- Anzeigen -
Besuchen Sie auch unser Zeitschriftenportfolio im Bereich Governance, Risk, Compliance & Interne Revision

Ansehen der Unternehmensjuristen steigern


Bundesverband der Unternehmensjuristen (BUJ) gegründet
Eigenständige berufsständische Vereinigung für Juristen in Rechtsabteilungen von Unternehmen und Institutionen

(13.04.11) - Der BUJ versteht sich als Sprachrohr der Unternehmensjuristen und will aktiv an der gesellschaftlichen und politischen Debatte in Deutschland teilnehmen. Ziel ist es, die Interessen der Verbandsmitglieder zu bündeln und zu vertreten. Der BUJ soll dazu auch brisante Themen aufgreifen, konkrete Forderungen formulieren und diese dann aktiv gegenüber Politik, Wirtschaft, Medien und Gesellschaft vertreten.

Auf der Agenda des BUJ steht derzeit vor allem den unübersehbaren Tendenzen zur Behinderung und Benachteiligung der Berufsgruppe entgegenzuwirken. Dabei geht es zunächst insbesondere um das Zeugnisverweigerungsrecht, die Fachanwaltszulassung und die Rentenbefreiung. "Der Bundesverband der Unternehmensjuristen will das Ansehen und den Stellenwert der Juristinnen und Juristen in Rechtsabteilungen deutlich steigern", sagt BUJPräsident Nicolai von Ruckteschell,

Neben dem Chefsyndikus der Lufthansa AG bilden Dr. Friederike Rotsch, Leiterin der Rechtsabteilung der Merck KGaA als Vizepräsidentin und Roland Kirsten, Director Legal & Corporate Affairs der Douglas Holding AG als Schatzmeister den dreiköpfigen Vorstand. Das Präsidium wird durch fünf Beisitzer komplettiert. Dies sind Dr. Claudia Junker von der Deutschen Telekom AG, Niehls Hartwig von der Siemens AG, Dr. Thomas Kremer von der ThyssenKrupp AG, Dr. Ingo Schaffernak von der HeidelbergCement AG und Georg von Bronk von der Hochtief AG.

Regelmäßigen Informationsaustausch fördern
Der Bundesverband der Unternehmensjuristen wird seine Mitglieder regelmäßig über wichtige Themen, Trends und Events informieren. Dies geschieht zum einen in zahlreichen Fach- und Regionalgruppen, die noch im Laufe dieses Jahres gebildet werden sollen. Zum anderen bietet der Mitgliederbereich des Webauftritts zahlreiche praxisnahe Informationen, Checklisten, Vertragsmuster sowie eine umfangreiche Sammlung von Case-Studies. Zudem soll neben dem Mitgliedsverzeichnis und der Mitgliedersuche dort auch der Informationsaustausch über die Verlinkung mit Kollegen, Online-Diskussionsrunden und Foren gefördert werden.

Aus- und Weiterbildung unterstützen
Darüber hinaus sieht der BUJ einen Schwerpunkt seiner Tätigkeit in der aktiven Förderung des Nachwuchses, in der Unterstützung der Aus- und Weiterbildung seiner Mitglieder sowie in einer permanenten Mitwirkung an der Verbesserung von rechtlichen Rahmenbedingungen und Karrierechancen. (BUJ: ra)

BUJ: Kontakt und Steckbrief

Der Informationsanbieter hat seinen Kontakt leider noch nicht freigeschaltet.

- Anzeigen -




Kostenloser Compliance-Newsletter
Ihr Compliance-Magazin.de-Newsletter hier >>>>>>


Meldungen: Markt / Unternehmen

  • EuGH: Deutsche Staatsanwaltschaft nicht unabhängig

    Der Europäische Gerichtshof (EuGH) stellt in seinen Urteilen vom 27. Mai fest, dass deutsche Staatsanwaltschaften nicht hinreichend unabhängig gegenüber der Exekutive sind. In dem zugrundeliegenden Verfahren wurde Litauen hingegen die nach EU-Recht nötige justizielle Unabhängigkeit attestiert. Deutsche Staatsanwaltschaften dürfen künftig keinen Europäischen Haftbefehl mehr ausstellen, da die Gefahr einer Einflussnahme durch die Exekutive bestehe, etwa durch ein Justizministerium.

