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Zentrale Aspekte des Datenschutzes


Wie meistern Datenschutzbeauftragte erhöhtes Haftungsrisiko? - TÜV Rheinland richtet mit Unterstützung der IHK Köln und VDI die 1. Kölner Datenschutzkonferenz aus
Führende Datenschutz-Experten und -Praktiker beleuchten aktuelle Herausforderungen der digitalen Gesellschaft


(30.10.09) - Ob der Verlust von Kundendaten oder die systematische Überwachung der Mitarbeiter: Immer mehr Unternehmen geraten durch den fahrlässigen Umgang mit sensiblen Daten oder das bewusste Ausspionieren ihrer Belegschaft in die Schlagzeilen. Vielen Entscheidern und Datenschutzverantwortlichen ist allerdings noch nicht bewusst, dass das Haftungsrisiko inzwischen enorm gestiegen ist: Nach den jüngsten Novellierungen sieht das Bundesdatenschutzgesetz empfindliche Strafen vor.
Bereits bei leichten Verstößen sind Geldstrafen von bis zu 50.000 Euro, bei schweren Delikten Bußgelder in Höhe von bis zu 300.000 Euro möglich. Die Wirtschaftsskandale und die verschärfte Gesetzeslage einerseits sowie die zunehmende Internetkriminalität und der arglose Umgang vieler Internet-User mit persönlichen Informationen im Netz andererseits werfen dringende Fragen rund um den Datenschutz der digitalen Zukunft auf.

Die 1. Kölner Datenschutz-Konferenz, initiiert von TÜV Rheinland mit Unterstützung der Industrie- und Handelskammer zu Köln (IHK) und dem Verein Deutscher Ingenieure (VDI), wird Antworten darauf geben: Führende Datenschutz-Experten und versierte Praktiker aus allen gesellschaftlich relevanten Bereichen diskutieren am 07. und 08. Dezember in Köln zentrale Aspekte des Datenschutzes aus ihrer Sicht.

Zum Podium gehören unter anderem
>> Tom Köhler, Direktor Strategie Informationssicherheit & Kommunikation bei der Microsoft Deutschland GmbH,
>> der Vorsitzende des Verwaltungsgerichts Wiesbaden, Hans-Hermann Schild sowie
>> der ehemalige Bundesinnenminister Gerhart R. Baum, Leiter der Ermittlungen zur Datenschutzaffäre der Deutschen Bahn AG.

Eine der zentralen Fragen der Konferenz ist: Wie meistern Datenschutzbeauftragte, Geschäftsführer, leitende Mitarbeiter der Abteilungen Recht, Marketing und Vertrieb sowie IT-Sicherheitsbeauftragte, EDV-Leiter und Administratoren, Rechtsanwälte und Betriebsräte die neuen gesetzlichen Herausforderungen?

Der Expertentreff findet am 7. Dezember ab 17.30 Uhr im Börsensaal der IHK Köln, am 8. Dezember ab 9 Uhr im Hauptgebäude von TÜV Rheinland (in Köln) statt.

1. Kölner Datenschutz-Konferenz
Expertentreff für Effizienz und Rechtssicherheit im Datenschutz
7. Dezember 2009, 17.30 bis 20 Uhr, Börsensaal der IHK Köln
8. Dezember 2009, 9 bis ca. 18 Uhr, TÜV Rheinland-Hauptgebäude, Köln
(TÜV Rheinland: ra)

TÜV Rheinland: Kontakt und Steckbrief

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Meldungen: Markt / Unternehmen

