- Anzeigen -

Sie sind hier: Home » Markt » Hintergrund

Frauenquote in IT-Abteilungen


Human Resource Management: Nur wenige weibliche Kräfte kommen langfristig in der IT an
Unausgeschöpftes Potenzial: Gender-Problem in der IT?

- Anzeigen -





Frauen erobern die Hochschulen und arbeiten bereits in vielen Berufen Seite an Seite mit ihren männlichen Kollegen – in der IT hingegen gelten sie auch heute noch als Exoten. Gerade einmal 15 Prozent der Mitarbeiter in deutschen IT-Abteilungen sind weiblich. Dabei sucht die Branche unentwegt nach neuen Kräften. Trotz steigender Stellenanzahl bleibt der Ansturm neuer Fachkräfte auf den Markt jedoch aus. "Die Digitalisierung hält Einzug in alle Lebens- sowie Arbeitsbereiche und die IT wird abteilungsübergreifend immer gefragter. Entgegen diesen hervorragenden Zukunftsaussichten kämpft die IT häufig noch mit ihrem Image und verliert dadurch wertvolle Kräfte", warnt Dr. Consuela Utsch, Geschäftsführerin der Acuroc GmbH und Expertin für Human Resource Management. Dabei profitieren Unternehmen von einer höheren Frauenquote in IT-Abteilungen – denn mit jeder Person im Team steigt die Anzahl der verschiedenen Blickwinkel bei der Erstellung von Lösungsstrategien.

Vielfalt für die Männerdomäne
Wie in jeder anderen Branche gilt auch in der IT: je größer die Vielfalt im Team, desto konstruktiver der Austausch und umso besser die Ergebnisse. Doch nur wenige weibliche Kräfte kommen langfristig in der IT an. "Einzig ein ausgewogenes Geschlechterverhältnis bringt ein Maximum an Vielfalt in der Entwicklung von Ideen sowie Problemlösungen und dadurch mehr Innovationen in die Unternehmen", so Utsch. "Viele Führungsetagen müssen ihre Rahmenbedingungen hier jedoch anpassen, wenn sie mehr Frauen für die IT gewinnen wollen. Lohngerechtigkeit, Gleichstellung sowie Vereinbarkeit von Beruf und Familie nehmen für Arbeitnehmer einen immer höheren Stellenwert ein."

Digitale Lösungen wie beispielsweise ein übergreifendes Programm- und Projektmanagement sorgen für eine effiziente Arbeitsauslastung eines jeden Mitarbeiters und mindern gleichzeitig den Stress für die Belegschaft. Das Ausschöpfen von Geschäftspotenzialen sowie erfolgreiches Veränderungsmanagement gehören zu den Fachgebieten der Acuroc GmbH: Ein Plus an Frauen kann diese Prozesse anstoßen. Mit guten Arbeitsbedingungen und gleichgestellten Arbeitnehmern profitieren Unternehmen langfristig von gesunden und motivierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in der IT.

IT bedeutet Kreativität und Kommunikation
Das Stereotyp des Informatikers als "sozialer Außenseiter" mit Hornbrille und Strickpulli hält sich bis heute hartnäckig. Dabei lässt sich in den weiterführenden Schulen diesem Rollenklischee bereits entgegenwirken. Das Interesse von Mädchen an den MINT-Fächern Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik besteht und ist zwischen dem 11. und dem 16. Lebensjahr sogar am größten. Ab diesem Alter sinkt es jedoch rapide. "Schulen müssen hier bereits ansetzen und das Interesse weiblicher Nachwuchskräfte aufrechterhalten", so Utsch, selbst studierte Informatikerin, Mathematikerin und Physikerin.

Ein Weg wäre, MINT-Fächer wie beispielsweise die Informatik nicht nur als Wahlfach anzubieten. Denn gerade die Informatik ist von großer Bedeutung, durchdringt die Digitalisierung doch längst alle Lebens- und Arbeitsbereiche. "Steigender Kommunikationsbedarf, allen voran bei virtuellen Teams, sowie der Anspruch, flexibel und schnell bedarfsgerechte Lösungsstrategien zu entwickeln, können durch neue digitale Möglichkeiten bewältigt werden. Das macht die IT zu einer der kreativsten Branchen überhaupt", so Utsch.

Frauen als Vorbilder
Momentan wählen in der gymnasialen Oberstufe lediglich 0,3 Prozent der Schüler die Informatik als Leistungskurs, davon sind nur rund 20 Prozent weiblich. Die Entscheidung für die jeweiligen Leistungskurse gilt als wichtiger Indikator für die spätere Berufswahl. Ein Grund, warum sich junge Frauen eher für ein Studienfach wie etwa Lehramt oder Pädagogik entscheiden, ist der Mangel an weiblichen Vorbildern aus der IT. Denn viele erfolgreiche Frauen in der Branche bleiben unbekannte Größen: So entwickelte beispielsweise Grace Murray Hopper die Programmiersprache COBOL, die Mathematikerin Ada Lovelace gilt als Begründerin des Programmierens, beim US-IT-Riesen IBM fungiert seit 2012 Virginia Rometty als Präsidentin und Gabriele Ruf trägt aktuell die Verantwortung für den globalen IT-Betrieb der Daimler AG. Diese Beispiele zeigen, welchen Stellenwert sich Frauen in der IT bereits erarbeitet haben. "Je mehr sich jetzt für diesen Bereich entscheiden, desto leichter fällt es Frauen zukünftig, in der vermeintlichen ‚Männerdomäne IT‘ Fuß zu fassen", konstatiert Utsch. (Acuroc: ra)

eingetragen: 22.09.17
Home & Newsletterlauf: 20.10.17

Acuroc: Kontakt und Steckbrief

Der Informationsanbieter hat seinen Kontakt leider noch nicht freigeschaltet.

