- Anzeigen -

Erkenntnisse zur Digital Governance im Mittelstand


Digital Governance im Mittelstand: Ergebnisse einer qualitativen Untersuchung und Ableitung von Handlungsempfehlungen
Durch die digitale Governance werden Innovationen gefördert und ungeeignete Investitionen verhindert

- Anzeigen -





Von Prof. Dr. Wolfgang Becker, Alexander Burggraf, Dr. Tim Botzkowski

Bisherige Untersuchungen konzentrieren sich primär auf die digitale Transformation oder Corporate Governance. Dieser Beitrag hingegen stellt eine Digital Governance in mittelständischen Unternehmen in den Fokus der Betrachtung und zeigt anhand einer Aufarbeitung wissenschaftlicher Literatur und Beraterstudien sowie anschließend durchgeführter Interviews, dass Digital Governance derzeit noch eine untergeordnete Rolle spielt.

Die Erkenntnisse zeigen, dass es noch zahlreiche Herausforderungen und Grenzen im Rahmen einer Digital Governance gibt, gleichzeitig damit jedoch auch eine Vielzahl von Chancen für die Unternehmen besteht.

Auf Basis der Ergebnisse kann geschlussfolgert werden, dass die erfolgreiche Einführung einer Digital Governance die digitale Transformation unterstützt.

Dieser Beitrag aus der Zeitschrift für Corporate Governance (ZCG) (Ausgabe 1, 2018; Seite 5 bis 11) wurde von der Redaktion von Compliance-Magazin.de gekürzt.

In voller Länge können Sie ihn und weitere hier nicht veröffentliche Artikel im ZCG lesen.


Zeitschrift für Corporate Governance - Leitung und Überwachung in der Unternehmens- und Prüfungspraxis

Hier geht's zur Kurzbeschreibung der Zeitschrift

Hier geht's zum Probe-Abo
Hier geht's zum Normal-Abo

Hier geht's zum pdf-Bestellformular (Normal-Abo) [106 KB]
Hier geht's zum pdf-Bestellformular (Probe-Abo) [104 KB]

Hier geht's zum Word-Bestellformular (Normal-Abo) [41 KB]
Hier geht's zum Word-Bestellformular (Probe-Abo) [39 KB]

- Anzeigen -




Kostenloser Compliance-Newsletter
Ihr Compliance-Magazin.de-Newsletter hier >>>>>>


Im Überblick: ZCG

Zeitschrift für Corporate Governance (ZCG)

  • Strategischer Berater des Vorstands

    Mehrfachmandate von Aufsichtsräten werden durch Forschung und Praxis regelmäßig diskutiert. Dabei herrscht jedoch Uneinigkeit darüber, inwiefern Mehrfachmandate zum Vor- oder Nachteil für Unternehmen sein können und wie verbreitet das Phänomen der "Mandatskumulierer" ist. Daran anknüpfend diskutiert der Beitrag die theoretische Wirkung und praktische Verbreitung von Mehrfachmandaten in den Aufsichtsräten deutscher börsennotierter Unternehmen.

  • Compliance-Maßnahmen rücken in den Vordergrund

    Die Bundesregierung hat kürzlich den Entwurf der Bundesregierung eines "Gesetzes zur Stärkung der Integrität in der Wirtschaft" (Verbandssanktionengesetz) beschlossen und damit das Gesetzgebungsverfahren eingeleitet. Bislang konnten Straftaten, die aus Unternehmen heraus begangen wurden, nach geltendem Recht lediglich mit einer Geldbuße nach dem Gesetz über Ordnungswidrigkeiten (OWiG) gegenüber dem Unternehmen geahndet werden. Diese Straftaten waren dann auch der Höhe nach begrenzt. Ein Unternehmensstrafrecht im eigentlichen Sinne gab es bislang in Deutschland nicht.

  • Regelorientiertes Compliance-Management

    Die Steuerung des Mitarbeiterverhaltens nimmt im Rahmen des Compliance-Managements für Unternehmen eine immer größere Bedeutung ein. Nicht nur aufgrund von Unternehmensskandalen und einer hierdurch gestiegenen Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit, sondern auch aufgrund verschärfter gesetzlicher Vorschriften steht die Thematik immer mehr im Fokus. Der vorliegende Beitrag geht diesbezüglich der Frage nach, inwieweit verschiedene Compliance-Instrumente in der Unternehmens praxis implementiert wurden. Als empirische Grundlage dient eine im Jahr 2020 durchgeführte Studie unter 142 Unternehmen.

  • Digitale Erpressung und Identitätsdiebstahl

    Aufgrund des technologischen Fortschritts steigt das Risiko, einem Cyber-Angriff zum Opfer zu fallen, für mittelständische Unternehmen signifikant an. Die Relevanz des Themas ist in den Unternehmen oftmals bekannt, dennoch ist der Umsetzungsstand zum Thema Cyber-Security in der deutschen Unternehmenspraxis nur moderat. Dementsprechend sollten Mittelständler auf bestehende Lücken im Unternehmen aufmerksam gemacht und für das Thema Cybercrime sensibilisiert werden. Das Aalener Institut für Unternehmensführung (AAUF) nahm sich dieser Aufgabe an und befragte in der Studie "Cybercrime im Mittelstand" 415 Unternehmen.

