- Anzeigen -

Green-IT-Maßnahmen in Europa


Die Hälfte aller europäischen IT-Manager verfolgen eine Green-IT-Strategie in ihren Unternehmen beziehungsweise planen eine Einführung in den nächsten 24 Monaten planen
Michael Dell würdigte in Brüssel die Vorreiterrolle der EU beim Umweltschutz


Michael Dell:
Michael Dell: Europa Vorreiter einer umweltfreundlichen Energiepolitik, Bild: Dell

(29.09.08) - Anlässlich seines Besuchs in Brüssel würdigte Michael Dell die Initiativen der Europäischen Kommission für eine umweltfreundliche Beschaffung in Unternehmen, eine nachhaltige Industriepolitik und den Beitrag der Kommission für mehr Energie-Effizienz im ITK-Sektor. In Gesprächen mit der Europäischen Kommission in Brüssel erklärte Michael Dell, Chairman und CEO bei Dell, dass sein Unternehmen sehr eng mit den EU-Behörden zusammenarbeiten will, um die Rahmenbedingungen für einen Schutz der Umwelt bei gleichzeitiger Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit und Produktivität festzulegen.

"Die Europäische Kommission spielt eine wichtige Rolle, wenn es darum geht, die Mitgliedsstaaten beim Einsatz der Informations- und Kommunikationstechnologie für umweltfreundliche öffentliche Infrastrukturen und Dienstleistungen zu motivieren. Als Vorreiter einer umweltfreundlichen Energiepolitik kann Europa auch weltweit vergleichbare Vorhaben beeinflussen und inspirieren", sagte Michael Dell. "Mit dem richtigen Policy-Mix werden wir gemeinsam den Übergang meistern und die Zukunft einer florierenden und klimafreundlichen Wirtschaft gestalten."

Mit den für Umwelt und die Informationsgesellschaft zuständigen Mitgliedern der EU-Kommission diskutierte Michael Dell über den Beitrag, den Green-IT zur Bewältigung der Umwelt- und Klimaprobleme in der Wirtschaft leisten kann. Michael Dell zufolge können Green-IT-Maßnahmen die Effizienz und Produktivität in allen Wirtschaftsbereichen fördern und damit zu einer besseren Ausnutzung der Energie-Ressourcen beitragen.Dabei erwähnte Michael Dell insbesondere eine unter anderem von Dell initiierte Studie der Climate Group (1). Sie kam zu dem Ergebnis, dass es allein durch intelligente ITK-Nutzung möglich sei, die globalen CO2-Emissionen bis 2020 um 15 Prozent zu senken.

IT-Abteilungen in Europa haben Green-IT im Einsatz

Darüber hinaus hat Dell die Ergebnisse einer IDC-Studie (2) veröffentlicht. Sie zeigt, dass bereits mehr als die Hälfte aller europäischen IT-Manager eine Green-IT-Strategie in ihren Unternehmen verfolgen beziehungsweise eine Einführung in den nächsten 24 Monaten planen. Als wichtigsten Grund bezeichneten 75 Prozent der europäischen Unternehmen den Kostendruck, während 72 Prozent regulatorische Vorschriften nannten. Michael Dell zufolge entwickeln mehrere europäische Länder sehr ehrgeizige Green-IT-Strategien, und er fügte hinzu: "Dell möchte mit Unternehmen der Privatwirtschaft ebenso wie mit öffentlichen Institutionen zusammenarbeiten und sie bei ihren Vorhaben unterstützen."

Mehr als ein Drittel der Befragten gab an, dass die IT eine bedeutende Rolle bei der Reduktion des Energieverbrauchs, aber auch bei der Verfolgung von Corporate-Social-Responsibility-Zielen spielt.

Zielvorgabe erreicht

Dell arbeitet an dem selbst gesetzten Ziel, das umweltfreundlichste Technologie-Unternehmen der Welt zu werden. Dies beinhaltet, organisationsweit umwelteffizient zu wirtschaften und einzukaufen sowie die Kunden bei einem möglichst einfachen Einsatz von Green-IT zu beraten. Dazu gehört unter anderem der vollständige Übergang zu LED-Displays bei neuen Laptops in den nächsten zwölf Monaten. Die Quecksilber-freien LED-Displays von Dell arbeiten weit Energie-effizienter als herkömmliche Bildschirme. So verbraucht beispielsweise Dells 15-Zoll-LED-Bildschirm durchschnittlich 43 Prozent weniger Energie bei maximaler Bildhelligkeit - das spart Kosten und schont die Umwelt.

