Offenlegung von CO2-Emissionen


Dell unterstützt Zulieferer als erster IT-Anbieter bei der Erfassung ihrer CO2-Emissionen
Die SCLC wurde gegründet, um die so genannten "Carbon Footprints" und alle Klima-relevanten Informationen der Lieferketten der teilnehmenden Unternehmen zu ermitteln


(17.12.07) - Dell unterstreicht sein Umwelt-Engagement und ist als erster IT-Anbieter der US-amerikanischen Non-Profit-Organisation "Carbon Disclosure Project" beigetreten. Dadurch stellt das Unternehmen Zulieferern Standard-Methoden zur Offenlegung ihrer CO2-Emissionen zur Verfügung.

Im Rahmen ihres Engagements beim Carbon Disclosure Project (CDP) der Supply Chain Leadership Collaboration (SCLC) wird Dell intensiv mit ihren Zulieferern zusammenarbeiten, damit diese alle für Dell relevanten Umweltdaten offenlegen können. Dafür gibt das CDP entsprechende Richtlinien vor. Das standardisierte System stellt Zulieferern ein effizientes Instrument zur Umwelt-Berichterstattung zur Verfügung. Mangelhafte Vergleichbarkeit der Ergebnisse angesichts unterschiedlicher Systeme wird so vermieden.

Die SCLC wurde gegründet, um die so genannten "Carbon Footprints" und alle Klima-relevanten Informationen der Lieferketten der teilnehmenden Unternehmen zu ermitteln und offenzulegen, darunter Treibhausgas-Ausstöße, Emissions-Reduktionsziele und Umwelt-Strategien. Dies ist die erste Initiative zur Schaffung einer standardisierten Methode, dem "CDP Questionnaire Process". Er wird dazu verwendet, die CO2-Emissionen von Unternehmen in der gesamten Lieferkette zu ermitteln.

Im Carbon Disclosure Project schließen sich die weltweit führenden Unternehmen aller Branchen zusammen, deren CO2-Emissionen jedes Jahr im FT500-Report veröffentlicht werden. Der FT500-Report legt Daten der 500 weltweit größten Unternehmen offen.

Dell hatte erst kürzlich angekündigt, ihre CO2-Emissionen bis 2008 in allen Unternehmens-eigenen und gemieteten Niederlassungen zu neutralisieren. Im Rahmen ihrer Umwelt-Strategie berücksichtigt Dell auch die Emissionen ihrer Zulieferer und die Klima-Auswirkungen durch den Einsatz von Dell-Produkten. Seit Anfang dieses Jahres werden Zulieferer aufgefordert, ihre Emissionen offenzulegen.

"Das Carbon Disclosure Project heißt Dell bei der Supply Chain Leadership Collaboration herzlich willkommen", sagt Paul Dickinson, CEO des CDP. "Dell ist das erste IT-Unternehmen, das uns beitritt. Wir hoffen, dass andere Unternehmen Dells Beispiel folgen werden. Die Supply Chain ist häufig verantwortlich für einen großen Teil der Unternehmens-Emissionen. Durch die Zusammenarbeit mit Dell bei der Ermittlung der Emissionen hoffen wir, Dell dabei helfen zu können, seine eigenen CO2-Reduktionsziele zu erreichen."

"Unsere weltweite Supply Chain ist ein integraler Bestandteil unseres Engagements, das grünste Technolgie-Unternehmen der Welt zu werden", ergänzt Martin J. Garvin, Chief Procurement Officer und Senior Vice President bei Dell. "Das bedeutet auch, dass wir intensiv mit Zulieferern, Kunden und Aktionären zusammenarbeiten, um positive und bedeutende Veränderungen voranzutreiben." (Dell: ra)



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