenden Anzeigepflichten und Regeln. Die GRECO empfiehlt zudem eine unabhängige Kommission für eine effektive Kontrolle.

  • DIIR-Kongress 2019 in Dresden

    In diesem Jahr findet mit dem DIIR-Kongress wieder das größte Treffen der Internen Revisoren im deutschsprachigen Raum statt. Vom 21. bis 22. November 2019 findet diese wichtige Veranstaltung des Berufsstandes im Internationalen Congress Center in Dresden statt. Es wartet ein ganz besonders umfangreiches und hochkarätiges Programm mit drei Plenarsitzungen, 57 Fachsitzungen, 15 Erfa-Börsen sowie einer begleitenden Messe bzw. Infobörse auf die etwa 800 Teilnehmer.