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Grüne Elektronikprodukte einführen


Bewertungssystem für umweltverträgliche Elektronikprodukte: Dekra und Epeat vereinbaren strategische Partnerschaft
Als strategischer Partner von Epeat wird Dekra ein Netzwerk von lokalen Epeat-Experten in Europa, China und Südamerika bereitstellen


(30.05.11) - Die internationale Expertenorganisation Dekra und Epeat, Inc., die U.S.-amerikanische Rating-Organisation für "grüne" Elektronikprodukte, haben ein Abkommen über eine strategische Partnerschaft geschlossen. Dekra und Epeat werden ihre komplementären Stärken nutzen, um die Epeat-Zertifizierung für umweltverträgliche Elektronikprodukte weltweit bei Einkäufern und Herstellern einzuführen.

"Epeat" ist das maßgebliche Bewertungssystem für umweltverträgliche Elektronikprodukte. Es umfasst derzeit über 3.200 registrierte Produkte von 48 teilnehmenden Herstellern verschiedener Größen – von globalen Großunternehmen bis hin zu regionalen Kleinunternehmen – aus 41 Ländern. Je nach dem Erfüllungsgrad von 51 vorgegebenen umweltbezogenen Kriterien und Anforderungen wird das Epeat-Zertifikat in Gold, Silber oder Bronze verliehen: Beurteilt werden beispielsweise die Entsorgung von toxischen Stoffen, recyclinggerechtes Design, optimierte Produkt-Langlebigkeit, erhöhte Energieeffizienz, verfügbare Rücknahme- und Recycling-Dienste.

Als strategischer Partner von Epeat wird Dekra ein Netzwerk von lokalen Epeat-Experten in Europa, China und Südamerika bereitstellen und unterstützend bei Schulungen von Elektronikherstellern und -lieferanten sowie Einkäufern und anderen Parteien mitwirken. Epeat wiederum wird Dekra Mitarbeiter schulen, damit diese Epeat-Inhalte in ihre Beratungsarbeit rund um die Themen Nachhaltigkeit, Sicherheit und Gesundheit einbinden können. Gemeinsam werden die Partner um neue Hersteller werben, die sich mit ihrer Registrierung verpflichten, umweltgerechte Produkte herzustellen. Ebenso wollen sie die Aufmerksamkeit von Einkäufern auf das Register lenken, das eine wichtige Entscheidungshilfe bei der Beschaffung bietet.

"Für immer mehr Einkäufer – ganz gleich, ob diese für öffentliche oder privatwirtschaftliche Organisationen tätig sind – ist die Ökobilanz eines Produkts ein wichtiges Anschaffungskriterium", so Dr. Gesa Köberle, Leiterin des Bereichs Nachhaltigkeit bei Dekra. "Mithilfe von objektiven, strikten Normen, die umfassende Leistungskriterien beinhalten, stellen wir sicher, dass Unternehmen ihre Einkaufsziele erreichen. Darüber hinaus werden Hersteller für ihre Leistungen am Markt belohnt. Wir freuen uns, unser Expertenwissen mit dem Know-how von Epeat zu verknüpfen und dadurch Unternehmen zum Erfolg verhelfen zu können."

Epeat entstand aus einem Stakeholder-Konsensverfahren und wird von der US-amerikanischen, gemeinnützigen Organisation Green Electronic Council mit Sitz in Portland, Oregon, organisiert. Derzeit werden Computer (Desktops, Laptops, Thin Clients und Workstations) und Computerbildschirme nach der offen zugänglichen Normenserie IEEE 1680 (IEEE = Institute of Electrical and Electronic Engineers) bewertet. Die bestehende 1680-Normenserie soll um neue Standards für bildgebende Geräte und Fernseher erweitert werden; zudem ist für 2012 eine Erweiterung der Epeat-Produktkategorien vorgesehen.

"Die Forderung nach Transparenz und Rechenschaftspflicht in Bezug auf das Design und die Herstellung von Elektronikprodukten sowie die Entsorgung von Elektronik-Altprodukten nimmt weltweit zu", so Jeff Omelchuck, Executive Director von Epeat. "Dank der Partnerschaft mit einem weltweit präsenten und angesehenen Unternehmen wie Dekra wird Epeat dieser Forderung durch erstklassige Schulungs- und Supportleistungen für alle Teilnehmer am Elektronikmarkt nachkommen können. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit Dekra und darauf, unser Know-how sowie den Einsatz unseres Bewertungs-Tools durch diese Allianz erweitern zu können." (Dekra: ra)

Dekra: Kontakt und Steckbrief

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Meldungen: Markt / Unternehmen

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    Erkenntnisse des Recherchenetzwerks von NDR, WDR und "Süddeutscher Zeitung" belegen erneut Fälle von Abrechnungsbetrug von Ärzten, die die strukturellen Interessenkonflikte im Gesundheitswesen klar zu Tage treten lassen. Einkaufsrechnungen von Radiologen und Angebote von Pharmafirmen, die den Journalisten vorliegen, zeigen Betrugsfälle insbesondere bei Röntgen-Kontrastmitteln, die zu niedrigen Preisen erworben und teuer abgerechnet wurden. Alleine dadurch versickern mehr als 100 Millionen Euro im Gesundheitswesen Jahr für Jahr. Die Komplexität und Unübersichtlichkeit des Vertragswirrwarrs zwischen 109 gesetzlichen Kassen und Tausenden von Kliniken und Praxen kosten viel Geld und sind der Nährboden für Korruption und krumme Geschäfte - zulasten von Versicherten und Patienten. Gemeinsam könnten die Kassen schädliche Praktiken in Praxen und Kliniken leichter erkennen, abstellen und ggf. der Strafverfolgung zuführen.

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