- Anzeigen -
Besuchen Sie auch unser Zeitschriftenportfolio im Bereich Governance, Risk, Compliance & Interne Revision

Sie sind hier: Home » Markt » Hintergrund

Business Service Management gewinnt an Bedeutung


Einhaltung von spezifischen Compliance-Regelungen ein Treiber für das Business-Service-Management
BSM: Unternehmen, die erfolgreich arbeiten wollen, müssen hinsichtlich Compliance und der anderen genannten Bereiche gut aufgestellt sein

(19.01.09) - ASG Software Solutions, Hersteller von Business-Service-Management(BSM)-Lösungen und Anbieter des Business Service Portfolio (BSP), prognostiziert die steigende Bedeutung von BSM im Jahr 2009. Als Gründe dafür benennt das amerikanische Softwareunternehmen höhere Anforderungen in den Bereichen der Virtualisierung, IT-Sicherheit und Compliance sowie die Weiterentwicklung neuer Technologien.

Anders als für viele andere IT-Bereichen, in denen 2009 von Einsparungen auszugehen ist, werden nach Einschätzungen von ASG die Ausgaben für System Management und Rechenzentren 2009 steigen.

BSM-Strategien, die auf einer föderierten Configuration Management Database (CMDB) aufbauen, die umfangreiche Geschäftsinformationen zur Erreichung der Unternehmensziele liefert, werden für CIOs auch künftig hohe Priorität haben. Denn durch die Umsetzung solcher Strategien lassen sich mit Hilfe von Asset-Konsolidierung und Modernisierung Kosten senken und Ressourcen wirksamer einsetzen. In der Vergangenheit gab es immer wieder Schwierigkeiten mit monolithischen CMDB-Implementierungen. Deshalb prognostiziert ASG, dass Unternehmen in diesem Jahr auf eine Strategie setzen werden, die IT-Optimierung und BSM stufenweise umsetzt.

"Gleichgültig, ob aufgrund von Compliance-Anforderungen oder der Notwendigkeit, neue Technologien in die IT-Infrastruktur zu implementieren – wenn Unternehmen ihre IT- und Business-Assets weiter optimieren möchten, werden sie gerade 2009 vor neuen Herausforderungen stehen", sagt Brent Brightwell, Senior Vice President von ASG Marketing und Produktmanagement. "In diesem Jahr werden Systemhäuser vor allem End-to-end-Lösungen in folgenden Schlüsselbereichen des System Management empfehlen: Performance Management, Metadaten Management, Infrastruktur- und Operations-Management, Service Support, Information Management und Applications Management."

Bei der Suche nach den richtigen Lösungen sollten Unternehmen dabei vor allem wissen, wie ihre bevorzugten IT-Systemhäuser folgende Kernkriterien erfüllen:

  • CMDB-Föderierung sorgt für Effizienz in der IT und im Business: Ein großer Vorteil der Implementierung einer CMDB ist ihre Fähigkeit, Informationen zwischen CMDBs und anderen Management Data Repositories (MDRs) auszutauschen, statt nur Informationsquellen einzeln zu integrieren. Dadurch haben Unternehmen die Möglichkeit, kostensparend auf Informationen aus komplexen und herstellerunabhängigen IT-Infrastrukturen zuzugreifen. Zunehmende Bedeutung der CMDB bei ITIL: Viele Unternehmen werden aktiv Projekte vorantreiben, die Information Technology Infrastructure Library (ITIL) v3 Best Practices in ihre IT-Infrastruktur integrieren. ITIL v3 misst dem Configuration Management System (CMS), das Daten verschiedener CMDBs, Tools und anderer vertrauenswürdiger Quellen vereint, zunehmende Bedeutung bei. Dadurch kann eine unternehmensübergreifende Zusammenarbeit ermöglicht und das Business kontinuierlich verbessert werden.
  • Virtualisierung – Hilfe oder Hindernis? Virtualisierung hat eine Vielzahl von Vorteilen. Zum Beispiel hilft sie Unternehmen dabei, Dienstleistungen anzubieten, ohne zusätzlich Kosten für physische Assets aufzuwenden. Allerdings wird so eine weitere komplexe Schicht auf die ohnehin schon komplizierte Infrastruktur gelegt. Um die Infrastrukturkapazität, Risk Governance, Softwarelizenzierung, Compliance und Service Continuity zu analysieren und zu managen, bedarf es eines umfassenden Überblicks – sowohl für virtuelle als auch für physische Assets von verschiedenen Anbietern.
  • Zugänglichkeit versus Sicherheit: Die fortschreitende Implementierung von Cloud Computing und der steigende Einsatz von mobilen Endgeräten mit Zugriff auf Netzwerke werden zunehmend die Systemsicherheit gefährden. Der Netzwerk-Support und das Management für mobile oder dezentralisierte Anwendungen stehen vor größeren Herausforderungen, da immer mehr Nutzer Zugang zu Netzwerken haben. In den USA werden bereits Richtlinien umgesetzt, die von Unternehmen, die persönliche Informationen in Clouds zur Verfügung stellen, strengere Sicherheitsstandards fordern.

Einhaltung von spezifischen Compliance-Regelungen: Gesetzliche Regelungen wie der Sarbanes-Oxley Act (SOX), Basel II, GDPdU, das EU-Data-Retention-Gesetz, der Health Insurance Portability and Accountability Act (HIPAA) und Branchenstandards wie etwa die Einhaltung von Vorschriften der Payment Card Industry (PCI) erfordern von Unternehmen, dass sie ein Information Management in ihrer IT-Infrastruktur etablieren. Unternehmen müssen diese Anforderungen mit dem beabsichtigten Nutzen ihrer Systeme abgleichen und dabei gleichzeitig neue Gesetze und Regelungen einhalten.

