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Risk Management als Teil der CSR-Strategie


Risk Management ist die Herausforderung für die Zeit nach der Krise
Aktuelle wirtschaftliche Turbulenzen werden ein Umdenken im Bereich der Risikovorsorge und dem Umgang mit Risiken bewirken


(11.11.09) - Ziel der Studie "Rethinking Risks" von RSA Group, die in Großbritannien mit gesamteuropäischem Fokus durchgeführt wurde, war es, ein Bild vom Umgang mit Risiken zu bekommen und wie Risiken Einzelpersonen und Unternehmen, Einstellungen und Geschäftsverhalten beeinflussen.

Laut dieser Studie werden die aktuellen wirtschaftlichen Turbulenzen ein Umdenken im Bereich der Risikovorsorge und dem Umgang mit Risiken bewirken. Sowohl in Unternehmen als auch im privaten Umfeld verlangen Privatpersonen und Entscheider nach einer klaren Analyse der bestehenden Risiken und einer Strategie, wie zukünftige Risiken minimiert werden können.

Allerdings belegt der zyklische Verlauf von immer wiederkehrenden wirtschaftlichen Einbrüchen, dass der verantwortungsbewusste Umgang mit geschäftlichen Risiken eine lediglich temporärere Erscheinung ist, da nur von Krisen direkt betroffene Personen die Notwendigkeit sehen, durch langfristiges Risikomanagement Risiken vorzubeugen.

Die jetzt in das Wirtschaftsleben eintretenden Personen sind geprägt durch die Erfahrung der aktuellen Wirtschaftskrisen und haben ein Bewusstsein dafür erlangt, dass Risiken gemanagt werden müssen. An diesen Personen ist es, besonders wenn sie Führungspositionen erlangt haben, ein Risikobewusstsein weiterzugeben, ohne ängstlich zu sein und ein langfristig angelegtes Risk Management zu initiieren.

Joachim von Lauff, Leiter Vertrieb bei RSA in Deutschland, sagt: "Die Studie unserer Kollegen in Großbritannien zeichnet ein typisches Bild auch für Deutschland: Wenn die Wirtschaft nach einer Krise wieder anzieht, werden bestehende Risiken gerne außer Acht gelassen und die so genannten "Business Leader" gehen danach häufig fahrlässig mit Risiken um. Dagegen erfordern die Erfahrungen aus der derzeitigen wirtschaftlichen Krise, dass das Thema Risk Management auf der Tagesordnung jedes Management-Treffens eines Unternehmens stehen muss."

Die Folgen der Krise im Überblick
>> Viele Unternehmen werden ängstlich und unprofessionell versuchen Risiken zu minimieren, dadurch aber viele sich bietende Chancen verpassen.

>> Risk Management wird einen höheren Stellenwert auf Geschäftsführungs-Ebene bekommen.

>> Im Rahmen ihrer Kommunikationsstrategie haben große Unternehmen und Organisationen besonders in der Finanzbranche das Risk Management als Teil ihrer Corporate Social Responsibilty (CSR) zu betrachten, um die Skepsis in der Bevölkerung zu minimieren und Potentiale zu wecken.

>> Sowohl Verbraucher als auch Personen auf Management-Ebene werden mehr Wert auf den richtigen, weil auf sie zugeschnittenen, Versicherungsschutz legen und, als Folge dessen, enger mit Maklern und Versicherungen zusammenarbeiten.

>> Verantwortungsvolle und vertrauenswürdige Berater werden in allen Marktsegmenten gefragt sein um die Fähigkeiten und Potentiale von kleinen und großen Unternehmen auszubauen.
(RSA Group: ra)

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Meldungen: Studien

  • DSGVO: Verschärfte Kontrollen angekündigt

    Auch ein Jahr nach Ende der Übergangsfrist haben deutsche Unternehmen noch einiges zu tun, um die Anforderungen der Datenschutz-Grundverordnung (EU-DSGVO) vollständig zu erfüllen. Laut einer aktuellen Umfrage von TÜV SÜD sagt rund ein Drittel der Befragten, dass ihr Unternehmen die erforderlichen Maßnahmen nur teilweise (29 Prozent) oder gar nicht (6 Prozent) umgesetzt hat. "Trotz erster Bußgelder ist die anfangs befürchtete breite Abmahnwelle bisher ausgeblieben. Doch inzwischen haben die Aufsichtsbehörden einzelner Bundesländer wie z.B. Baden-Württemberg verschärfte Kontrollen angekündigt", sagt Andreas Rübsam, Director Data Protection der TÜV SÜD Sec-IT GmbH. "Die gute Nachricht: Auch wenn man in seinem Unternehmen noch zu wenig oder gar nichts getan hat, ist es nie zu spät, damit anzufangen. Man sollte sich zumindest einen externen Berater holen." Genau das haben laut Umfrage bereits einige Unternehmen ganz (34 Prozent) oder teilweise (24 Prozent) getan, um sich fit für die EU-DSGVO zu machen.

