- Anzeigen -

Gemeinsamkeit: Vernetzung der Branchen


Vertiv klassifiziert Branchen nach ihrer Abhängigkeit von kritischen IT-Infrastrukturen
Versorgungsunternehmen, Öffentlicher Verkehr, Telekommunikation liegen an der Spitze, Cloud- und Colocation-Dienste auf Rang 5 mit steigender Tendenz

- Anzeigen -





Welche Branche ist am meisten auf IT-Infrastrukturen angewiesen und am stärksten von Ausfällen betroffen? Diese Frage war Gegenstand einer Untersuchung, die eine internationale Gruppe von Experten für Vertiv (ehemals Emerson Network Power) durchführte. Die Abhängigkeit einzelner Branchen von kritischen Infrastrukturen wurde systematisch anhand von 15 Kriterien bewertet. An den vordersten Stellen des Ranking stehen Versorgungsunternehmen, darunter Strom- und Gasversorgung, Atomenergie und Wasseraufbereitung. Der öffentliche Verkehr – insbesondere Eisenbahn- und Lufttransport – steht auf Platz zwei der Liste, gefolgt von Telekommunikation, der Öl- und Gas-Förderindustrie sowie Cloud- und Colocation-Diensten.

Das Expertengremium legte bestimmte Kriterien zur Einstufung der potenziellen Auswirkungen von Systemausfällen fest und gewichtete diese jeweils nach Schweregrad. Diese Kriterien bildeten das Bewertungsschema, anhand dessen das Gremium die Branchen evaluierte. Anschließend wurden die Branchen auf der Grundlage ihres erzielten Durchschnittsergebnisses in eine Rangfolge eingeordnet.

"Falls es auf den vorderen Plätzen in dieser Liste eine Gemeinsamkeit gibt, ist es die Vernetzung dieser Branchen", so Jack Pouchet, Vice President Market Development bei Vertiv. "Diese Sektoren bilden eine wichtige Grundlage für unsere heutige Gesellschaft, und Ausfallzeiten in einem dieser Bereiche können sich branchenübergreifend und weltweit bemerkbar machen. Dieser Trend wird sich im Zuge unserer immer mobileren und stärker vernetzten Welt sowie der zunehmenden Ausweitung des Internet der Dinge (IoT) noch intensivieren."

Saubere Energie und Wasser sind in einer hoch entwickelten Gesellschaft grundlegende Bedürfnisse und für die meisten Branchen unerlässlich. Somit ist die öffentliche Energie- und Wasserversorgung am stärksten auf eine ausfallsichere IT-Infrastruktur angewiesen. Der öffentliche Verkehr rangiert auf Platz zwei der Liste. Die Mitglieder des Gremiums betonten bei dieser Branche nicht nur das Thema Sicherheit für Reisende, sondern verwiesen auch auf die schwerwiegenden Auswirkungen, die Systemausfälle auf die Unternehmenslogistik, Märkte und die ganze Welt haben. Dass die Telekommunikationsbranche an dritter Stelle steht, unterstreicht die hohe Bedeutung, die Kommunikation und Vernetzung im Privat- und Berufsleben sowie in Notfallsituationen haben.

Die finanziellen Folgen ungeplanter Ausfallzeiten zählte zu den Kriterien, die am meisten Gewicht hatten. In diesem Bereich stehen Finanzdienstleister an der Spitze der Branchen, die am stärksten betroffen sind. E-Commerce-Anbieter landeten auf dem zweiten Platz, gefolgt von Cloud- und Colocation-Dienstleistern. In die allgemeine Liste der wichtigsten Branchen schafften es die Cloud- und Colocation-Dienste allerdings mit dem fünften Platz. Das Gremium führte das auf die zunehmende Abhängigkeit zahlreicher Branchen von solchen Plattformen zurück. Cloud- und Colocation-Dienste gehören zu den am schnellsten wachsenden Branchen, die im Report untersucht wurden.

"Cloud und Colocation-Rechenzentren werden mehr und mehr zu kritischen Infrastrukturen, da immer mehr Geräte und Unternehmen vom Funktionieren dieser Plattformen abhängen", so Emiliano Cevenini, Vice President Power Sales und Business Development bei Vertiv im EMEA-Raum. "Wir gehen davon aus, dass sich dieser Trend in der vorhersehbaren Zukunft fortsetzt, da in Bezug auf die IoT-Netzwerke für ganze Branchen und Smart Cities auf die Cloud als zugrundeliegende Technologie gesetzt wird."

Der Bericht Ranking der weltweit kritischsten Branchen enthält die vollständige Liste der kritischsten Branchen, eine genaue Analyse der einzelnen Kategorien und aufstrebenden Branchen sowie die Vorgehensweise zur Ermittlung des Ranking. (Vertiv: ra)

eingetragen: 21.07.17
Home & Newsletterlauf: 29.08.17

Vertiv: Kontakt und Steckbrief

Der Informationsanbieter hat seinen Kontakt leider noch nicht freigeschaltet.