Bereits im Juni erreichte Dell einen wichtigen Meilenstein bei der Energie-Effizienz. Als erstes IT-Unternehmen brachte Dell ein 80-Plus-Gold-zertifiziertes Server-Netzteil auf den Markt. Das Dell-Netzteil erfüllt bereits seit Sommer 2008 die erst ab dem 1. Juli 2009 vorgeschriebenen Climate-Savers-Ziele für Server und war seiner Zeit damit um mehr als ein Jahr voraus.

Schon im August, und damit rund ein halbes Jahr früher als geplant, hat Dell sein Ziel verwirklicht, CO2-neutral zu werden. Erreicht wird dies durch eine Kombination aus höherer Energie-Effizienz, vermehrten Investitionen in grüne Energie und einer Kompensation der verbleibenden Umweltbelastungen. Beispielhaft für Energie-Effizienz im Produktbereich ist Dells Mini-PC Studio Hybrid. Er ist rund 80 Prozent kleiner und verbraucht bis zu 70 Prozent weniger Energie als ein Standard-Desktop.

Auf Basis der seit 2005 verkauften Geräte mit Power-Management-Funktionen schätzt Dell, dass Kunden allein durch den Einsatz von OptiPlex-Systemen mehr als 2,8 Milliarden US-Dollar gespart und so zur Vermeidung von rund 27 Millionen Tonnen CO2 beigetragen haben.

(1) The Climate Group. "SMART2020: Enabling the low carbon economy in the information age"

(2) IDC Green IT Barometer White Paper (IDC# IDCWP28Q, September 2008, sponsored by Dell)
(Dell: ra)

- Anzeigen -




Kostenloser Compliance-Newsletter
Ihr Compliance-Magazin.de-Newsletter hier >>>>>>


Meldungen: Umweltschutz und Compliance

  • Europäisches Umweltrecht belastet KMU

    Am 3. Mai 2012 berichtete der Verband zur Rücknahme und Verwertung von Elektro- und Elektronikaltgeräten (Vere e.V.) vor der Stoiber-Gruppe in Brüssel über die Verwaltungslasten von kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) der Elektronikbranche, die durch Anforderungen und Pflichten des Europäischen Umweltrechts entstehen. Ziel der Stoiber Gruppe (High Level Group) ist die Vermeidung überflüssiger Verwaltungslasten europäischer Unternehmen, die Verbesserung der europäischen Wettbewerbsfähigkeit und die Bewahrung der mit den EU-Rechtsvorschriften intendierten umweltpolitischen und wirtschaftlichen Ziele.

  • CO2-neutrale Energieversorgung des Verkehrssektors

    Alternative Kraftstoffe haben das Potenzial, fossile Energiequellen im Verkehrssektor allmählich zu ersetzen. So könnte bis 2050 ein nachhaltiges Verkehrssystem geschaffen werden. Dies geht aus einem Bericht hervor, den die Sachverständigengruppe zum Thema Kraftstoffe der Zukunft im Verkehrssektor heute der Europäischen Kommission vorlegte.

  • Quecksilber aus zerbrochenen Energiesparlampen

    Energiesparlampen – Fachleute sprechen von Kompaktleuchtstofflampen – sind gut für das Klima, enthalten aber geringe Mengen an Quecksilber. Geht eine Lampe zu Bruch, kann das giftige Schwermetall in die Innenraumluft gelangen. Eine erste orientierende Stichprobe des Umweltbundesamtes (UBA) mit zwei Lampen zeigt nun: Unmittelbar nach dem Bruch kann die Quecksilber-Belastung um das 20-fache über dem Richtwert von 0,35 Mikrogramm/Kubikmeter (µg/m3) für Innenräume liegen, bei dem das UBA und seine Innenraumkommission eine Beseitigung der Ursache empfehlen.

  • Änderung umweltrechtlicher Vorschriften

    Die Bekanntgabe einer Messung von Emission aus besonderem Anlass erfolgt durch die zuständige Behörde des Bundeslandes, in dem der Besitzer einer Anlage seinen Geschäftssitz hat oder die Tätigkeit ausgeführt werden soll.

  • Quecksilber in Energiesparlampen

    Die Bundesregierung will in Zukunft bei der Entsorgung und Erfassung von Energiesparlampen stärker auf den Handel setzen. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung (17/197) auf eine Kleine Anfrage (17/65) der Fraktion Die Linke über Maßnahmen zur Verminderung der Gesundheitsbelastung von Verbrauchern durch Quecksilber in Energiesparlampen hervor.