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Digitalisierung und ihre Auswirkungen


IT-Revision und Digitalisierung: Bewährtes mit Neuem verbinden
Die global sehr unterschiedlichen Auffassungen vom Datenschutz führen zu Ungleichgewichten bei der Ausgestaltung von Geschäftsmodellen und können Fragen nach der Wettbewerbsfähigkeit aufwerfen

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Prof. Dr. Matthias Knoll

Als das DIIR im November 1958 gegründet wurde, erschien zeitgleich im Harvard Business Review unter der Rubrik Change Management der Beitrag "Management in the 1980‘s" von Harold J. Leavitt und Thomas L. Whisler zu den Veränderungen durch eine neue Technologie, so neu, dass weder die Folgen ihrer Nutzung absehbar waren, noch, dass es für sie bereits einen etablierten Namen gab. Die Autoren entschieden sich für den Begriff Informationstechnologie ("We shall call it information technology").

Geht man – abgeleitet von den Definitionen von IIA und DIIR3 – davon aus, dass die IT-Revision unabhängige, objektive und risikoorientierte Prüfungs- und Beratungsdienstleistungen für die Entwicklung/Konzeption von IT-Systemen, ihre Beschaffung und Implementierung sowie ihren Betrieb und das gesamte IT-Management erbringt, sind alle Leistungen der IT-Revision konsequent darauf ausgerichtet, Geschäftsprozesse zu verbessern und dadurch Mehrwert für das Unternehmen zu schaffen. Entsprechend nimmt die IT-Revision seit nunmehr 60 Jahren, sowohl in (gesetzlich) verpflichtenden Prüfungen als auch in vielfältigen Assurance-Aktivitäten, einen sehr hohen Stellenwert ein.

Dieser Beitrag aus der Zeitschrift für Interne Revision (ZIR) (Ausgabe 6, 2018, Seite 306 bis 308) wurde von der Redaktion von Compliance-Magazin.de gekürzt.

In voller Länge können Sie ihn und weitere hier nicht veröffentliche Artikel im ZIR lesen.


Zeitschrift Interne Revision - Fachzeitschrift für Wissenschaft und Praxis

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Im Überblick

Zeitschrift Interne Revision (ZIR)

  • Optimierung der Supply Chain und die Risiken

    Vor dem Hintergrund der Optimierung der Supply Chain durch Digitalisierung, Kostensenkung und globale Logistik, starkem Nachfragewachstum in der petrochemischen Industrie und Konsolidierungen in Lieferantenmärkten kommt der Sicherstellung einer verlässlichen Versorgung mit Rohmaterialien ein steigender Stellenwert zu. Gleichzeitig sind in der Chemieindustrie komplexe Prozesse zur Freigabe von Alternativmaterialien und -lieferanten zu beachten. Angesichts möglicher Abhängigkeiten von einzelnen oder wenigen Lieferanten (Single Sourcing) wurde Internal Audit beauftragt, ein Programm zur Reduktion von Risiken in der Versorgungssicherheit zu überprüfen. Neben den formalen Kriterien, sind hierbei insbesondere auch das Management der Schnittstellen verschiedener beteiligter Unternehmensfunktionen entlang der Supply Chain, der effektive Beitrag der Maßnahmen zur Risikoreduktion und Aspekte der Informationssicherheit und Datenqualität zu betrachten.

  • Prüfansätze für Dokumentenmanagementsysteme

    Für Dokumentenmanagementsysteme (DMS) scheint auf den ersten Blick lediglich eine geringe Prüfnotwendigkeit zu bestehen, weil "nur" Papierdokumente in "bunte Bilder" umgewandelt und abgelegt werden. Tatsächlich sind mit der Einführung und dem Betrieb eines DMS vielfältige Chancen und Risiken verbunden. Dieser Artikel thematisiert die Funktionsweise eines DMS sowie mögliche Risiken einer Implementierung und gibt Anregungen für Prüffragen. Beim Aufbau eines Dokumentenmanagementsystems ist vom Unternehmen zu entscheiden, ob das Dokumentengut "früh" oder "spät" eingescannt und damit in Dateien umgewandelt werden soll.

  • Erzeugung von Revisionsergebnissen

    Ziel dieses Artikels ist, Einsatzmöglichkeiten von Methoden und Prinzipien aus Fachgebieten, die auf den ersten Blick erscheinen, in der praktischen Revisionsarbeit zu skizzieren. Ausgangspunkt ist die Erfahrung des Autors, dass in vielen Fachgebieten bereits etablierte Methoden zur Verfügung stehen, die als selbstverständlich für die Lösung von Aufgaben herangezogen werden. Eingebettet in die wesentlichen beruflichen Eckpunkte für die Arbeit einer Internen Revision (insbesondere das Mission Statement und die Aufgabendefinition einer Internen Revision) ergibt sich konkret, dass Sachverhalte und Szenarien, bei denen Ist-Zustände und Sollzustände erhoben und miteinander verglichen werden und Ursachen und Folgen von Abweichungen sowie Ansätze zur Erzielung erwünschter Zustände im Fokus stehen, Parallelen zur praktischen Revisionsarbeit aufweisen.

  • Vom Data Mining zum Process Mining

    Die Nutzung von innovativen Instrumenten und Methoden in der Internen Revision hat in den letzten Jahren stark zugenommen. Durch die vermehrte Verfügbarkeit von Daten bieten sich zahlreiche IT-gestützte Ansätze, die die Revisionstätigkeit effizienter und effektiver gestalten können oder bei der Identifikation von Risiken helfen können. Vor diesem Hintergrund ist insbesondere die Nutzung von Process Mining in der Revision von großer Relevanz. Der Beitrag stellt die Grundlagen von Process Mining vor und verbindet das Konzept mit der Revision. In einem zweiten Teil werden die konkrete Einbindung in die Revisionsfunktionen diskutiert und mögliche Praxisbeispiele vorgestellt.

  • Finanzkontrolle in der Krise

    Finanzkontrolle und Interne Revision stehen in der Krise - wie beispielsweise der sogenannten Flüchtlingskrise - vor nicht alltäglichen Entscheidungen. Soll in außergewöhnlichen Zeiten begleitend geprüft werden? Oder sollen Prüfungen verschoben werden? Was macht Prüfung in der Krise eigentlich aus? Was sind die Erfolgsfaktoren für eine solche Prüfung? Der Hessische Rechnungshof hat seit der Gründung des Sondersenats Flüchtlingswesen im April 2016 zahlreiche Erfahrungen gesammelt. Diese wurden für die 13. DIIR-Tagung "Interne Revision in Öffentlichen Institutionen" im April 2019 erstmals systematisch aufgearbeitet. Der folgende Beitrag stellt die Ergebnisse vor und fasst sie in Leitsätzen zusammen, welche auch außerhalb des öffentlichen Bereichs von Relevanz sind, da auch Unternehmen Krisen unterworfen sein können.