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Europäische Start-ups und KMU


Europäischer Innovationsrat unterstützt bahnbrechende Projekte von sieben deutschen Firmen
Die für das Förderinstrument Accelerator Pilot ausgewählten Start-ups und KMU kommen aus 18 Ländern, wobei die meisten aus Deutschland, Frankreich und Israel stammen und 21 Prozent von Geschäftsführerinnen geleitet werden

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Die EU-Kommission hat 38 der vielversprechendsten europäischen Start-ups und KMU, darunter sieben aus Deutschland, ausgewählt für eine Förderung des Europäischen Innovationsrats. Mit Hilfe der Förderung in Höhe von 1 bis 17 Mio. Euro können die Unternehmen bahnbrechende Innovationen in Europa entwickeln und verbreiten. Dies ist die letzte Finanzierungsrunde in der Pilotphase des Förderinstruments Accelerator, für die mehr als 4.200 Bewerbungen eingegangen sind - so viele wie nie zuvor. Zu den unterstützten Innovationen deutscher Firmen gehören ein Tool für die Echtzeit-Ferninspektion von Fabriken, eine Technik zur Reduzierung von Silizium bei der Solarzellenherstellung und eine Technologie, die Grasfasern als neuen Rohstoff für die Papierindustrie einführt.

Mariya Gabriel, Kommissarin für Innovation, Forschung, Kultur, Bildung und Jugend, sagte: "Diese große Nachfrage nach Unterstützung durch den Europäischen Innovationsrat zeigt, dass es in Europa keinen Mangel an hervorragenden Ideen für bahnbrechende Technologien und Innovationen gibt. Das neue gemischte Finanzierungsmodell füllt eine Finanzierungslücke, und der Innovationsrat im neuen Forschungsprogramm Horizont Europa wird es noch viel mehr visionären Forschern und Unternehmern ermöglichen, ihre Träume in Europa zu verwirklichen."

Die für das Förderinstrument Accelerator Pilot ausgewählten Start-ups und KMU kommen aus 18 Ländern, wobei die meisten aus Deutschland, Frankreich und Israel stammen und 21 Prozent von Geschäftsführerinnen geleitet werden.

Die Unternehmen wurden nach einer Bewertung durch externe Experten ausgewählt. Die 134 Bewerbungen mit der höchsten Punktzahl wurden zu einem Online-Pitch vor einer unabhängigen Jury aus Experten, Investoren und Unternehmern eingeladen.

Jedes Unternehmen erhält einen Zuschuss von bis zu 2,5 Mio. Euro, um die Entwicklung seiner Innovation zu unterstützen. 19 von ihnen erhalten außerdem eine direkte Kapitalbeteiligung von bis zu 15 Mio. Euro aus einem kürzlich gegründeten Fonds. Neben der finanziellen Unterstützung haben die Start-ups und KMU Zugang zu Coaching, Networking und zusätzlichen Dienstleistungen, die ihnen beim Aufbau ihres Unternehmens helfen. Das Pilotprogramm hat sich bewährt, im Rahmen des Accelerator-Programms wurden seit Dezember 2019 insgesamt 293 Unternehmen für eine Finanzierung in Höhe von über 1 Mrd. Euro ausgewählt.

Zusätzlich zu den für die Finanzierung ausgewählten Projekten wurden 1.291 Start-ups und KMU unabhängig bewertet, die alle Kriterien für eine Finanzierung erfüllen und mit dem Exzellenzsiegel ausgezeichnet werden, um ihren Zugang zu anderen Finanzierungsquellen zu unterstützen.

Hintergrund
Nach der erfolgreichen Pilotphase wird der Europäische Innovationsrat mit einem Budget von 10 Mrd. Euro Anfang 2021 im Rahmen des nächsten Forschungs- und Innovationsprogramms Horizont Europa (2021-2027) eingeführt. Er wird einfachere Anträge, verbesserte Finanzierungsmöglichkeiten und ein breiteres Angebot an unterstützenden Dienstleistungen und Netzwerken beinhalten. (Europäische Kommission: ra)

eingetragen: 16.01.21
Newsletterlauf: 05.03.21

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Meldungen: Europäische Kommission

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    Im Rahmen einer Initiative, mit der gewährleistet werden soll, dass die EU-Wettbewerbsvorschriften Tarifverhandlungen der Solo-Selbstständigen nicht entgegenstehen, hat die Europäische Kommission heute eine öffentliche Konsultation eingeleitet, um Meinungen und Informationen von Bürgern, Unternehmen, Sozialpartnern, Hochschulen, staatlichen Stellen und sonstigen Interessenträgern einzuholen. Sowohl in der digitalen Wirtschaft als auch in anderen Bereichen gibt es Solo-Selbstständige, denen es gegenüber bestimmten Unternehmen/Einkäufern von Arbeitsleistung an Verhandlungsmacht fehlt, sodass sie nur wenig Einfluss auf ihre Entlohnung und ihre Arbeitsbedingungen nehmen können. Tarifverhandlungen können in diesem Zusammenhang ein wirksames Instrument darstellen, um bessere Arbeitsbedingungen zu erreichen.

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    Die EU-Kommission will sicherstellen, dass Frauen und Männer in der EU gleiches Entgelt bei gleicher Arbeit erhalten. Mit einem vorgelegten Vorschlag sollen Arbeitgeber künftig zu mehr Lohntransparenz verpflichtet und der Zugang zur Justiz für Opfer von Lohndiskriminierung verbessert werden. "Gleiche Arbeit verdient gleiches Entgelt. Und für gleiches Entgelt braucht man Transparenz. Arbeitnehmerinnen müssen wissen, ob ihre Arbeitgeber sie fair behandeln. Sollte dies nicht der Fall sein, dann müssen sie sich zur Wehr setzen können und das bekommen, was ihnen zusteht", so Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen. Der Vorschlag zur Lohntransparenz stellt eine politische Priorität von Kommissionspräsidentin von der Leyen dar und enthält Maßnahmen zur Lohntransparenz, darunter Angaben zum Entgelt für Arbeitsuchende, das Recht auf Informationen über das Einkommen von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern, die gleiche Arbeit verrichten, sowie Berichterstattungspflichten im Hinblick auf geschlechtsspezifisches Lohngefälle für große Unternehmen.

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