  • Zentrale Rolle: Nachhaltigkeitsberichterstattung

    Dieser Beitrag untersucht die Berichterstattung über Compliance-Management-Systeme (CMS) in Bezug auf offengelegte Elemente, Fokusthemen und Maßnahmen in den Nachhaltigkeitsberichten von Unternehmen aus den Auswahlindizes DAX, MDAX, TecDAX und SDAX. Mittels deskriptiver Inhaltsanalyse werden Branchenunterschiede und univariate Einflüsse der Indexzugehörigkeit untersucht. Regressionsanalysen messen potenzielle Einflüsse von Unternehmenseigenschaften wie z. B. Größe und Anzahl der Unternehmenssegmente auf die CMS-Berichterstattung.

  • Steigender Strategiebezug der Aufsichtsratsarbeit

    Globale Megatrends wie die Digitalisierung und der Klimawandel zwingen Unternehmen zur Transformation etablierter Geschäftsmodelle. Die Bedeutung einer effizienten und konsequenten Entscheidungsfindung an der Unternehmensspitze steigt. Vor diesem Hintergrund muss sich auch die Corporate Governance verändern. Unternehmen mit einer dualistischen Board-Struktur müssen Wege finden, wie ein kontinuierlicher und offener Strategiedialog zwischen den Organen etabliert und verstetigt werden kann. Der Beitrag zeigt, wie deutsche Unternehmen mit dieser Herausforderung umgehen und welche Prozesse und Strukturen notwendig sind. Wir argumentieren, dass ein neues Selbstverständnis der Organe notwendig ist, um erfolgreich zu sein.

  • Reform des Deutschen Corporate Governance-Kodex

    Nach der Prüfung durch das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz (BMJV) ist die überarbeitete Fassung des Deutschen Corporate Governance Kodex (DCGK) mit der Veröffentlichung im Bundesanzeiger am 20.3.2020 nach langem Warten in Kraft getreten. Der neugefasste Kodex enthält zum einen durch die Einführung der Kategorie der Grundsätze eine grundlegend neue Regelungsstruktur. Zum anderen wurden insbes. weiterführende Empfehlungen zur Ausgestaltung der Vorstandsvergütung und zu den Anforderungen an die Unabhängigkeit von Vertretern der Anteilseigner im Aufsichtsrat verankert. Im vorliegenden Beitrag werden die Kodexänderungen kommentierend dargestellt und es wird analysiert, inwieweit die Anpassungen zur Weiterentwicklung der hiesigen Corporate Governance (CG) beitragen.

  • Stellenwert der Governance-Thematik

    Der internationale Systemwettbewerb zwischen unterschiedlichen Corporate-Governance-Systemen prägt insbesondere seit der Jahrtausendwende die Diskussion in Wissenschaft und Unternehmenspraxis. Neueste Studienergebnisse deuten darauf hin, dass die Konvergenz zwischen den Systemen zwar in den vergangenen beiden Dekaden zugenommen hat, zugleich aber das wesentliche Unterscheidungskriterium der Systemausgestaltung in Form der Anzahl von Führungs- und Kontrollgremien beibehalten wurde. Zudem zeigen die Resultate, dass die Effektivität solcher Systeme nur teilweise von deren formaler Gestaltung geprägt wird und stattdessen mindestens ebenso stark davon abhängig ist, wie diese tatsächlich im Unternehmen gelebt und umgesetzt werden.

  • Nachhaltigkeitsstrategie von Unternehmen

    Die aktuellen politischen und gesellschaftlichen Diskussionen sind geprägt von ökologischen und sozialen Themen. Als Treiber der Weltwirtschaft werden Unternehmen dabei zunehmend in die Verantwortung genommen. Sie stellen sich im Zuge der Umsetzung von nachhaltigen Maßnahmen der Frage nach der Vereinbarkeit mit den wirtschaftlichen Zielsetzungen. Wie, wann und wo es sich für Unternehmen lohnen kann, nachhaltig zu agieren, zeigen aktuelle Forschungsergebnisse der Universität Würzburg.

  • Security follows Strategy?

    In der Vergangenheit haben vor allem Beispiele von Cyberangriffen auf besonders sensible Industrien eine wachsende politische, mediale und wissenschaftliche Aufmerksamkeit für das Thema Cybersicherheit hervorgerufen. Während in Unternehmen inzwischen ein ausgeprägtes Bewusstsein für die tendenziell weiter zunehmenden Gefahren von außen existiert, werden mögliche Angriffe von innen oftmals noch verkannt oder unterschätzt. Zugleich ändern sich in den Unternehmen die Voraussetzungen von Cybersicherheit im Zuge von Automatisierungsprozessen und des vermehrten Einsatzes von Robotertechnologie. Fraglich ist, wie sich die damit einhergehende Transformation von Prozessen und Rollen im Unternehmen auf die innere und äußere Cybersicherheit auswirkt und welche Implikationen dies für die Corporate Governance hat. Anhand einer theoriegeleiteten und technikzentrierten ökonomischen Analyse wird aufgezeigt, vor welchen Herausforderungen die verschiedenen Stakeholder im Unternehmen bei der Gewährleistung der inneren und äußeren Cybersicherheit stehen und welche Ansatzpunkte für die Gestaltung der Corporate Governance sich daraus ergeben.