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Schutz von kreativen Leistungen


"IHK Kodex zum Umgang mit kreativen Dienstleistungen" - Der Kodex gibt Handlungshinweise für den Umgang mit geistigem Eigentum
IHK Frankfurt: Ideentresor für IHK-Mitglieder ab sofort kostenfrei - Lücken im Urheberschutz auffangen


(04.12.08) - Produktpiraterie im Bereich kreativer Konzepte nimmt bedenklich zu. Dies ist das Ergebnis einer Online-Umfrage der IHK Frankfurt am Main. Drei von vier Unternehmen im Rhein-Main-Gebiet haben schon unmittelbar an Diebstahl ihres geistigen Eigentums durch Wettbewerber oder Auftraggeber gelitten. 243 Unternehmen der Informationswirtschaft haben sich an der Befragung beteiligt. Dabei bewerten drei Viertel aller Befragten kreative Konzepte und Ideen als sehr bedeutend für ihren Geschäftserfolg. Laut der Umfrage fordert jedes Dritte Unternehmen schärfere Gesetze zum Schutz geistigen Eigentums.

Die IHK Frankfurt hat vor dem Hintergrund derartiger Forderungen von Medienfirmen und anderen Kreativen den "IHK Kodex zum Umgang mit kreativen Dienstleistungen" verabschiedet. Der Kodex gibt Handlungshinweise für den Umgang mit geistigem Eigentum und wird den Mitgliedsunternehmen zur Beachtung empfohlen. "Vertreter aller Branchen ziehen mit dieser Ehrenerklärung an einem Strang, um die Lücken im Urheberschutz von Konzepten aufzufangen", kommentiert IHK-Vizepräsidentin Ulrike Gehring.

Eine konkrete Möglichkeit zum Schutz von kreativen Leistungen ist der so genannte Ideentresor. Der Kommunikationsverband e.V. bietet damit eine Hinterlegungsstelle für Ideen und Entwürfe an. Diese ermöglicht es, im Falle von Streitigkeiten einen Nachweis zu erbringen, wann welche Idee und welches Konzept von wem erdacht und erstellt wurden.
Die IHK Frankfurt übernimmt für ihre Mitglieder die Kosten für die Hinterlegung einer Idee im Ideentresor des Kommunikationsverbands, um die Kreativwirtschaft der Region zu unterstützten. "Wir wollen den Kreativen sofort ein Werkzeug an die Hand geben, welches ihr geistiges Eigentum schützt. Neben dieser konkreten Hilfe werden wir uns weiterhin für eine Gesetzesänderung einsetzen, die den Konzeptschutz stärkt", so Gehring.

Der steigende wirtschaftliche Druck führte in den vergangenen Jahren zu einer Zunahme von Plagiaten. "Um sich vor Plagiarismus zu schützen, bleibt dem Urheber einer Idee nur der Weg der Hinterlegung, bei dem das in Frage kommende Konzept registriert und der Eingang schriftlich bestätigt wird", so Benedikt Graf von Westphalen, Vizepräsident des Kommunikationsverbandes e.V. (IHK Frankfurt: ra)

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Meldungen: Überwachung & Analyse

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    Mit "Check your App - Enterprise Solution" bietet TÜV Rheinland Unternehmen ein mandantenfähiges Online-Portal mit zahlreichen geprüften Apps. Auf Basis dieser neuen Lösung für App Risk-Management kann der App-Einsatz in Unternehmen geregelt und in sichere Bahnen gelenkt werden. IT-Administratoren können nach Bedarf Apps auswählen und diese individuell für Nutzergruppen freigeben beziehungsweise zum Download sperren. Der Wildwuchs und das unkontrollierte Herunterladen fragwürdiger Apps wird so im Unternehmen unterbunden und der Schutz wertvoller Daten gesteigert. Viele Apps bieten Hilfestellungen und Informationen jedweder Art. Ob für die Hotelbuchung, die Routen- oder die Terminplanung oder den nächsten Taxistand: Apps finden regen Zuspruch sowohl bei Privatanwendern als auch bei Unternehmensmitarbeitern. Doch viele Apps lesen Daten aus, die für ihre eigentliche Funktion nicht notwendig sind. Verlassen diese Daten ungewollt und ungeschützt das Unternehmen kann das zu erheblichem Schaden führen. Liest eine App beispielsweise Telefonlisten in Smartphones oder Tablets aus und geraten diese anschließend in unbefugte Hände, kann dieses zu Wettbewerbsnachteilen und Imageschäden führen.

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    Varonis Systems stellte eine "Expressversion" ihrer Risikoanalyse für unstrukturierte Daten vor. Der kostenfreie Service ist für gängige Umgebungen verfügbar und richtet sich an Unternehmen, die in potenziell problematischen Bereichen mehr Transparenz brauchen. Ziel ist es, Bereiche zu quantifizieren und zu priorisieren, in denen sensible Daten möglicherweise gefährdet sind. Unternehmen speichern wichtige und sensible unstrukturierte Daten auf ihren Datei- und E-Mail-Servern sowie im Intranet. Diese Daten wachsen exponentiell und nicht selten fällt es schwer, mit dieser Geschwindigkeit Schritt zu halten. Das heißt, die korrekten Zugriffsrechte zu vergeben, die Nutzung der Daten zu überwachen, die Unternehmensstrategie entsprechend auszurichten und die jeweilige Relevanz für Geschäftsprozesse zu analysieren.

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    Das Outsourcing von verschiedenen Unternehmensprozessen wie zum Beispiel den Bankgeschäften kann Risiken bergen. Um diese zu analysieren und beseitigen, empfiehlt sich eine klare Definition der relevanten Aktivitäten und Prozesse sowie Organisationseinheiten. Die Carmao GmbH unterstützt Unternehmen als Risikomanager dabei, die Aufgaben des Auslagerungsbeauftragten zu überwachen. Dazu hat die Spezialistin für risikoorientiertes Informations-Management ein Konzept entwickelt, das auf den "Mindestanforderungen an das Risikomanagement" (MaRisk) in der Kreditwirtschaft basiert.

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    Was kann, soll oder muss ein Unternehmen in Sachen IT-Compliance tun? Wie schützt man seine Unternehmensdaten dauerhaft gegen fremden Zugriff, ohne dabei das Tagesgeschäft zu beeinträchtigen? Was verlangt der Gesetzgeber? Schlummert irgendwo eine Gefahr, von der niemand etwas ahnt? - Auf solche Fragen hat die S&L ITcompliance GmbH eine umfassende Antwort gefunden. Mit "Compliance as Service", kurz "Compass", haben die IT-Spezialisten aus Mülheim-Kärlich ein Komplettpaket für den Schutz von geschäftsrelevanten Daten zusammengestellt. Der besondere Vorteil: Der Kunde erhält alles aus einer Hand.

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