Sie sind hier: Home » Markt » Hinweise & Tipps

Zoll stellt IT-Systeme um


Wie Unternehmen die ATLAS-Release-Wechsel erfolgreich vorbereiten
Die wichtigsten Änderungen in ATLAS 2.3 und ATLAS 8.6

(30.07.15) - Das IT-System ATLAS (Automatisiertes Tarif- und Lokales Zollabwicklungssystem) ermöglicht die weitgehend automatisierte Abfertigung und Überwachung des grenzüberschreitenden Warenverkehrs in Deutschland. Mit ATLAS 2.3 (Ausfuhr) und ATLAS 8.6 (Einfuhr, NCTS, SumA und Zolllager) stellt der Zoll aktuell auf neue Versionen um. Welche Auswirkungen hat dies auf die Unternehmen und wie können sie sich auf die Umstellung vorbereiten? In einem neuen White Paper fasst AEB die wichtigsten Änderungen in den Bereichen Einfuhr und Ausfuhr zusammen und gibt Tipps für einen erfolgreichen Release-Wechsel.

Es ist ein Thema, das die Außenwirtschaftsabteilungen der Unternehmen mit schöner Regelmäßigkeit beschäftigt: Änderungen des Automatisierten Tarif- und Lokalen Zollabwicklungssystems (ATLAS). Diese so genannten ATLAS-Releases nimmt der Zoll etwa alle zwei Jahre vor. Aktuell werfen die Releases 2.3 (Ausfuhr) und 8.6 (Einfuhr, NCTS, SumA und Zolllager) ihre Schatten voraus. Zwei Änderungen sind hier beispielsweise:

Anschreibemitteilungen bei ATLAS 8.6
Unternehmen konnten Anschreibemitteilungen (AZen) bisher auch dann übermitteln, wenn die Zollstelle geschlossen war. Güter konnten auch während dieser Zeit überlassen werden, da der Zoll die Wartefrist bei AZen nicht stoppte. Ab ATLAS 8.6 ändert der Zoll diese Regelung und stoppt Wartezeiten solange Zollstellen geschlossen sind.

Empfänger von Nachforschungsersuchen bei ATLAS 2.3
Ein direkter Vertreter kann nun in einer Ausfuhranmeldung angeben, ob der Zoll ein eventuelles Nachforschungsersuchen (E_EXP_FUP) an ihn selbst oder alternativ an den Anmelder senden soll.

Soll der Anmelder das Nachforschungsersuchen erhalten, muss für diesen eine Kommunikationsadresse für die Nachrichtengruppe "EXP" in den Teilnehmer-Stammdaten von ATLAS hinterlegt sein.

Der Zoll hat seine Systeme intern bereits umgestellt. Auf die Import- und Exportabwicklung sowie die ATLAS-Meldungen der Unternehmen hat dies bis zum Ende einer weichen Migration im Frühjahr 2016 zunächst keine Auswirkung. Dennoch rät AEB Außenwirtschaftsverantwortlichen, sich schon jetzt auf die Umstellung vorzubereiten und zu prüfen, inwieweit betriebswirtschaftliche Prozesse ihrer Unternehmen von den Änderungen betroffen sind.

Damit sich Verantwortliche einen Überblick verschaffen können, fasst das neue AEB-White Paper "ATLAS-Release-Wechsel erfolgreich meistern" die wichtigsten Änderungen der Releases 2.3 und 8.6 zusammen. Darüber hinaus gibt es Tipps für einen erfolgreichen Release-Wechsel. (AEB: ra)

AEB: Kontakt und Steckbrief

Der Informationsanbieter hat seinen Kontakt leider noch nicht freigeschaltet.


Kostenloser Compliance-Newsletter
Ihr Compliance-Magazin.de-Newsletter hier >>>>>>


Meldungen: Invests

  • Vorbereitung auf NIS2: ein strategischer Imperativ

    In einer Zeit, in der Cyber-Bedrohungen größer und raffinierter denn je sind, hat die Europäische Union (EU) mit der Einführung der Richtlinie zur Netz- und Informationssicherheit (NIS2) einen wichtigen Schritt zur Stärkung ihrer digitalen Verteidigung getan. Die NIS2-Richtlinie baut auf der Grundlage der Vorgängerrichtlinie aus dem Jahr 2016 auf und ist eine Reaktion auf die zunehmenden Angriffe auf Lieferketten und den Bedarf an robusteren Meldeverfahren in ganz Europa.

  • Datenverlust: Bedrohungen von außen und innen

    Das Vertrauen in den öffentlichen Sektor und seine Datenschutzmaßnahmen hat Risse bekommen. Laut einer aktuellen Studie geben 32 Prozent der deutschen Bürgerinnen und Bürger an, dass sie es bevorzugen würden, wenn Behörden zum Schutz ihrer persönlichen Daten weiterhin mit analogen Mitteln wie Papierdokumente arbeiteten.

  • Maßnahmen für die NIS2-Compliance

    Bis 17. Oktober 2024 müssen die neuen EU-Richtlinien zur Netzwerk- und Informationssicherheit (NIS2) von allen Mitgliedstaaten durch lokale Gesetzgebung umgesetzt werden. Als Strafrahmen legt die EU bis zu 10 Millionen Euro oder 2 Prozent des weltweiten Jahresumsatzes fest. Deutschland könnte sogar noch strengere Vorgaben und höhere Strafen beschließen.

  • Betriebliche Resilienzmaßnahmen einführen

    Die Zahl der Cyberangriffe auf den Finanzsektor nimmt weltweit zu, und auch in Deutschland stellen Cyberattacken nach Einschätzung der Finanzaufsicht BaFin eine große Gefahr insbesondere für Banken und Versicherer sowie deren Dienstleister dar.

  • Regulierung nach der Finanzkrise

    Der vom Bundeskabinett beschlossene Jahreswirtschaftsbericht 2024 trägt den Titel "Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig stärken". Dieses Ziel ist uneingeschränkt zu begrüßen, allerdings sollte es sich auf die Wettbewerbsfähigkeit der gesamten deutschen Wirtschaft beziehen und damit auch die Banken einschließen. Denn als Herz-Kreislauf-System unserer Wirtschaft spielen diese eine ganz besondere Rolle.

Wir verwenden Cookies um unsere Website zu optimieren und Ihnen das bestmögliche Online-Erlebnis zu bieten. Mit dem Klick auf "Alle akzeptieren" erklären Sie sich damit einverstanden. Erweiterte Einstellungen