  • Datenschutz: Fokus der Compliance-Verantwortlichen

    Die Professionalisierung der Compliance-Arbeit in deutschen Unternehmen schreitet voran. Allerdings werden relevante Risiken weiterhin unterschätzt. Die nachlassende Unterstützung bei Compliance-Themen durch das Management bereitet den Compliance-Verantwortlichen in Unternehmen Sorge. Die Digitalisierung kommt hingegen auch in den Compliance-Abteilungen deutscher Unternehmen an und wird dort überwiegend als Chance wahrgenommen, die Compliance zu verbessern. Das sind die wichtigsten Ergebnisse der repräsentativen, branchenübergreifenden Studie "CMS Compliance-Barometer", die von der Wirtschaftskanzlei CMS Deutschland im Jahr 2018 zum vierten Mal erhoben wurde. Der CMS Compliance-Index, der angibt, wie stark Compliance in Großunternehmen implementiert ist, hat sich in diesem Jahr auf einem hohen Wert von 67,1 von möglichen 100 Zählern stabil gehalten.

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    Droht der deutschen Wirtschaft das Ende der fetten Jahre? Laut aktuellem CFO Survey von Deloitte, dem Stimmungsbarometer der Finanzvorstände, geht der Trend in diese Richtung. Zwar wird die wirtschaftliche Lage nach wie vor sehr positiv beurteilt - Drei Viertel der befragten CFOs bewerten die Lage in Deutschland als gut oder sehr gut, zwei Drittel teilen diese Ansicht für die USA. Allerdings wandelt sich das Bild, wenn es um die Aussichten der kommenden 12 Monate geht. 31 Prozent der Befragten rechnen mit einer Verschlechterung der Konjunktur, nur 19 Prozent mit einer Verbesserung. Rund ein Drittel erwartet gar eine Rezession hierzulande. Die konjunkturelle Skepsis überträgt sich auch auf die Unternehmensebene: Lediglich sechs Prozent der Befragten planen Neueinstellungen - bei der Befragung vor einem Jahr waren es 31 Prozent. Ein deutliches Minus gibt es auch bei den geplanten Investitionen: 18 Prozent der Befragten wollen diese steigern (Frühjahr 2018: 47 Prozent).

  • Datenrisikobewertungen bei über 700 Unternehmen

    Der neue Datenrisiko-Report von Varonis Systems zeigt erneut ein alarmierendes Ausmaß an Exposition interner und sensibler Dateien innerhalb von Unternehmen - auch nach Inkrafttreten der DSGVO. So sind durchschnittlich 22 Prozent der Ordner eines Unternehmens für jeden Mitarbeiter zugänglich, in jedem zweiten Unternehmen (53 Prozent) können alle Mitarbeiter auf mehr als 1.000 sensible Dateien zugreifen und bei fast ebenso vielen (51 Prozent) unterliegen mehr als 100.000 Ordner keiner Zugriffsbeschränkung. Für den diesjährigen Report wurden mehr als 54 Milliarden Dateien - rund zehn Mal mehr als im letzten Bericht - im Rahmen von Datenrisikobewertungen bei über 700 Unternehmen aus rund 30 Branchen und mehr als 30 Ländern analysiert.

  • Datenschutzproblem hat keine Priorität

    Eine Analyse von Symantec zeigt: Zwei von drei Hotel-Webseiten sichern Buchungsdetails sowie persönlichen Daten ihrer Gäste nicht ausreichend, sodass diese von Dritten eingesehen werden können. Daher überrascht es nicht, dass 80 Prozent der deutschen Verbraucher zunehmend um ihre Privatsphäre besorgt sind. Dies geht aus dem aktuellen Norton LifeLock Cyber Safety Insights Report 2018 von Norton by Symantec hervor. Angesichts des jetzt bekannt gewordenen Datenschutzrisikos auf Hotel-Webseiten ist diese Sorge nicht gänzlich unbegründet und könnte die Vorfreude auf den kommenden Sommerurlaub trüben.