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IP-Bitstream Access: Deutsche Telekom unter Druck


Spätestens ab Anfang 2008 muss die Deutsche Telekom alternativen Anbietern weitreichenden Zugang zu ihrem Netz anbieten
Colt begrüßt bevorstehende Entscheidung der Bundesnetzagentur: Freier Zugang zum Breitbandnetz der Deutschen Telekom fördert fairen Wettbewerb

(16.08.07) - Spätestens ab Frühjahr kommenden Jahres muss die Deutsche Telekom AG auf Druck der Bundesnetzagentur (BNetzA) ihr Festnetz weiter öffnen und Wettbewerbern umfassenden Zugang gewähren. Möglich macht dies eine bevorstehende Regulierung des so genannten "IP-Bitstream Access".

Mit dem erweiterten Zugang können Wettbewerber der Telekom größere Strecken aus dem Netz des Bonner Konzerns nutzen als bisher – und somit auch ländliche Regionen besser bedienen. Zudem erlaubt ein Bitstream-Zugang den Wettbewerbern die so genannte entbündelte Nutzung von DSL-Leitungen. Bisher sind diese an Telefonanschlüsse der Deutschen Telekom gekoppelt.

"Die bevorstehende Öffnung des Netzes ist ein wichtiges Zeichen für den dringend notwendigen Wettbewerb im Breitband-Massenmarkt", betont Richard Oosterom, Vorsitzender der Geschäftsführung der Colt Telecom GmbH. "Der jahrelange Streit um den Zugang zum Breitbandnetz der Deutschen Telekom für Wettbewerber muss nun endlich ein Ende haben.

Die Erfahrungen im Ausland zeigen uns, dass nur ein funktionierender Wettbewerb günstigere Preise für die Breitbandnutzung schaffen und gleichzeitig neue, innovative Dienste hervorbringen kann. Daher ist es wichtig, nun endlich Nägel mit Köpfen zu machen und Wettbewerbern sowohl für den Privatkunden- als auch für den Geschäftskundenmarkt freien Zugang zum Netz der Deutschen Telekom zu bieten."

Europaweit einheitliche Vorgaben für ATM-Bitstream gefordert
Richard Oosterom erläutert einen weiteren wichtigen Punkt: "Jetzt ist der richtige Zeitpunkt für die Bundesnetzagentur, den für den Geschäftskundenmarkt so dringend notwendigen Zugang zum ATM-Netz der Deutschen Telekom zu ermöglichen. Denn nur so können Anbieter wie Colt professionelle Breitband-Dienste bundesweit anbieten und damit für echten Wettbewerb sorgen."

Während solche Dienste in den anderen zwölf europäischen Ländern, in denen Colt tätig ist, bereits angeboten würden und Geschäfte mit erheblichem Umsatz möglich seien, habe Deutschland im europäischen Vergleich eine traurige Ausnahmestellung. Einem europaweit tätigen Anbieter wie Colt würde es so schwer gemacht, einheitliche Angebote mit gleichen Service-Parametern für alle seine Geschäftskunden in Europa anzubieten. (Colt Telecom: ra)


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