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Wirtschaft hat hohe Erwartungen an die Blockchain


Jedes dritte Großunternehmen hält Blockchain für so revolutionär wie die Erfindung des Internets
Mehrheit sieht Deutschland bei der Technologie aber noch unter den Nachzüglern

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Blockchain gilt neben Künstlicher Intelligenz und dem Internet of Things als Technologie mit einem enormen Potenzial. Jedes siebte Unternehmen (15 Prozent) geht sogar davon aus, dass Blockchain die Gesellschaft und Wirtschaft ebenso stark verändern wird wie das Internet. Unter den Großunternehmen mit 500 oder mehr Mitarbeitern stimmt sogar jedes Dritte (36 Prozent) dieser Aussage zu. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage unter 1.004 Unternehmen ab 50 Mitarbeitern im Auftrag des Digitalverbands Bitkom.

"Es gibt eine Vielzahl von oft revolutionären Anwendungsmöglichkeiten der Blockchain. Weltweit arbeiten Unternehmen an Blockchain-Projekten, alltagstaugliche Lösungen sind aber noch Mangelware", sagt Bitkom-Präsident Achim Berg. "Jedes Unternehmen ist gut beraten, bereits heute die Möglichkeiten für das eigene Geschäft auszuloten und auf dieser Basis neue Geschäftsmodelle zu entwickeln."

Dabei sieht die deutsche Wirtschaft durchaus noch Nachholbedarf. So gibt jedes zehnte Unternehmen (10 Prozent) an, dass die deutsche Wirtschaft verglichen mit anderen Ländern bei der Blockchain derzeit abgeschlagen sei, rund jedes zweite (46 Prozent) ordnet sie unter den Nachzüglern ein. Ähnlich viele Unternehmen (40 Prozent) sehen Deutschland im Mittelfeld – aber keines führend oder in der Spitzengruppe. "Wir haben die Chance, Deutschland zum Vorreiter bei Blockchain-Anwendungen zu machen. Dazu brauchen wir auch die im Koalitionsvertrag angekündigte, umfassende Blockchain-Strategie der Bundesregierung", so Berg.

In den Unternehmen fehlt es aber auch noch an Know-how zur Blockchain und an Erkenntnissen zu den Anwendungsmöglichkeiten der Technologie.

Hinweis zur Methodik: Grundlage der Angaben ist eine Umfrage, die Bitkom Research im Auftrag des Digitalverbands Bitkom durchgeführt hat. Dabei wurden 1.004 für das Thema digitale Technologien verantwortliche Personen (u.a. Leiter Informationstechnik, Leiter Digitalisierung, technische Direktoren) von Unternehmen aller Branchen mit 50 und mehr Beschäftigten telefonisch befragt. Die Umfrage ist repräsentativ.
(Bitkom: ra)

eingetragen: 30.12.18
Newsletterlauf: 19.02.19

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Meldungen: Studien

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    Der Wirecard-Skandal hat die Debatte über die Rolle von Wirtschaftsprüfern angefacht. Eine neue Studie von Transparency Deutschland zeigt: Bei Nachhaltigkeitsberichten erhalten Großunternehmen das Siegel der Wirtschaftsprüfer, auch wenn diese tatsächlich nur äußerst wenige Unternehmensangaben geprüft haben. Transparency Deutschland hat zum vierten Mal die nach den GRI-Standards erstellten Nachhaltigkeitsberichte deutscher Großunternehmen mit Blick auf die Themen Korruption und politische Einflussnahme untersucht. Das Ergebnis: Insgesamt sind die Nachhaltigkeitsberichte zu unvollständig, uneinheitlich und nicht ausreichend transparent. Dadurch ist keine Vergleichbarkeit der ethischen Bemühungen der Unternehmen gegeben.

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    Das DIIR führt zusammen mit den Instituten aus Österreich und der Schweiz regelmäßig eine Befragung von Revisionsleitungen durch. Die Erhebung dient seit Jahrzehnten den Revisionsleitern und Stakeholdern der Unternehmen als wertvolle Orientierungshilfe für die aktuelle und zukünftige Ausrichtung der Revisionsarbeit. Nach drei Jahren haben das DIIR, das Institut für Interne Revision Österreich (IIA Austria) und der schweizerische Verband für Interne Revision (IIA Switzerland) Anfang 2020 nun wieder eine aktuelle Befragung durchgeführt, die den aktuellen Stand der Internen Revision aufzeigt.

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