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Stress durch Angst vor Konsequenzen


Einer von sechs Büroangestellten fürchtet bei falschen Entscheidungen den Job zu verlieren
Unternehmen riskieren Gesundheit und Wohlbefinden ihrer Mitarbeiter, wenn die nötigen Informationen zur Entscheidungsunterstützung nicht zur Verfügung stehen

(08.06.15) - Epicor Software Corporation kündigte eine neue Studie an. Demnach führt der Druck, trotz mangelnder Informationen Geschäftsentscheidungen treffen zu müssen, bei vielen Büroangestellten in Deutschland zu Stress und lässt sie befürchten, nicht die geforderte Leistung zeigen zu können. Die Studie, die im Auftrag von Epicor von ICM durchgeführt wurde, zeigt, dass mehr als drei Viertel (81 Prozent) der deutschen Büroangestellten in einigen Fällen ihrer Laufbahn Entscheidungen ohne die nötigen Informationen treffen mussten. Allerdings kann die Notwendigkeit, solche Entscheidungen zu treffen, unbeabsichtigt die Gesundheit und das Wohlbefinden erheblich beeinträchtigen: 50 Prozent der befragten Büroangestellten gaben an, dass Entscheidungen ohne die dafür nötigen Informationen zu unnötig hohem Stress führt.

Laut der Studie wird dieser Stress verursacht durch die Angst vor Konsequenzen solcher uninformierten Entscheidungen. Angestellte gehen davon aus, dass es ihre Reputation schädigen (39 Prozent) oder ihre Ergebnisleistung beeinträchtigen könnte (33 Prozent). Einige befürchten sogar, ihren Job aufgrund falscher Entscheidungen zu verlieren (16 Prozent).

Die Folgen uninformierter Entscheidungen belasten nicht nur die Leistung der Angestellten, sondern auch die der Unternehmen. Die Konsequenzen für das Unternehmen sind schlechte Geschäftsergebnisse (27 Prozent), Umsatzverlust (32 Prozent) sowie Krankmeldungen (11 Prozent), was häufig genannt wurde als Folge von Stress, dem Angestellte ausgesetzt sind.

Trotz dieser Risiken sind viele Angestellten oft gezwungen, Entscheidungen ohne die nötigen Informationen zu treffen: 16 Prozent gaben an, dass dies wöchentlich der Fall ist, bei 14 Prozent kommt das täglich vor. Diese Ergebnisse bestätigen die PwC 2014 Big Decision Studie "Gut & Gigabytes", nach der weniger als ein Drittel der Angestellten (32 Prozent) die Entscheidungsfindungsprozesse in ihrem Unternehmen als Daten-getrieben erachten.
Ein Daten-getriebener Ansatz könnte eine einfache Lösung für das Problem sein. Die Mehrheit der Angestellten glaubt, dass es Abhilfe schaffen würde, wenn Unternehmen bessere Systeme im Einsatz hätten – wobei 48 Prozent der Befragten überzeugt sind, dass Technologie der Lösungsweg ist.

"Wenn das Ansehen des Unternehmens, Umsatz und das Wohlbefinden der Mitarbeiter auf dem Spiel stehen, ist es essentiell, dass Unternehmen die Technologien und Systeme installieren, mit deren Hilfe Mitarbeiter fundierte Entscheidungen treffen können, insbesondere in dynamischen, schnell wachsenden Industrien wie Fertigung und Distribution, die wenig Spielraum für Fehler lassen", sagt Keith Deane, Executive Vice President und General Manager International bei Epicor Software.

"Die Tatsache, dass Mitarbeiter gestresst sind, wenn sie Entscheidungen ohne die richtigen Informationen auf Knopfdruck treffen müssen, und dass sie dadurch den Verlust ihres Arbeitsplatzes befürchten, ist etwas, das Unternehmen sehr ernst nehmen müssen", ergänzt Deane.

"Da Unternehmen heute so viele Daten zur Verfügung stehen, könnte man zunächst davor zurückschrecken, sie alle zusammenzufassen um bessere Einblicke für Entscheidungen zu schaffen", sagt John Atherley, IT Manager beim Epicor ERP-Kunden Maher Limited und Ausschussmitglied der Epicor EMEA User Group. "In der Praxis sollte aber der wahre Wert von fundierten Entscheidungen nicht unterschätzt werden. Seit der Einführung eines ERP-Systems in unserem Unternehmen sind nicht nur die Mitarbeiter zufriedener und souveräner, sondern wir können auch schneller bessere Entscheidungen treffen und unser Wachstum messbar vorantreiben."

Um Unternehmen für bessere Entscheidungen zu unterstützen, hat Epicor eine umfassende Produkt-Suite an Unternehmenssoftware entwickelt, die es ermöglicht, Daten aus der gesamten Organisationen zu erfassen und damit taktische Informationen sowie strategische Einblicke zur Verfügung zu stellen. Epicor ERP ist eine Technologie-Plattform für Unternehmen, die sie heute und in Zukunft bei ihrer Geschäftsentwicklung inspiriert – auf jedem Endgerät, zu jeder Zeit und überall auf der Welt. Diese Unternehmenslösung unterstützt Wachstum und Expansion in neue Märkte, fördert die Zusammenarbeit mit Kunden, Partnern, Mitarbeitern und vereinfacht die Vernetzung mit Produkten auf neue und innovative Weise.