- Anzeigen -




Kostenloser Compliance-Newsletter
Ihr Compliance-Magazin.de-Newsletter hier >>>>>>


Meldungen: Markt / Hintergrund

  • Frauenquote in IT-Abteilungen

    Frauen erobern die Hochschulen und arbeiten bereits in vielen Berufen Seite an Seite mit ihren männlichen Kollegen - in der IT hingegen gelten sie auch heute noch als Exoten. Gerade einmal 15 Prozent der Mitarbeiter in deutschen IT-Abteilungen sind weiblich. Dabei sucht die Branche unentwegt nach neuen Kräften. Trotz steigender Stellenanzahl bleibt der Ansturm neuer Fachkräfte auf den Markt jedoch aus. "Die Digitalisierung hält Einzug in alle Lebens- sowie Arbeitsbereiche und die IT wird abteilungsübergreifend immer gefragter. Entgegen diesen hervorragenden Zukunftsaussichten kämpft die IT häufig noch mit ihrem Image und verliert dadurch wertvolle Kräfte", warnt Dr. Consuela Utsch, Geschäftsführerin der Acuroc GmbH und Expertin für Human Resource Management. Dabei profitieren Unternehmen von einer höheren Frauenquote in IT-Abteilungen - denn mit jeder Person im Team steigt die Anzahl der verschiedenen Blickwinkel bei der Erstellung von Lösungsstrategien.

  • Verbraucherrechte bei Smart Home sichern

    Der vzbv fordert, dass Verbraucherrechte bei Smart-Home-Produkten sichergestellt werden. Ob Kühlschrank, Beleuchtung oder Staubsauger - immer mehr Haushalts- und Elektrogeräte können per Smartphone gesteuert werden und sich untereinander vernetzen. Auf der Internationalen Funkausstellung (IFA) in Berlin werden solche Smart-Home-Geräte aktuell präsentiert. In einem Hintergrundpapier identifiziert der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) Handlungsbedarf im Bereich Haftung, bei der Kombinierbarkeit der technischen Systeme sowie bei IT-Sicherheit und Datenschutz.

  • Barzahlung mit Ausweis

    Für Goldhändler in ganz Deutschland war Montag, der 26. Juni 2017 ein wichtiger Stichtag. Hier trat das neue Geldwäschegesetz in Kraft: Der anonyme Kauf von Edelmetallen ist dann nur noch bis zu einem Wert von 10.000 Euro möglich, statt wie bisher 15.000 Euro. Berücksichtigt man den aktuellen Goldpreis, entspricht dies in etwa einem 250g Goldbarren. Bereits bei Käufen ab 10.000 Euro gelten dann erweiterte Auskunfts- und Dokumentationspflichten. So muss dann zum Beispiel die Rechnung auf Namen und Anschrift des Käufers ausgestellt werden.

  • Strafverfolgung im 21. Jahrhundert

    Der Bundesrat hat das Gesetz zur effektiveren und praxistauglicheren Ausgestaltung des Strafverfahrens beraten und beschlossen. Bayerns Justizminister Prof. Dr. Winfried Bausback am Rande des Bundesrates: "Jetzt haben wir ein Gesetz, das seinen Namen verdient. Denn anders als vom Bundesjustizminister ursprünglich vorgesehen, wird es im Ergebnis tatsächlich zu einer deutlich effektiveren Strafverfolgung führen. Das haben wir auch unserer konsequenten bayerischen Rechtspolitik zu verdanken. Mit Fug und Recht können wir hier und heute sagen: Was lange währt, wird endlich gut." Bayern habe sich mit vielen zentralen - teils seit Jahren erhobenen - Forderungen durchgesetzt. So seien nun künftig bei schweren Straftaten endlich auch die Überwachung verschlüsselter Kommunikation wie etwa über WhatsApp oder Skype und die sogenannte Online-Durchsuchung möglich. Bausback: "Damit Strafverfolgung im 21. Jahrhundert funktioniert, benötigen wir moderne Ermittlungsinstrumente. Hier müssen unsere Strafverfolger technisch Schritt halten - und das wird ihnen nun endlich in diesem wichtigen Bereich ermöglicht."

  • Stabilität für Datenübertragungen

    Der Brexit wird die rechtlichen Bedingungen für den Transfer personenbezogener Daten zwischen Großbritannien und den EU-Ländern verändern. Bislang gilt das Datenschutzniveau eines Mitgliedsstaats per se und ohne weitere Prüfungen als angemessen. Innerhalb der Europäischen Union sind Datenübermittlungen also rechtlich genauso zu behandeln wie Datenübermittlungen innerhalb Deutschlands. Weiterer Prüfungen oder gesonderter Vertragskonstrukte, wie sie beispielsweise mit den USA bestehen, bedarf es nicht. Nach dem Brexit wird Großbritannien zum Drittland, hierfür gilt datenschutzrechtlich zurzeit noch § 4 b BDSG und zukünftig Art. 44 ff. der europäischen Datenschutzgrundverordnung (DSGVO): Wer personenbezogene Daten in ein Drittland übermitteln möchte, der muss sicherstellen, dass der Zielstaat ein angemessenes Datenschutzniveau gewährleistet.