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    Erkenntnisse des Recherchenetzwerks von NDR, WDR und "Süddeutscher Zeitung" belegen erneut Fälle von Abrechnungsbetrug von Ärzten, die die strukturellen Interessenkonflikte im Gesundheitswesen klar zu Tage treten lassen. Einkaufsrechnungen von Radiologen und Angebote von Pharmafirmen, die den Journalisten vorliegen, zeigen Betrugsfälle insbesondere bei Röntgen-Kontrastmitteln, die zu niedrigen Preisen erworben und teuer abgerechnet wurden. Alleine dadurch versickern mehr als 100 Millionen Euro im Gesundheitswesen Jahr für Jahr. Die Komplexität und Unübersichtlichkeit des Vertragswirrwarrs zwischen 109 gesetzlichen Kassen und Tausenden von Kliniken und Praxen kosten viel Geld und sind der Nährboden für Korruption und krumme Geschäfte - zulasten von Versicherten und Patienten. Gemeinsam könnten die Kassen schädliche Praktiken in Praxen und Kliniken leichter erkennen, abstellen und ggf. der Strafverfolgung zuführen.

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    In den kommenden Monaten wird der Einbau von intelligenten Stromzählern in Deutschland endlich in großem Umfang starten. Doch nach Ansicht des Digitalverbands Bitkom droht eine Überregulierung den Erfolg der sogenannten Smart Meter zu gefährden, die eine zentrale Rolle für das Gelingen der Energiewende spielen. "Wir brauchen verbindliche Standards und eine maximale Sicherheit, aber gleichzeitig müssen wir jetzt rasch die volle Funktionsvielfalt der Smart Meter ermöglichen", sagt Bitkom-Energieexperte Robert Spanheimer. "Wir dürfen nicht versuchen, die technischen Spezifikationen bis ins kleinste Detail des Datenaustausches vorzuschreiben. Dadurch verlieren wir viel zu viel Zeit und die notwendige Flexibilität für innovative Anwendungen."

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    Wichtiger als langwierige Grundgesetzänderungen sind schnelle und verlässliche Schritte im Klimaschutz, an denen sich die Wirtschaft neu und nachhaltig ausrichten kann, so Dr. Katharina Reuter, Geschäftsführerin von UnternehmensGrün. Angesichts der neuen Debatte um "Klimaschutz als Staatsziel" warnt der Verband der grünen Wirtschaft davor, das Grundgesetz als Feigenblatt zu missbrauchen. "Die Unternehmen brauchen keine Verfassungslyrik, sondern konkrete Taten", so Reuter. Damit umweltfreundliche Produkte und Dienstleistungen sich durchsetzen, müssten umweltschädliche Produkte vor allem teurer werden. "Das gilt für Energie genauso wie für Lebensmittel und andere Güter."

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    Die Antikorruptionsorganisation Transparency Deutschland fordert den Deutschen Bundestag auf, die Empfehlungen des Europarats für bessere Regeln für Lobbyismus endlich umzusetzen. Die Staatengruppe des Europarats gegen Korruption (GRECO) kritisiert den Stand der Umsetzung in ihrem 2. Umsetzungsbericht zu ihren Empfehlungen zur Korruptionsprävention in Bezug auf Abgeordnete, Richter und Staatsanwälte aus dem Jahr 2014 als "allgemein unbefriedigend". Nur drei der acht Empfehlungen wurden bislang umgesetzt. Von den fünf nicht oder nur teilweise umgesetzten Empfehlungen betreffen vier den Deutschen Bundestag. Kritisiert werden insbesondere unklare Regeln für Lobbyismus, ungenügende Offenlegungspflichten bei Interessenkonflikten und die mangelhafte Durchsetzung der bestehenden Anzeigepflichten und Regeln. Die GRECO empfiehlt zudem eine unabhängige Kommission für eine effektive Kontrolle.

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    In diesem Jahr findet mit dem DIIR-Kongress wieder das größte Treffen der Internen Revisoren im deutschsprachigen Raum statt. Vom 21. bis 22. November 2019 findet diese wichtige Veranstaltung des Berufsstandes im Internationalen Congress Center in Dresden statt. Es wartet ein ganz besonders umfangreiches und hochkarätiges Programm mit drei Plenarsitzungen, 57 Fachsitzungen, 15 Erfa-Börsen sowie einer begleitenden Messe bzw. Infobörse auf die etwa 800 Teilnehmer.