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Rechnungswesensystem und Compliance


Studie zum Thema "Systeme für das Rechnungswesen": Woran erkennen Entscheider die Systeme, die Compliance- und Sicherheitsanforderungen genügen?
Rechnungswesen: Zertifikate für GoB/GoBS, GdPDU, TÜV-Bescheinungen oder Wirtschaftsprüfertestate geben Anhaltspunkte über Gesetzeskonformität, Zuverlässigkeit oder etwa Richtigkeit der Buchungen


(01.08.07) - Bei kaum einem anderen IT-System ist das Bedürfnis nach Sicherheit in Bezug auf Zuverlässigkeit, Gesetzeskonformität, Richtigkeit, Datenschutz, Integrität oder Transparenz so nachhaltig wie bei den Systemen für das Rechnungswesen. Woran aber erkennen Entscheider die Systeme, die diesen Sicherheitsanforderungen genügen? Mit der "SoftTrend Studie 250 - Rechnungswesensysteme 2007" unterstützt die Hamburger Unternehmensberatung SoftSelect IT-Entscheider bei der Auswahl der richtigen Rechnungswesen-Lösung. Insgesamt 42 Anbieter mit 49 Lösungen haben sich an der diesjährigen SoftSelect Untersuchung beteiligt.

Zertifikate für GoB/GoBS, GdPDU, TÜV-Bescheinungen oder Wirtschaftsprüfertestate und insbesondere deren Prüfberichte, soweit sie denn vom Systemanbieter zur Ansicht bereitgestellt werden, geben Entscheidern erste wichtige Anhaltspunkte über Gesetzeskonformität, Zuverlässigkeit oder etwa Richtigkeit der Buchungen. Jedoch spielt das Prüfungsdatum in diesem Zusammenhang eine große Rolle, da jeweils nur eine bestimmte Release-Version geprüft wird und das Prüfergebnis für neuere Release-Versionen seine Gültigkeit verliert. So hat die aktuelle "SoftTrend Studie 250 – Rechnungswesensysteme 2007" von SoftSelect ergeben, dass die Wirtschaftsprüfungstestate der Systemanbieter, die teilweise die Prüfungskomponenten GdPDU und GoBS mit abdecken, hinsichtlich der Testatausstellung vereinzelt sogar über zehn Jahre auseinander liegen. Umso wichtiger ist es, sich beim Systemanbieter über Umfang und aktuelle Prüfergebnisse zu erkundigen.

Im Vergleich zur Vorjahresuntersuchung haben die Anwender das vergangene Jahr dazu genutzt, vorhandene Defizite zu Wettbewerbern und Marktführern mit weiterentwickelten Modulen und der Integration externer Partnerlösungen zu beseitigen. So verfügen mittlerweile alle untersuchten Lösungen über ein integriertes Kassenbuch für Barauszahlungen und Barbuchungen, welches die Abläufe speziell bei Geschäftsreisen erheblich erleichtert. In der vergangenen SoftTrend Untersuchung hatten noch knapp sieben Prozent weniger ein Kassenbuch integriert. Ein ähnlich hoher Anstieg ist auch bei den Features "Integriertes Electronic Banking" (2007: 90,0 Prozent, 2006: 83,6 Prozent) und "Rechnungseingangsbuch" (2007: 98 Prozent, 2006: 90.2 Prozent) "Workflow-Unterstützung" (2007: 82,0 Prozent, 2006: 75,4 Prozent), "Business Intelligence" (2007: 78,0 Prozent, 2006: 70,5 Prozent) und Kennzahlen-/ Frühwarnsystem (2007: 76,0 Prozent, 2006: 68,9 Prozent) zu verzeichnen.

Aufgrund von Kostengesichtspunkten haben in den letzten Jahren sowohl Outsourcing- als auch Shared Service Center- Ansätze im Gegensatz zur klassischen Inhouse-Abwicklung stetig an Bedeutung gewonnen. Mit der zunehmenden Komplexität an behördlichen Vorgaben wie die revisionssichere Archivierungspflicht, GoBS, Abgabenordnung, GdPDU oder internationalen Richtlinien wie IAS/IFRS oder Sarbanes Oxley-Act (SOX) entscheiden sich immer mehr Unternehmen für eine Outsourcing oder Shared Service Variante. Mittlerweile werden auch häufiger Aufgaben wie das Konzerncontrolling und Corporate Performance Management in ähnliche Organisationsstrukturen eingebettet.

An der diesjährigen SoftTrend Studie 250 – Rechnungswesensysteme 2007 des Hamburger Beratungshauses SoftSelect haben insgesamt 42 Unternehmen mit 49 Lösungen teilgenommen. (SoftSelect: ra)


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