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Kampf gegen Geldwäsche in Deutschland


Die Hauptkritikpunkte gegenüber den Banken liegen in der mangelnden Überwachung der Low-Risk-Kunden in Bezug auf Customer Due Diligence und Transaktionsüberwachungen
Manchen Banken haben erkannt, dass Compliance-Lösungen nicht nur ein Kostenfaktor sind, sondern eine effiziente Abklärung schaffen, die Geld und Zeit spart


(26.03.10) - Innovations Software Technology, Anbieterin von Anti-Geldwäsche-Lösungen (Anti-money laundering: AML), stellt dar, welche Maßnahmen deutsche Banken im Kampf gegen Geldwäsche bereits unternommen haben und wie sie ihre Bemühungen verstärken können, um kriminellen Geldwäsche-Aktivitäten vorzubeugen.

Auch wenn der kürzlich veröffentlichte Bericht der OECD-Finanzermittlungsgruppe (FATF) darstellt, dass Deutschland beim Kampf gegen Geldwäsche international zurückliegt, gibt es laut Innovations bereits zahlreiche Banken, die entsprechende Maßnahmen eingeleitet haben.

"Hier kommt es gezielt darauf an, die Kunden ganzheitlich zu prüfen – und alle Risiken zu beobachten. Die Hauptkritikpunkte gegenüber den Banken liegen in der mangelnden Überwachung der Low-Risk-Kunden in Bezug auf Customer Due Diligence und Transaktionsüberwachungen", sagt Thomas Schmid, Mitglied der Geschäftsführung der Innovations Software Technology GmbH.

Zahlreiche Banken haben schon eine Softwarelösung implementiert, die sämtliche Transaktionen prüft, die Risiken gewichtet und ungewöhnliche Transaktionen aufdeckt. Dies allein ist jedoch nicht ausreichend. Gemäß den Customer Due Diligence Vorschriften sind sie dazu verpflichtet, Informationen zu ihren Kunden einzuholen, diese im KYC (Know Your Customer) – Profil zu erfassen und die gemachten Angaben zu überprüfen.

Manchen Banken nutzen Anti-Geldwäsche-Lösungen schon auf internationaler Ebene: Sie haben erkannt, dass Compliance-Lösungen nicht nur ein Kostenfaktor sind, sondern eine effiziente Abklärung schaffen, die Geld und Zeit spart.

"Eigenentwicklungen oder manuelle Lösungen sind oftmals nicht ausreichend und sicher genug, um Geldwäsche zu verhindern", sagt Thomas Schmid. "Der OECD-Bericht kritisiert, dass die Transaktionen von Low-Risk-Kunden nicht hinreichend überwacht werden. Oft verzichten Banken auf diese genaue Überprüfung, um Ressourcen zu sparen", führt der Experte weiter aus.

"Auch wenn Deutschland nicht alle Anforderungen der FATF-Geldwäsche-Experten erfüllt, sind wir auf gutem Wege. Jetzt gilt es, effiziente Maßnahmen zu ergreifen", schließt Thomas Schmid. (Innovations Software Technology: ra)

Innovations Software Technology: Steckbrief

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Meldungen: Markt / Hintergrund

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    Der Bundesrat verabschiedete am 25. Juni 2021 das Legal-Tech-Gesetz ("Gesetz zur Förderung verbrauchergerechter Angebote im Rechtsdienstleistungsmarkt"). Bayerns Justizminister Georg Eisenreich: "Legal-Tech-Plattformen können Zeit und Kosten sparen. Durch das Gesetz werden die Anforderungen an die Legal-Tech-Plattformen verschärft. Das begrüße ich ausdrücklich - Verbraucher und Unternehmer brauchen Rechtssicherheit." Die Justizministerkonferenz hatte den Bund vergangenes Jahr auf Initiative Bayerns aufgefordert, Rechtssicherheit für Verbraucher und Unternehmen bei Legal Tech zu schaffen. Das nun vorliegende Gesetz ist für Justizminister Eisenreich aber nur ein Schritt in die richtige Richtung. Eisenreich: "Weitere müssen folgen. Insbesondere bei drei Punkten sehe ich weiteren Nachbesserungsbedarf."

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