Hinweis für Journalisten
Diese Studie wurde durchgeführt von ICM Unlimited, Teil der Creston Unlimited, eine in UK ansässige Gruppe für Marketing Communication und Research. Online wurden dafür 500 Büroangestellte in UK sowie jeweils 400 in den folgenden Ländern befragt: Deutschland, Schweden und Vereinigte Arabische Emirate, was insgesamt eine Anzahl von 1.700 Teilnehmern ergibt. Alles wurde konform mit den Richtlinien ISO 27001 & 20252 durchgeführt.
(Epicor Software: ra)

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Meldungen: Studien

  • Einstellung zum Datenschutz

    Suse führte im April 2019 eine Google-Umfrage unter 2.000 erwachsenen Bundesbürgern durch, parallel dazu wurden auch Teilnehmer in Frankreich und dem Vereinigten Königreich befragt. Dabei zeigte sich, dass nur 16 Prozent der befragten Deutschen denken, die DSGVO (Datenschutzgrundverordnung der EU) gebe ihnen die Kontrolle über ihre Daten - im Umkehrschluss sieht die Mehrheit von 84 Prozent der Befragten die Regelung nicht als Verbesserung. In Frankreich sehen hingegen 24 Prozent und in Großbritannien sogar 34 Prozent der Befragten in der EU-DSGVO eine positive Entwicklung. Ansonsten zeigen die Ergebnisse in den drei Ländern ein sehr ähnliches Bild.

  • Geschäftliche Nutzung von WhatsApp nimmt zu

    Seit dem 25. Mai 2018 ist die DSGVO jetzt in Kraft. Dem datenschutzrechtlich äußerst problematischen Einsatz von WhatsApp am Arbeitsplatz tut das aber keinen Abbruch - obwohl die Unternehmen viel Aufwand in die DSGVO stecken. Zu diesen Ergebnissen kommt eine aktuelle Studie der Brabbler AG. Nach 2018 hat Brabbler bereits zum zweiten Mal eine Online-Umfrage zum Status quo des Messagings in deutschen Unternehmen durchgeführt. Befragt wurden 729 berufstätige Personen im Alter zwischen 20 und 60 Jahren, die in Unternehmen aller Größen beschäftigt sind und ein breites Spektrum an Branchen und Berufen abdecken. Die erste Umfrage wurde kurz vor dem Inkrafttreten der DSGVO im Mai 2018 durchgeführt, die zweite nun ein Jahr danach, wodurch aufschlussreiche Vergleichszahlen vorliegen.

  • DSGVO: Verschärfte Kontrollen angekündigt

    Auch ein Jahr nach Ende der Übergangsfrist haben deutsche Unternehmen noch einiges zu tun, um die Anforderungen der Datenschutz-Grundverordnung (EU-DSGVO) vollständig zu erfüllen. Laut einer aktuellen Umfrage von TÜV SÜD sagt rund ein Drittel der Befragten, dass ihr Unternehmen die erforderlichen Maßnahmen nur teilweise (29 Prozent) oder gar nicht (6 Prozent) umgesetzt hat. "Trotz erster Bußgelder ist die anfangs befürchtete breite Abmahnwelle bisher ausgeblieben. Doch inzwischen haben die Aufsichtsbehörden einzelner Bundesländer wie z.B. Baden-Württemberg verschärfte Kontrollen angekündigt", sagt Andreas Rübsam, Director Data Protection der TÜV SÜD Sec-IT GmbH. "Die gute Nachricht: Auch wenn man in seinem Unternehmen noch zu wenig oder gar nichts getan hat, ist es nie zu spät, damit anzufangen. Man sollte sich zumindest einen externen Berater holen." Genau das haben laut Umfrage bereits einige Unternehmen ganz (34 Prozent) oder teilweise (24 Prozent) getan, um sich fit für die EU-DSGVO zu machen.

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    Die Professionalisierung der Compliance-Arbeit in deutschen Unternehmen schreitet voran. Allerdings werden relevante Risiken weiterhin unterschätzt. Die nachlassende Unterstützung bei Compliance-Themen durch das Management bereitet den Compliance-Verantwortlichen in Unternehmen Sorge. Die Digitalisierung kommt hingegen auch in den Compliance-Abteilungen deutscher Unternehmen an und wird dort überwiegend als Chance wahrgenommen, die Compliance zu verbessern. Das sind die wichtigsten Ergebnisse der repräsentativen, branchenübergreifenden Studie "CMS Compliance-Barometer", die von der Wirtschaftskanzlei CMS Deutschland im Jahr 2018 zum vierten Mal erhoben wurde. Der CMS Compliance-Index, der angibt, wie stark Compliance in Großunternehmen implementiert ist, hat sich in diesem Jahr auf einem hohen Wert von 67,1 von möglichen 100 Zählern stabil gehalten.

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    Droht der deutschen Wirtschaft das Ende der fetten Jahre? Laut aktuellem CFO Survey von Deloitte, dem Stimmungsbarometer der Finanzvorstände, geht der Trend in diese Richtung. Zwar wird die wirtschaftliche Lage nach wie vor sehr positiv beurteilt - Drei Viertel der befragten CFOs bewerten die Lage in Deutschland als gut oder sehr gut, zwei Drittel teilen diese Ansicht für die USA. Allerdings wandelt sich das Bild, wenn es um die Aussichten der kommenden 12 Monate geht. 31 Prozent der Befragten rechnen mit einer Verschlechterung der Konjunktur, nur 19 Prozent mit einer Verbesserung. Rund ein Drittel erwartet gar eine Rezession hierzulande. Die konjunkturelle Skepsis überträgt sich auch auf die Unternehmensebene: Lediglich sechs Prozent der Befragten planen Neueinstellungen - bei der Befragung vor einem Jahr waren es 31 Prozent. Ein deutliches Minus gibt es auch bei den geplanten Investitionen: 18 Prozent der Befragten wollen diese steigern (Frühjahr 2018: 47 Prozent).