"Unternehmen, die erfolgreich arbeiten wollen, müssen hinsichtlich Compliance und der anderen genannten Bereiche gut aufgestellt sein", sagt Brightwell. "Eine effektive Business-Service-Management-Strategie ist dafür unerlässlich." (ASG Software: ra)

- Anzeigen -




Kostenloser Compliance-Newsletter
Ihr Compliance-Magazin.de-Newsletter hier >>>>>>


Meldungen: Markt / Hintergrund

  • Versicherungsbranche & Digitale Sprachassistenten

    Für den Abschluss einer Unfallversicherung ist es in der Regel zu spät, wenn es einem erst oben auf der Skipiste einfällt. Das Versäumnis vor dem Urlaub ließe sich durch den Einsatz digitaler Sprachassistenten lösen: "Hey Siri, ich will für heute eine Unfallversicherung buchen." Eine solche situative Vereinbarung mithilfe von Siri, Cortana, Alexa und Co. bedingt eine vollständig integrierte digitale Antragsstrecke. Aktuell liefern die meisten Skills allerdings nur Informationen - beispielsweise zum Wetter oder Pollenflug - sowie Unterhaltung und Spiele. Diverse Branchen, darunter Versicherungen, beginnen jedoch mit diesen digitalen Möglichkeiten zu experimentieren. "In Zukunft wird der digitale Vertragsabschluss immer wichtiger, etwa um jüngere Menschen zu erreichen und Prozesse zu beschleunigen", erläutert Matthias Stauch, Experte für smarte Lösungen und Vorstand der Intervista AG.

  • Sicherheitsvorfälle & Datenschutzverstöße

    Am 25. Mai 2018 trat die EU-DSGVO in Kraft und zwang zahlreiche Unternehmen und Organisationen dazu ihre bürokratischen Prozesse zur Bearbeitung und Speicherung von personenbezogenen Daten auf die neuen Anforderungen anzupassen. Gleichzeitig gab es zahlreiche Bedenken bezüglich Abmahnwellen und Strafverfahren wegen fahrlässiger Behandlung von Kundendaten, vor allem bei großen Internet Service-Anbietern und Online-Shops. Nach einem Jahr lässt sich für beides konstatieren, dass es relativ ruhig geblieben ist. Weder gab es die befürchteten Abmahnwellen noch gab es viele publikumswirksame Anzeigen und Strafverfahren. Für die meisten Schlagzeilen hat bislang die Klage der französischen Datenschutzagentur gegen Google gesorgt.

  • Datenschutz für digitale Handelsbeziehungen

    Vertreter der Internetwirtschaft aus Europa und den USA sowie der US-Politik haben am 22. Mai die Weichen gestellt für einen besseren transatlantischen Datenschutz. Der spielt, so waren sich die Teilnehmer im Ergebnis einig, eine immer wichtigere Rolle für die Wirtschaft auf beiden Seiten des Atlantiks. Das Privacy Shield muss daher gestärkt werden. Zu den Gesprächen hatte der eco - Verband der Internetwirtschaft e. V. und sein US-amerikanischer Partnerverband i2Coalition eingeladen. Die Roundtable-Gespräche in Washington D.C. waren der dritte und vorerst letzte Termin der Veranstaltungsreihe, die am 7. Februar in Brüssel gestartet und am 12. Februar in Berlin fortgesetzt wurde.

  • Wahrung der Compliance im Blick

    Zwei Gesetzesvorgaben drängen derzeit die Chefetagen, sich mit dem Thema Verschlüsselung zu beschäftigen. Die europäische Datenschutz-Grundverordnung (EU DSGVO) trat am 25. Mai 2018 in Kraft und stärkt die Datenschutzrechte von Privatpersonen. Die Verschlüsselung personenbezogener Daten ist durch sie EU-weit gesetzliche Pflicht geworden. Empfindliche Bußgelder, gepaart mit der hohen Chance, dass Verstöße gegen die EU DSGVO tatsächlich auffallen, sorgen dafür, dass Unternehmen sich zunehmend um die Wahrung ihrer Compliance sorgen. Bereits 2016, zwei Jahre vor Inkrafttreten der EU DSGVO, wurde die Know-how-Schutz-Richtlinie der Europäischen Union zur Förderung der Binnenwirtschaft veröffentlicht. Ihr Ziel ist es, im EU-Raum einheitliche Schutzregeln für Geschäftsgeheimnisse zu schaffen. In Deutschland wurden die Vorgaben am 21. März 2019 im Geschäftsgeheimnisgesetz (GeschGehG) als neues Stammgesetz verabschiedet. Jetzt müssen Geschäftsgeheimnisse, um rechtlich als solche zu gelten, nachweisbar von den Unternehmen geschützt werden. Wer sensible Daten unverschlüsselt versendet, bleibt ohne gesetzlichen Schutz, wenn Geschäftsgeheimnisse beim Datenversand abgefangen und von anderen genutzt werden.

  • Verwendung der personenbezogenen Daten

    Im ersten Jahr der europäischen Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) kehrte in die Unternehmen eine größere Datenhygiene ein. Sie waren gezwungen einen besseren Schutz und eine verantwortungsbewusstere Verwaltung der Daten europäischer Bürger zu gewährleisten. Um dies zu erreichen, mussten die Unternehmen den Überblick über die Vorhaltung von Datenbeständen erhalten, die oft über mehrere verschiedene Abteilungen verstreut aufbewahrt wurden. Nur auf einer einheitlichen Datenbasis - die oftmals als Data dictionary oder data repository bezeichnet wird - konnte festgestellt werden, ob die Erlaubnis zur Verwendung der personenbezogenen Daten tatsächlich vorliegt.