  • Leitfaden: Sicherheit fürs selbstfahrende Auto

    Mit dem vorgestellten Leitfaden "Vernetzte und autonome Mobilität" unterstützt eco - Verband der Internetwirtschaft e. V. die Automobilindustrie ab sofort dabei, das selbstfahrende Auto mit Cybersicherheit, Datenschutz und wohldefinierten Verantwortungs- und Haftungsbereichen auf die Straße zu bringen. "Unser Ziel ist es, die Automobilwirtschaft mit der Internetbranche noch enger zu verzahnen", sagt eco Geschäftsführer Alexander Rabe. In sechs Kapiteln beschäftigt sich der Leitfaden eingehend mit dem Datenaustausch von vernetzten und automatisierten Fahrzeugen, der notwendigen Cybersicherheit, mit Datenschutzfragen sowie mit dem Gewährleistungs- und Haftungsrecht. Autoren der Aritkel sind jeweils technische Experten sowie spezialisierte Rechtsanwälte.

  • Die Entscheidung der KJM ist unverständlich

    Der Jugendmedienschutz-Staatsvertrag sieht ein Zusammenspiel zwischen Anbieterkennzeichnung und nutzerseitigen Filterlösungen vor. Inhalteanbieter können entwicklungsbeeinträchtigende Online-Inhalte mit einer Alterskennzeichnung versehen, die Jugendschutzprogramme zusammen mit weiteren Funktionen nutzen, um eine altersspezifische Einordnung von Websites vorzunehmen. Mit der Installation der Software können Eltern ihre Kinder vor jugendgefährdenden Inhalten im Internet schützen. Die für diese Zwecke notwendige Eignung des Programms JusProg hatte zuvor die Freiwillige Selbstkontrolle Multimedia-Dienstleister e.V. (FSM) festgestellt. Jetzt jedoch hat die zuständige Kommission für Jugendmedienschutz (KJM) jene Beurteilung der FSM für unwirksam erklärt.

  • Gemischte Jahresbilanz zur DSGVO

    Seit rund einem Jahr gilt die EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO). Unternehmen und Organisation haben dadurch u.a. erweiterte Informationspflichten, müssen Verarbeitungsverzeichnisse für Personendaten erstellen sowie Datenschutz schon in Produktionsprozessen berücksichtigen. Aus Sicht des Digitalverbands Bitkom gibt es positive Effekte durch die DSGVO, aber weiterhin auch großen Nachbesserungsbedarf. "Auf der Haben-Seite stehen erstmals EU-weit einheitliche Datenschutzregeln. Mit der DSGVO hat die EU zudem eine internationale Strahlwirkung erzeugt. Globale Konzerne orientieren sich ebenso daran wie wichtige Handelspartner", sagt Bitkom-Präsident Achim Berg. Defizite gebe es vor allem in der praktischen Auslegung und Durchsetzung der Regeln. "Mitgliedsstaaten, Datenschutzbehörden und Unternehmen - sie alle interpretieren die Verordnung noch unterschiedlich", so Berg.

  • "Kitakrise": Korruption darf kein Mittel werden

    Angesichts fehlender Kitaplätze in Berlin schrecken Eltern auch vor dem Angebot der Zahlung von Schmiergeldern nicht mehr zurück. Laut Medienberichten gibt es unter anderem auf dem Internetportal Ebay-Kleinanzeigen immer wieder Angebote von Eltern, für die Vermittlung eines Kitaplatzes mehrere Tausend Euro zu zahlen. "Der steigende Bedarf an Kitaplätzen ist seit Jahren absehbar. Der Senat ist gefordert, die gesetzlichen Zusagen einzuhalten und den festgeschriebenen Anspruch auf einen Kitaplatz zu garantieren. Wenn das Vertrauen in die Handlungsfähigkeit der Politik abnimmt, kann das dazu führen, dass Menschen auch zu Korruption als Mittel der Not greifen", so Prof. Dr. Edda Müller, Vorsitzende von Transparency Deutschland.