- Anzeigen -




Kostenloser Compliance-Newsletter
Ihr Compliance-Magazin.de-Newsletter hier >>>>>>


Meldungen: Studien

  • Bekämpfung der Geldwäsche

    Geldwäsche und die damit verbundenen behördlichen Untersuchungen stellen für Unternehmen der Finanzbranche mehr denn je große Risikofaktoren dar. Viele versuchen deshalb, mit Maßnahmen der Risikominimierung gegenzusteuern und trennen sich - mitunter grundlos - von ansonsten profitablen Geschäftsfeldern oder beenden geschäftliche Beziehungen. Gleichzeitig fehlt es in zahlreichen Unternehmen an angemessenen Budgets für Anti-Geldwäsche-Programme und für Maßnahmen zur Einhaltung von Rechtsvorschriften. Defizite gibt es zudem bei der Schulung und Weiterbildung von Vorstands- und Geschäftsführungsmitgliedern. Das sind die Ergebnisse einer internationalen Umfrage, die das global tätige Beratungsunternehmen AlixPartners unter Führungskräften und Vorständen von 361 Finanzunternehmen durchgeführt hat.

  • Ethikrat soll Regeln für autonome Autos aufstellen

    Späße des Beifahrers, die Bedienung von Instrumenten oder Ereignisse am Fahrbahnrand lenken einen menschlichen Fahrer vom Verkehrsgeschehen ab. Ein Fahrassistent lässt sich davon nicht beeindrucken. Doch nach welchen Grundsätzen die Technik handelt, wenn unerwartet ein Fußgänger auf die Straße läuft oder der Vordermann bremst, ist noch nicht abschließend geklärt. Die große Mehrheit in der Automobilbranche (86 Prozent) fordert, dass ein Ethikrat oder eine ähnliche, unabhängige Instanz festlegen soll, wie ein selbstfahrendes Auto in Gefahrensituationen agiert. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des Digitalverbands Bitkom unter Vorstandsmitgliedern und Geschäftsführern von Unternehmen der Automobilindustrie mit 20 oder mehr Mitarbeitern.

  • Missbrauch von Berechtigungen

    BeyondTrust hat ihre Privileged Access Management Studie vorgestellt. Darin werden die "Fünf Todsünden für das Privileged Access Management" und ihre Folgen für den Schutz von sensiblen Informationen beschrieben. Sicherheitsexperten empfehlen schon viele Jahre lang Best Practices für die Verwaltung von privilegierten Zugriffsrechten (Privileged Access Management, PAM), um Probleme im Zusammenhang mit dem Missbrauch von privilegierten Konten zu bekämpfen. Dennoch fällt der IT die Verwaltung der Zugriffsrechte für privilegierte Konten nach wie vor nicht immer leicht. Um den Grund dafür zu verstehen, hat BeyondTrust kürzlich knapp 500 IT-Mitarbeiter weltweit befragt, die im PAM-Bereich arbeiten. Da zahlreiche Angriffe auf dem Missbrauch von privilegierten Konten beruhen, ist es nicht verwunderlich, dass die Teilnehmer die folgenden drei Sicherheitsmaßnahmen von ziemlich bis äußerst wichtig eingestuft haben.

  • E-Rechnung: Die deutsche Verwaltung als Treiber

    Mach präsentiert in Zusammenarbeit mit dem renommierten Marktanalysten Bruno Koch von Billentis die neuesten Marktzahlen und Erhebungen zur elektronischen Rechnungsbearbeitung in Europa. Laut der Studie steht die E-Rechnung im Zeichen großer Marktveränderungen. Der öffentliche Sektor gilt dabei als entscheidender Treiber. "Neue Technologien erlauben inzwischen, alte Lösungen und Prozesse durch völlig neue Ansätze abzulösen und einen Quantensprung zu vollziehen", so beschreibt Billentis in der Studie die Auswirkungen mächtiger Marktveränderungen, die öffentlichen Einrichtungen in den nächsten Jahren bevorstehen. Gleichzeitig wird die Entwicklung und Anwendung einer gesamtheitlichen Strategie für die Automatisierung der Geschäftsprozesse als vorteilhaft herausgestellt.

  • Große Lücken im Identitäts- & Access-Management

    Trotz massiver Vorfälle von Datendiebstahl und Hacks tun sich viele Unternehmen noch immer schwer bei der Umsetzung von sicheren Logins und Transaktionen. Dies hat die neue Identity Access Management Studie von IDG Research Services in Zusammenarbeit mit KeyIdentity ergeben. Für 61,6 Prozent der befragten Unternehmen ist das klassische Passwort noch immer die wichtigste Methode zur Authentifizierung, gefolgt von PINs (39,2 Prozent) und E-Mails (35,3 Prozent). Die Studienteilnehmer gehen allerdings auch davon aus, dass Passwörter in den kommenden fünf Jahren an Bedeutung verlieren und andere Authentifizierungsmethoden wie Fingerabdruck (+18,2 Prozent), Gesichtserkennung (+15,4 Prozent) oder Smartphone-Apps (+13,3 Prozent) häufiger zum Einsatz kommen.